DE54970C - Zwangläufige Ventilsteuerung - Google Patents
Zwangläufige VentilsteuerungInfo
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- DE54970C DE54970C DENDAT54970D DE54970DA DE54970C DE 54970 C DE54970 C DE 54970C DE NDAT54970 D DENDAT54970 D DE NDAT54970D DE 54970D A DE54970D A DE 54970DA DE 54970 C DE54970 C DE 54970C
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- DE
- Germany
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- lever
- valve control
- regulator
- shaft
- control
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Der vom Regulator völlig beherrschte active Steuermechänismus unterscheidet sich von der
C 011 man η'sehen Ventilsteuerung dadurch, dafs
im Gegensatz "zur genannten Steuerung der Haupthebel B vom Regulator angegriffen wird,
der Antrieb der Lenkerstange L unveränderlich direct von der Maschine aus erfolgt, und dafs
die Lenkerstange nur an ihrem anderen Ende q gezwungen ist, eine von dem Winkelhebel u ul
bedingte Bewegung innezuhalten. Ferner überträgt die Lenkerstange ihre Bewegung auf
einen Winkelhebel. Haupthebel B,' Lenkerstange L und Kniehebel u u1 bilden zusammen
den wichtigsten Theil der Steuerung und sollen den Zweck erfüllen, fehlerhafte, geringe
Schwankungen des Regulators nicht sofort auf die Ventile zu übertragen. Die zwangläufige
Schlufsvorrichtung der Einströmungsventile unterscheidet sich von schon vorhandenen dadurch,
dafs sie leicht verstellbar ist. Die Einwirkung des Regulators erfolgt auf indirectem
Wege, da der Punkt, in welchem der Haupthebel B gelagert ist, sich wohl vom Regulator
beherrschen lassen mufs, aber nicht durch von der Steuerung hervorgerufene Stöfse beeinflufst
werden darf.
Zur Erreichung der in der vorbeschriebenen Weise erforderlichen Bewegungen und Wirkungen
der einzelnen Theile der in Rede stehenden Steuerung ist dieselbe wie folgt zusammengesetzt:
An dem auf der Steuerwelle O festgekeilten
Excenter C ist der Kurbelzapfen K befestigt, welcher den um sich drehbaren Gleitklotz L1
trägt. Dieser Gleitklotz theilt seine Bewegung dem in ^ gelagerten Haupthebel B mit. Der
Winkelhebel mm1, in e gelagert, wird in q
durch die vom Excenter angetriebene Lenkerstange L geführt. Die Schubstange S, an
deren oberem Ende der in α geführte Schleifbügel H befestigt ist, wird vom Punkt t aus
angetrieben. Der in d gelagerte Hebel ft1, welcher, wie schon erwähnt, in α den Schleifbügel
H führt und so diesen zwingt, bei aufwärts gehender Bewegung gegen den Winkelhebel
ρ pl sich zu drücken, bildet mit der Hülse h ein Ganzes. In diese Hülse h ist
nun ein kurzer Hebel, welcher an seinem oberen Ende einen festen Cylinder oder eine
kleine Rolle trägt, eingeschraubt. Wird nun der Hebel hl mit dem Schleif bügel H nach
oben gedrückt, so geht auch zu gleicher Zeit der Punkt η der Rolle m nach rechts und
gestattet dem vom Schleif bügel H nach rechts gedrückten Hebel p, sich ungehindert zu bewegen,
wird jedoch aber bei rückwärts gehender Bewegung an die Kante η des Hebels ρ
stofsen und so diesen wieder in seine alte Lage bringen. Der Hebel J, welcher in %
in die Steuerung eingreift, ist auf der Welle b festgekeilt. Der Hebel n>
sitzt ebenfalls auf der Welle b und wird vermittelst einer Mutter durch die Spindel W gehalten, welch letztere
hohl ist und so auf der Welle Q angebracht ist, dafs sie sich seitlich verschieben kann, aber
sich nicht auf ihr dreht. Das seitliche Verschieben kann man mit Hülfe des vom Bunde i
