DE550706C - Verfahren zur Darstellung von im Benzkern substituierten Benzanthronen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von im Benzkern substituierten Benzanthronen

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DE550706C
DE550706C DEI29035D DEI0029035D DE550706C DE 550706 C DE550706 C DE 550706C DE I29035 D DEI29035 D DE I29035D DE I0029035 D DEI0029035 D DE I0029035D DE 550706 C DE550706 C DE 550706C
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DE
Germany
Prior art keywords
preparation
benzanthrones
substituted
benzene nucleus
parts
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Expired
Application number
DEI29035D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Kraenzlein
Heinrich Vollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE550706C publication Critical patent/DE550706C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/02Benzathrones
    • C09B3/04Preparation by synthesis of the nucleus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von im Benzkern substituierten Benzanthronen Im Hauptpatent 488 608 (Beispiel 13, 15 und 16) ist die Darstellung von unter anderem Bz-r-Oxybenzanthronderivaten beschrieben, welche bei der Kondensation ungesättigter Carbonsäuren der allgemeinen Zusammensetzung CH (OH: C (R) # COOH oder deren Estern oder Äthern mit Anthron entstehen, worin R einen beliebigen einwertigen Rest bedeutet, wie z. B. Alkyl, Aryl, Aralkyl, Acyl, Aroyl, Wasserstoff, Halogen, Hydroxyl usw.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich diese Reaktion auch auf die Maleinsäure, deren Ester oder Anhydrid ausdehnen läßt, was überraschend erscheint, da es nicht gelingt, andere a, ß-ungesättigte Carbonsäuren der gleichen Art wie Zimtsäure oder Crotonsäure mit Anthron zu kondensieren (siehe auch Meerwein, Journ. für prakt. Chem. N. F. 97, 19,z8, Seite 285 Zeile 5 von unten).
  • Bei der Kondensation von Maleinsäure mit Anthron erhält man unter Abspaltung einer C O O H-Gruppe das bisher nichtbeschriebene Bz-r-Oxybenzanthron. Den Reaktionsverlauf bei der Anwendung des Anhydrids z. B. erklären die umstehenden Formelbilder.
  • In ähnlicher Weise reagieren Fumarsäure oder die Ester der Malein- oder Fumarsäure. Je nach Ausführung der Kondensation können entweder die Zwischenstufen I und II oder sofort das fertige Bz-r-Oxybenzanthron erhalten werden. Die auf diese Weise darzustellenden Verbindungen sollen als Zwischenprodukte zur Farbstoffherstellung Verwendung finden.
  • Beispiele i. 194 Gewichtsteile Anthron werden geschmolzen und bei ungefähr 16o° zoo Gewichtsteile Maleinsäureanhydrid eingetragen. Die eintretende Reaktion ist an der Temperaturerhöhung erkenntlich. Man erhitzt einige Minuten auf 2q.0°, verdünnt die Schmelze mit 6oo Volumenteilen heißem Nitrobenzol und läßt erkalten. Das gebildete Kondensationsprodukt (Formel I) kristallisiert in farblosen großen flachen Prismen vom F. 2i5° aus.
  • zoo Gewichtsteile der so erhaltenen Zwischenverbindung werden in rooo Volumenteilen Nitrobenzol suspendiert und Zoo Gewichtsteile gepulvertes trockenes Aluminiumchlorid zugesetzt. Die Lösung wird allmählich auf dem Wasserbad erwärmt, bis sie eine tiefrotviolette Farbe angenommen hat, was nach kurzer Zeit der Fall ist. Dann wird Wasser zugesetzt und das Nitrobenzol mit Dampf abgeblasen.
  • Man erhält so das Bz-r-Oxybenzanthron in Form rotbrauner Flocken, welche sich in wäßrigem. Alkali sowie - -in konzentrierter Schwefelsäure mit rotvioletter Farbe lösen. Die Lösung in konzentrierter Schwefelsäure zeigt eine kräftige rote Fluoreszenz. Aus hochsiedenden Lösungsmitteln kristallisiert das Bz-I-Oxybenzanthron in rotorangefarbenen Nädelchen vom F. 3r7°.
  • 2. 194 Gewichtsteile Anthron werden zusammen mit z2o Gewichtsteilen Maleinsäure geschmolzen und einige Minuten bis ungefähr 200° erhitzt. Die erkaltete Schmelze wird gepulvert und in 2 5oo Gewichtsteile Natriumaluminiumchlorid bei ioo° eingetragen. Man rührt ungefähr % Stunde bei 13a° und gibt dann die Schmelze auf Eis. Das in guter Ausbeute gebildete Dihydro-Bz-r-oxybenzanthron (Formel II) scheidet sich hierbei in orangefarbenen Flokken aus. Das Produkt löst sich anfangs mit braungelber Farbe in wäßrigem Alkali. Beim Trocknen oxydiert .es sich zum Oxybenzanthron und ist .dann mit violetter Farbe in Alkali löslich. 3. I94 Gewichtsteile Anthron werden mit 175 Gewichtsteilen Fumarsäurediäthylester in 3000 Volumenteilen konzentrierter Schwefelsäure .erwärmt. Die anfangs gelbe Lösung färbt sich bei etwa 14o° schließlich rein karminrot mit kräftig roter Fluoreszenz. Durch Eingießen der Schmelze in Wasser und Aussalzen der Lösung wird die entstandeneBz-I-Oxybenzanthronsulfonsäure abgeschieden. Die gelbe Lösung der Sulfosäure in Wasser nimmt auf Zusatz von Alkali eine rotviolette Farbe an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHEN I. Abänderung des durch Patent 488 6o8 geschützten Verfahrens zur Darstellung von im Benzkern substituierten Benzanthronen, darin bestehend, daß man hier sauerstoffhaltige Reduktionsprodukte der Anthrachinonreihe mit Maleinsäure oder Fumarsäure oder deren Estern oder mit Maleinsäureanhydrid unter Zuhilfenahme saurer Kondensationsmittel, vorzugsweise Aluminiumchlorids, kondensiert. 2: Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeich-. net, daß man die aus ungesättigten Verbindungen der genannten Art und sauerstoffhaltigen Reduktionsprodukten der Anthrachindnreihe durch Erwärmen der Komponenten -erhältlichen Additionsverbindungen abscheidet und in zweiter Phase den Ringschluß mit sauren Kondensationsmitteln bewirkt.
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