DE549514C - Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen - Google Patents

Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen

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DE549514C
DE549514C DET36480D DET0036480D DE549514C DE 549514 C DE549514 C DE 549514C DE T36480 D DET36480 D DE T36480D DE T0036480 D DET0036480 D DE T0036480D DE 549514 C DE549514 C DE 549514C
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  • Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen Die Anwendung von einfachen Rechenmaschinen mit Additions- und Subtraktionswerk an Schreibmaschinen ist bekannt. Die unter dem Namen »Type-Adder« bekannten Rechenwerke werden an der Vorderwand der Schreibmaschine so befestigt, daß ihre Stoßstangen auf die Tastenhebel der Zahlen 2 bis o und auf die des Buchstabens 1 wirken. Die Erfindung löst die Aufgabe, dieses im Handel erhältliche Rechenwerk weiterhin beizubehalten, die Schreibmaschine aber unter Belassung der Haupttastatur nur insoweit abzuändern, daß die nach der Buchungsmethode üblichen Schriftzeichen geschrieben werden können. Diese Buchungsmethode bedient sich für die Habenposten aufrecht stehender Zahlen und für die Sollposten schräg stehender Zahlen. Um diese Methode anwenden zu können, weist nach der Erfindung die obere Tastenreihe außer anderen Typen die Zahlenzeichen 2, 3, .4 ... 9, i , o auf, die genau der Zahlenfolge der Tasten des Rechenwerks entsprechen. Die Verwendung des Buchstaben 1 als Eins kommt bei der neuen Buchungseinrichtung nicht mehr in Frage, da sie zwei Gruppen von Ziffern verwendet, während die bisherige Benutzung des Rechenwerks nur das Schreiben mit einer Zifferngruppe ermöglicht.
  • Mit der Schaffung einer neuen oberen Zahlenreihe von 2 bis 9, i und o ist aber die Benutzung des bekannten Rechenwerks (Type-Adder ) nicht ohne weiteres möglich. Die Erfindung ermöglicht diese Benutzung dadurch, daß die Stoßstangen der Rechentasten für die Zahlen :2 bis 9 und i unmittelbar auf die entsprechenden Tastenhebel der Schreibmaschine wirken, daß aber die Stoßstange der Rechentaste für die Zahl o mit Hilfe eines Übertragungsorganes den die Zahl o aufweisenden Tastenhebel der Schreibmaschine beeinflußt. Die allgemein übliche Anordnung der Tastatur, insbesondere des als Zahl i verwendeten Buchstabens 1 bedingte, daß bei dem bekannten Rechenwerk die letzten beiden Stoßstangen der Rechentasten i und o ganz nahe beieinander liegen. Diese Anordnung hat bei der gestellten Erfindungsaufgabe nunmehr zur Folge, daß besondere Mittel und Anordnungen getroffen werden müssen, wenn die Stoßstangen der Rechentasten auf eine Tastenreihe neu angeordneter Zahlen wirken sollen, bei der eine neue Zahl i hinzugekommen und die Zahlenfolge der oberen Tastenreihe der Zahlenfolge der Rechentasten angepaßt ist. Die Hinzubringung der neuen Zahlentaste i bedingt ferner noch eine besondere Verteilung der Tastenhebel in bezug auf ihre Führung im Tastenhebelführungsblech, die darin besteht, daß die Tastenhebel des Buchstabens 1 und des Punktzeichens in einem gemeinsamen Führungsschlitz geführt werden, wodurch der Führungsschlitz des Tastenhebels des Buchstabens 1 frei wird für die neue Einsertaste. Die frühere Nulltaste ist um einen Tastenabstand nach rechts verschoben worden. Dadurch wird der Schlitz der früheren Nulltaste frei 'für das Übertragungsglied der verlegten Nulltaste. Die Stoßstange der Rechentaste i wirkt wie die Stoßstangen der Rechentasten :2 bis 9 unmittelbar auf die entsprechenden Tastenhebel der Schreibmaschine. Die Stoßstange der Rechentaste o wirkt jedoch nach der Erfindung mit Hilfe eines Übertragungsgliedes auf jenen Tastenhebel, der der neuen Zahlentaste o entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: ' die Abb. i im Schema eine Vorderansicht der oberen Tastenreihe der Schreibmaschine und die Knöpfe der Rechenwerkstasten 2 bis 9, i und o, die Abb. 2 eine Seitenansicht der Tastatur der Schreibmaschine mit teilweisem Schnitt des Rechenwerks an jener Stelle, wo das Übertragungsglied angeordnet ist, die Abb. 3 einen Teil des Rechenwerks in Ansicht nebst den zugehörigen Zahlentasten der oberen Tastenreihe der Schreibmaschine, die Abb.4 eine Draufsicht auf die Tastatur der Schreibmaschine und die Abb. 5 eine schaubildliche Darstellung des Übertragungsgliedes.
