DE545548C - Perforiermaschine mit Stempelgehaeusen - Google Patents

Perforiermaschine mit Stempelgehaeusen

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DE545548C
DE545548C DE1930545548D DE545548DD DE545548C DE 545548 C DE545548 C DE 545548C DE 1930545548 D DE1930545548 D DE 1930545548D DE 545548D D DE545548D D DE 545548DD DE 545548 C DE545548 C DE 545548C
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Germany
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needle
stamp
housing
perforating machine
needle holder
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DE1930545548D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Perforiermaschine mit Stempelgehäusen An die Werkzeuge der Perforiermaschinen mit Einzelstempelgehäusen, die je eine Perforiernadel enthalten und mit mehreren tausend Hüben pro Minute arbeiten, werden infolge dieser großen Geschwindigkeit außergewöhnliche Anforderungen in bezug auf Beanspruchung, Lebensdauer und Genauigkeit gestellt. Wichtig ist bei diesen Maschinen, daß das Auswechseln der Werkzeuge ohne wesentlichen Zeitverlust möglich ist und daß ein Festbrennen der Perforiernadeln bei der Verarbeitung hauptsächlich gummierten Papiers vermieden wird. , Das nachstehend beschriebene und in den Zeichnungen schematisch dargestellte Stempelgehäuse erfüllt diese Anforderungen. Das Stempelgehäuse läßt sich von vorn in an sich bekannter Weise an jede beliebige Stelle des Stempelbalkens schnell einsetzen und festspannen, lediglich durch Verstellen einer Mutter, die, stumpfwinklig zum senkrecht stehenden Stempelgehäuse verschoben, mit der einen Fläche auf einer schräg angeordneten Nase des Stempelgehäuses gleitet und mit der gegenüberliegenden Fläche gegen den Stempelbalken drückt.
  • Die Perforiernadel ist dabei am Nadelfuß in einer sie eng umschließenden, am Stempelgehäuse festsitzenden Führungsbüchse genau geführt, während sie unterhalb ihres verbreiterten Kopfes durch eine sie mit Spielraum umschließende Bohrung des auf und nieder gehenden Nadelhalters und ein am Nadelhalter angeordnetes, den Nadeldruck aufnehmendes Widerlager gehalten wird.
  • Um ein schnelles Auswechseln der Nadeln zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß das den Nadeldruck aufnehmende Widerlager als leicht auswechselbarer Druckbolzen ausgebildet, der nur durch eine Haltefeder in der Bohrung des Nadelhalters gehalten wird und von Hand leicht herausgenommen werden kann. Um beim Einsetzen des Stempelgehäuses die die Nadelführung gegen die Nockenwelle pressende Feder nicht überwinden zu müssen und Stempelgehäuse mit Matrize gemeinsam so einsetzen zu können, daß die aus der NTadelführung vorstehende Nadel in der Matrize steckt, um dadurch den richtigen Stand der Matrize zur Nadel sofort zu haben, ist im Stempelgehäuse eine Bohrung vorgesehen, in die das hintere Ende des Druckbolzens eingreift, um Nadelhalter und Stempelgehäuse miteinander zu kuppeln.
  • Damit die Nadel nach dem Entfernen des Druckbolzens leicht ausgewechselt werden kann, ist in dem Nadelhalter ein Langloch vorgesehen, das teilweise die Bohrung des Druckbolzens aufschlitzt. Dadurch ist es möglich, die Nadel auszuwechseln, ohne das Stempelgehäuse und die Matrize aus der Maschine zu nehmen, wodurch ein wiederholtes Suchen der richtigen Stellung des Stempelgehäuses und der Matrize vermieden wird.
  • Um das Festbrennen der Nadel, die mit mehreren tausend Hüben pro Minute bewegt wird, bei der Verarbeitung hauptsächlich gummieren Papiers zu vermeiden, ist die Nadelführung in an sich bekannter Weise mit dem die Nadel umschließenden Pfropfen aus Filz o. dgl. versehen, zu dem die Schmiermittelleitung führt.
