DE544248C - Diebstahlsicherung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Diebstahlsicherung fuer Kraftfahrzeuge

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DE544248C
DE544248C DE1930544248D DE544248DD DE544248C DE 544248 C DE544248 C DE 544248C DE 1930544248 D DE1930544248 D DE 1930544248D DE 544248D D DE544248D D DE 544248DD DE 544248 C DE544248 C DE 544248C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge, bei der durch den Schlüssel eines Sicherheitsschalters in der Sicherungslage der Vorrichtung beim Anlassen des Motors oder beim Schließen des Zündstromkreises ein zweiter, auf eine elektrische Alarmeinrichtung einwirkender Stromkreis geschlossen wird.
Die Erfindung ist darin zu erblicken, daß
to der Schlüssel nur dann vollständig eingeführt werden kann, wenn die Durchlaßöffnungeii für den Schlüsselbart einer aus einstellbaren Lochscheiben bestehenden Absperrvorrichtung, die nur mit einem Durchlaßloch für den Schlüsselbart, im übrigen noch mit einer Anzahl halb durchgebohrter Scheinlöcher versehen sind, sich decken. Die Einstellung der Lochscheiben erfolgt durch eine Sperrklinke, welche in am Rande der Scheiben vorgesehenen Kerben einschnappt.
Mit den Scheinlöchern wird bezweckt, den Kurbelbart des Schlüssels in ihnen zu verfangen, den Alarm leichter auszulösen und ein Abtasten des Durchgangsloches zu verhindern.
Hat sich z. B. der Kurbelbart des Schlüssels in einem Scheinloch verfangen, so genügt ein leichter Druck auf den Schlüssel, um ein Signal auszulösen. Außerdem dreht sich die Scheibe mit dem Schlüssel, ohne ihn durchzulassen. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Sperrscheibe. Auch dann ertönt das Signal, wenn der Unbefugte mit irgendeinem Gegenstand oder auch mit dem passenden Schlüssel selbst an den Dorn kommt und
diesen etwas zurückschiebt. Selbst mit dem passenden Schlüssel kann der Unbefugte sonach nicht sperren, solange ihm die Einstellung nicht bekannt ist.
Bei Kenntnis der Einstellung und richtiger Führung des passenden Schlüssels wird mit diesem ohne Alarm der Kontaktfinger der Vorrichtung herumgelegt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι die Rückansicht der Sicherheitsvorrichtung mit Schaltungsschema,
Abb. 2 einen Querschnitt durch den Schalter,
Abb. 3 die Draufsicht auf eine Lochscheibe, Abb. 4 eine Ansicht des Schlüssels,
Abb. 5 Draufsicht auf das Schloßschild.
Die Sicherheitsvorrichtung wird in das Schaltbrett vor dem Führersitz des Wagens eingebaut. Sie besteht aus einem Gehäuse, in welchem der Dorn 4 in seiner Längsrichtung verschiebbar und sonst drehbar gelagert ist. Dieser Dorn 4 steht unter der Wirkung der Feder 5, die in der Rückwand 6 ihren Widerstand hat ur.d den Dorn nach vorn drückt. Auf dem Dorn 4 sitzen die darauf lose drehbaren Sperrscheiben 7, 8, in der vorliegenden Ausführung zwei Scheiben. Diese Scheiben haben an den Rändern Kerben 9, die mit einer Zahlenskala versehen sind. Neben den Scheiben 7, 8 sitzen auf deren Büchse 14 und um diese drehbar angeordnet die mit einem Gewicht 11 versehenen Hebel
ίο, die mit einer Feststellklinke 12 versehen sind, die in einer der Kerben 9 einschnappen kann. Hinter den Scheiben im Schloßgehäuse sitzt lose auf Dorn 4 drehbar der Kontaktfinger 16, welcher mittels des Schlüssels, wie durch Pfeil in Abb. 1 angedeutet, um 18o° gedreht werden kann. Die Zahlenskala 19 auf dem Schloßschild (Abb. 5) ist den Zahlenskalen der Scheiben 7, 8 entsprechend. Um beim Einstellen bequem an die Scheiben gelangen zu können, ist das ganze Schloßgehäuse bei Scharnier 20 (Abb. 1) umklappbar.
