DE544395C - Sperrgetriebe fuer Entladewagen - Google Patents
Sperrgetriebe fuer EntladewagenInfo
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- DE544395C DE544395C DEO18940D DEO0018940D DE544395C DE 544395 C DE544395 C DE 544395C DE O18940 D DEO18940 D DE O18940D DE O0018940 D DEO0018940 D DE O0018940D DE 544395 C DE544395 C DE 544395C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/04—Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
- B61D9/08—Frames; Supporting or guiding means for the bodies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Disk Changers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Sperrgetriebe für Entladewagen mit wahrend des Entlade-
und Rückholvorganges zwangläufig schwenkbaren Teilen.
Bei Entladewagen kommt es öfters vor, daß beim Entladen die sich bewegenden Teile ihre
Endstellung nicht erreichen. Das hat meistens zur Folge, daß vorzeitig der Rückholvorgang
eintritt, was unerwünscht ist, weil
ίο hierbei keine Gewähr für eine vollständige
Entladung gegeben ist und ferner durch die zu früh einsetzende Rückholbewegung eine
Gefährdung des Entladegetriebes und der Bedienungsmannschaft eintritt, da es vorkommen
kann, daß diese Getriebeteile noch im Sinne des Entladens in Eingriff treten können.
Dies gilt auch für solche Wagen, bei denen in der Entladeendstellung eine Sperrung
gegen unbeabsichtigtes Rückholen \-orhanden ist, weil diese Sperrmaßnahme wegen
Nichterreichens der Entladeendstellung gar nicht in Tätigkeit treten kann.
Ist nun eine frühzeitige Rückholbewegung ohne Erreichung vollständiger Entladung eingetreten,
so bedarf es meistens ganz bedeutend erhöhter Kräfte, um den halb entladenen Wagen nochmals in die Entladestellung überzuführen,
weil in der Regel bei gleichmäßig gefüllten Wagen der Druck des Ladegutes auf die Entladeteile im Sinne einer Unterstützung
der Entladebewegung einwirkt. Bei zu früher Rückholung und nur teilweise entleerten
Wagen sind dann diese Entladeerleichterungen nicht mehr vorhanden, so daß zum wiederholten Entladen größere Kräfte eingesetzt
werden müssen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch einen am schwenkbaren Teil beweglich
befestigten Anschlag, der während der Entladebewegung mit einer Sperre in gegen Zurückbewegung
sichernder Eingriffsbereitschaft steht und vor Einsetzen der Rückholbewegung
durch Steuerteile aus dem Bereich der Sperre herausbewegbar ist.
Es ist zweckmäßig, stets am Ende eines Bewegungsvorganges, d. h. entweder des Entlade-
oder Rückholvorganges, die Steuerteile selbsttätig in die dem darauffolgenden Bewegungsvorgang
entsprechende Lage zu bringen, was dadurch erreicht werden kann, daß am Anschlag Mitnehmer angeordnet sind,
welche vor der Bewegungsumkehr auf die Steuerteile einwirken und diese in den der
folgenden Bewegung entsprechenden Zustand versetzen. Die Steuerteile können auch mit
dem Entlade- und Rückholgetriebe gekuppelt sein, was ebenfalls durch Mitnehmer bewirkt
werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Anwendung auf einen Kasten-
kipper mit Handbetrieb dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι das Entladegetriebe beim Beginn der Entladebewegung,
Deutsches Museum
Abb. 2 die Stellung nach Beendigung des Entladevorganges,
Abb. 3 die Stellung direkt vor Einleitung des Rückholvorganges,.
Abb. 4 die Stellung kurz vor Beendigung des Rückhol Vorganges.
Der Kasten α ist mit der am Untergestell b
gelagerten Kippwelle B durch ein Schubkurbelgetriebe C1 d verbunden. Die Drehung der
ίο Kippwelle B erfolgt durch den frei drehbar
auf der Welle gelagerten Handhebel e unter Einlegung der Klinke f in die dem jeweiligen
Drehsinn entsprechende Lage. Die Klinke/ legt sich dann gegen einen der Ansätze g
oder h der Kippwelle B1 so daß dadurch die
Kippwelle in dem gewünschten Drehsinn mitgenommen wird.
Am 'Wagenkasten ist in A schwenkbar die Stange i angelenkt, welche zahnartige Anschlage
ft1, ft2, ft3 aufweist, die mit einem unverschiebbar
am festen Untergestell angebrachten Sperrzapfen C in Eingriff treten
können. Die nach oben liegenden Zahnflanken der Anschläge ft1, ft2, ft3 sind so geformt,
daß eine Sperrung nur im Sinne des Zurückfallens des Kastens erfolgen kann, während
beim Schwenken im Sinne des Kippens die Anschläge über den Sperrzapfen C hinweggleiten.
Am festen Untergestell ist ferner eine Steuerwelle D drehbar gelagert, welche einen
vorstehenden Steuernocken I und je einen Schalthebel m und η hat. Diese dienen zum
Schalten der Steuerwelle D1 und zwar wird der Hebel m durch einen fest mit der Zahnstange
i verbundenen Mitnehmer 0 bewegt, während der Hebel η in E mit einer Schaltstange
p gelenkig verbunden ist, deren freies Ende q auf einer Exzenterscheibe F der Kippwelle
B frei aufliegt. Zur Betätigung der Schaltstange p dient ein Zapfen G des Handhebels
e.
