DE511387C - Selbstentlader - Google Patents
SelbstentladerInfo
- Publication number
- DE511387C DE511387C DEK108790D DEK0108790D DE511387C DE 511387 C DE511387 C DE 511387C DE K108790 D DEK108790 D DE K108790D DE K0108790 D DEK0108790 D DE K0108790D DE 511387 C DE511387 C DE 511387C
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- DE
- Germany
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Specific Conveyance Elements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. OKTOBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi: 511387 KLASSE 20 c GRUPPE
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr*)
Selbstentlader Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1928 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstentlader mit einem auf Rollen verschiebbar gelagerten
Wagenkasten, der durch Kurbelgetriebe mit dem Untergestell in Verbindung steht. Bei den bekannten Selbstentladern
dieser Art ist zur Verschiebung und Entladung des kippbaren Wagenkastens nach beiden
Seiten hin je ein besonderes Getriebe notwendig. Die Erfindung ermöglicht es, sämtliehe
zur Entladung nach beiden Wagenlängsseiten hin erforderlichen Bewegungen des Wagenkastens mittels eines einzigen Getriebes
herbeizuführen. Dieser Zweck soll der Erfindung gemäß dadurch erreicht werden, daß
am Untergestell auf jeder Wagenseite zwangläufig miteinander verbundene Anschläge gelagert
sind, die in der Ladestellung mit j edem Gliede des zugehörigen Kurbelgetriebes in
Eingriff stehen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht des Selbstentladers in der Ladestellung,
Abb. 2 eine der Abb. ι entsprechende Darstellung
in der Entladestellung und
Abb. 3 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht des Selbstentladers; ferner zeigt
in größerem Maßstabe
Albb. 4 eine Einzelheit der Abb. ι im Schnitt
und
Abb. 5 einen Schnitt nach 5-5 der Abb. 4.
Der Selbstentlader hat einen kippbaren Wagenkasten A, in dessen mittlerer Längsebene
eine Welle a1 drehbar gelagert ist. Die
Welle a1 trägt vier Laufrollen ar, für die am
Wagenuntergestell B Laufschienen b1 vorgesehen
sind. Das eine Ende der Welle a1 greift in ein Gehäuse C (s. besonders Abb. 4 und 5)
ein und trägt innerhalb dieses Gehäuses ein Stirnrad a3, das mit einer am Untergestell befestigten
Zahnstange b2 ständig in Eingriff steht. Das andere Ende der Welle α1 trägt ein
dem Zahnrade as entsprechendes (nicht dargestelltes)
Stirnrad, das ebenfalls ständig in eine starr mit dem Untergestell B verbundene
(nicht dargestellte) Zahnstange eingreift. Innerhalb des Gehäuses C trägt die Welle a1
noch ein Sperrad α4, mit dem ein lose drehbar auf der Welle α1 gelagerter Handhebel M
unter Vermittlung einer doppelten Sperrklinke W1 wahlweise in beiden Drehrichtungen
gekuppelt werden kann. Das Gehäuse C weist schließlich noch zwei Laufrollen c1 auf, die
auf einer Querschiene ψ des Untergestells B
geführt sind.
An dem Wagenkasten A sind zu beiden Seiten der mittleren Längsebene des Kastens
Lenker Ό drehbar gelagert, die mit den am
*J Von dem Patenisucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Jng. Heinrich Egen in Essen.
Untergestell B gelagerten Kuribeln E gelenkig
verbunden sind. Die Lenker D tragen Fortsätze d1, an die je ein Rohr F angelenkt ist.
In den Rohren F sind Bolzen f1 geführt, die
mit j e einer Entladeklappe A" des Wagenkastens gelenkig verbunden sind. In den
Rohren F sind Anschläge /2 vorgesehen, die
die gegenseitige Verschiebung der Teile F und f1 begrenzen. Um die Rohre F sind
ίο Druckfedern G gelegt, die sich einerseits
gegen Bunde/3 der RohreF und anderseits
gegen Anschläge cc6 der Stirnwände des Wagenkastens stützen.
Die Kurbeln £ tragen Fortsätze e1, in denen
Zapfen c2 befestigt sind. Die Zapfen e8 stützen
sich in der Ladestellung gegen Sperrklinken H, die durch Lenker h1 mit Anschlägen K gekuppelt sind. Die Anschläge K sind am
Wagenuntergestell drehbar gelagert und besitzen Ausnehmungen P ('s. besonders Abb. 2),
in die sich in der Ladestellung die freien Enden der Fortsätze d1 der Lenker D legen.
