DE690899C - Bogenzufuehrvorrichtung - Google Patents

Bogenzufuehrvorrichtung

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DE690899C
DE690899C DE1936S0125044 DES0125044D DE690899C DE 690899 C DE690899 C DE 690899C DE 1936S0125044 DE1936S0125044 DE 1936S0125044 DE S0125044 D DES0125044 D DE S0125044D DE 690899 C DE690899 C DE 690899C
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DE1936S0125044
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Dr-Ing E H Georg Spiess
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/36Separating articles from piles by separators moved in special paths, e.g. enclosing an area
    • B65H3/38Separating articles from piles by separators moved in special paths, e.g. enclosing an area the paths not enclosing an area

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Pogenzuführvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Bogenzuführvorrichtung, bei der die Bogentrennmittel an der Hinterkante des -Stapels angreifen und die verschiedenen Einzelvorrichtungen, z. B. die Bogentrenn- und Fördermittel, der Stapeltaster und gegebenenfalls auch noch die An- und Abstellmittel für die Blas-und Saugluft einschließlich ihrer Steuerteile an einem gemeinsamen, in der Förderrichtung auf der Antriebswelle verstellbaren Tragkörper angeordnet sind.
  • Bei einer bekannten Zuführvorrichtung dieser Art geht der Antrieb der Hubmittel, welche die verschiedenen Vorrichtungen steuern, von der in der Zuführrichtung sich erstreckenden Antriebswelle über ein Schraubengetriebe, dessen antreibender Teil auf der Welle mittels Feder und Nut längs verschiebbar, aber undrehbar angeordnet ist, auf eine mit den Steuerteilen besetzte Querwelle, die in dem mit dem Schraubengetriebe zusammen verschiebbaren gemeinsamen Lagerkörper gelagert ist.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Steuerteile, z. B. die Hubscheiben o. dgl., unmittelbar auf der parallel zur Bogenförderrichtung verlaufenden Antriebswelle undrehbar, aber zusammen mit dem Tragkörper längs -verstellbar angeordnet und derart geformt sind, daß die Bewegung der von ihnen angetriebenen. und in der Bogenförderrichtung bewegten Teile entweder durch in axialer Richtung erfolgendes Hin- und Herbewegen der Hubgestänge oder bei radialer Hubwirkung der Steuerteile durch das Zwischenschalten entsprechender Gelenk- und Führungsteile bewirkt wird.
  • Hierdurch wird gegenüber dem Bekannten ein besonderes Schraubenradgetriebe und eine besondere quer zur Antriebswelle sich erstreckende Welle erspart, so daß die Zahl der Bauteile vermindert, die Bauform des Anlegers vereinfacht und die Formateinstellung erleichtert wird.
  • Zur Steuerung einer Einzelvorrichtung, nämlich des an der Bogenhinterkante angreifenden Trennmittels allein ist -die längs ver= stellbare Anordnung eines Steuermittels mit axial gerichteter Hubwirkung auf einer in der Zuführrichtung sich erstreckenden Antriebswelle schon bekannt.
  • Die Zeichnungen. erläutern ein Ausführungsbeispiel einer Bogenzuführvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Abb. z. ist eine Ansicht der Trenn- und Fördervorrichtung, in welcher zum besseren Verständnis der Bewegungsmechanismus zier Trenn- und Fördermittel nicht dargestellt ist bzw. nur verschiedene Stellungen dieser Mittel angedeutet sind: Die Bewegungsbahnen der mit den Bo ei' in Berührung kommenden Organe sind strrb.. punktiert angedeutet.
