DE965690C - Uhr mit elektromagnetischem Aufzug - Google Patents

Uhr mit elektromagnetischem Aufzug

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DE965690C
DE965690C DEM13473A DEM0013473A DE965690C DE 965690 C DE965690 C DE 965690C DE M13473 A DEM13473 A DE M13473A DE M0013473 A DEM0013473 A DE M0013473A DE 965690 C DE965690 C DE 965690C
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DE
Germany
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armature
magnet
rocker arm
clock
lever
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Expired
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DEM13473A
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English (en)
Inventor
Manfred Groezinger
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MUELLER SCHLENKER FA
Original Assignee
MUELLER SCHLENKER FA
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/02Winding mechanical clocks electrically by electromagnets
    • G04C1/022Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature
    • G04C1/024Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature winding-up springs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Uhr mit elektromagnetischem Aufzug Die Erfindung" bezieht sich auf eine Uhr mit elektromagnetischem Aufzug, die in Allstromausführung für Starkstrom- und Schwachstrombetrieb verwendbar ist. Es sind bereits Uhren dieser Art bekannt, bei welchen zwischen dem Magnetanker und, dem Aufzugsorgan ein Hebelzwischengetriebe angeordnet ist, dessen Übersetzungsverhältnis während der Kraftübertragung durch Veränderung der Hebelarmlänge infolge der Wanderung dies Angriffspunktes selbsttätig in Anpassung an die Anzugscharaktenistik des Magneten zunimmt. Es ist auch bekannt, hierbei Magnet und Anker so aufeinander abzustimmen, daB am SchluB des Aufzugsvorgangs eine ausreichende Restenergie zum vollen Aufzug und zur sicheren Kontaktbetätigung zur Verfügung steht. Die Erfindung geht zwar auch von einer Uhr dieser Art aus, unterscheidet sich jedoch von den bekannten Ausführungsformen vor allem dadurch, daß erfindungsgemäß, bei Verwendung eines Klappankermagneten, zwischen den Magnetanker und das Aufzugsorgan ein unabhängig vom Ankermagneten gelagerter Zwischenhebel eingeschaltet ist, der sich mit einem Kurvenstück auf einem gleichartigen Kurvenstück eines als Aufzugsorgan dienenden Schwinghebels abwälzt, wobei die Kurvenstücke so gestaltet sind und die Zugfeder - mit erheblicher Gangreserve - so bemessen und so im Kraftübertragungsweg zum Schwinghebel angeordnet ist, daB sie einerseits während des ganzen Spannvorgangs auf den Schwinghebel eine praktisch gleichbleibende Kraft, zu Beginn des Spannvorganges dagegen auf den Ankermagneten eine erheblich verringerte und während des Spannvorganges stetig zunehmende Gegenkraft ausübt. Dabei erfolgt die Abwälzung also auf gesetzmäßig gestalteten Kurvenstücken, wodurch eine stetige und nicht nur allmähliche Zunahme der Gegenkraft am Magnetanker gesichert ist. Die .Zugfeder .ist hierbei im Verhältnis zum Schwinghebel so angeordnet, daß sie eine genügende Gangreserve aufweist, so daß die Änderung der Federkraft beim Spannvorgang im Verhältnis zur Gesamtkraft nur gering ist; andererseits kann hierbei z. B. durch Schrägstellung der Feder zum Schwinghebel oder auch durch eine andere Änderung der Kraftübertragung erreicht werden, daß die Feder praktisch während des Spannvorganges auf den Schwinghebel eine gleichbleibende Kraft erzielt.
  • Bai gleicher Anfangsgegenkraft der Zugfeder und gleicher Auslegung dar Magnetspule in bezug auf Amperewindungszahl und Stromaufnahme wird durch das Magnetsystem gemäß der Erfindung mehr Energie in der Zugfeder aufgespeichert als bei den bekannten Systemen, bei welchen entweder eine entsprechende Einrichtung überhuupt fehlt oder die Übersetzung nach anderen Gesichtspunkten geändert wird.