Die Rückwand 6 ist durchbrochen oder durch starke Stege ersetzt. Der Hohlschlüssel 21 ist in seinem vorderen Teil 22 genau der Stärke und Länge des. Dorns angepaßt. Der Schlüsselbart 23 des Schlüssels ist in bezug auf Querschnitt und Kurbelradius den Löchern 15 der Sperrscheiben angepaßt. Der Einstellzeiger 24 des Schlüssels ist auf dem Schlüsselschaft verschiebbar aufgesetzt und ist durch einen Stift in der Nut 25 geführt. Die mit 26 und 27 bezeichneten Einkerbungen im Schlüsselschaft sind Streckenmarkierungen, in die die Feder 13 beim Vorschieben des Schlüssels einschnappt. Diese Feder 13 ist auf der Innenseite des Schloßschildes (Abb. 5) angebracht. Der Riegel 16 dient als Kontakt zum Schließen des Stromkreises. Tn dem Stromkreis 30, 31 der Batterie 32 ist die Zündkerze 33 bzw. der Anlasser eingeschaltet. Dieser Stromkreis ist bei 34 unterbrochen, sobald das Fahrzeug außer Betrieb ist und sich der Riegel 16 in der in der Abb. 1 gezeigten Stellung befindet. Von der Stromquelle führt ein Stromkreis 35, 36 zur Hupe 39. Die Minusleitung 36 ist im Sicherungsschloß unterbrochen. Der Stromkreis wird geschlossen, sobald durch Zurückdrücken des Dornes 4 dieser mit der Kontaktzunge yj, die durch Isolierung 38 gegen das Schloßgehäuse isoliert ist, in Berührung kommt.
Die Wirkungsweise der Sicherung ist die folgende: Wenn das Fahrzeug fährt, ist der Riegel 16 nach links umgelegt. Er verbindet hierbei die beiden Kontaktstellen 34 so, daß. der zur Zündkerze führende Stromkreis 30, 31 geschlossen ist. Hält nun das Fahrzeug und der Führer will dasselbe sichern, dann dreht er das Schloß um das Gelenk 20 und stellt die Lochscheiben 7, 8 ein, wenn dies nicht schon vorher geschehen ist. Beispielsweise wählt er die Zahl r und 12. Es wird nun der Hebel 10 mit dem Gewicht 11 über die Ziffer 1 der ersten Lochscheibe gebracht, so daß die Sperrklinke 12 in die entsprechende Kerbe einfällt. In derselben Weise wird die zweite Lochscheibe mit dem zugehörigen Gewicht über der Zahl 12 verbunden. Nach Freigabe der Hebel fallen die Gewichte nach unten und drehen die Lochscheiben so, daß nun die Löcher 15 zueinander versetzt sind. Nun wird der Schlüssel eingeführt und der Bart mittels des Zeigers 24 zunächst auf die Zahl 1 des Zifferblattes 18 eingestellt, durch das Loch 15 der Scheibe hindurchgeführt, dann auf die Zahl 12 gestellt und durch die zweite Scheibe hindurchgeführt. Der Schlüssel legt sich nun gegen den auf Dorn 4 drehbat angebrachten Kontaktriegel, und dieser wird um i8o° nach rechts gedreht. Der Stromkreis 30, 31 ist unterbrochen, und der Riegel 16 hat sich gegen den Türausschnitt des Armaturenbrettes gelegt und das Schloß verriegelt, so daß es nur dann geöffnet werden kann, wenn der Riegel wieder zurückgeschlossen ist. Versucht nun ein Unbeteiligter selbst mit Hilfe des richtigen Schlüssels das Schloß zu schließen, ohne die Zahlenkombination zu kennen, dann wird er den Schlüssel nicht einführen können, da die Lochscheiben dem Schlüsselbart den Weg versperren. Wird der Versuch des Öffnens mittels eines Dietrichs oder sonstigen Instrumentes gemacht, dann wird der Dorn 4 zurückgedrückt. Derselbe bekommt Kontakt mit der Zunge 37, und der Stromkreis 35, 36 ist geschlossen, so daß die Hupe 39 ertönt. Beim Aufschließen bzw. Wiederanlassen des Motors wiederholt sich der beschriebene Vorgang ohne Alarm. Der Riegel 16 wird wieder umgelegt, schließt den Kontakt 34, und das Fahrzeug kann in Bewegung gesetzt werden.

Claims (2)

  1. PatentaNSPKÜCHε:
    i. Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge, bei der durch den Schlüssel eines Sicherheitsschalters in der Sicherungslage l»oder Vorrichtung beim Anlassen des Motors oder beim Schließen des Zündstromkreises ein zweiter, auf eine elektrische Alarmeinrichtung einwirkender Stromkreis geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel nur dann vollständig eingeführt werden kann, wenn die Durchlaßöffnungen für den Schlüsselbart einer aus einstellbaren Lochscheiben bestehenden Absperrvorrichtung sich decken. "°
  2. 2. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Lochscheiben durch eine Sperrklinke erfolgt, welche in am Rande der Scheiben vorgesehenen Kerben ein- 11S-schnappt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930544248D 1930-08-13 1930-08-13 Diebstahlsicherung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE544248C (de)

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DE544248T 1930-08-13

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DE544248C true DE544248C (de) 1932-02-22

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