DE704645C - Verfahren zur Trennung von metallgranalienhaltigen Schlacken - Google Patents

Verfahren zur Trennung von metallgranalienhaltigen Schlacken

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DE704645C
DE704645C DER104141D DER0104141D DE704645C DE 704645 C DE704645 C DE 704645C DE R104141 D DER104141 D DE R104141D DE R0104141 D DER0104141 D DE R0104141D DE 704645 C DE704645 C DE 704645C
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DE
Germany
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slag
granules
mill
separation
grinding
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Expired
Application number
DER104141D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Zieler
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ROECHLING SCHE EISEN U STAHLWE
Original Assignee
ROECHLING SCHE EISEN U STAHLWE
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/04Working-up slag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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Description

  • Verfahren zur Trennung von metallgranalienhaltigen Schlacken Bei den meisten metallurgischen, auf die Erzeugung mehr oder minder wertvoller Schlacken, beispielsweise vonVanadinschlacke, abzielenden Verfahren sind die dabei erhaltenen Schlacken mit mehr oder weniger großen Teilchen des M#etallbades, so.-. Granalien, durchsetzt. So sind die aus dem Eisenhüttenprozeß stammenden Schlacken mit Eisen-Crranalien vermengt, deren Anteil von einigen Z, ZD Prozenten bis zu 5o0,1o der Schlackenmenge und mehr betragen kann. Zur Weiterverarbei_ tun- dieser Schlacke ist in den meisten Fällen eine saubere Trennung von Schlacke und Granalien erforderlich, die durch Mahlen erzieit wird. Bei dieser Arb#eitsweise ist dafür Sorge zu tragen, daß einerseits ein feines, granalienfreies Schlackenmehl entsteht und andererseits möglichst blanke, also schlackenfreie Eisen-ranalien zurückbleiben. Das Bestreben ZD ist demnach darauf gerichtet, bei möglichst vollständiger Erfassung der Schlacke in Mehlform möglichst wenig Eisengranalien zu zertrümmern, wozu an sich die Möglichkeit gegeben ist, da die Schlacke meist spröde, die Granalien dagegen gewöhnlich zähe und. daher schwer inahlhar sind.
  • Beim Mahlen einer granalieilhaltigen-, vorgebrochenen Schlacke in einer gewöhnlichen Kugelmühle, also in einer Kugelrolirmühle, besteht die Gefahr einer weitgehenden Eisenzertrümmerung, und es tritt der übelstand auf, daß sich die Mühle allmählich mit Granalien anfüllt und infolgedessen von Zeit zu Zeit vollständig ausgeräumt werden muß-, um die in der Mühle zurückgebliebenen Eisengranalien von den Mahlkörpern zu trennen.
  • Zur Beseitigung dieses übelstandes läßt man in vielen Fällen die vorzerkleinerte Schlacke über eine --#la,-not##-alze laufen und zieht die Eisengranaliei i heraus. Diesu Arbeitsweise versagt jedoch, wenn die Schlacke reich an Fe",0" also selber magnetisch ist, oder wenn die Verinischung von Schlacke und Granalien so innig ist, da(3 auch unge der darin magnetische Schlackenstücke infolg enthaltenen Eisentröpfchen von Mal-Ineten an-#ezogen werden.
  • Eine saubere Trennung von Granalien und Schlacke läßt sich jedoch in an sich bekannter Weise ohne weiteres dadurch erreich,--ii, daß man eine mit Schlitzen versehene. Trominelmühle. in welche das vor-ehrocherie Gut durch eine oder zwei axiale Üffnungen eingetragn wird, verwendet, die mit einem Windsichter zusammenarbeitet, dem das dauernd ans der Mahltrommel. herausfallende Gemisch von Schlacke und Granalien in ununterbrochenem Strome zugeführt wird. Bevor es in den Windsichter eintritt, geht es über ein Sieb, so daß nur die feinen, genügend vor/erkleinerten Teile in den Bleichen Windsichter -elan-,en können, #vährend die -rößeren Schlackenstücke in die 'Mühle zurückgeleitet worden. Im Windsicliter wird nun das leichtere Schlal,-kenmehl lierausgeblasen, und die schwereren Eisengranalien und die gröberen von Granalien durchsetzten Schlackünstücke werden gemeinsam mit dem über dem Sieb verbleibenden grüberen Gut der Mahltrommel durch die axiale Offnun- wieder zu--eführt.