  • Abb.2 bis 7 sind von der gleichen Seite gesehene Ansichten der in Abb. i weggelassenen Teile, und zwar erläutern Abb. a die Mechanismen für die Trenndüsen und für die Luftsteuerung, Abb.3 bis 5 verschiedene Stellungen des in Abb. 2 gezeigten Trenndüsenmechanismus und der Steuerkurve, Abb.6 den Bogenfegthalter und Stapelhöhentaster reit den zugehörigen Teilen und Abb. 7 den Mechanismus der Förderdüsen. Auf einer Tragwelle i und einer Triebwelle 2 ist in der Richtung des Bogenlauf einstellbar der Körper der Bogentrenn- und -fördervorrichtung 3 angeordnet. Zwischen den Lagerstellen q., 5 der Keilnutwelle 2 ist der Kurvenkörper,6 gabelartig geführt, so daß eine axiale Bewegung desselben gegenüber dem Gehäuse 3 verhindert wird, während ein Keil 7 die Mitdrehung des Kurvenkörpers 6 mit der Welle 2 bewirkt. Der Kurvenkörper 6 trägt vier Rollenlaufbahnen, von denen sich drei in axialer und eine in radialer Richtung erstrecken. Die radiale Laufbahn 8 betätigt die Auf- und Abbewegung sowie die Kippung der Trenndüsen 12. Die Laufbahn 9 bewegt den Bogenfesthalter und Stapelhöhentaster 13, die Laufbahn io, die Förderdüsen 14. Die Laufbahn ii ist für die Luftsteuerung bestimmt. Sie ist auf kleinerem Umfänge untergebracht als die Bahn zo, um Platz für die auf i-o laufende Rolle 15 zu lassen.
  • Die Bewegungsübertragung von den Rollenbahnen 8 und i i auf die Düsen 12 bzw. auf das Ventil. ist aus Abb.2 ersichtlich. An einem fest am Gehäuse angeordneten Läger 16 ist mittels Bolzens 17 ein Rollenhebel i8 angelenkt, der die Rollen i9 und 2o trägt: Die Rolle i9 übernimmt die Bewegung von der Laufbahn 8, die Rolle 2o gibt sie weiter an den Flachschieber 21. Eine nicht dargestellte Feder zieht die Rolle i9 gegen die Laufbahn B. Der Schieber 21 ist zwischen dem Gehäuse 3 und Deckschienen 22 geführt. Er trägt am unteren Ende drei Bolzen 23, 24, 25. Bei 23 und 24 sind die Hebel 26 und 27 gelagert, die gemeinsam den Verbindungshebel 28 tragen. Der Hebel 28 ist fest bzw. einstellbar auf das Saugrahr 2.9 aufgeklemmt, das zugleich den Gelenkbolzen zwischen Hebel 28 und 27 bildet. Auf dem Saugrohr 29 sind zwei oder mehrere Saugdüsen -1a befestigt. Ferner- ist eine Schlauchtülle 3o drehbar auf einer durchbrochenen Stelle des RohreS 29 gelagert und ein elastischer Schlauch 31 stellt die Saugluftverbindung zwischen dem Ventilkörper 32 und den Düsen 1ä her.
  • '-15 i- der Auf- und Abbewegung des Schiebers wird eine am Hebel 27 angeordnete Rolle 3@ -n. n der Laufbahn einer Rollenführung 34 entlang bewegt. Sobald die Rolle 33 bei der Abwärtsführung die Schrägbahn 35 erreicht, wird der Hebel 27 um den Bolzen 24 geschwenkt und dadurch die Abwärtsbewegung der Düse 12 aufgehalten bei ungehinderter Weiterbewegung des Schiebers 21. Es entsteht dabei durch die geeignete Wahl der Hebelarme eine Kippung der Düse 12 um die Düsenkante 36. Die Tiefststellung des Schiebers 21 entspricht der in Abb. 3 gezeigten Düsenstellung. Bei der anschließend erfolgenden Abwärtsbewegung des Schiebers behält die Düse die gekippte Lage bei, bis die Rolle 33 die Schrägbahn 37 der Rollenführung 34 erreicht und den Hebel 27 zurückschwenkt. Da die Rolle 33 nur einseitig an der Rollenbahn 34 anläuft, besitzen die Hebel 26, 27, 28 eine freie Beweglichkeit: Um nun unbeabsichtigte Bewegungen auszuschalten, ist das Gelenk 24 durch den Druck einer Rolle 38 gegen eine Laufbahn 39 des Hebels 27 gebremst. Die Rolle 38 befindet sich an einem Winkelhebel 4o; der in 25 am Schieber 21 angelenkt ist und unter dem Zug einer am Schieber befindlichen Feder 41 steht. Die Laufbahn 39 kann kreisförmig um den Punkt 24 verlaufen, sie kann aber auch mit rastartigen Vertiefungen versehen sein und beispielsweise, wie gezeichnet, in bezug auf den Punkt 24 im Abstand abnehmen, so daß durch die Rolle 38 ein Drehmoment auf den Hebel 27 ausgeübt wird, sobald dieser das kreisiörmige Stück der Laufbahn verlassen hat.
