DE39013C - Vorrichtung zur Regulirung von sympathetischen Uhren - Google Patents

Vorrichtung zur Regulirung von sympathetischen Uhren

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DE39013C
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Germany
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pendulum
clocks
clock
armature
regulating
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DENDAT39013D
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G. W. MlLLARD in Providence R. J. und J. H. CLARKE in Somerville, Mass., V. St. A
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/007Synchronisation of independently-driven clocks by positioning of the index or by regulating the length of the pendulum in dependance on the time difference with a standard

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Description

PATENTAMT
KLASSE 83: Uhren.
Auf der Zeichnung sind Vorrichtungen dargestellt, welche den Zweck haben, den Gang der Secundä'ruhren nach demjenigen der Hauptuhr zu reguliren, und zwar dadurch, dafs der Ausschlag des als Regulator von Pendeluhren dienenden Pendels durch Verschiebung des Pendelgewichtes automatisch verändert wird.
Fig. ι zeigt die Verbindung einer Hauptuhr mit zwei Stationsuhren No. 1 und 2; die Fig. 2 und 3 sind Detailansichten der Regulirungsvorrichtungen an der Uhr No. 1, und Fig. 4 und 5 Detailansichten des Regulators für die Uhr No. 2. Fig. 6 und .7 zeigen eine weitere Modification der Regulirungsvorrichtung, und - Fig. 8 zeigt die Einrichtung des Hauptorgans für alle Regulirungsvorrichtungen, wenn es gleichzeitig mit einer Stellvorrichtung für die Zeiger verbunden werden soll.
An der Hauptuhr sind auf den Wellen α1 und λ4, welche durch die Zahnräder a? und as mit einander in Verbindung stehen, die metallenen, sich einander berührenden Scheiben a und α5 befestigt; die Welle a1 dreht sich einmal in einer Stunde und die Welle a* einmal in der Minute. An der Scheibe α sitzt ein Stift ae, welcher bei der Drehung der Welle a> in jeder Stunde die Contactfeder α8 einmal berührt, und ebenso befindet sich an der Scheibe a5 der Stift a1, der in jeder Minute einmal an der Contactfeder a9 hinschleift. Die beiden Federn sind mit den Leitungsdrähten einer Batterie B verbunden, und zwar a8 mit dem einen Pol und a9 mit dem anderen. Der elektrische Strom geht also, vorausgesetzt, dafs die Leitung nicht unterbrochen ist, von der Batterie durch die Scheiben α und α5 hindurch, so oft beide Stifte α6 und a1 die Federn as und a9 gleichzeitig berühren, d. h. also jede Stunde einmal.
Nun sind in die Leitung Umschalter eingeschaltet, deren Hebel auf einer der W7eilen an jeder Stationsuhr sitzen und mit denselben rotiren; diese Hebel sind leitend mit dem einen Pol der Batterie verbunden. Bei der Uhr No. ι liegen um den Umschalterhebel d die Contactsegmente dl d2 da und rf4. d1 steht durch die Leitung 20 und d2 durch die Leitung 21 mit demselben Pol der Batterie B in Verbindung, an welchen der Hebel d angeschlossen ist. Die beiden anderen Segmente d3 rf4 aber sind durch die Drähte 22 und 23 mit den Elektromagneten b7 bB verbunden. Vor den letzteren liegt, um den Zapfen b10 drehbar, ein schwingender Anker b9 , welcher durch die Feder b 1J von den Magnetkernen weggedrückt wird.
Steht nun der Hebel d bei seiner durch die Secundäruhr No. 1 veranlafsten Rotation zu der Zeit, wo die beiden Stifte a6 a1 ihre Federn α8 α9 gleichzeitig berühren, auf einem der Segmente dl oder d2, so geht der Strom, ohne die Magnete bn b8 zu beeinflussen, durch die Leitung dieser Secundäruhr und eventuell zu den nächstfolgenden weiter. Befindet sich aber der Hebel d zur angegebenen Zeit auf dem Segment ds, so wird der Strom durch den Elektromagneten b1 geleitet, welche folglich magnetisch werden und den einen Arm des Ankers b9 anziehen. Ein an diesem Ankerarm
