DE551344C - Nach zwei Seiten kippbarer Muldenkipper - Google Patents

Nach zwei Seiten kippbarer Muldenkipper

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Publication number
DE551344C
DE551344C DEK113562D DEK0113562D DE551344C DE 551344 C DE551344 C DE 551344C DE K113562 D DEK113562 D DE K113562D DE K0113562 D DEK0113562 D DE K0113562D DE 551344 C DE551344 C DE 551344C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
dump truck
sides
tiltable
pin
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Expired
Application number
DEK113562D
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Hildebrandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE551344C publication Critical patent/DE551344C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH 30. MAI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c GRUPPE
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen, Ruhr*) Nach zwei Seiten kippbarer Muldenkipper
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1929 ab
Es ist bekannt, bei Kastenkippern, deren Kippkasten beim Entladen auf einer Wälzbahn abrollt, die das Kippgetriebe bildenden Kurbelgetriebe spiegelbildlich zur mittleren senkrechten Längsebene des Kippers anzuordnen. Bei diesen Wagen liegen die Angriffspunkte der Lenker des Kurbelgetriebes am Kippkasten in erheblichem Abstande von der mittleren Längsebene des Kippkastens, da die Kurbelgetriebe zugleich die Sicherung des Kippkastens in der Fahrstellung zu übernehmen haben und daher weit von der Wagenmitte angreifen müssen. Diese Getriebe bilden zugleich eine Stütze, um den Kasten in der Entladestellung zu sichern. Die Verwendung derartiger Getriebe als Stützen bei Muldenkippern, bei denen die Sicherung der Mulde in der Fahrstellung durch andere Mittel erfolgt, ist nicht angängig, da die Mulde beim Entladen um 90° gekippt werden muß, so daß in der bekannten Art an der Mulde befestigte Gelenkstützen sehr lange Hebelarme erhalten müßten und dadurch das tote Gewicht des Wagens vermehren würden. Die Erfindung zeigt einen Weg, wie trotz des Kippwinkels von 900 Muldenkipper mit entsprechenden Gelenkstützen von sehr geringen Abmessungen ausgerüstet werden können. Dabei hat die Gelenkstütze zugleich den Vorteil, daß ihr an der Mulde angreifender Drehzapfen die Mulde in der Ladestellung gegen seitliche Verschiebung sichert.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den Muldenkipper in der Ladestellung und
Abb. 2 in der Entladestellung.
Auf der einen Stirnseite/1 des Fahrgestelles F des Muldenkippers ist an einer Strebe/5 ein Zapfend vorgesehen, an dem der eine Arm a eines Lenkerpaares angelenkt ist. Der andere Arm& ist an seinem einen Ende mit dem Arm« gelenkig verbunden und mit seinem anderen Ende an einen Führungszapfen c angelenkt, der an der Kippmulde M in ihrer senkrechten Mittelebene befestigt ist. Der die Hebel ar und b verbindende Zapfen trägt einen Handgriff Λ; am Hebel« ist ein Anschlag g vorgesehen, der sich auf den Hebel b zu stützen vermag. Die Wälzbahn /2 für die MuldeM trägt Anschläge/3 sowie ein offenes Lager f1, in dem der Führungszapfen c der Mulde M in der Ladestellung ruht und dadurch seitliche Bewegungen der Mulde in der Fahrstellung verhindert. Auf die Wälzbahn/2 stützen sich an der Stirnwand der Mulde M vorgesehene Wälzbogen m1. Die Mulde M ist mit dem Fahrgestell durch eine Sicherungsvorrichtung verbunden, die die Mulde M in der Ladestellung festhält. Diese Vorrichtung besteht aus einer Zugstange k1, die mittels eines Langloches h? an einem Zapfen m2 der Mulde M angelenkt ist und am
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ferdinand Hildebrandt in Essen.
anderen Ende einen als Handgriff ausgebildeten Zapfen kB trägt. Der Zapfen k3 wird durch eine Falle«1 in einem Schlosse«2 festgehalten. Ein dem Lenkerpaar a, b entsprechendes Lenkerpaar p, q und eine der Sicherungsvorrichtung k, η entsprechende Sicherungsvorrichtung sind auf der anderen Stirnseite des Wagens derart vorgesehen, daß die beiden Lenkerpaare und die beiden Sicherungsvorrichtungen auf verschiedenen Seiten der mittleren senkrechten Längsebene des Kippers spiegelbildlich zueinander liegen.
Soll die Mulde M entladen werden, so wird zunächst die auf der der Entladeseite abgekehrten Wagenseite liegende SicberungsstangeÄ1 dadurch gelöst, daß die Falle/?1 angehoben und somit der Zapfen k3 freigegeben wird. Die Sicherungsstange gelangt auf diese Weise außer Verbindung mit dem Fahrgestell/7. Die Mulde kann nun gekippt werden; dieser Bewegung setzt die auf der Entladeseite vorgesehene Sicherungsvorrichtung keinen Widerstand entgegen. Im Verlaufe der Entladebewegung gelangt, falls die Mulde M in der Ebene der Zeichnung nach links gekippt wird, das Lenkerpaar β, & in seine Totpunktlage und- überschreitet sie um einen geringen Betrag, bis sich der Anschlag g des Armes α auf den Arm b legt und dadurch eine weitere Überschreitung der Totpunktlage verhindert. Das Lenkerpaar a, b verhindert dann ein unbeabsichtigtes Zurückschlagen der Mulde M in die Ladestellung. Das auf der anderen Stirnwand des Muldenkippers vorgesehene, dem Lenkerpaar a, b entsprechende Paar p, q führt bei der nach der beschriebenen Richtung erfolgenden Kippbewegung der Mulde M lediglich eine geringe Drehbewegung aus, ohne sich der Totpunktlage zu nähern.
Soll die Mulde M in die Ladestellung zurückgeholt werden, so wird durch Anheben des Handgriffes'h das Lenkerpaar a, b aus der Totpunktlägef herausgeschwenkt, worauf die Mulde M infolge der Lage ihres Schwerpunktes selbsttätig in die Ladestellung zurückkehrt.
Durch die Verwendung der Zapfen c als Gelenkzapfen für die Lenkerpaare a, b und p) q wird erreicht, daß deren Arme die kleinstmögliche Länge erhalten und dementsprechend auch verhältnismäßig schwach gehalten sein können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Nach zwei Seiten kippbarer Muldenkipper, bei dem zwischen der Mulde und dem Fahrgestell spiegelbildlich angeordnete Lenkerpaare eingeschaltet sind> dadurch gekennzeichnet, daß der obere Arm (b, q) dieser Lenkerpaare (a, b, p, q) an einem in der Mittelebene der Mulde (M) liegenden Zapfen (c) angreift, für den in der mittleren Längsebene des Kip- 6g pers ein offenes Lager (/4) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK113562D 1929-02-22 1929-02-22 Nach zwei Seiten kippbarer Muldenkipper Expired DE551344C (de)

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