  • b Dieser Arbeitsgan- lä13t sich unter gleich-11 , zi zeitiger ununterbrochener Aufgabe von frischer Schlacke so lange durchführen. bis sich die Mühle durch dauernde Anreicherung an Granalien und gi--#iiialieiireiclipn Schlacken derart angefüllt hat-. daß eine weitere Zuführung von Schlacke aus inahltüchnischen Gründen nicht mehr möglich oder unzweckmäßig ist. Dieses so-. Zugehen der Müble ist am Stromverbrauch und am Klang der 'Mühle erkennbar.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Cbelstand dadurch beseitigt, d,al-) bei drohender Cberfüllung der -Mühle die Schlackenzufülirung periodisch abgestellt und dann das Aufgabegut so lange im Kreislauf zwischen Mühle und Windsichter befördert wird, bis die gesamten reinen Schlackenbestandteile herausgernahleii und in INIchlforin heraus-eblasen sind '. während die zwischen Mühle und Windsichter kreisenden nicht gemahlenen Granalien für sich abgeführt werden. Hierauf kann die Schlackenzufuhr zur Mühle wieder beginnen, und der Arbeitsvorgang wiederholt sich.
  • An Hand der Zeichnung wird die Ver-Z, fahrensweise im fol-enden beschrieben: Das C zu mahlende vorgebrocheiie Gemenge von Schlacke und Granalien wird aus dem 'Erichter a mittels Drelitt-Iier aufgegebün und gehingt durch die Leitung b und über den Elevator d auf das Sieb e. Die feinen Anteile fallen durch dieses Sieb in den Windsichterf, in \welchem das leichtere Schlackenmühl heraus-'#(-blasen -,vird und durch das Rohr u in einen besonderen Bunker bebt. Die schwerenen Eisengranalien und die gröberen von Granalien durchsetzten Schlackenstückchen fallen aus dem Windsichter durch die Leitunghherunter und vereinigen sich dort mit den über dein Siebc zurückbleibenden, durch die Leitungi hereinfallenden ganz grohen Stücken, Lini darin durch eine äxiale Offnung 1 der Trommelmühle zugeführt zu werden. Die Trommelk trägt Mantelschlitze, durch welche das ans Schlacke und Granalien bestehende Günienge in vorgeniahlener Form in den trichterförmigen Behälter in herausfällt, worauf es durch die Leitungn dem Elevatord zugeleitet wird. Von hier ans gelangt das vor-"ernahlene Gut wieder auf das Siebe, wo die Trennun- der fc#iiiereii und gröberen Teile erfolgt. Wenn die Zuführung frischer Schlacke ans dem Behälter a ununterbrochen erfolgt, so wird die Trominelmühlek nach einer gewissen Zeit infolge steigender Anreicherung des -Mahlgutes mit Granalien und granalienreichen Schlacken derart angefüllt, daß der Arbeits-ang unterbrochen werden muß.