In der Ladestellung nehmen die Teile die
aus Abb. 1 und 3 ersichtliche Lage ein. Eine
Kippbewegung des Wagenkastens A wird hierbei durch 'die Sperrklinken H, gegen die
sich die Zapfen e" der Kurbeln E stützen, verhindert;
gleichzeitig sichern die Anschläge K, in deren Ausnehmungen k1 die Fortsätze d1
der Lenker!? ruhen, den Wagenkasten^? gegen eine Verschiebung quer zur Längsachse des
Selbstentladers.
Soll der Wagen entladen werden, z. B. in Abb. ι nach rechts, so werden die in Abb. 1
linksliegenden Sperrklinken H umgelegt, so daß sie aus der Bahn der Zapfen ez der Kurbeln
£ treten. Gleichzeitig bringen dann die Lenker h1 die Anschläge K außer Berührung
mit den Fortsätzen^1 der LenkerP. Nunmehr
wird die Sperrklinke nt1 des Handhebels M so umgelegt, daß sie den Handhebel M in der
Darstellung nach Abb. 1 und 2 im Drehsinne des Uhrzeigers mit der Welle α1 kuppelt.
Durch Drehen des Handhebels M wird dann die Welle α1 gedreht und der Wagenkasten A
nach rechts verschoben. Die in die Zahnstangen b2 des Untergestells eingreifenden Stirnräder
as bewirken hierbei, daß sich die Welle a1 stets parallel zu sich selbst verschiebt.
Unmittelbar nach Beginn dieser VerSchiebung beginnt der Wagenkasten A zu kippen, da er von den rechtsliegenden Lenkern
D nach abwärts gezogen wird. Da der Wagenkasten A in bezug auf die Rollen a2
nur labil gelagert ist, so senkt sich beim Rippen sein Schwerpunkt, und die weitere Entladung
erfolgt selbsttätig, wobei die linksliegenden Kurbelgetriebe D, E zuletzt in die Nähe
einer Strecklage gelangen (Abb. 2). Im Verlaufe der Entladebewegung verschieben sich
die rechtsliegenden Teleskopstützen F, f1
gegeneinander im Sinne des Spannens der Federn G, bis die Stangen/1 gegen die Anschläge
der Rohre F treffen. Bei der weiteren Kippibewegung öffnen dann diese Stützen die
rechtsliegenden Entladeklappen A5.
Die auf der rechten Wagenseite liegenden, während des Entladevorganges gespannten
Federn G erleichtern das Zurückführen des Wagenkastens in die Ladestellung. Wie dieses
Zurückführen im übrigen erfolgt, bedarf keiner weiteren Erläuterung.
Die Erfindung gestattet es, die zur seitlichen Verschiebung und Entladung nach beiden
Wagenseiten hin erforderlichen Bewegungen des Wagenkastens mittels eines einzigen
Getriebes M, ax, b2 zu bewirken.
Claims (2)
1. Selbstentlader mit einem auf Rollen verschiebbar gelagerten Wagenkasten, der
durch Kurbelgetriebe mit dem Untergestell in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß am Untergestell (B) auf jeder Wagenseite zwangläufig miteinander verbundene Anschläge (H, K) gelagert
sind, die in der Ladestellung mit jedem Gliede des zugehörigen Kurbelgetriebes (D, E) in Eingriff stehen.
2. Selbstentlader nach Anspruch 1, bei dem die Kurbelgetriebe mit den Entladeklappen
durch teleskopartig ausgebildete Lenker in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen jedem Lenker (F, f1) und einem Anschlag (a°) des
Wagenkastens eine Feder (G) eingeschaltet ist, die in der Ladestellung die Anschläge
(H, K) in der Verriegelungsstellung hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK108790D DE511387C (de) | 1928-04-03 | 1928-04-03 | Selbstentlader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK108790D DE511387C (de) | 1928-04-03 | 1928-04-03 | Selbstentlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511387C true DE511387C (de) | 1930-10-30 |
Family
ID=7241506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK108790D Expired DE511387C (de) | 1928-04-03 | 1928-04-03 | Selbstentlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511387C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767102C (de) * | 1939-01-03 | 1951-10-31 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Feststellvorrichtung fuer Foerderwagen mit kippbarem Wagenkasten |
-
1928
- 1928-04-03 DE DEK108790D patent/DE511387C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767102C (de) * | 1939-01-03 | 1951-10-31 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Feststellvorrichtung fuer Foerderwagen mit kippbarem Wagenkasten |
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