DE545806C - Vorrichtung zum Fuellen von Gasmessern mit Schmieroel - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen von Gasmessern mit Schmieroel

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DE545806C
DE545806C DE1930545806D DE545806DD DE545806C DE 545806 C DE545806 C DE 545806C DE 1930545806 D DE1930545806 D DE 1930545806D DE 545806D D DE545806D D DE 545806DD DE 545806 C DE545806 C DE 545806C
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oil
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filling gas
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/008Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus comprising lubricating means

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Description

  • Vorrichtung zum Füllen von Gasmessern mit Schmieröl Es sind bereits zum Füllen von Gasmessern dienende Einrichtungen bekannt, bei denen ein Behälter vorgesehen ist, dessen zum Messer führende Auslauföffnung durch ein Abschlußorgan geschlossen ist, wenn seine Füllöffnung offen ist, oder umgekehrt, und bei dem zu diesem Zweck der Verschlußstopfen der Füllöffnung durch eine Stange auf das Abschlußorgan der Auslauföffnung wirkt.
  • Nachstehend ist eine derartige Einrichtung beschrieben, die zum Füllen des Messers mit Schmieröl dient und bei der erfindungsgemäß die Auslauf- und Belüftungsöffnung durch ein gemeinsames Abschlußorgan gesteuert wird.
  • Die Anordnung einer Belüftungsöffnung für den Behälter soll dabei ebensowenig Gegenstand der Erfindung sein, als eine gemeinsame Steuerung zwischen der Belüftungsöffnung und der Auslauföffnung an sich.
  • In den Fig. i und :2 sind zweiAusführungsarten der Erfindung im Schnitt dargestellt. In dem direkt am Gehäusedeckel des Messers angebrachten Zwischenbehälter i befindet sich das Oldurchlaßventil2. Die Führungsstange 3 und das Rohr ;4 sind einerseits in der Leiste 5 gelagert, anderseits am Fuße des Ventils 2, die Führungsstange wie erforderlich beweglich, das Rohr fest. Das Rohr .4 schließt am unteren Ende mit dem Ventilsitz ab, während das andere Ende über den höchstzulässigen Ölstand hinausragt.
  • Zur Füllung des Zwischenbehälters i wird der Versehlußstopfen 6 abgeschraubt. Dabei verläßt der Zapfen y die Führungsstange 3, während die Feder 8 das Ventil 2 auf seinen Sitz drückt, wodurch gleichzeitig sowohl der Gasaustritt durch das Ventil 2 als auch durch das Rohr 4 verhindert wird. Ein Schwimmer 9, der infolge vorangegangener Ölentleerung auf den Behälterboden gesunken war, steigt beim Auffüllen des Öls hoch und meldet durch Berühren des Anschlages io den höchstzulässigen Ölstand, der ein Überfließen des Öles und eine Verschmutzung des Gasmessers ausschließt. Zur Gasdichtung ragt der Schwimmer in einen Blechzylinder i i mit oben angebrachter Glasscheibe, durch welche der Bewegungsvorgang sichtbar ist.
  • Beim Schließen der Füllöffnung mittels des Verschlußstopfens 6 drückt der Zapfen 7 durch die Führungsstange 3 das Ventil 2 wiederum von seinem Sitz ab, wodurch sowohl die Ausströmungsöffnung für das Öl freigegeben wird als auch das untere Ende des Rohres durch welches Gas zum Hohlraum 12 emporsteigt, welches den erforderlichen Druckausgleich zwischen dem Hohlraum und dem inneren Gasmesser bewirkt, so daß das Öl bei 2 in den darunter befindlichen (nicht gezeichneten) Vorratsbehälter abfließen kann.
  • Um zu verhindern, daß der Zwischenbehälter i zu hoch mit 0I gefüllt wird, ist das eingelötete Verschraubungsstück 13 mit einem abwärts gerichteten Rohransatz 14 versehen: das Öl kann somit außerhalb des Rohres nie höher stehen als bis zum unteren Rohrrande. Die Anzeigevorrichtung wird hierdurch nicht überflüssig, da es ihre Aufgabe ist, die füllende Person schon vor Erreichung des endgültig gefüllten Zustandes aufmerksam zu machen bzw. zur Vorsicht zu veranlassen.
  • Würde das Ventil 2 nur langsam geöffnet, so könnte unter Umständen etwas von dem durchtretenden Öl in das Rohr 4 gelangen und durch das sich einzwängende Gas mit hochgedrückt werden. Dieser Mißstand würde noch dadurch unterstützt, daß Behälter und Rohr in diesem Falle wie kommunizierende Gefäße wirkten. Bildete das 01 im Rohr q. auf diese Weise zufällig eine geschlossene, also durch Gasblasen nicht unterbrochene Säule, dann wäre der weitere Zutritt des Gases zum Raume 12 verhindert, und der Olabfluß würde stocken.
  • Wie das Eintreten einer solchen Zufälligkeit verhindert wird, zeigt die folgend beschriebene und in Fig. 2 dargestellte Ausführungsart der Erfindung.
  • Bei dieser Ausführungsform sind das Ventil 2, die Führungsstange 3 und der Verschlußstopfen 6 schräg .zum Gefäß angeordnet. . Der Stopfen 6 drückt beim Verschließen, wie vorher beschrieben, auf die Füh- rungsstange 3, welche das Ventil 2 öffnet. Das 01 fließt infolge des größeren Druckes vorwiegend an der tiefstgelegenen Stelle i 5 des Ventils aus, während das Gas an der höchstgelegenen Stelle 16 zuströmt und so in Blasen durch die Ölschicht hindurch in den über dem Ölspiegel liegenden Raum 12 steigt.
  • Um jeden unbefugten Eingriff zu verhindern, befindet sich die Anordnung der Füllöffnung dicht neben der Eingangsverschraubung des Gasmessers, so daß eine einzige Plombenschnur 17 die Ränder des Verschlußstopfens und der Eingangsverschraubung des Messers verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Füllen von Gasmessern mit Schmieröl, bestehend aus einem Behälter, dessen Auslauf- und Belüftungsöffnung bei geschlossener Füllöffnung offen, bei offener Füllöffnung geschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß Auslauf- und Belüftungsöffnung durch ein gemeinsames Abschlußorgan gesteuert werden.
DE1930545806D 1930-10-21 1930-10-21 Vorrichtung zum Fuellen von Gasmessern mit Schmieroel Expired DE545806C (de)

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