und Stellringe i1 festgehaltenen Handrades R
bewirken. Die Welle Q, welche in f und f1
- gelagert ist, trägt ein fest aufgekeiltes konisches Rad E (innerhalb der Glocke G) und aufserhalb
derselben eine kleine Seilscheibe. Letztere
sitzt ebenfalls auf der Welle Q. fest, und es
ist an ihrem untersten Punkt eine Schnur befestigt mit daran hängendem Gewicht. In das
Rad E greifen zwei von einander unabhängige konische Räder E1 und E2, deren Naben
halbkugelförmig enden. Das Kugellager k1, welches zu beiden Seiten der Glocke G befestigt
ist, hält nun die beiden konischen Räder zusammen. Die Zugstange v, welche ■ in der
hohlen, in 5 und s1 gelagerten Welle r .steckt
und in s geführt ist, wird mit Hülfe eines durch sie gesteckten festsitzenden Mitnehmers m2
vom Regulator mitgenommen. Die hohle Welle, durch welche der Mitnehmer m2 gesteckt
ist, hat noch einen verlängerten Schlitz, welcher dem Mitnehmer gestattet, sich leicht
in demselben auf- und abzubewegen. Am unteren Theile der Welle ν sind noch zwei
kleine Frictionsscheiben P und Z2 befestigt. Stöfst nun eine von beiden Scheiben auf eins
der beiden' zugleich als Frictionskupplungen dienenden konischen Räder E1 oder E2, so
wird sich das betreffende konische Rad in gleicher Richtung mit der Welle ν drehen
und das konische Rad E1 sammt der Welle Q und der Spindel k in Bewegung versetzen.
Läfst aber die Frictionsscheibe das betreffende konische Rad wieder los, so wird die aufgewickelte
Schnur von dem daran hängenden Gewicht wieder abgewickelt. Auf diese Art dreht sich die Seilscheibe n>2 wieder sammt
der Spindel W zurück und es kommt der Punkt \ wieder in seine alte Lage, Die zwangläufige
Schlufsvorrichtung besteht aus einem im Punkt d2 'gelagerten Winkelhebel q2 und ^3.
Dieser hat in e2 eine kleine Rolle, welch letztere in einem bis zum Punkt β dem Hebelradius
gleichen Schlitz läuft. Dieser Schlitz ändert jedoch von β aus seine Richtung und geht
geradlinig nach links unten fort, und es wird daher die Rolle, wenn sie nach links bewegt
wird, an die obere Kante γ3 des in χ gelagerten
Hebels C: stofsen und diesen in die Höhe heben. Bei rückwärts gehender Bewegung
der Rolle e2 wird diese an die untere Kante q* stofsen und folglich den Hebel C1
wieder hinunterdrücken. Der Antrieb des Winkelhebels q2 und q3 erfolgt in δ vermittelst
des Hebels und des in χ gelagerten zweiarmigen Hebels φ φ1 auf bekannte Weise vom
Excenter aus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine zwangläufige Ventilsteuerung, bei welcher die Ein- und Ausströmungsventile durch angeordnete Winkelhebel UU1Hh1 und q2 qs bewegt und in dieser Bewegung von dem durch Frictionsräder antreibenden Regulator so regulirt werden, dafs fehlerhafte geringe Schwankungen des letzteren sich nicht auf die Ventile übertragen, und dafs die Steuerung nach erfolgter Verstellung durch den Regulator von selbst mit Hülfe einer Seilscheibe in ihre von dem Expansionshandrade R bedingte Lage wieder zurückkommt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54970C true DE54970C (de) |
Family
ID=329530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54970D Expired - Lifetime DE54970C (de) | Zwangläufige Ventilsteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54970C (de) |
-
0
- DE DENDAT54970D patent/DE54970C/de not_active Expired - Lifetime
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