  • Als Kurvenstücke dienen zweckmäßig Teile von Ellipsen gleicher Größe, deren einer Brennpunkt in die Dreihadise des zugehörigen Übertragungsgliedes fällt. Durch diese Anordnung wird ein reines Abwälzen der beiden Teile längs der Kurven erreicht, also ein Gleiten vollständig vermieden, was zur Folge haat, daß die Reibungsverluste bei der Übertragung der Antriebsenergie vom Magneten auf dien Schwinghebel nur sehr bering sind. Zugleich werden dadurch der Verschleiß und die Verformung der elliptischen Kurvenstücke auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
  • Da die Kraft, welche der Magnet auf den Anker .ausübt, sich im umgekehrten Verhältnis zum Ouadrat der Entfernung des Ankers vom Magneten ändert, steigt die Kraft beim Einschalten des Stromes und Anziehen des Ankers sehr stark an. Durch entsprechende Gestaltung der Kurvenstücke und geeignete Wahl ihres Arbeitsbereiches wird das Übdrsetzungsverhältn.is während dies "#,bwälzvorganges derart geändert, daß die Zugkraft des Magneten trotz ihrer starken Zunahme stets praktisch konstant auf dien Schwinghebel übertragen wird.
  • Durch verschiedene Wahl der geometrischen Abmessungen der beiden Ellipsen und des Arbeitsbereiches der Kurvenstücke können auch die Be--#vegungs-#vinke-l der zusammenwirkenden Hebel beliebig geändert werden. Der elektromagnetische Aufzug nach .der Erfindung kann daher den je- weiligen besonderen Verhältnissen und Abmessungen im Uhrwerk nach Bedarf angepaßt werden.
  • Ein Ausfü'hrungsbeispiK#l eines elektromagnetischen Aufzuges nach der Erfindung isst in der Zeichnung in rein schematischer Form dargestellt.
  • Der Aufzug besteht aus folgenden Hauptbestandteilen: einem als Topfmagnet ausgebildeten Magneten i mit Spule 2, dem -Magnetanker 5 mit Kontakt 8, einem Zwischenhebel io mit Kontakt 25, einem Sehwinghebel z2 mit Schaltklinke 21, einem Schaltrad 18 und einem Schalttrieb i9, welches in das Minutenrad 15 des Uhrwerks eingreift.
  • Der Topfmagnet i vereinigt den Vorteil kleiner räumlicher Abmessungen mit dem eines hohen magn,et'ischen Wirkungsgrades; durch seine geschlossen,-, Bauart schützt er außerdem die Spulenwicklung gegen mechanische und Witterungseinflüsse (z. B. Luftfeuchtigkeit). Sein magnetisches Streufeld ist infolge der geschlossenen Bauart und damit auch sein Einfluß auf die Gangteile der Uhr im Gegensatz zu anderen Systemen sehr gering. Der Anker 5 .ist auf dem Topfmagneten i mittels einer Blattfeder 3 befestigt, die sowohl als Ankerdrehpunkt als auch als Rückführfeder für den Anker und schließlich als Stromzuführung zu dem Kontakt 8 dient.
  • Die Hebel 5 und io sind so zueinander angeordnet, d:aß sich beim Schalten die Kontakte 8 und 25 leicht gegeneinander verschieben, wodurch. eine wirksame Selbstrainmgung der Kontakte erreicht wird. Da die Übertragung der Antriebskraft vom Magneten i zum Schwinghebel 12 über die Kontakte 8 und 25 erfolgt, wird zwangläufig ein hoher Kontaktdruck erreicht, der in Verbindung mit der Abwälzung der Kontakte während des Schalbeis selbst nach langjährigem Betrieb das Ansetzen einer Staub- oder Oxydschioht verhindert.
  • Das Nachlassen der Spannung der Zugfeder 23 beim Ablauf des Uhrwerks wird da-durclh ausgeglichen, daß sie unter einem entsprechenden Winkel am Schwinghebel 12 angreift. Beim Ablauf dreht sich der Hebel 12- in Richtung des Pfeiles A; der wirksame Hebelarm, den die Zugfeder 23 mit der Drehachse 14 bildet, wird dadurch größer und gleicht damit das Nachlassen der Federspannung annähernd aus. Die Unruh erhält somit in Verbindung mit der an sich bekannten Gangreserve nahezu konstanten Antrieb.
