DE5472C - Elektromagnetischer Apparat zum selbsttätigen Stellen der Uhren - Google Patents
Elektromagnetischer Apparat zum selbsttätigen Stellen der UhrenInfo
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Description
1878.
Klasse 83.
LEWIS BREITINGER in PHILADELPHIA. Elektromagnetischer Apparat zum selbstthätigen Stellen der Uh
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1878 ab.
Es stellt dar:
Fig. ι die Vorderansicht und
Fig. 2 die Oberansicht des Apparates.
Das Viertelrohr α des Uhrwerkes ist so auf den Minutentrieb b gepafst, dafs, wenn der
Minutenzeiger c aufgesetzt ist, es sich gleichmäfsig
mit letzterem umdreht. Dabei sitzt das Rohr ganz lose auf dem Minutentrieb, und die
zur Mitnahme nöthige gleichmäfsige Reibung wird dadurch erzielt, dafs man unter dem
Viertelwechselrad d eine längliche Feder e anbringt, die sich gegen das Viertelwechselrad
und gegen den Ansatz des Minutentriebes anlegt. Durch das Aufsetzen des Scheibchens /
vor den Minutenzeiger und das Vorstecken des Stiftes wird die Feder angespannt. Damit die
Zeiger durch Abnützung des Plättchens nicht lose werden, ist dasselbe von Stahl und besitzt
eine breite Stirnfläche. Auf das Viertelwechselrad ist eine messingene Scheibe g aufgeschraubt.
Diese Scheibe und der Minutenzeiger sind genau im Gleichgewicht. An der vorderen Platine des
Werkes ist seitwärts eine Verlängerung h angeschraubt, an deren Ende sich ein Stift i befindet.
Dieser Stift ist der Bewegungsmittelpunkt für den Hebel k. Der Arm des Hebels,
welcher zum Zeigerwerk zeigt, ist so gefeilt, dafs er in die Ausdrehung der Scheibe g pafst;
auch ist dieser Arm schwerer als der entgegengesetzte, damit er im Normalzustand auf dem
Stift / aufliegt und von der Scheibe entfernt ist. An das andere Ende des Hebels ist vermittelst
zweier Winkel m η ein Stück gut ausgeglühten Eisens ο angeschraubt, welches als Anker dient.
Die beiden Messingschrauben stehen etwas vor, um eine directe Berührung des Ankers mit dem
unterhalb befindlichen Elektromagnet ρ zu verhindern. Wird nun zu einer gewissen Zeit ein
elektrischer Strom durch den Magneten geleitet, so wird der Anker angezogen, der Hebel nimmt
die auf der Zeichnung angegebene Stellung ein und der Hebel wird, je nachdem er zu früh
oder zu spät geht, auf seinen Normalpunkt zurückspringen. Je nachdem der Minutenzeiger
aufgepafst ist, läfst sich der Normalpunkt verändern. Die Differenz, in welcher die
Uhr corrigirt, beträgt ι ο Minuten, und zwar
5 Minuten vor und 5 Minuten nach der Stunde. Für eine Uhr, welche täglich von der
Centralstelle gestellt wird, ist dies vollkommen genügend.
Die Vortheile dieses selbstrichtenden Apparates sind nach Angabe des Erfinders für das Eisenbahnwesen
und die Telegraphic sehr wesentlich. Ganz besonders ist hervorzuheben, dafs bei dieser Vorrichtung eine Uhr, welche vermittelst
des Signals nur einmal täglich richtig gestellt wird, immer zuverlässig die Zeit angiebt,
und dafs das Signal zu einer solchen Zeit abgegeben werden kann, dafs der Telegraphendienst
dadurch nicht beeinträchtigt wird. Dieser selbstrichtende Apparat läfst sich an jedem Regulator, welcher als Büreau-Uhr dient,
ohne wesentliche Kosten anbringen. Sämmtliche Uhren auf einer Eisenbahnlinie etc. können
zu ein und derselben Zeit regulirt werden, denn sobald von der Centralstelle aus die Zeit signalisirt
wird und der elektrische Strom eingeschaltet ist, geschieht die RegUlirung direct.
Da die Kästen aufser beim Aufziehen der Uhr nie geöffnet zu werden brauchen, so können dieselben
verschlossen gehalten werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5472C true DE5472C (de) |
Family
ID=283920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5472D Active DE5472C (de) | Elektromagnetischer Apparat zum selbsttätigen Stellen der Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5472C (de) |
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