DE956388C - Pendeluhr mit Steuerkontakt-Vorrichtung - Google Patents

Pendeluhr mit Steuerkontakt-Vorrichtung

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DE956388C
DE956388C DES20076A DES0020076A DE956388C DE 956388 C DE956388 C DE 956388C DE S20076 A DES20076 A DE S20076A DE S0020076 A DES0020076 A DE S0020076A DE 956388 C DE956388 C DE 956388C
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DE
Germany
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locking lever
pendulum
following
teeth
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Expired
Application number
DES20076A
Other languages
English (en)
Inventor
Marius Lavet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leon Hatot SA France
Original Assignee
Leon Hatot SA France
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE956388C publication Critical patent/DE956388C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/027Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using electromagnetic coupling between electric power source and pendulum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

  • Pendeluhr mit Steuerkontakt-Vorrichtung
    Die Erfindung betrifft eine Pendeluhr, bei. der
    das Pendel mdttells einer en ihm befestigten Schub-
    klinke das Zeigerwerk schrittweise wedterschaltet
    und ein glei:Ghfalls von- ihz geschaltetes Sperrad des
    Zeigen;,:erkes efine Steuerkontakt-Vorrichtung da-
    durch betätigt, da,ß ein mit einer Rolle am Ende
    versehener Sperrhebel in die Verzlahnu.ng eünfäl@lt,
    wobei mit einem am Uhrwerksgeste11 befestigten
    Gegenkontakt bei @nhablen des Sperrhebels der
    Kontakt -geschlossen, bei Einfallen des Sperrhebels
    in eine Zahnlücke -des Sperrades der Kontakt ge-
    Öffnet wird,; vorzugsweise bezieht sich ,die Erfin-
    dung ,auf Pendeluhren mit elektromagnetischem
    Pend@e@l,antri@eb.
    Die Erfindung isst dadurch gekennzei,chnelt, d aß
    einerseits eine drehfbare Rollte, vorzugsweise eine
    drehbare Stahlrolle, als Einfallsolle des Sperrhebels verwendet ist. ulnldi entdererseitsdurch mechanische und elektrische Trennung des Sperrhebels von den als Federsätze ausgebildeten, vom Sperrhiebal. betätigten Steuerkontakten die Stromzuführung zu den Steuerkontakten von dem Sperrhebel unabhängig ausgebii:lldletäst.
  • Bei dien unter ,der Bezeichnung »Ato-Uhr« bekannten Uhrren mit elektromagnetischem Antrdeb eines. hin und her schwingenden Pendels verwendet man einen am Pendel befestigten Stabmagnet, der in eine von Impulsströmen durchflossene Spule eintaucht. Zur Stromunterbrechung. edier die Spulte durchließendlen Ströme verwendet man dabei Steuerkontakte, die von einem Sperrhebel betätigt werden, .der in ein vom Pendelmittels einer Schub-
    lctiinke schrittweise betätigtes Sperrad einfällt.
    Übti:cherweise besitzt der Sperrhebel an seinem
    Ende einen fest angeordneten, ivalzienförmiigen
    Bolzen, mit Hilfe dessen er in die Verzaihnun:g des
    Sperrades einfällt. Es bildet bei solchen Uhren
    ferner der Sperrhebel d ia:s eine, Kontaktorgan; indem
    diie Stromzuführung zu :dem Sperrhebel über einte
    dien Sperrhebel mit idem Chassis verbindende
    federnde Spirale erfolgt.
    Es ist ferner bekainnt, bei Uhren mit einer mecha-
    nisch betätigten Quecksilb emschaftröhre die Kipp-
    bewegungen des .dlie O,uie:clizsii,lbers:chalitröhre tragen-
    den Armes unter Aniwendsunig einer .sternförmigen
    Rastenscheinbe und eines Rastenheibels, welch: letz-
    terer mit einer idrehbaTen Gleitrolle in die Rasten
    der Rasterscheibe einfällt, zu bewirkten.
    Die erfindlungsgemäße Ausb iiilidiuinö ides die Kon-
    taktvorrichtung der Pendeluhr steuernden Sperr-
    hebels Nietet Vorteilie in Hinisicht auf zuverlässigen
    Gang der Uhr, kiisofern die am Sperrhebel idrehbar
    ausgebildete Einfial:lrollie e!i,neir geringeren A.b-
    nutzuTiig unterliegt und: der Fortfall einer Strom-
    zu.füihrung zum Speirrh°,bie-l eine Verbesserung dier
    Reibungs- und damit Antriebsverhältnisse des
    Sperrhebelis gewährlieistet.
    Die Erfindung i,st nachstehend unter @ugrun@d;e-
    legen dior Zeichnungen b:eisohridben. Die Zcich-
    n uingen zeigen rin
    Fing. i und 2 rein. Vo@ridier- und Seitentaus dicht ein ge-
    mäß der Erfindung verbessertes elektroma-
    gnetisohes Uhrenlaufwerk,
    Fing. 3 biss 8 .in genauieren Einzelboiiten und: in
    größerem M @aß,s:tabe. @dias Gesperr und den perd-
    o:diisch:en Kontakt der Uhr mach Fig. i bis 2,
    Fig. 9 :eii;nei bekannte Ausführungsart dies Ma-
    gnets von elektromiagnetissichen Uhrein,
    Feig. io bis 16 die gemäß zweckmäßiger Weiter-
    bildung der Erfindung verbesserten elie,1ctroma-
    gnetischen @ntirüe7}sorgan:e.