  • Die Hebel io und i2 liegen in gleicher Ebene und sind so ausgebildet, daß sie sich mit den Kurvenstücken i i" und 11b aufeinander abwälzen. Die Kurvenstücke i i" und 11b sind Teile zweier gleich großer Ellipsen; ein Brennpunkt der Ellipse zu i i" liegt im Drehpunkt 9, ein Brennpunkt zu i 1b im Drehpunkt 14. Dadurch werden, wie bereits erwähnt, ein reines Abwälzen der Hebel und: eine entsprechende Änderung dies Übersetzungsverhältnisses. der Kraftübertragung auf das Aufzugsorgan erreicht.
  • DieArbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Im Ruhezustand:, d. h. wenn die Spulenwicklung 2 stromlos ist, legt sich Magnetanker 5 durch die Vorspannung der Blattfeder 3 gegen Anschlag 7. Das Uhrwerk wird durch die kräftige Zugfeder 23 über Schwinghebel 12, Schaltklinke :2i, Schaltrad 18, Schalttrieb ig und Minutenrad 15 angetrieben. Der Zwisolienhebel io liegt durch den Zug der Feder 24 mit seinem Kurvenstück i i d an der Gegenkurve iib des Schwinghebels 12 an. Beim Ablaufen dies Uhrwerks direht `such der Schwinghebel i2 langsam in Richtung des Pfeiles A; dabei wälzen sich die Kurven i i" und 1 ib aufeinander ab. Entsprechend der Übersetzungsänderung zwischen Hebel io und 12 wächst die Winkelgeschwindigkeit des Zwischenhebels io im Sinne des Pfeiles B stetig an, so daß gegen Ende der Ablaufbewegung ein verhältnismäßig rasches Schließen der Kontakte erfolgt und sichere Kontaktgabegewährleistet ist. Unter dem Einfluß des Stromes, der jetzt durch die Spulenwicklung 2 fließen kann, entsteht im Magneten i ein kräftiges magnetisches Feld. Der Anker 5 wird angezogen und bewegt den Zwischenhebel io entgegengesetzt der Pfeilrichtung.
  • Zu Beginn der Antriebsbewegung arbeitet der Anfang des Kurvenstücks ii" mit dem Ende des Kurvenstücks Ilb zusammen; dies ergibt bei io einen kleinen, bei i2 einen großen Hebelarm. Der Antrieb des Schwinghebels 12 und damit das Spannen der Zugfeder 23 erfolgen daher zu Beginn des Schaltvorgangs leicht, :entsprechend der geringen Zugkraft des Magneten bei großem Luftspalt zwischen Eisenkern i und Anker 5. Bei. zunehmender Annäherung zwischen Anker 5 und Eisenkern i verändert sich das Übersetzungsverhältnis der beiden Hebel io und 12 im umgekehrten Sinn, und gegen Ende des Antriebs stehen sich ein großer Hebelarm bei io und ein kleiner Hebelarm bei 12 gegenüber. Die Beschleunigun.g, d'ie der Schwinghebel 12 dabei erfährt, hat zur Folge, daß er sich infolge seines Beharrungsvermögens entgegen der Pfeilrichtung weiterbewegt, selbst dann, wenn inzwischen der Anker 5 an dem Zwischenstück q. anliegt und der Antrieb damit aufgehört hat. Durch den Zug der Feder 24. liegt Hebel io an Hebel 12 an und folgt dessen Weiterbewegung. Der Kontakt 25 öffnet sich, und die stromlos gewordene Spule 2 läßt den Anker 5 unter dem Einfluß der Blattfeder 3 abfallen. Die Isoliersdh.icht d. verhindert ein Klebenbleiben des Ankers am Eisenkern. Die Masse und somit das Beharrungsvermögen des Schwinghebels 12 werden durch, zwei Gewichte 13 und 22 vergrößert und damit ein sicheres Öffnen des Kontaktes 25 erreicht. Beim Antrieb des Schwinghebels gleitet die Schaltklinke 21 über die Zähme des Schaltrades 18, während dieses durch Einrasten der Sperrfeder 16 gegen Zu,rü;ckdrohen gesichert ist. Gleichzeitig übernimmt während des Schaltvorganges eine Gangreserve bekannter Art zwischen Schaltrad; i8 und Schalttrieb i9 den Antrieb der Uhr.