sitzender Sperrhaken Z>12, welcher für gewöhnlich durch eine Feder gegen den Anschlag 2 gedrückt ist, wird damit also ebenfalls nach der Richtung der Elektromagnete b1 gezogen, wobei seine schiefe Fläche 3 an dem Anschlag 2 hingleitet und damit den Haken in die Zähne eines Rades b5 schiebt, welches folglich gedreht wird. Liegt der Hebel d unter gleichen Umständen auf dem Segment d4=, so werden die Elektromagnete ba magnetisirt und bringen den ebenso wie &12 construirten Sperrhaken b13 zum Eingriff in das Rad b5, welches folglich nun nach der entgegengesetzten Richtung gedreht wird.
Das Rad Z>5 ist der Kopf einer Schraube b\ Fig. 2 und 3, deren Mutter b3 an den Parallelstangen b6 geführt und dadurch am Drehen gehindert wird. An der Mutter b3 sitzen die Federn b1 des Pendels b, dessen Aufhängungspunkt sich also durch Drehen des Rades b5 entsprechend der Stellung des Hebels d verändert. Ging die Secundäruhr vor, so wird ihr Pendel verlängert; ging sie aber nach, dann verkürzt sich das Pendel.
Bei der Uhr No. 2 wird ein Gewicht c (Fig. 4) an der Pendelstange dem Gange der Secundäruhr entsprechend auf- und abgeschoben. Die beiden Segmente für den anormalen Gang, hier mit f und fl bezeichnet, beeinflussen den Elektromagneten c4, dessen an c7 drehbar befestigte Armatur cö bald angezogen und bald, wenn der Durchflufs des Stromes durch den Elektromagneten c* aufhört, von der Feder cfl vom Magnetenkern abgezogen wird. Zur Führung der Armatur dient das Gabelstück c5. Ist der Anker c6 angezogen, so kommt eine daran befindliche Schneide c8 in Eingriff mit einem Zahnkranz c3, welcher auf das Nebengewicht c aufgesetzt ist. Das letztere bildet die Mutter eines an der Pendelstange c2 angebrachten Gewindes c1, so dafs es also entsprechend der Richtung, aus welcher das Pendel gerade schwingt, entweder hinauf- oder herabgeschraubt wird. Den Augenblick des Eingriffes seitens der Schneide c8 in den Radkranz c3, ob also der Eingriff bei der Pendelschwingung nach der einen Richtung erfolgt oder bei der nach der anderen, bestimmt die Stellung des Umschalterhebels.
Je nachdem derselbe entweder auf dem Contactsegment _/"oder aufy steht, wird c gehoben oder gesenkt.
Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Construction bilden die Elektromagnete o8 o9 die Pendelbelastung; sie klettern an der mit Gewinde versehenen Hülse o3 der Pendelstange o4 entsprechend der Stromführung durch die Contactsegmente auf und ab. Ein von den Stangen 0 o1 geformter Rahmen gleitet in Führungsschlitzen o2 der Hülse ο3. Unten an den Stangen 0 ol sind die Kreuzstücke ob oe angebracht, auf denen die Querlager o7 der Elektromagnete o8 o9 ruhen. Der Anker schwingt oberhalb der Magnete in den Vorsprüngen o12 an den Stangen, ο ο1. Von dem Anker geht eine Stütze η nach oben, deren Klauen nx n2, durch Federn w4 beeinflufst, in die Zähne eines mittelst Gewindes auf der Hülse o3 verschiebbaren Sperrrades n5 einzugreifen suchen; für gewöhnlich aber hindern die an den Elektromagneten o8 befestigten Stifte na den Eingriff. Schwingt aber der Anker beim Durchflufs des elektrischen Stromes durch die einen oder anderen Magnete, so wird eine der Klauen frei und greift in das Rad η8 ein, welches sich dann nach der entsprechenden Richtung dreht und den an den Bunden n8 und w9 hängenden Rahmen oo1 mit nach oben oder unten verschiebt. Um eine gröfsere Beweglichkeit des Gewichtrahmens zu erzielen, wird derselbe durch eine gegen die Brücke 61 sich stemmende Feder 60 theilweise getragen.
Fig. 8 zeigt die Anordnung der Contactsegmente 53-52 zum Verstellen der Uhrzeiger neben den Segmenten 50, 51, 54 und 55 zum Aendern des Ganges der Secundäruhr.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An elektrischen Secundäruhren die Anordnung von Sperrklinken, welche in mit dem Pendel verbundene Sperrräder eingreifen und bei eintretender Differenz im Gange der Hauptuhr und der Secundäruhren zum Verändern der wirksamen Pendellänge mittelst des von der Hauptuhr ausgehenden elektrischen Stromes bewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39013D Vorrichtung zur Regulirung von sympathetischen Uhren Expired - Lifetime DE39013C (de)

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