    Diie Fig. i und. 2 zeigen in: natürlii.clier Größe dass
    Laufwerk einer Uhr, die folgendie Hauptorgane
    enthält
    i. Ein d liie Masse i e.uth:altendes Pendel (mit vom
    festen Magnet A durchdrungener Antriieibs.hoh:l-
    spule 2), die bewegliche justiermiasse 3, dien Nickel-
    staih-lstab .l, die Stahilfe:d;erau@,hängung 5 ;
    2. eine an idem Perndiel angelen:kt.e Schu:bkliinke 6,
    diiie auf ieiin Sperrad! 7 wirkt, dessen: unterbrochene
    Dreihheweigung auf dien. Sielcu,nidle"ilizeiiige-r 8 und auf
    die Minuten- und! Stiundemzeiiger g und, io mittels
    Z.ahinrädern übertragen wird;
    3. einen .durch erin Sperrad 12 betütigten peri-
    adins:chen Doppelkontakt, der den Stiromkreii.s der
    Spuil:e 2 während eiirres klied.nein Teiles der Pendel-
    bewegUngen in Richturig f1 schliie ßt.
    Dnie elektrische Energie w,iild !diurch eine Batterie
    odie.r seinen gleiiichgerichte@ten. Wechselstrom von
    niedriger Spannung geliefert. Der Stromkreis um-
    faßt den Negiativpolsder Stromquielle, dien Leitungs-
    draht 13, den periodkehen Kontakt i i, dies Metall-
    ge:stelil und dien Pendelschaft, mit dien ein Endre der
    Spule 2 verbunden -isst. Das andere Ende ist an den
    Schaft 1q., der elelctriseh,i:sol:ie:rt eist, angeschlossen,
    ferner an cl,iie sehr geschmeidige schraubeirförm@ige
    Drahtfeder 15, diie .ihrerseits diurch das Kabel 16
    mit dem P:osiitivpol der Stromquelle verbunden isst.
    Im 1\?ebenschluß zur Spule ist ein indiu@ctiions-
    freier Draht«'~iidersband-Rs geschaltet.
    Die Kon:strukbi-onseinz.elheiten des Antri:eb:s-
    gesp:errs der Zeitiger uuid des
    Kontaktes
    i i siind in größerem Maßstab i,ii :dien Fig. 3 bis 8
    wiedergegeben.
    Unter dier Wirkung der Schubklinke 6 kann die
    Drehbewegung dies Sperrades nur in Richtung f1
    (entsprechend der Linkschwiingung f1 des Pendels
    in Fng. i) erfolgen. Der Sperrhebel, dessen Achse
    in 17 dargestellt eist, besteht aus zwei massiven
    Schenkeln aus Messing odier Bronze 18 und 1g, die
    durch zwei beiderseits der Achse angeordnete
    Stützen 20 und 21 vereinigt s!imid. Am Ende d!ieiser
    Schenkel neben diem Sperrad idreht sich eiirre Leit-
    rolle 22 aus gehärtetem oder rostfreiem, poliertem
    Stahlgin der Ausführung iii2ch. Fig. 4. D:w Achse 17
    verläuft durch die, Scherok e1, -die seitlich durch eiirren
    mit dieser Achse fest verbundenen Ring 23 ge-
    halten werden. Der Schenkel i8 ist durch. Schrauben
    abnehmbar h'efestigt. Es läßt sich feststebbell, daß
    das Ganze ein hohes Trägheiitsmoment aufweist.
    daß jedoch das Moment, .das dies Sperrad 12 in
    1Z:icli.t.ung f1 zu -drehen sucht, reilativ schwach ist:
    denn d iiie Gewichte der Leitrolle 17 und, der Stütze
    20 sind teilweisse durch das Gewiicht:der Stütze 21
    auisgegtichen. Wise ,es der Ma:ßsitab in- Fig. 3 zeigt,
    ermögliiehen:diie verwendeten Düimensiio neu eine shr
    robuste Ausführung der Leitrolbe 22; die Zapfen
    der Achse 17 und @diiejenigen der Leitrolle haben
    z. B. einen. Durchmesser von
    i mm. Einte
    beträchtliche Ölmenge wird .auf :dien Zapfen durch
    tiefe Ausnie$mumigen in ,dien Teilen i@ und 1g
    Die Stütze 2o Mist durch eine Achsre 24. v:erläinge:rt,
    unterhalb welcher sich. zweii sehr l)(iiegsame Lamellen
    25 aus Pliasphorbron,7je oder rostfre:eni Stahl in
    der Anordnung nach Fig. 3, 4., 6 und 7 befindieti.