  • Die Rollenbahn 34 ist in der Richtung senkrecht zur Stapelebene verstellbar mittels einer Spindel 42; die in der am Gehäuse 3 befestigten Führung 43 durch die Stellmutter q4. aufwärts und abwärts geschraubt werden kann. Als untere seitliche Führung dient dabei der im Gehäuse feste Bolzen 45. Den Einfluß einer solchen Verstellung der Rollenführung zeigt die Abb. 5. In Abb. 2 bis 5 ist der Gesamtweg des Schiebers 21 durch die Linie 46 angedeutet. Eine Marke 47 am Schieber 21 zeigt die jeweilige Stellung des Schiebers an. Abb. 3 und 5 haben also die gleiche Schieberstellung; die Stellung der Rollenbahn 34 ist dagegen, wie aus der Lage des Bolzens 45 ersichtlich ist, verschieden. Dieser Unterschied hat zur Folge; daß die Rolle 33 die Schrägbahn 35 bei tiefgestellter Rollenführung 34 bei der Abwärtsbewegung später erreicht, so daß die Kippung weiter unten einsetzt und entsprechend geringer ist als bei Abb. 3. Die Kippkante 36 der Düse liegt also bei geringer Kippung näher an der vom Taster 13 bestimmten Stapelebene, als bei starker Kippung; so daß durch die Verstellung der Mutter 44 gleichzeitig Kippung und Kippebene eingestellt werden.
  • Aus Abb. 2 ist ferner die Steuerung der Saugluft ersichtlich. An der Rollenbahn 1i läuft die Rolle 48 des Hebels 49 unter der Kraft der Feder 50. Mittels der Zugstange 5 i wird der Hebel 52- bewegt, der auf dem Saugluftleitungsrohr 53 befestigt ist und dieses bei seiner Bewegung somit im Ventil 32 dreht, das am Gehäuse 3 festsitzt. Bei dieser Bewegung wird ein Schlitz 54. des Rohres 53 einmal mit der Trenndüsenleitung 55 und einmal mit der Förderdüsenleitung 56 verbunden. Nach außen offene Kanäle 57 verbinden die jeweils von der Saugluft abgeriegelte Leitung mit der Außenluft.
  • Aus Abb. 6 ist der Bewegungsmechanismus des Stapelhöhentasters ersichtlich, der zugleich als Bogenfesthalter dient. Die Rollenbahn 9 bewegt entgegen der Feder 58 den mit -der Rolle 59 versehenen Hebel 6o um den Festpunkt 61. Eine Druckstange 62 überträgt die Bewegung auf einen Arm 63 der Schwinge 64 eines Gelenkvierecks, das eine zweite Schwinge 65 und einen Koppelhebel 66 besitzt. Am Koppelhebel 66- befindet sich der Tasterfuß 67, der die in Abb. 6 gezeigte Bewegungsbahn beschreibt. An der Schwinge 65 ist ein Arm 68 angeordnet, der ein an sich bekanntes Stapeltransportventil steuert. In der Stellung der Abb. 6 ist der Ventilkegel 69 angehoben, so daß die Saugleitung mit der zur Transportsteuerung führenden Leitung 71 in Verbindung tritt und eine Stapelaufwärtsbewegung bewirkt.