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Uhr mit elektromagnetischem Aufzug und einem zwischen Magnetanker und Aufzugsorgan angeordneten Hebelzwischengetriebe mit während der Kraftübertragung durch Veränderung der Hebelarmlänge infolge Wanderung des Angreifpunktes ,selbsttätig zunehmendem, der Anzugscharakteristik des Magneten angepaßten übersetzungsvenhältnis, wobei Magnet und Anker so aufeinander abgestimmt sind, d.aß am Schluß des Aufzugsvorganges eine ausreichende Restenergie zum Vollaufzug und zur sicheren Kontaktbetätigung zur Verfügung steht, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Klappankermagneten zwischen den Magnetanker (5) und das Aufzugsorgan ein unabhängig vom Ankermagneten gelagerter Zwischenhebel (io) eingeschaltet eist, der sich mit einem Kurvenstück (I I") auf 'einem gleichartigen Kurvenstück (iib) eines als Aufzugsorgan dienenden Schwinghebels (12) abwälzt, wobei die Kurvenstücke so gestaltet sind und die Zugfeder so bemessen (mit erheblicher Gangreserve) und so im Kraftübartragungsweg zum Schwinghebel angeordnet ist, daß die Zugfeder einerseits während des ganzen Spannvorganges auf den Schwinghebel eine praktisch gleichbleibende Kraft, zu Beginn des Spannvorganges dagegen auf den Ankermagneten eine erheblich verringerte und während des Spannvorganges stetig zunehmende Gegenkraft ausübt.
  2. 2. Uhr nach ,Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenstücke (iia, Ilb) Teile zweier gleich großer Ellipsen sind und die Drehachsen (9, 14) der beiden Hebel (i o, 12) j e in einen Brennpunkt der zughörigen Ellipse fallen.
  3. 3. Uhr nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (5) an einer Blattfeder (3) befestigt .ist, die zugleich als Ankerdrehpunkt, als Rückführfeder für den Anker und als Stromzuführung zum Ankerkontakt (8) dient. q.
  4. Uhr nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Zugkraft vom Magneten (i) auf den Zwischenhebel (io) de Schaltkontakte (8, 25) derart dienen, daß beim Schalten ein :hoher Kontaktdruck auftritt.
  5. 5. Uhr nach einem der Ansprüche i bis q, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontakthebe-1 (5, io) so zueinander angeordnet sind, daß sich die beiden Kontakte (8, 25) beim Schalten gegenseitig etwas verschieben und dadurch selbsttätig reinigen.
  6. 6. Uhr nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Zugfeder (23) unter einem solchen Winkel an dien Schwinghebel (12) angreift, d:aß beim Ablaufen des Uhrwerkes das Nachlassen der Zugfederspannung durch eine Vergrößerung des wirksamen Hebelarmes am Schwinghebel annähernd ausgeglichen wird und dadurch die Hemmung über eine an sich bekannte Gangreservefeder einen nahezu gleichbleibenden Antrieb erhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentsdhtift Nr: 305 971; schweizerische Patentschrift Nr. 235 319.
DEM13473A 1952-03-26 1952-03-26 Uhr mit elektromagnetischem Aufzug Expired DE965690C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151765B (de) * 1960-03-18 1963-07-18 Kienzle Uhrenfabriken Ag Vorrichtung zur Konstanthaltung des Antriebsmoments bei elektromagnetisch aufgezogener Uhr
US3148313A (en) * 1962-08-03 1964-09-08 Amphenol Borg Electronics Corp Noise-eliminating means for selfwinding electric clocks
DE1239991B (de) * 1961-06-29 1967-05-03 Mueller Schlenker Fa Laufwerk mit elektromagnetischem Impulsaufzug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE305971C (de) *
CH235319A (fr) * 1945-08-09 1944-11-30 Schild & Co Societe Anonyme Pièce d'horlogerie à remontage électro-magnétique.

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