DE354751C - Elektrische Zentralweckanlage - Google Patents

Elektrische Zentralweckanlage

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DE354751C
DE354751C DEG51782D DEG0051782D DE354751C DE 354751 C DE354751 C DE 354751C DE G51782 D DEG51782 D DE G51782D DE G0051782 D DEG0051782 D DE G0051782D DE 354751 C DE354751 C DE 354751C
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alarm wheel
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FRANZ HEISSERER
KARL GLOETZNER
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FRANZ HEISSERER
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/30Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school
    • G04C21/32Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school giving indications at a number of places each at a different time, e.g. system of alarms in a hotel

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Elektrische Zentralweckanlage. Die Erfindung betrifft elektrische Zentralweckanlagen, bei welchen durch ein auf eine Weckzeit einstellbares Zeigerwerk bei Erreichung der eingestellten Weckzeit die Kontaktschließung des isich, selbsttätig wieder öffnen#den Signal- oder Weckstromkreises von einem Zeitwerk unter Vermittlungeines fortschaltend wirkenden Elektromagneten durch achsiale Verschiebung des Weckrades mittels einer schraubenförmig gekurvten Fläche erfolgt.
  • Bezweckt wird mit der Erfindung, solche Zentralweckanlagen möglichst einfach zu gestalten und auf möglichst einfache Weise eine selbsttätige Wiederunterbrechütg des Signal-oder Weckstromkreises jedes Weckrades, zu 'erzielen.
  • Hierzu werden erfindungsgemäß -bei zweckmäßig in wagerechten und senkrechten Reihen angeordnete und unabhängig von ihrenZeigerw - erken zwangläufig miteinander verbundene Weckräder reihenweise zusanimen mit ihren Weckkontakten je einem gemeinsamen Unterbrechungsschieber unterstellt. Dieser bewegt sich unter der -Wirkung, des gleichen fortschaltend auf die Weckräder einwirkenden Eliektrotnagneten und entsprechenderRückholorgane periodisch hin und --bewegt dabei zum öffnen desWeckstromes die hebel-artigenKontaktträger seiner Weckräderreihe, die den 'beweglichen, bei einer achsialen- Verschhiebung des zugehörigen Weckrades sich mit diesem bewegenden Kontaktteil tragen und mit ihren Weckrädern zum-Schließen einesWeckstromes eine Bewegung #nisgeführt haben, wieder zurück -Lind hält sie zurückhewegt, 'bis sich das ihnen zugehörige Weckrad unter seiner periodisch fortschreitenden-Umdrehungsbewegung mit seiner gekurvten Fläche auf seinem Träger wieder in seine Anfangsstellung zurückbewegt hat.
  • In der Zeichnung ist eine solche elektrische Weckanlage durch Albb. 1,:2 und 3 schematisch in einer Ausführung dargestellt, bei welcher von- einer Pendel- o. dgl. Uhr i aus, z. B. von Minute zu Minute, #in sonst bekannter Weise ein, Kontakt betätigt und damit der elektrische Antrieb einer oder mehrer#r Hauptuhren:2 bewirkt wird, diemit dem genannten (Minuten-) Kontakt gemeinsam in einem von einer beliebigen Stromquelle 3 aus gespeisten Stromkreis 4 liegen. D#r Antrieb und Anschluß der Hauptuhren 2 an den Stroinkreis 4 erfolgt je durch einen Elektromagneten 5, der bei Schließen des Minutenkontaktes einen- zu einem Fortschafthebel 6 amgehildeten oder miteinem solchen verbundenen Anker 7 anzieht und damit ein -init dem Minutenzeiger 8 der Hauptuhr verbundenes und mit 6o Zähnen versehenes Zahnrad 9 je um einen Zahn weiterschaltet. Das Zahnrad 9 ist durch Zwischenräder io, ii und 12 mit dem Stundenrad 13 verbunden. Dieses ist mit dein Stundenzeiger 14 (Ab-b- i unten) in bekannter Weise auf einer Hohlachse 15 gelagert, die -sich um, die Minutenaclise 16 des Minutenrades 9 beivegt. Das Stundenrad 13 steht dlurch Zwischenräder 17 und 18 derart mit dem Weckrald ig in Verbindung, daß dieses sich, innerhalb 24 Stunden, nur einmal dreht. Das Weckrad ig sitzt lose auf seiner Achse :2o und läuft mit einem Schrauben-oder Schneckengang2i auf einem,Querstift.22 der Achse 2o. Diese ist mit einem Einstellzeiger 23 versehen, der über einer Skala läuft, die den :24 Stunden des Tages entsprechend in 24 HalUPtteil# unterteilt ist, von denen jeder Hauptteil noch in zwei oder vier Teile entsprechend der halben. oder viertel Stunden unterteilt se#in kann. Das Weckrad ig tritt in Tätigkeit, sobald es mit seiner zwischen -dem Schneckenganganfang 24 und dernSchneckengangeade 25 IiegendenStufe26 über den, mittels des Zeigers 23 auf eine bestimmte Stunde eingestellten Querstift 22,der Achse 2o gelangt und unter seinem Eigenge--wicht sotwie gegebenenfalls unter derWirkung einer Feder :27 um die Stufenhöhe auf den Querstift 22 herabfällt. Die Tätigkeit des Weckrades ig besteht in dem Schließen eines Weckkontaktes :28.,29 der in dem Stromilizreis des Weckorganes, jenes Zim#ners liegt, dem das betreffende Weckrad zugehört.
  • Nach. Abb. i ist z. B. die untere Hauptuhr 2 an 35 Weckräder ig angeschlossen, die alle untereinander zwangläufigverbunden sind und von dem jiedes, einem anderen Zimmer zu-gehört und infolge seiner losen Lagerung auf der Zeigerwerkachse 2o für sich unabhängig von iden an#deren: auf die beschriebene Weise vermittels seinies Stellzeigers 2,3 auf eine bestimmte Weckzeit eingestellt werden kann. - Auf die gleiche Weise Können auch weitere Hauptuhren 2 mit Weckrädern. ig in Verbindung gebracht werden, besonders dann, -werur es sich. um eine sehr hohe Zimmerzahl handelt und diese die Unterteiaung in mehreren Zentralstellen als vorteilhaft erscheinen läßt.
