AT166112B - Diebsfalle - Google Patents

Diebsfalle

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AT166112B
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Ulrich Reiter
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Ulrich Reiter
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Diebsfalle 
Es sind bereits Sicherungsvorrichtungen gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen bekannt, die zwei unter Federdruck stehende Fangbügel aufweisen, welche bei Betätigung des Kupplungsfusshebels ausgelöst und gegeneinander bewegt werden, so dass sie das Bein der den Fusshebel betätigenden Person umfassen. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, dass ihre Bereitstellung umständlich ist und eine Reihe von Handgriffen erfordert, was die Sicherheit der Wirkung beeinträchtigt. Auch der Umstand, dass die Auslösung mit elektrischen Mitteln erfolgt, ist ein Unsicherheitsfaktor, nicht nur weil solche Anlagen häufig Störungen ausgesetzt sind, sondern auch weil die Gefahr besteht, dass die elektrische Leitung durch Personen, die von der Sicherheitsvorrichtung
Kenntnis haben, unterbrochen wird. 



   Der Erfindung gemäss werden diese Nachteile vermieden bzw. wird eine wesentliche Vereinfachung der Vorrichtung dadurch erzielt, dass zum Halten der Bügel in der Offenstellung an einer Achse sitzende Arme vorgesehen sind, die bei Drehung der Achse von den Bügeln abgleiten, so dass diese sich unter dem Druck der Schliessfedern zusammenschliessen. Die Vor- richtung soll in erster Linie Diebstähle von
Kraftfahrzeugen verhindern und den Dieb fest- halten, doch kann sie auch zur Sicherung anderer
Gegenstände oder Anlagen, beispielsweise von
Kassenschränken, verwendet werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an einem
Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 eine Falle für Autodiebe in
Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht bei
Offenstellung der Falle und die Fig. 4 und 5 stellen dieselbe Falle geschlossen in Vorder- und Seitenansicht dar. 



   Die Vorrichtung weist zwei in geschlossenem
Zustande eine Fussschelle bildende Bügel a   1,   a 2 auf, deren Naben   b 1, b 2   auf einem gemein- samen Drehzapfen c sitzen. Die Naben sind an einem Teil ihrer   Umfangflächen   mit Ver- 
 EMI1.1 
 eingreifen, die durch Federn   f 1, f 2   mit den
Verzahnungen in Eingriff gehalten werden. Die
Achsen der Klinken und der Zapfen c sind an einem gemeinsamen Rahmen g gelagert, der auch die Sperrung und die Auslösevorrichtung der Schelle trägt, so dass die Vorrichtung eine Einheit bildet, die im   gozen   in das zu sichernde Auto eingebaut werden l : ann. 



   Die Naben der Bügel siL, 1 mit Fortsätzen h 1, h 2 versehen, an welchen Zugfedern   i 1, i   2 angreifen, die die Schelle zu schliessen suchen. An der Unterseite des Rahmens g ist eine Achse j gelagert, die durch einen Arm k und ein   Gestänge I   mit dem Kupplungsfusshebel in Verbindung 
 EMI1.2 
 befestigt, die über seitliche Fortsätze n 1, n 2 der Bügel greifen und diese dadurch in der Offenstellung halten. Auf der Achse j sitzt weiters ein Arm o, der durch ein Gestänge mit einem Ausschalter für den Zündstrom und einer Einschaltvorrichtung des Signalhornes verbunden ist. 



   Zur Sperrung der Falle in der Offenstellung dient ein Schieber p, der an der Oberseite des Rahmens g gelagert und senkrecht zur Ebene der Schelle bewegbar ist. An der Unterseite des Schiebers sind Klauen q 1, q 2 vorgesehen, die durch entsprechende Verstellung des Schiebers mit den Verzahnungen   ff- ?, a   zum Eingriff gebracht werden können. Es ist auch möglich, die Sperreinrichtung so auszubilden, dass der Schieber auf einen anderen Teil des Gestänges, z. B. die Achse j wirkt, wobei gleichfalls eine trotz Erschütterungen des Kraftwagens sichere
Sperrung erzielt wird. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Zum normalen Betrieb des Kraftwagens wird der Schieber p bei offener Schelle, Fig. 1-3, in die Sperrstellung geschoben, in welcher 
 EMI1.3 
 eingreifen und das Schliessen der Schelle auch bei Betätigung des Kupplunghebels verhindert. Bevor der Fahrer den Wagen verlässt, stellt er den Schieber p in die Frei-Stellung. Wird nunmehr der Kupplungshebel niedergedrückt, so bewirkt er durch das Gestänge 1, k eine Verdrehung der   Achse j,   wodurch die Arme m   1,   m 2 von den Fortsätzen   n 1, n   2 abgleiten, so dass sich die Bügel a 1, a 2 unter der Wirkung ihrer Federn i 1, i 2 in die Schliess-Stellung bewegen.   Die Rückdrehung wird durch die Klinken e 1, e 2 verhindert.

   Zum Öffnen der Schelle ist eine   

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 besondere, die Klinken   aU8rückend   Einrichtung vorgesehen, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Diebsfalle mit zwei um einen Zapfen schwingbaren Fangbügeln, die unter Wirkung einer Schliessfeder stehen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Halten der Bügel   (a     1,   a   2)   in der Offenstellung an einer Achse (j) sitzende Arme   (m 1, m 2),   und Mittel zur Drehung der Achse bei unbefugtem Eingriff, beispielsweise durch Betätigung des Kupplungshebel eines Kraftwagens, vorgesehen sir. d, so dass bei Drehung der Achse die Arme von den Bügeln abgleiten und diese sich unter Wirkung ihrer Feder zusammen schliessen.

Claims (1)

  1. 2. Diebsfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Naben (b dz der Bügel Sperrkränze (d 1, d 2) vorgesehen sind, in chz unter Federwirkung stehende, die Drehung nur in der Schliessrichtung zulassende Sperrklinken (e 1, e 2) eingreifen.
    3. Diebsfalle nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sperrung der Fangvorrichtung ein in die Auslösevorrichtung der Bügel, beispielsweise in die Zahnkränze ihrer Naben einschiebbares Sperrorgan (p) vorgesehen ist.
AT166112D 1948-10-21 1948-10-21 Diebsfalle AT166112B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166112T 1948-10-21

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Publication Number Publication Date
AT166112B true AT166112B (de) 1950-06-10

Family

ID=34200165

Family Applications (1)

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AT166112D AT166112B (de) 1948-10-21 1948-10-21 Diebsfalle

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