  • G,mäL') der Erfindung wird in diesem Zeitpunkt die Zugabe frischer Schlacke aus dem Behältera abgestellt, und die in der Trommel befindliche, mit Graiialien angereicherte Schlacke wird mit Hilfe des Elevators d zwischeu der Mühle k und dem Windsichter f kreisen gelassen, bis die Schlackenbestandteile weitgehendst gemahlen und durch das Rohr ans dem Windsichter in den Mehlbunker herausgeblasen sind, so daß sich in der Mahlanlage nur noch nahezu blanke Eisengranalien befinden. In diesem Augenblick werden die beiden in den Leitungen h, i eingebauten Klappen o, p vorübergehend so umgelegt, daß die ununterbrochen aus der Mahltrommel k und dein Windsichter f auslletragenen Granalien durch die Stutzen q, r aus dein Verfahrensgang abgezweigt werden. n Die Mahlanlage bleibt dabei so lange in ununterbrochenem Betrieb, bis alle in der Mahlanlage befindlicheii Graiialien entfernt sind. Hierauf werden die Klappen o, p wieder in ihre alte Lage zurückgebracht und wieder frische Schlacke aus dein Behälter a aufge-"eben, worauf sich der Vorgang immer wiederholt.
  • Sollte die Schlacke vor der Aufgabe in die Mühle nicht so weitgehund gebrochen worden sein ', daß sie durch die Mantelschlitze der Mühle hindurchfallen kann, so werden in an sich bekannter Weise am Mantel der Trommelmühle noch einige normalerweise ge- schlossene Schlitze angebracht, die von Zeit zu Zeit geöffnet werden, wenn sich in der Mühle übermäßig viel größere Granalien angesammelt haben, wodvrch dann die groben Granalien zusammen mit den verbrauchten Mahlkörpern aus der Mühle herausfallen. Diese Schlitze werden hierauf wieder geschlossen,'und die Mahlanlage kann in der oben beschriebenen Weise weiterarbeiten.
  • Nach dem beschriebenen Verfahren wird folgendes erreicht: Das gewonnene Schlakkenmehl ist praktisch frei von Metallmehl: es ist somit nicht durch Metall verdünnt. Der Stromverbrauch der Mahlanlage wird nicht unnötig durch die Mahlung der schwerer mahlbaren Metallgranalien erhöht. Andererseits ist aber die an den Granalien haftende Schlacke völlig herausgemahlen, so daß praktisch keine Schlacke mit den Granalien verlorengehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Trennung von metallgranalienhaltigen Schlacken in nahezu reines Schlackenmehl und blanke Granalien durch Umführung des Gemisches im Kreislauf zwischen einer Trommelmühle -und einem Windsichter unter un--unterbrochener Aufgabe des Schlacken-Granalien-Gernenges, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutaufgabe nach übermäßiger Anfüllung der Mühle infolge Anreicherung des aufgegebenen Gutes an Granalien zeitweise abgestellt und dann das Aufgabegut so lange im Kreislauf zwischen M üble und Windsichter *befördert wird, bis die gesamten reinen Schlackenbestandteile herausgernahlen und in Mehlform herausgeblasen sind, während die zwischen Mühle und Windsichter kreisenden nicht gemahlenen Granalien für sich abgeführt werden.
DER104141D 1938-12-30 1938-12-30 Verfahren zur Trennung von metallgranalienhaltigen Schlacken Expired DE704645C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956826C (de) * 1944-06-10 1957-01-24 Miag Muehlenbau & Ind Gmbh Mahlanlage fuer Eisengranalien enthaltendes Mahlgut
DE1200655B (de) * 1961-06-29 1965-09-09 Ind G M B H Anlage zum Mahlen und Trocknen von Zement-rohgut
EP0087698A1 (de) * 1982-02-25 1983-09-07 Norton Company Verfahren zur Abtrennung unreagierten Materials von rohem Siliciumcarbid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE956826C (de) * 1944-06-10 1957-01-24 Miag Muehlenbau & Ind Gmbh Mahlanlage fuer Eisengranalien enthaltendes Mahlgut
DE1200655B (de) * 1961-06-29 1965-09-09 Ind G M B H Anlage zum Mahlen und Trocknen von Zement-rohgut
EP0087698A1 (de) * 1982-02-25 1983-09-07 Norton Company Verfahren zur Abtrennung unreagierten Materials von rohem Siliciumcarbid

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