DE631840C - Sandschleuder - Google Patents

Sandschleuder

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DE631840C
DE631840C DEG87545D DEG0087545D DE631840C DE 631840 C DE631840 C DE 631840C DE G87545 D DEG87545 D DE G87545D DE G0087545 D DEG0087545 D DE G0087545D DE 631840 C DE631840 C DE 631840C
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drum
sling
centrifugal
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/02Dressing by centrifuging essentially or additionally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Sancischleucler
J Gegenstand der Erfindung ist eine' Sandschleuder, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie mit zwei hintereinander gelagerten Wurftrommeln ausgerüstet ist. Es ist eine Sortiereinrichtung zum Scheiden fein zerkleinerter Stoffe, wie Erze u. dgl., nach Maßgabe ihrer Größe und Schwere mittels Schleuderwalzen bekanntgeworden. Bei dieser Vorrichtung sind hinter einer Schleudertrommel mehrere endlose Förderbänder mit steigender Umlaufgeschwindigkeit angeordnet, um das Gut zuletzt mit großer Geschwindigkeit in weit auseinandergezogener Sortierbahn abzuwerfen. Demgegenüber handelt es sich bei dem Gegenstand der Erfindung um eine ganz neue Vorrichtung, mit welcher der Formsand mittels zwei hintereinandergeschalteter gleichlaufender Schleuder trommeln gelockert und durchlüftet wird, wobei die zweite Trommel gleichzeitig als Lüfter wirken kann. Zur Sandaufbereitung in Gießereien, d.h. zum Auflockern und Durchlüften und auch zum Mischen des Form- oder Kernsandes, sind Vorrichtungen bekannt, bei denen der aufzubereitende Sand über nur eine Trommel geleitet und abgeschleudert wird. Diesen bekannten Schleudertrommeln fehlt aber die Eigenschaft, das Gut in der gewünschten Weise zu durchlüften. Um diesen Arbeits-Vorgang durchzuführen, benutzt man beispielsweise die sog. Stiftenmühle, die aber wiederum besondere Vorkehrungen erfordert, das Gut zu fördern und aufzuschütten.
Zweck der Erfindung ist außerdem, das Auflockern und Durchlüften dadurch vorzunehmen, daß die letzte der beiden hintereinander angeordneten Wurftrommeln am Mantel und an ihren Stirnflächen Öffnungen aufweist, durch die die Luft bei der Trommeldrehung wie bei einem Ventilator hindurchgefördert wird und so zur Durchlüftung des Schleudergutes dient.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Sandschleuder in Seitenansicht dargestellt.
Die auf einem gemeinsamen Gerüst α hintereinander gelagerten Schleudertrommeln b und c erhalten ihren gleichläufigen Antrieb von der Welle ώ mittels eines Riemens o. dgl. Die an dem Trichter oder Bunker / angeordnete Schleudertrommel b dreht sich in dem durch Pfeil angedeuteten Sinn, so daß der in dem Trichter/ aufgegebene Sand durch die Schaufeln der Trommel b auf die Trommel c geworfen wird. Infolge dieser Zubringung kann sich die Trommele mit erhöhter Umlauf zahl drehen und die Durchlüftung und das Abschleudern des Sandes in die nach unten offene Auffangrinne g weit wirksamer gestalten. Schon durch das Werfen des Sandes von einem auf das andere Schaufelrad erfolgt sein gutes Auflockern, ohne daß eine erhöhte Drehzahl der zweiten Trommel erforderlich wäre.
Um die zweite Schleudertrommel c gleichzeitig als Lüfter zu gestalten, sind gemäß der Erfindung in ihrem Mantel Bohrungen Λ vorgesehen, durch die infolge Fliehkraftwirkung Frischluft angesaugt und mit dem Schleudergut zugleich gefördert wird. Die Bohrungen liegen zweckmäßig unmittelbar hinter den Schaufelnd der Trommel. Die Seitenschilde der Trommel erhalten ebenfalls Öffnungen/, um die Frischluft, wie erforderlich, durch das Innere der Trommel gelangen zu lassen.
Die Schaufeln k sind zweckmäßigerweise mit sog. Schleißblechen m ausgerüstet, um eine Abnutzung der Schaufeln zu vermeiden.

Claims (2)

80 Patentansprüche:
1. Sandschleuder, gekennzeichnet durch zwei hintereinander gelagerte Wurftrommeln (b und c).
2. Sandschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Wurftrommel (c) am Mantel und an ihren Stirnflächen Öffnungen {h bzw. i) zum Durchlüften des Schleudergutes aufweist.
DEG87545D Sandschleuder Expired DE631840C (de)

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