    Diese Lamellen sind isehr schmal und liegen eng
    neibeneenanider. Die Laxnelk:nspitzen 25 sind von
    sehr dünnen, für eliektrische Kontakte geeigneten
    Edelmetallrö rohen 26 umgeben (z. B, Gold-
    röhrchen.). Diese Röhrchen können einen kleinen
    Durchmesser (o,5 mm z. B.) und eine sehr gering,
    Wanddicke (o,o9 mm z. B.) aufweisen, so daß das
    erforderliiiehe Edielmetallgewicht ;ehr gering isst.
    Eiirr k:leihi@er lconiiisrihier, idurch das Röhrchen ver-
    laufender Stift genügt zti,,dessien Befestigung, w-pe
    Fig. 4.a zeigt.
    Vor .den Röhrchen 26 und senkrecht zu ihrer
    Richtuin isst ein fester Ko-nitakt ilinigeord!n"t, der au:,
    einem ebenfalls von ciinem kleiinen Röhrchen 27 au:
    Edelmetall (z. B. Platin) umgebenen Stift hesteh:t.
    Dieser feste Kontakt sitzt auf :eiirrem iisoliierten
    Träger 28, währenicii :die Lamellen 25 .auf einem
    nicht ,isoltiierten Winkel 2g fes:tge:soli,raiubt sind, der
    seinerseits miit d em Lau.fwerkgehäuse und dem Ge-
    stell verbunden ist. Unter den biiegs .amen Lamellen
    25 ist eine andere, .diiclcere Metal:lamell:e 30 an ggeord-
    net, ?deren Ende die Lamellen etwa in der \litte
    i.hner Länge berührt, wenn d iie Rolle 22 sich ki einer
    Vertiefung zweischeu zwei Zähnen befindet. In
    dieser Lage weridlen :diie Röhrchen 26 durch diie
    Wellte 24 des Sp:erraides von dien Röhrchen 27 leicht
    ab, erückt.
    Die Abmessungen und idlie gegenseitigen
    Stellungen dieser Organre zueinander Sind', wie aufs
    den Figuren ersichtlich ist, so gewählt, idiaß diiie
    Sperräder während der Bewi°,gungen der Schub-
    klinike 6 in Richtung f1 ohne Rückfall und Zahn für
    Zahn vorrücken. Während Iden Vorwärts-
    bewegungen hebt sich diie Rolle 22 in drehender
    Bewegung (s. Fig. 8) ; die Welle 24 wird ebenfalls
    hochgehoben -und ermöglicht dein Teilen 26 der
    Lamellen 25, elektrischen Kontakt mit dem festen
    Stift 27 herzustellen, wie Fig, 6 zeigt.
    Die Erfahrung zeigt, .daß richtige
    der Organe dadurch ierreidht werden kann, diaß
    inan dien Druckdon- Rolle 22 auf dais Speerrad! 12
    starb venmsin!diert, wenn dus Spierr:ad die Ruhe-
    stelliung in Fig. 3 einnimmt. Unter diesen Be-
    diingungen wind die Adhäsion am Sperriad: 12 sehr
    vermindiert, und diie auf draisselbe `vnirl#:ien:de Kraft
    ist seih! gering, wenn die Schubklinke 6 dn das
    Sperrard.7 eingreift. Die Reibung wiirdi idurch die
    rollende Bewegung ider Rolle reduziert, und wenn
    diese zurückfällt, wmirkt der Sperrlhebel, liessen
    Trägheitsinoment hoch ist, sieh! wirksam auf dien
    zu arretierenden Zahn ; dienn,diiie zu Beginndes Ein-
    falls des Sperrh ebelis entwickelte kinietische Energie
    wirkte im seliben Sinne. Am Ende ides Sperrhiebel-
    einfalls wird die kinetische Energiie teilweise durch
    die Kontaktlamellen 25 .absorbiert, drin auf der
    weniger biegsamen Lamellte 30 anliegen. Durch ge-
    eignete Juistierung kann miau erreichen, daß .diie
    Stöße der Rolle auf dien zu arretierenden Zahn ge-
    rade ausreichen, um ihre nützliche Funktion zu er-
    füllen.
    Vergleichende Versjuchhe haben gezeigt, iduß diiie
    soeben beschriebene Gesperr- und Kontaktvorrich-
    tung bessere E.rbgeibniisise als ,däie früher fü:r dein
    selben Zwick vorgeschlagenen erzielen liäßt. Die
    Verminderung .dien Reiibungs-,rliiderstiände beruht
    darauf, daß der zur Arretierung- der Sperräder
    ausgeübte Druck ;Du. einem großen Teil aus der
    kiniexüs.chien Energie herrührt, die in ider großen
    Masse des angenähert -auis'ualanciierten Sperrhiebels
    aufgespeichert eist.
    Der Druck ides Sperrhebels auf Idas Sperrraid
    wird nahezu vollständig -aufgehoben, sobaldi de
    Teilte -ihre 'Ruhestellung einineh:men; denn die Träg-
    liei.tskraft verschwindet, und, d;iie Kontal:tlamieilil@en
    neigen zum Hochheben der Rolle 22.
    Es isst auch zu bemerken, idaß,der Sperrhebel aus
    "ruhen un di wenig empfindlichen Teilen. hergestellt
    it und diie Reinigung der Zapfenbohrung leicht vor
    ,;ich geht, .d"& die Rollee abnehmbar ist. Auf Grund
    der unternommenen Vorsichtsmaßnahmen kann
    sich zufriedenstellendes Arbeiten über viele Jahre
    erstrecken, ohne daß ein Eingriff erforderlich wird.