  • Der Kopf des Nadelhalters wird ganz besonders stark beansprucht, und es ist deshalb der Kopf als eine mit einer Ölkammer versehene Rollenpfanne ausgebildet, in der eine drehbar gelagerte Rolle vorgesehen ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch das Stempelgehäuse und den Stempelbalken; Abb. a veranschaulicht eine Vorderansicht. p ist der Stempelbalken, an den das Stempelgehäuse durch Anpressen der Flächen u und v der Mutter t gegen die Nase d bzw. den Stempelbalken p befestigt wird. b ist der Nadelhalter, der von der Nockenwelle x auf und nieder bewegt wird und der an seinem Fuß die Bohrung r und den Druckbolzen i mit der Haltefeder 1z aufweist. Die Perforiernadel d wird im Nadelhalter durch die Bohrung r gehalten, und ihr Kopf o legt sich gegen den Druckbolzen i. Durch Eindrücken dieses Bolzens in die Bohrung y des Stempelgehäuses werden dieses und der Nadelhalter miteinander gekuppelt. Geführt wird die Nadel a in der Führungsbüchse f. In dieser sitzt der Pfropfen s aus Filz o. dgl., zu dem eine Schmiermittelleitung g führt. Zum schnellen Herausnehmen der Nadel ist der Schlitz h im Nadelhalter vorgesehen, der in die Bohrung des Druckbolzens i eingreift. w ist der als Rollenpfanne ausgebildete Kopf des Nadelhalters. Diese Pfanne nimmt die Rolle 3z auf und besitzt die Ölkammern m zur Aufnahme des Öles.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Perforiermaschine mit Stempelgehäusen, die je eine oder mehrere Perforiernadeln enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel (a) am Nadelfuß in einer sie eng umschließenden, im Stempelgehäuse festsitzenden Führungsbüchse (f) geführt ist und sie unterhalb ihres verbreiterten Kopfes (o) durch eine sie mit Spielraum umschließende Bohrung (r) des auf und nieder gehenden Nadelhalters (b) und ein am Nadelhalter angeordnetes, den Nadeldruck aufnehmendes Widerlager gehalten wird, das als leicht auswechselbarer Druckbolzen (i) ausgebildet ist, der durch eine Haltefeder (1z) gehal-@ ten wird, und dessen hinteres Ende zum Kuppeln des Nadelhalters mit dem Stempelgehäuse in eine Aussparung (l) desselben eingreift. a. Perforiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Nadelhalter (b) über dem Druckbolzen (i) ein Langloch (h) vorgesehen ist, das teilweise in die Bohrung des Druckbolzens eingreift, um ein leichteres Auswechseln der Nadel zu ermöglichen. 3. Perforiermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelführung (f) mit einem die Perforiernadel (a) umschließenden Pfropfen (s) aus Filz o. dgl. versehen ist sowie einer zu diesem Pfropfen führenden Schmiermittelleitung (g). q.. Perforiermaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von vorn an jeder beliebigen Stelle des Stempelbalkens (p) einsetzbaren Stempelgehäuse durch eine Mutter (t), die, stumpfwinklig zum senkrecht stehenden Stempelgehäuse verschoben, mit der einen Fläche (zz) auf einer schräg liegenden Nase (d) des Stempelgehäuses gleitet und mit der gegenüberliegenden Fläche (v) gegen den Stempelbalken drückt, gehalten werden. 5. Perforiermaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Nadelhalters als eine mit einer Ölkammer (m) versehene Rollenpfanne (w) ausgebildet ist, in der eine drehbar gelagerte Rolle (n) läuft.
DE1930545548D 1930-05-13 1930-05-13 Perforiermaschine mit Stempelgehaeusen Expired DE545548C (de)

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