DE517024C - Kontrollvorrichtung fuer Schreibrechenmaschinen - Google Patents

Kontrollvorrichtung fuer Schreibrechenmaschinen

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DE517024C
DE517024C DEA59652D DEA0059652D DE517024C DE 517024 C DE517024 C DE 517024C DE A59652 D DEA59652 D DE A59652D DE A0059652 D DEA0059652 D DE A0059652D DE 517024 C DE517024 C DE 517024C
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DEA59652D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C25/00Auxiliary functional arrangements, e.g. interlocks

Description

  • Kontrollvorrichtung für Schreibrechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Kontrollvorrichtung für Schreib- bzw. rechnende Schreibmaschinen dafür, daß je das richtige Zählwerk eingeschaltet ist, wenn eine Buchungstaste angeschlagen wird. Eine solche Kontrolle ist insbesondere dann erwünscht, wenn Zahlenkolonnen, welche normalerweise nebeneinander liegen, beispielsweise wegen zu geringer Breite des Formulares untereinander geschrieben werden müssen. Da die Zählwerke auf der Zählwerkschiene nebeneinander befestigt sind, muß in einem solchen Falle eine Einrichtung getroffen sein, mit deren Hilfe gerade das Zählwerk, welches den betreffenden Betrag aufnehmen soll, Antrieb erhält.
  • Das manchmal angewendete Verfahren. ein oder mehrere Zählwerke auf der Zählwerkschiene zu verschieben, kann oft keine Verwendung finden, da mit Rücksicht auf das gegebene schmale Förmular gewöhnlich ein Zählwerk neben dem anderen sitzt und getrennte Aufspeicherung der Zahlenwerte für jede Kolonne verlangt wird.
  • Deshalb verschiebt man die ganze Zählwerkschiene am Wagenrahmen einschließlich aller aufgesetzten Zählwerke. Dadurch geht aber die Zwangläufigkeit in der Arbeitsweise der Maschine verloren, und man ist vollkommen von der Aufmerksamkeit des Schreibers abhängig, daß das richtige Zählwerk in seine vorgesehene Kolonne kommt. Von dieser Einrichtung soll hier Gebrauch gemacht werden, ohne jedoch die Kontrolle über die richtige Arbeitsweise der Maschine zu verlieren.
  • Die Erfindung besteht darin, diejenigen Tastenhebel, durch deren Anschlag die je einem bestimmten Zählwerk zugeordneten Buchungssymbole vor die betreffende Zahlenkolonne geschrieben werden, zu sperren und nur dann freizugeben, wenn das zugehörige Zählwerk eingeschaltet ist. Bei einer Stromabrechnung z. B. wird die Abgabe des Stromes unterteilt in Licht-. Kraft- und Heizstrom. Dementsprechend werden vor die Zahlenkolonne die Buchstaben L, K oder H geschrieben. Die neue Sperreinrichtung kontrolliert nun selbsttätig die richtigen Eintragungen dadurch, daß der Buchstabe L nur dann angeschlagen werden kann, wenn das für die Aufspeicherung von Lichtstrom vorgesehene Zählwerk in der richtigen Kolonne steht. Die Buchstaben K und H sind in diesem Falle gesperrt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an einer rechnenden Schreibmaschine in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. z ist ein Schaubild der Maschine, in dem nur die Teile ausgezogen sind, auf die es hier ankommt.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht der Sperrschiene und der Sperrklinken von oben.
  • Fig. 3 erläutert die Anwendungsweise.