    Man könnte versucht sein, diesen Konstruk-
    tionseinzelheiten geringe Bedeutung beizumessen.
    j eidioch dde Praxis zeigt, du.ß sie auf die Gianig-
    genauiiigl,oeii:t und,die. Gangsicherheiit großen E:influß
    hiaiben. Dliieis beruht darauf, daß edle Schwingungs-
    arbeit einem Gleichgewicht für e ,inne bestimmte Ge-
    sch iwdndlgkoit zwfischen Bier durch:schnibtlnclien An-
    triiebwkraft aus idien eleiktromaignetiischen Impulsen
    uni id idem idiurchsichiniiittlüchen Kraftverlust -haupt-
    sächlich auf Grunde der Reihung entspricht. So-
    wohldie eine alis,auch dlie andiene idiiieiser Kräfte sind
    in -ihrem absoluten Wert sehr gering, jedoch. eine
    äußerst udedeige Änderung ,dien einen, idiesier Kräfte
    bzw. Energüen (z. B. etwa i g - i mrn/s iec) kann
    verhältnismäßig große und' für eine Präzisionsuhr
    un,zuiläis,siige Ampliiituidien- und- Pe rii,odenänderungen
    hervorrufen.
    Zweckmäßige Westerbflidungen dien Erfindung
    erstrecken sich daher auch- auf Verbesserungen an
    elektroimiagnetischen Ongianen, die in Zusammen-
    Wirkung mit dem pieri,oidiisichien Kontakt i i idie An-
    triebsknaft lirefern und: deren Eigenschaften mit den
    m-echani,schen Merkmalen dien offen beschriebenen
    Tedlie verknüpft sind.
    Beie der Einrichtung der Antniebsorgane wurde
    berücksichtigt, diaß die D,i;m@ensli.onien, dlie für die
    Teilung der Sp,errad2ahinuing 7 und' dien Abstand
    zwischen der Sclhuqhhliirilce 6 und dien Biieguings-
    hunkt ider Aufhängefedern 5 gewählt wurden., nach
    Feig. i und 3 dazu vorgesehen sinid, um den Gang
    der Uhr schon von einer geringen Schwüngungs-
    wioi:te ,an (z. B. i blliS 3° briiiderseits .dien Senkrechten)
    zu Sichern. Die Verminderung dieser minimalen
    Schwingungsweihe wirkt sich anscheinend auf die
    Gangsiirh.erlhieiit der Uhr ,günstig au;s; es darf aber
    nicht versucht werden, diese Reduktiion. durch Ent-
    fernen der Schubklinke 6 von der Aufhängung zu
    erreichten, da. @diie Stöße der Sperrklinke auf das
    Sperraid 12 sonst zustark würdieil.
    Anderseits wurde die Winkelstellung des Pendel-
    schaftes q. rin -dien Augenibliiclc, in .dien diae rin Rich-
    tung f1 sich bewegende Schubklinke 6 in d!as Sperr-
    iad einfällt, durch eine geeignete Biegung des
    Trägers 3 1 bestimmt (s. Feig. 3 und 6), so diaiß der
    Antriiebsi.mpuls seich zuim großen Teil ietwas nach.
    dem Durchgang des Pendels durch die Senkrechte
    auswirkt (Stellung Fig. i).
    Es risst bekannt, daß eine Phastuveränderung ides
    Aihtriebisiinpulses dien niatürliichen Maiigel an Iso-
    chroniiismuis der frei s.chwingendien Pendiel berdch-
    tigen kann. Main kann erreichen, daß die
    Schwinigungsperiede eines Pendiel; einen be-
    stimmten optiimalein Wert hat für be.;timmte, durch
    die besonderen Weinte edier Spannjung der Elektrizi-
    tätsquelle, dien Reibung und anderer Widerstände
    beeiinflußte Bedingungen. Bai kleinen Änderungen
    der .die Amplitude beeinflusseniden. Faktionen ist
    dann -Jie Gangänderung ,der Uhr sehr g°riing.
    Die Praxiis zeugt, idaß zur @erw,i.rl;li:chung idi!eo.e;s
    Verfahrens biet älteren Vorrichtungen Anlaß be-
    steht, diiie Aohsie edier Sdhubilcliinlue 6 (Fing. i) stark
    nach ldnrks zu verschieben, was zur Vergrößerung
    der iden Gang der Uhr sichernden m:in@i.miailen
    Schwiingungsweiite führt.
    Zweckmäßiger ist es, dire Amplütwdienabhängig-
    keit idurch besondere Ausführung der naschstehend,
    beschriebenen Antriebsorgane zu beseitigen oder zu
    mildern.