Die Wirkungsweise ist folgende: Ausgehend von der Ruhestellung nach
Abb. ι wird zum Kippen die Klinke/ in die dort gezeichnete Lage umgelegt. Hierauf
wird der Handhebele im Sinne des eingezeichneten
Pfeiles nach oben geschwenkt, wobei die Klinke / mit dem Ansatz g in Eingriff
tritt und die Kippwelle B mitnimmt, was das Ausschwenken des Schubkurbelgetriebes c, d
und somit das Kippen des Kastens α zur Folge hat. Während des Kippens gleitet die
Zahnstange i vermöge deren Eigengewicht oder einer Feder kraftschlüssig am Sperrzapfen
C vorbei, so daß die Anschläge ft1, ft2, ft3 nacheinander in Eingriffsbereitschaft
gelangen, zum Zwecke, ein unbeabsichtigtes Zurückkippen des Kastens zu verhindern.
Am Ende des Kippvorganges wird hierbei die Stellung nach Abb. 2 erreicht, wo der
Anschlag ft3 in steter Eingriffsbereitschaft zur Verhinderung eines Zurückkippens steht. Das
Schubkurbelgetriebe c, d hat hierbei die obere Totpunktlage leicht überschritten, so daß es
selbstsichernd wirkt.
Zur Einleitung des Zurückholens wird die Klinke / in die dem Rückholvorgang entsprechende
Lage umgelegt und der Handhebel e im Sinne des Pfeiles so weit angehoben, daß
der Eingriff der Klinke / mit dem Ansatz h stattfinden kann. Die Teile haben dann die in
Abb. 3 dargestellte Lage. Das Bewegungsspiel des Handhebels von Abb. 2 nach Abb. 3
hat zur Folge, daß der Zapfen G gegen das freie Ende q der Schaltstange p, welche durch
die Exzenterscheibe F in die entsprechend angehobene Lage gelangt ist, stößt und dadurch
die Steuerwelle D in die in Abb. 3 gezeichnete Lage umstellt, wobei der Steuernocken I die
Zahnstange i so weit um den Bolzen A schwenkt, daß die Anschläge ft1, ft2, ft3 vom
Sperrzapfen C entfernt werden. Die Zahnstange i liegt im weiteren Verlauf der Bewegung
nur auf dem Steuernocken I auf, so daß bei der nun einsetzenden Rückholbewegung
ein Eingriff mit dem Sperrzapfen C nicht mehr stattfinden kann.
Zum Zurückholen des Kastens α wird nun der Handhebel e entgegen der Pfeilrichtung
gedreht, wobei die Klinke / den Ansatz h der Kippwelle B mitnimmt und so das Schubkurbelgetriebe
im Sinne des Zurückholens schwenkt.
Sobald hierbei die Stellung nach Abb. 4 erreicht ist, trifft der Mitnehmer 0 der Zahnstange
* auf den Hebel m und bewegt diesen im weiteren Verlauf der Bewegung in die gestrichelte
Stellung der Abb. 4, welche mit der Stellung nach Abb. 1 übereinstimmt. Dies
hat zur Folge, daß die Steuerwelle D ebenfalls die ursprüngliche Lage einnimmt und
der Steuernocken / die Zahnstange i wieder freigibt, so daß sie kraftschiüssig am Sperrzapfen
C zur Anlage kommt. Gleichzeitig hat sich die Exzenterscheibe F wieder in die
Ausgangslage bewegt, so daß die Schaltstange p die ursprüngliche Lage einnimmt,
welche außerhalb der T3ahn des Zapfens G liegt. Der Wagen ist somit zum Kippen
wieder bereitgestellt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Sperrgetriebe für Entladewagen mit während des Entlade- und Rückholvorganges zwangläufig schwenkbaren Teilen, gekennzeichnet durch einen am schwenkbaren Teil (α) beweglich befestigten Anschlag (ft3), der während der Entladebewegung mit einer Sperre (C) in gegen Zurückbewegung sichernder Eingriffsbereitschaft steht und vor Einsetzen derRückholbewegung durch Steuerteile (I, D, n, p, G) aus dem Bereich der Sperre (C) herausbewegbar ist.
- 2. Sperrgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Anschlag (P) Mitnehmer (o) angeordnet sind, welche vor der Bewegungsumkehr die Steuerteile (D) in den der darauffolgenden Bewegung entsprechenden Zustand verstellen.
- 3. Sperrgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerteile (D) mit dem Bewegungsgetriebe (E, G) gekuppelt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18940D DE544395C (de) | 1931-03-24 | 1931-03-24 | Sperrgetriebe fuer Entladewagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18940D DE544395C (de) | 1931-03-24 | 1931-03-24 | Sperrgetriebe fuer Entladewagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544395C true DE544395C (de) | 1932-02-17 |
Family
ID=7354867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO18940D Expired DE544395C (de) | 1931-03-24 | 1931-03-24 | Sperrgetriebe fuer Entladewagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544395C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767073C (de) * | 1940-11-12 | 1951-10-29 | Bahnbedarf A G Vormals Orenste | Kastenkipper mit einem nach beiden Seiten kippbaren Wagenkasten |
| DE756911C (de) * | 1937-07-30 | 1952-10-20 | Fried Krupp A G | Vorrichtung an Kippgefaessen von Foerderwagen zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Zurueckfallen des Gefaesses aus der Belade- in die Kippstellung |
-
1931
- 1931-03-24 DE DEO18940D patent/DE544395C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756911C (de) * | 1937-07-30 | 1952-10-20 | Fried Krupp A G | Vorrichtung an Kippgefaessen von Foerderwagen zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Zurueckfallen des Gefaesses aus der Belade- in die Kippstellung |
| DE767073C (de) * | 1940-11-12 | 1951-10-29 | Bahnbedarf A G Vormals Orenste | Kastenkipper mit einem nach beiden Seiten kippbaren Wagenkasten |
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