  • Die Buchungstasthebel K, L, H sind in bekannter Weise mit ihren Typenhebeln verbunden zu denken. Außerdem sind an ihren Tasthebeln erfindungsgemäß noch Zugstangen .4, 5, 6 angelenkt, welche am oberen Ende kleine Sperrhaken 7, 8, 9 tragen. Sie sind in diesem Fall gelenkig angeschlossen und werden durch Federn f o, 1i, 12 stets in die Normalstellung gezogen. Mit der Zählwerkschiene ? starr verbunden ist die Sperrschiene 13, welche über die Länge Il der zu berechnenden Kolonnen des Formulaues B als Sperrorgan ausgebildet ist. Dort sind Durchlässe 1q., 15, 16 verschiedener Form eingearbeitet, durch welche nur ein Sperrhaken gleicher Form hindurchtreten kann. Dadurch wird der Anschlag des zugeordneten Buchstabens einmal ermöglicht; denn, da beim Schreiben der Wagen 3 in bekannter Weise weiterrückt, ist dieselbe Klinke beim nächsten Anschlage wieder gesperrt. Dasselbe gilt für die anderen Sperrhaken bzw. Buchungstasthebel. In Fig. 2 sind verschiedene Formen der Sperrhaken 7,8,9 und die dazugehörigen Durchlässe 1q., i5, 16 der Sperrschiene 13 von oben gesehen gezeichnet.
  • Außerhalb der Strecke A, welche sich je nach dein Formular und dessen Verwendungszweck richtet, fällt die Sperrung der Kontrolltasten K, L, H automatisch weg, damit dieselben für den evtl. noch zu schreibenden Text verwendet werden können. Dies geschieht durch die Aussparung auf der ganzen Länge der Sperrschiene hinter bzw. vor der Strecke A, durch die die Klinken dort stets freien Durchgang vorfinden.
  • Fig. 3 erläutert die Anwendungsweise durch eine Ansicht von vorn gegen die Zählwerkschiene mit den Zählwerken unter Weglassung aller übrigen Teile.
  • Auf dem Formularblatt 17 müssen die Buchungen alle untereinander vorgenommen werden, und zwar handelt es sich dabei um Buchungen von Ausgaben für Licht, Kraft und Heizung. Nach diesen Gesichtspunkten sollen sämtliche Buchungen getrennt in den senkrechten Zählwerken L, K und H addiert werden. Man stellt bei der ersten Buchung über RM. ioo,- für Lacht die Zählwerkschiene so ein, daß das Zählwerk L arbeitet, und schlägt vor der Buchung des Betrages den Kontrollbuchstaben L an. Dies ist nur möglich, wenn das richtige Zählwerk eingestellt ist. Hierauf wird der Betrag geschrieben. Dasselbe wiederholt sich für die beiden nächsten Buchungen, die in den ZählwerkenK und H für Kraft und Heizung zu addieren sind.
  • Die gezeichnete Einstellung ist die, in der die letzte Ziffer des Betrages für die dritte Buchung über RM. 150,- für Heizung angeschlagen ist.
  • Würde für eine der Buchungen ein falsches Zählwerk eingestellt worden sein, so hätte der Kontrollbuchstabe des richtigen Zähhverkes nicht angeschlagen werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen bzw. rechnenden Schreibmaschinen zur Kontrolle der Einstellung der richtigen Zählwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die jedem Zählwerk zugeordneten Buchungstasten für gewöhnlich gesperrt und nur dann freigegeben sind, wenn je das zugeordnete Zählwerk eingeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine finit der Z_ählwerkschiene verbundene Sperrschiene (i3), welche verschieden geformte Durchlässe (i4, 15, 16) für mit den Buchungstasthebeln gekuppelte Klinken (7, 8, 9) entsprechender Formung in solcher Anordnung im Verhältnis zu den Zählwerken besitzt, daß dann, wenn unter irgendeine der Klinken der ihrer eigenen Form entsprechende Durchlaß der Sperrschiene steht, auch dasjenige Zählwerk eingeschaltet ist, das zu dem Buchungssymbol gehört, welches durch die mit der betreffenden Klinke gekuppelte Buchungstaste (K, L, M) vertreten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschiene (i3) beiderseits des die Durchlässe aufweisenden Bereiches ganz ausgespart ist und dadurch die Buchungstasten für andere Schreibzwecke freigibt.
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