  • An der Vorderwand io der Schreibmaschine sitzt das bekannte Rechenwerk i i mit seinen Rechentasten 2 bis 9, i und o, wobei die Stoßstangen der Rechentasten i und o nahe beisammen in einem Führungsgehäuse 12 geführt werden. Die obere Tastenreihe der Schreibmaschine weist unter anderen Zeichen die Zahlen 2 bis 9, i und o in aufrecht stehender und in schräg stehender Schriftart auf. Der Tastenhebel 13 des Buchstabens 1 und der Tastenhebel 14 des Punktzeichens sind in einem gemeinsamen Schlitz 15 des Tastenhebelführungsbleches geführt. Zu diesem Zweck ist der Tastenhebel des Buchstabens 1 entsprechend abgekröpft. Dadurch wird der links vom Schlitz 15 liegende Schlitz 16 frei, der zur Führung des Übertragungsorgans dient. Der links dem Schlitz 16 benachbarte Schlitz 17 dient der Führung des Tastenhebels 18 der Zahl i, der an seinem oberen Ende abgekröpft ist, so daß der Tastenknopf i genau in das Tastenfeld paßt.
  • Das Übertragungsglied besteht aus einem Flachschieber i9 (Abb.5), der an der inneren Fläche der Blechwand io mittels zweier Zapfen 2o und 21 geführt ist. Es wird durch eine Schraubenfeder 22 ständig nach oben gezogen. Senkrecht zur Fläche des Schiebers verläuft ein Arm 24, der an seinem unteren Ende zu einem in den frei gewordenen Schlitz 16 greifenden Haken 23 umgebogen ist. Der Flachschieber i9 trägt ferner einen seitlich nach unten reichenden Ansatz 25, der in der Ebene liegt, in welcher auch der Tastenhebel z6 der Zahl o schwingt.
  • Wird die Rechentaste o niedergedrückt, so trifft das untere Ende ihrer Stoßstange 27 auf den im Führungsschlitz 16 geführten Haken 23 auf, wodurch der Arm 24 und damit der Schieber i9 entgegen der Feder a2 nach abwärts geführt werden. Dabei stößt dann der Ansatz 25 des Schiebers auf den die Zahl o tragenden Tastenhebel 26 und schlägt diesen an.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜCFIE. i. Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen unter Benutzung eines an der Vorderwand von Schreibmaschinen normaler Bauart zu befestigenden Rechenwerks für Addition und Subtraktion, das auf die Typenhebel der Schreibmaschine einwirkende, in der Ziffernfolge 2 bis 9, i und o angeordnete Rechentasten besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die .obere Tastenreihe der Schreibmaschine außer anderen Zeichen die Ziffernfolge 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, i und o in aufrechter und in schräger Schriftart aufweist, und daß die Stoßstangen des Rechenwerks auf die Schreibmaschinentastenhebel der Zahlen :2 bis 9 und i unmittelbar einwirken, während die Stoßstange (27) für den Schreibmaschinentastenhebel der Zahl o diesen mit Hilfe eines Übertragungsgliedes (i9, 23, 25) beeinflußt. z. Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der abgekröpfte Tastenhebel des Buchstabens 1 und des Punktzeichens in einem gemeinsamen Führungsschlitz (15) geführt sind, und daß der freie Führungsschlitz zur Führung des Übertragungsgliedes für die verlegte Nulltaste dient. 3. Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen die Nulltaste des Rechenwerks und den Nulltastenhebel der Schreibmaschine geschaltete Übertragungsglied aus einem unter Federwirkung stehenden Flachschieber (i9) besteht, der einerseits einen hakenartigen Ansatz (23) für den Angriff der Stoßstange (27) der Nulltaste des Rechenwerks und andererseits einen seitlichen Ansatz (25) zur Beeinflussung des Nulltastenhebels (26) der Schreibmaschine aufweist.
DET36480D 1929-02-28 1929-02-28 Buchungseinrichtung an Schreibmaschinen Expired DE549514C (de)

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