    Wie oben bereits angegeben, kommt der An-
    triehsi,mpuls aus ider Spuilie 2 und dem festen drei-
    poliiigen Magnet SNS'. Diese allgemeine Anordnung
    bat bereits Anwendunggefunden, jedoch. mit eiirrem
    relativ langen Stahl- oder Wolframmagnet von
    rundem Querschnitt nach Fig.9. Das Magnetfeld
    der früher bei elektrischen Uhrren verwendeten Ma-
    gnete ist .in,dersielben Figur dargestellt, und eis ist
    ersichtlich, diaß der mittlere Polbereich sich über
    eine große, den Mitteltell des Stabes umgebende
    Länge erstreckt.
    Zweckmäßig jedöch wenden @die Form und die
    Verteilung der Kraftlii.nien dies Magnets nach E,ig.9
    in der Art, wie diie Fig. 1o zeigt, verändert. Der
    Magnet bestecht ferner aus eiirrer gehärteten. ferro-
    magnetischen Legierung, @die eiirr im Verglelich zu
    den früher verwendeten Magneten nach Eig. 9 viel-
    fach stärkeres Koerzitivfelid ergibt. Der Magnet
    nach Zig. io wird haispielisweise durch Guß in
    #:cifner end!giilti le.n Form aus Nickel-Aluminium-
    Stahl oder anderen Legierungen mit ähnlichen
    Eigenschaften hergestellt. Der Sbabquersahni@tt Mist
    eliliptisch statt rund, und. auf Grund dieses beson-
    dreren Profils kann mann die Ouerschnittsfläche ver-
    größern, ohne die Dicke e rin horizontaler Richtung
    odiür dien Durchmesser -des Spulenluches zu er-
    weiitern, was zur Vermeüidung einier Verminderung
    der elektrischen Leistung und zur Ermöglichung
    eines beträchtliehen seii:tl:ichen Spiels zwischen Ma-
    gnet und Spule sehr vorteilhaft isst. Dieser Seiten-
    sp,iielraum Mist notwendig, diamit die Eiustelilung der
    Uhr nicht zra schwierig wiird.
    Die Erfahrung zeigt, diajß man .dem neuen iVla-
    gne@t eine sehr viel geringere Länge geben kann als
    den früher verwendeten dreipoligen. Magneten.
    Anderseits wurde es iinfolge deir EEiigen:sc:hufben dies
    verwendeten Werkstoffies und eiirrer Spezialma-
    gnetisierungsvorrichtung (später an Hand der
    Füg. 15 beschrieben) möglich, für dien Zwis.c'hen-
    polbereiicih =V eine sehr ger!ieg e Länge und, un-
    gleichen Abstand von :den Enden zu erreichen, wie
    düse Fig. i und. io zeigen.
    Die Verschiedenheit der magnetischen Eigen-
    schaften der Magneten nach Feig. 9 und, io ist aus
    Füg. i i ersiichtlii.ch, die für diie beiden 4lagnetaus-
    fiihrungen düse Kurve dies Magnetflusses angibt, der
    von einer sich, längs des Stabes ssch. bewegenden
    Spirale .umschloissen wird. Man sii;eh t, ,da.ß bei eirein
    kleinen Weg vor dein Zwischenpol cl4e Ändierung
    des von der Spule umschlossenen Flusses fast
    ,das Doppelte des S.ättiggungsflusses erreicht, der
    dem Querschnitt des magnetisierten Stabes ent-
    spricht.
    Die Überlegenheit .des Magnets nach Fig. io
    tritt zutage, wenn man in der Uhr nach Fig. i
    dniesen Magnet durch die b-ckannte Ausführung
    nach Fig. 9 ersetzt, ohne die am,dieren Organe zu
    wechseln oder diie die Spu!lie ,durchfli#,-ß,eilide Strom-
    stärke i zu ändern. Main stellt alsidann fest,,da.ß die
    Antriebskraft viiel geringer ist. Diese Eigenschaft
    beruht auf .der Tatsache, daß @däe auf eine Wiin dang
    horizontal wirkende elektromnagnetische Kraft annähernd dien Wert
    hat, worin @F die Ableitung das Kraftflusses 1#
    innerhalb der Windung zu seiner Bewegung s von
    dieser Windung
    Der Maximalwert dieser Ableitung ist viel
    größer, -,renn ein Magnet nach Fig. io verwendet
    wird, wie die Kurven in. Fig. 12 zaigen. Auf Grund
    diieser Eigenschaft kann man übler eine höhere An-
    trieibs.kraft verfügen. Demzufolge kann. man die
    Stärke und die Staibi:Iiität,der Zapfen des Mechanis-
    mus erhöhen oder auch den Stromverbrauch und
    die durch Kontalct i i unterbrochene Intensität ver-
    mindern.
    Man kann .auch bemerken,,daß die ?in Fiig. i und
    io dargestellte verschobene Lage des Zwischen-
    poles eine Erhöhung der elektromnagnebischen Kraft
    am Ende dies Antriebsweges der Spule ermöglicht.
    Der Antriebsweg der mittleren Windung ist in
    Fiig. 12 durch dien Weg a-b dergestellt, Ader relativ
    klein Ist (etwa io mm), damit idie Uhr bei. sehr
    schwacher Spannung in Gang kommt, z. B. bei .der
    Hälfte odier einem Drittel -der normalen Spannung
    der Batterie, was .einte große Gangsicherheiiit ge-
    währleistet.