  • Die Verbindung der Weckräder einer Zentralweckstelle untereinander kann mittels besonderer Zahnräder oder Zahnkränze oder durch. einen gegen#seitigen Eingriff der Weckräder erfolgen.
  • Zweckmäßig wird die Achse 2o (Abb- 3) jedes, Weckrades ig mit einer Dämpfung versehen, welche eine Mitnahme der Achse 20 durch das Weckrad und so eine unbeabsicbtigte Verstellung der Weckzeit ausschließt. Eine solche Dämpfung kann z. B. aus einer Schraubenfeder 30 bestehen, die mit Span-' nung auf einen mit der Achse 2-o fest verbundenen Kranz auflie-t und damit bewegungshemmend auf die Achse 2o einwirkt.
  • Um eine Schließung des WeckkontakteS 28, :29 bei Senken des Weckriades ig 4erbeizti.-führen, ist der obere Kontaktteil 28 an einem Hebel 31 gelagert, der auf der Nabe 3:2 des Weckrades ig aufliegt und diesem bei einer Senkung dadurch folgt, daß er sieh um seinen Anlenlwn-"spunlzt 33 idreht.
  • Da nun nach. einer Senkung des Weck' rades ig der Weckkontakt 28, 29 ohne persön,lichlen Ein#griff so lange geschlossen bleiben würde, bis das langsam laufende Weckracl ig sich mit seiner Schnecke 21 wieder an dein Querstift 22 allmählich etwas emporgehoben hat, dies aber ein viel zu langes Wecksignal ergeben würde, so ist noch eine selbsttätige Abstellvorrichtung für die Wecksignale vorgesehen-, die gleichfaills von dem Elektrc>-Magneten 5 aus vermittels eines zweiten Ankers 34 betätigt wird, dessen Anziehen gleichzeitig mit dem Anziehen des Ankers 7 beim Schließen des Minutenkontaktes des Stromkreises 4 von der Uhr i aus erfolgt.
  • Die Abstellvorrichtung selbst besteht für jedes Weckrad i'g aus einem Schieber 35, der durch ein Heibelgestänge 36,37,38 und 39 mit -dem Anker 34 des Elektromagneten 5 in zwangläufiger Verbindung steht und damit durch diesen in Verbindung mit entsprechend vorgesehenen Rückholfedern in eine periodisch, hin und her gehende Bewegung versetzt wird. Dieser Schieber 35 bewirkt beim Stromloswerden des Elektromagneten 5 ein Zurückheben des Kontakthebels 31, der bei der vorhergehenden Erregung des Elektromagneten 5 und einem dabei eingetretenen Senken des, Weckrades ig in seine Kontaktstellung herabfiel. Hierzu, ist jeder Kontakthebel 3 1 ]der einzelnen Weckräder ig mit einer gefedert angelenkten, etwas schräg nach abwärts gerichteten Stutze 4o versehen. Diese ist anihrem unteren Ende 7,weckmäßig bügelförmig gestaltet und fällt, wie Abb. 5 zeigt, beim Herabsenken des Kontakthebels 31 mit ihrem unteren BÜggelschenkel 43 vor Ansätzen 41 des Schiebers 35 auf diesen au f. Dies erfolgt bei angezogenem Anker 34 und damit bei in der Pfeilrichtung x der Abb. 2 zurückgeschobenem Schieber 35. Wird hierauf der Elektromagnet -5 wieder stromlos, so entfernt sieh der Anker 34 von demselben und kehrt mit dem Schieber 35 in die in Abb. 2 dargestellte Stellung zurück. Der Schieber 35 bewegt sich dabei in der Richtung des Pfeiles y ider Abb. 6 und schiebt dabei die Stütze 40 auf eine schräge z.B. einem Keil 4:2 zugehörige Fläche hinauf, bis sie mit ihrem unteren Ouerschenkel 43 in eine Quernut-oder Kerbe 44 dieses Keiles zuliegen kommt und sich in.,dieser fängt (s. Abb. 6). Dadurch wird der Kontakthebel 31 wieder hochgehoben und der Kontakt 28..29 -unabhängig von der Weiterbewegung des Weckrades ig unterbrochen. Die Stütze 4o bleibt so lange in der Querkerbe 44,des Keiles 42 liegen, bis das hochsteigende Weckrad ig mit einer Nabe 32, den Kontakthebel 31 wieder erreicht -Lind gar vollends mit hoch; nlimmt. Tritt dabei die Stütze 40 aus der Oüerkerbe 44 des Keiles 42, heraus, so federt sie in die in Abb. 3 därgestellte Schräglage'zurück und ist damit wie-der wirknungsbereit.
  • Um die Anlage zu vereinfachen, werden die Weckräder ig, wie aus Abb. i ersichtlith, zweckmäßig in hoirizont#len oder auch in vertikalen Reihen a-i Übereinanderliegend angeordnet, so daß man für jede Reihe nur einen Kontaktschieber 35 benötigt. Dieser muß alsdann selbstverständlich für jedes Weckrad der Reihe mit einem als 7L\'litnehwner wirkenden Ansatz 41 versehen sein (s. Abb-. 2 oben).
  • Bleibt die Weck-zeit eines Zimmers für jeden Tag gleich, so -genügt eine einma lige Einstellung des betreffenden Weckrades ig, da es dann, bleibt die Uhr i im Gang, ohne weiteres persönliches Zutun alle Tage unidie gleiche Zeit den Weckkoritakt vorübergehend zum Schließen bringt.
  • Um zu verh.üten, daß das Minutenrad 9 über einen Zahn hinaus sich fortbewegen kann., ist nach A.Iyb. 2 mit dem Fortschalthebel 6 noch ein Sperrarm- 45 verbunden, der nach einer Fortgchaltung um einen Zahn vorüber 'gehend sperrend in. die Zahnung des Minultenrades 9 eingreift.
  • Die Verbindung der Weckorgane der einzelnen Räume mit den einzelnen den verschiedenen Weakrädern zugehörigen Kontakten -28, 29 kann durch einfache Stromkreise erfolgen, die von dem, einen Pol einer Stromquell,e 46 über die beiden Kontakte nach dem Weck-organ, 47 und von diesem zurück zu idem anderen Pol der Stroinquelle gehen. In Abb. 3 ist dies schematisch angedeutet, Dabei ist der Minuspol der Stromquelle 46 beispielsweise über die Metallmasse dei Hauptuhr mit dem ,bzw. den Kontakten- 2-8 der einzelnen Weckräder ig gemeinsam verbunden gedacht.