  • Die Förderdüsenbewegung ist in Abb. 7 gezeigt. Die Rollenbahn io bewegt gegen die Feder 72 den mit der Rolle 15 versehenen Hebel 73. Dieser ist, ebenso wie zwei aus Rohr gebildete Hebel 74, auf ein Rohr aufgeklemmt. In den beiden Hebeln 74 ist ein Rohr 76 gelagert, auf das zwei Rohrhebel 77 und ein Lenkhebel 78 aufgeklemmt sind. Die Führung des Lenkhebels 78 übernimmt ein Schwinghebel 79, der an dem am Gehäuse 3 gelagerten Träger 8o angelenkt'ist. Die Düsen 14 an den Hebeln 77 können als Teile einer Koppel aufgefaßt werden, die aus den Hebeln 77 und 78 und dem Rohr 76 gebildet wird und mit den Schwingen 79 und 74 gemeinsam ein Gelenkviereck darstellt. Die Kante der Düse 1d beschreibt dabei die in Abb. 7 gezeigte Koppelkurve.
  • Zum Vorlockern des Stapels 81 und zum Trennen des Bogens .vom Stapel dienen die in Abb. i dargestellten Bläser 83 und 82, die in einem am Gehäuse 3 festen Lagerarm 84 so angeordnet sind, daß sie durch Verschieben nach oben ausweichen können, wenn dies besonderer Umstände halber erforderlich ist. Die Begrenzung der Bewegungsmöglichkeit nach unten bildet. der Klemmkloben 85, der die beiden Bläserrohre 82 und 83 umfaßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bogenzuführvorrichlung, bei der die Bogentrennmittel an der Hinterkante des Stapels angreifen und die verschiedenen Einzelvorrichtungen,, z. B. die Bogentrenn- und Fördermittel, der Stapeltaster und gegebenenfalls auch noch die An- und Abstellmittel für die- Blas- und Saugluft einschließlich ihrer Steuerteile an einem gemeinsamen, in der Förderrichtung auf der Antriebswelle verstellbaren Tragkörper angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerteile, z. B. die Hubscheiben o. dgl. (8, 9, io, i i), unmittelbar auf der parallel zur Bogenförderrichtung verlaufenden Antriebswelle (2) undrehbar, aber zusammen mit dem Tragkörper .(3) längs verstellbar angeordnet und derart geformt sind, daß die Bewegung der von ihnen angetriebenen und in der Bogenförderrichtung bewegten Teile (i2, 14, 67, 53) entweder durch in axialer Richtung erfolgendes Hin- und Herbewegen der Hubgestänge (59-67 bzw. 73-79 bzw. 48-52) oder bei radialer Hubwirkung der Steuerteile (8) durch das Zwischenschalten entsprechender Gelenk- und Führungsteile (27, 34) bewirkt wird. z. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenfördermittel (Saugdüsen 14) an der Koppel (87, 77) eines Gelenkvierecks mit Schwinge (79) und Kurbel (74, 73) angeordnet sind (Abb. 7). 3. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen (63, 64) eines Gelenkvierecks mit Kurbel (6o) und Koppel (62) zur Steuerung des den Stapeltransport steuernden Stapeltasters und evtl. Bogenfesthalters (67) von einer Kurve (9) des Kurvenkörpers (6) bewegt wird (Abb. 6). 4. Bogenzuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Rohr ausgebildeter Teil (53) der Luftleitung in dem Lagerkörper (3) der Bogentrenn- und -fördervorrichtung drehbar gelagert und als Steuermittel für die Luftsteuerung ausgebildet ist.
DE1936S0125044 1936-11-24 1936-11-24 Bogenzufuehrvorrichtung Expired DE690899C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976134C (de) * 1953-08-28 1963-03-21 Georg Dr-Ing Spiess Bogenanlegevorrichtung fuer Druck- und andere Bogenverarbeitungsmaschinen
DE1177652B (de) * 1956-04-07 1964-09-10 Georg Spiess Dr Ing Bogenanlegevorrichtung mit zwei gemeinsam um eine pendelnd bewegte Achse schwenkbaren Saugduesen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE976134C (de) * 1953-08-28 1963-03-21 Georg Dr-Ing Spiess Bogenanlegevorrichtung fuer Druck- und andere Bogenverarbeitungsmaschinen
DE1177652B (de) * 1956-04-07 1964-09-10 Georg Spiess Dr Ing Bogenanlegevorrichtung mit zwei gemeinsam um eine pendelnd bewegte Achse schwenkbaren Saugduesen

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