    Da der Impuls hauptsächlich nach Durchgang dein
    Pendels durch die Senkrechten erfolgt, und zwar
    miit verhältnüsm:äß:iig großer Stärke, kann man dien
    Isochroaismus der Schwingungen verbessern, in-
    dem inan einfach die Führung ides Sperrades auf
    einen :sehr kurzen Weg in der Nähe des Du.rch.-
    g.a.nges durch die Senkrechte konzentriert, wo-
    durch smok bei gegebenieni Abmesisungen deir E.in-
    gr)iffsteii,1ie@ vereinbare m.iinimalie
    verkleinern läßt.
    Der Magnet A ist ,auf der eieernen Grundplatte
    33 mittels eisernen Klammern 34 und kleinen
    Sehraubbalzen.35 befestigt, diie nach Flig. 13 kräf-
    tiges Umschließen des Magnets eirmögl;ic her.
    Wegen der damfit verbundenen kostspieligen Be-
    arbeiitung ist es unzweckmäßig, dien Magnet mit
    -ehr gienau:en Schenkeln herzustellen. Die elliptische
    Ouerschnii.ttsform dies Magnets gewährleistet unter
    giiaistigeiren Bedingungen als d(ie runde Form die
    unveränderliche Einstellung des Magnets zu deal
    Klammern und dier Grundiplaitte 33. Diese letzteren
    Teile schlrießen großenteils den Magnetstromkreis
    und. tragen zur Beständigtkeiit einer starken rema-
    nenten ITagnetis,ierung bar.
    Fib. 14 und 15 zeugen die Spezialvorrichtung zui-
    Erzeugung einer permanenten Mzgne:tii:s:ierung, wie
    sie zurr Erzielung dies 4,n Fig. io dargestellten Ma-
    gnetfeldes erforderlich Ost. Die Erfahrung zeigt,
    daß dieser Vorgang bei dien Magneten _-? schwierig
    ist, diiie kloili un-d verhiäibtrnism.äßüg kurz aus den
    oben ;spezifiziierten Legieruingen mit geringer ma-
    gnetischer Permeaibülität ausgeführt sind;. Die
    Schwierigkeit wird idurch Verwendung von vifer
    sehr großen Elektromagneten Ei, E2, E3 und: E4 mit
    eisernem, radial angeordneten Polteilen P1, P2, P3
    und P4 in der Anordnung nach Fig. 15 überwunden.
    Die Enden des zu magnetisierenden Stabes sind
    tief in idie idiinn auslaufenden Polenden P1 und, P3
    eiingefialzt, während der mittlere Teil von einer
    schmalen eiiisernien Brücke umgeben isst, die die
    trapezförmigen Pole P2 und P4 verbindet. Die
    Stellung der Brücke P2-P4 .st regulierbar, so diaß
    man leicht ,die Lage dies Zwischenpols zu den Enden
    des Magnets A verändern kann. Ein starker Gleich-
    strom wird! in idie, vier Eliektromagnete geleitet, so
    daß .die Polrarität ider Pole P1, P2, P3 und P4 ab-
    wechselnd Nord und Süd ist. Die günstigste Lage
    dies Zwischenpols wird leicht durch Versuche und
    methodisches Probieren an Hand von Mustern fest-
    gestellt. Man: leann sie dabei abändern, ohne dien
    mechanischen Aufbiau der Uhr verändern zu
    müssen.
    Die Spule 2 ist auf einem Gestell aus gegossenem
    Werkstoff aufge-wickelt, das nach Fig. i im Innern
    der Pendelimasse i untergebracht isst. Diese Masse
    wiiird iiim Guß hergesteillt. Sie besteht vorzugsw"ed"se
    aus einer antimagnetischen Legierung vorn nicht. zu,
    hoher @eitfäahigkeiut (z. B. einer Legierung auf der
    Basis von Zink). Die .in dieser @Jas.se von starkem
    OOuensohnitt sich entwickelnden Foucaulströme
    spiellen eine nützliche Rollte, iinidiem sie einte Gegen-
    kraft entwickeln, die finit der Schwinigunigsweite
    wächst und Iden Schwingunigabob n id°s Pendelfis bei
    Spannungsschwankungen der Batterie oder ariderer
    verwendeter Energiequellen reguliert. Trotzdem
    darf dinesie Dämpfung nicht zu stark, sein, inisbeson-
    dere wenn idie
    schwach ist undi
    diie gesamte elelctriis@ahe Kraft zur Ingamgset.zung
    des Mechanismus unentbehrlich. eist. Um eine mit
    der Sähwin:gungs-vvejite schnell abnehmende
    Dämpfung zu erzielen, kann man sich dier Anord-
    nung nach Eiig. 16 bedienen, -wonach die Masse i
    mit einer Backe 35 versehen wird,, dlie raues -einem
    Ring von Metall sehr guter Lei.tfüahigkeit, etwa
    Elektrolytkupfer oder Renaluminiium, besteht. Bei:
    kleinen Sch#%vingungsampdnituden sind die in diesem
    Ring 35 ientwickelten Fo.ucaulbsitröme sehr schwach;
    denn edier Ring bewegt seich in einem Bereich, wo
    dies radiale Magnetfeld schwach Tust (s. Fig. io). Sie
    werden bei großen Amplituden viel stärker.