Claims (3)

  1. PATnNT-ANSPRÜCHE: T.
  2. Elektrische Zentralweckanlage, bei welcher durch ein, auf eine Weckzeit ein-Stellbares Zeigerwerk bei Erreichung der eingestellten Weckzeit lie Kontaktschlie-Bung des sich selbsttätig wieder unterbrechenden Signal- oder Weckstromkreise## von einem Zeitwerk aus unter Vermittlung eines fortschaltend wirkenden Elektromagneten durch achsiale Verschiebung des Weckrades. mittels einer schra#ub,enförmig gekurvten Fläche erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig in wagerechten und senkrechten Reihen an.-eordnete und unabhängig von ihren Zeigerwerken zwangläufig miteinander verbundene Weckräder (ig) reihenweise zusammen mit ihren Weckkontakten (28, 29) je einem gemeinsamen Unterhrechungsschieber (35) unterstehen, der unter der Wirkung eines fortschaltend auf das Weckrad (ig) einwirkenden Elektromagneten (5) und entsprechender Rückholorgane (40-44# periodisch hin und her bewegt wird und dabei zum Öffnen des Weckstrom,es den Träger (V) eines bewe(ylichen Kontaktteiles (28) unabhängig von dem Weckrad (ig) zurückbewegt und zurückbewegt hält, bis sich das. langsam periodisch weiterdrehende Weckrad (ig) mit seiner gekurvten, Fläche (21) durch einen Stift (22) hr Weckradachse (:2o) wieder in seine vorhergehende Stellung zurückbewegt hat. :2.
  3. Weckanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den beweg Lichten Weckkontaktteil (28) tragende K.onta,kthebel (31) mit ein,-er angelenkten Stütze (4o) beim Schließen des Weckkontaktes (:28, 29) in den Weg eines Ansatzes (41) des Schiebers (35) fällt und durch diesen zum Zurückbewegen des beweg-,li-chen Kontaktteiles (28) und damit zum Unterbrechen des Weckstromes auf eine schiefe Ebene (42) hinaufbewegt und an dieser mittels einer Quernut oder einer Querkerbe (44) festgelegt wird. 3. Weckanlege nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterhrechungsschieber (35) der einzelnen Weckräderreihen drurch ein gemeinsames Hebelgestänge (36,37,38,39) an den Elektro'niagnetanker (34) angeschlossen sind.
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