    Zum Ausbau .der Spule genügt es, dien Magnet
    nach, geringer Lockerung gier Schraubenmuttern 35
    herauszuziehen (Fiig.13). Sicherheitshalber kann
    man dass Pendel mittels der Sthraubenmutter 41 un-
    b:eweglieh machen, idie sich in dem etwais hieg-
    samen Träger 42 dreht. Unter der Masse i ist eine
    Wellte 43 mit Schrauibge-,vinde eingeschraubt, die
    dies Gewicht 3 für die Gangregelung trägt. Es ge-
    nügt, idiiie Schraubenmutter 41 auf dies Ende der
    Welle 43 aufzuischrawben, um ,das Pendel festzu-
    stellen. Man wird bemerken, daß dieser Vorgang
    für die Aufhängung unischädilii-ch ist, da dabei nur
    eine ZugNvirkung auf das Pendler ausgeübt wird,
    w-oiduroh idiiie Stellung der Federn 5 auf Grund, der
    vorstehend beschriebenen Herstellungsweise nicht
    geändert wird.. `'Wird idiie Mutter 41 oder dlie l f,a,sse 3
    gedreht, ist es unmöglich, die Federn, 5 zu, über-
    :drehen, Ida die Teü.le 38 und 37 Widerstand leisten.
    Das Gangregelge-,wcht 3 wird idumh einen bieg-
    samen Teil 44 (s. Fig. i) fes tgzstellt. D,ie iser Teil isst
    ,durchbrochen und reibt auf dem rändrierten (oder
    sternförmig gezah igeln) Umfang dies Gewichtes 3.
    Er spielfit demnach die Ralle einer Sperrklinke, wo-
    durch Idas Gewicht 3 von Hand gedreht und: darauf
    in unveränderlicher Stellung festgehalten werden
    kann. Anderseits gestattet die ruckartige Drehung
    dies Gewichtes idie Abschätzung dies Winkelas, um
    dein man ihn verdreht, wenn das Pendel vom Ziffer-
    blatt verdeckt ist.
    Das Gestell der Uhr besteht auptsäcihl,ich. aus
    einer dünnen, tnapozförmigen Bliechp1atte 33, deren
    Ränder nach Fig. i und 2o umgefaltet sind. Diesle
    Platteen werden aaus Bleahstrefeni ausgestanzt, wo-
    bei sich kein Abfall ergibt. Die Führungen oder
    Klammern 34 (Feg. 13) und dar Träger 42 wenden
    elektrisch mit der Grundplatte verschweißt. Diese
    Gestenausführung mit niedrigem Gestehungspreis
    brietet wegern,der igefalbeben Teeile und des M ugnets A
    eine ausreichende Festigkeit.
    Um idie Schwingungsperiode des Pendels zu
    korrigieren, kann man einen verstellbaren Sbi,ft 45
    vorsehen, der auf eine sehr biegsame, auf dien
    oberen Teil der Unruhe befesbiigte Felder wirkt, wie
    Fig. i zeigt. Eine solche Vorrichtung kann auch
    als. z. B. bei, ider Zeitübertragung verwendbarer
    elektrisch-er Hilfskontakt dienen.
    Es nist bekannt, idaß .ein. die Pendelemplitudie he-
    grenzender elastischer Stift eine Verkürzung dien
    Schwingungsdaweir hervorruft.
    Diesle Eigenschaft kann bei von gewöhnlichen
    Batterien gespe ,listen Uhren ausgenutzt werden. Die
    Batterien erleiden während der ersten Monate
    ihrer Benutzung einte relativ starke Spannungs-
    verminderung. Beisp;ieilswetiee sinkt die Spannung
    an den Klemmen rasch von 1,6 auf i,2 V. Hnerand
    bleibt idie Spannung während mehrerer Jahre auf
    -einem nahezu konstantem Wert (Sohlvan kling um
    etwa i/io V). Das obererwähnte bekannte Ver-
    fahren, das in einer geeigneten Phasenverschiebung
    dies Impulise ,s und in der Wahl einer dien PeriiY
    odienmiinimum entsprechenden Amp!lüituidie besteht,
    ermöglicht eis, Iden Gang der Uhr nahezu gleich-
    förmig zu machen, wenn die Batteriespannung
    einen. beständigen Wert erreicht hat. Wenn jedoch
    die Uhr auf diesen Wert eingestellt wind, geht sie
    stark, nach, wenn man ,sie reit einer neuen Batterie
    laufen läß:t. Diiese Tatsache i!st sehr störend; denn
    der Ersatz einer verbrauchten Blatterle verdirbt
    den Gang. Ebenso hält seich eine neue sorgfältige
    Gangregelung mit neuer Batterie nicht lang.
    Die biegsame Feder 46 läßt diesen Nachteil ver-
    meiden; deinn es ist bei der Konstruktion. möglich,
    die Lage ides Bieigirenizumigss @bifbes 45 so zu wählen"
    daß dtie Neigung der Uhr zum Nachgeben unter
    dem Einflluß einer starken Erhöhung der Speise-
    spannung unterdrückt wird.
    Dieses Resultat wird leicht mit ider sioeb.en he-
    schriebenen Uhr erreicht, denn die erforderliche
    Korrektur isst sehr .gering. Diies beruht darauf, d!aß
    die Amplitude wegen der vorgesehenen Dämpfung
    durch Foucaiultströme wenig zunimmt.
    Die Felder 46 liiefert gleicherweise ein Mittel zur
    i'Za.-oh@regel,ung ides Ganges der Uhr, während die
    Grobregelung in erster Linie mittelis dies Läufers 3
    bewerkstelligt wi!rid,. Um dliese Nachregelung zu er-
    leichtem, kann man eine Bewegungsühertragung
    zwischen der Stiftselhirawbe 45 und eiinem äußeren
    Knopf versehen. Man kann auch die Stiftschraube
    sehr lang wählen und eines ihrer Enden durch
    ,eine Gehäuiseöffnung zugänglich machen. Die Be-
    wegung dieser Schraube leann durch. einen Zeiger
    Und eine sichtbare Gradeinteilung auf dem Zi.ffer-
    bla,tt suchtbar gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIjl. CIIE:
    i. Pendeluhr, beii ider dies Penidiel mittels einer an ihm befestigten Schubklinke diais. Zeigerwerk s,chiribtweiiise weherschaltet und ein gleichfall:4 von iihr geschaltetes Sperraid :dies Zeigerwerkes eine Steuerkointa'kt-Vorriehtuing dadurch be- tätigt, daß ein mit einer Rollre am Endie ver- schener Sperrhebel .in -die Verzahnung dies Spereaidles ei,nfäll,t, wobei mit eiintim am Uh:r- werksgeste1i befesitiigten Gegenkontakt bei An- heben idies Sperrheibelis der Kontakt geschlossen, bei Ei:nfa;llen ides Sperrhdbels in eine Zahnlücke des Sperreides der Kontakt geöffnet wird!, vor- zugsweiisie mit elektromagnetischem Pendiel- an,triiieJb, gekennzeichnet einerseits diurch Ver- wendung einer drehb-aren Rolle, vorzugswcise einer idreihbaren. Stahlrolle, als Einfallrolile dies Sperrhebels, andererseits durch meeh,an.i-sche und elektrische Trennung idies Sperrhebels von ,dien ,als Federsätze ausgebildeten, v an i Sperr- hebel betätigten Steuerkontakten, deren Strom- zufüihruing atliso von dem Spierrhebel unab- hängig iiist. a. Steuervorpichtung nach Anspruch i oder folgenden, idaidlu;rch gekennzeichnet, daß die Federkontakte (a5) mit einem Anscb.lag (30) -ti#s"-#es,tatte,t sind, .der eiine Begrenzung dies Ein- i
    falil:s dier Sperrhebel.rolle in die Zähne die; Sperrades bzw. eine Entl:astu@ng beim Einfall in die Zähne idies Sperraiden l@ewürkt. 3. Steuervorpichtung mach Amspruch i oder folgernden, diaidu;rch gekennzeichnet, daß die Federkontiakte (a5) als Doppelfeiderkontakte ausgehiddet sind. 4. Elektrische Uhr nach Anspruch i oder folgenden, ,daidlurch gekennzeichinet, daß als Per- manentmagnet (A) ein zwei gleichnamige Außenpole und, einen mittleren Gegenpol be- sitzender Stgbmiagnet, vorzugsweise eililiiptiischen Ouerschnittes und gedrungener Bauweise, vor- gesehen Bist. 5. Elektriisehe Uhr nach: Anspruch i oder folgenden, diaidurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung d ieT Schwingungisweite die sehwingendie Spulte (2) mit einer Ku,rzschiluß- windftng (4o) ausgestattet isst. 6. Elektrische Uhr nach Anspruch i oder folgenden, idadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Schwingungsweite eine mit dem Pendel verbundene Feder (46) vorgesehen i*. diiie gegen. eiine verstelilbare Ge@genl;age (45) an- schl;ägt, woben @die Regelvorrichtung zw eck- mäß;igeinv@eriise als Ko;nitiaktvorri,chtung zur Er- zeugung von Synchroiniisiepi,mpu.l,sen aus- gebildet isst. 7. Elektrische Uhr nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am Peirndie,lenidle ein kleiner Magnetanker (So) vor- gesehen ist, der seich in seiner Schwingun:gsend- lage einer von Synchronisi-erimpulise:n duirch- lossenien Spulte (81) nähert, wobei zur Begren- zung eine elastische Feder (85) vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Palim, Elektrische Mießgeiräte und, Meße;inrich- bu:ngern, 1937, S. fob; Sche-ibie und Stamm, Uhr und: Strom, 1943. S.56 F. Th!ie,sen_, Die eliektriischen Ei;nz.eluihren, 1936,S.36.
DES20076A 1941-02-14 1950-10-01 Pendeluhr mit Steuerkontakt-Vorrichtung Expired DE956388C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR956388X 1941-02-14

Publications (1)

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DES20076A Expired DE956388C (de) 1941-02-14 1950-10-01 Pendeluhr mit Steuerkontakt-Vorrichtung

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DE (1) DE956388C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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