DE544030C - Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller ArtInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, insbesondere im Haushalt auf einfache Weise Konserven herzustellen, die mit Sicherheit eine gute Haltbarkeit aufweisen.
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an der Innenseite des zum Kochen der Lebensmittel dienenden Gefäßes Haltevorrichtungen für ein oder mehrere aufrecht stehende Abfüllgefäße, z. B. korbartige Träger oder mit Üffnungen versehene Platten oder einsetzbare Bügel, Roste oder Tragringe, angeordnet sind. Die auf dem Rost o. dgl. aufgestellten Abfüllgefäße befinden sich, während die einzukochenden Nahrungsmittel erhitzt werden, in dem beim Kochen entstehenden sterilen, offenen Heißluft- bzw. Dampfraum. Dadurch werden sie selbst erhitzt und sterilisiert. In diesem Heißluft-. bzw. Dampfraum bleiben die Gefäße auch während des Abfüllens und Verschließens. Durch Benutzung der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die abzufüllenden Stoffe, ohne daß die Aufmerksamkeit des Verarbeitenden irgendwie darauf gelenkt zu werden braucht, während des Abfüllens dauernd in einer sterilen Heißluft- bzw. Dampfatmosphäre sind. Steht ein Kochgefäß mit genügend großer Bodenfläche zur Verfügung, so kann der Halter für das oder die Abfüllgefäße exzentrisch angeordnet werden. Dadurch, daß das Einmachgut in dem gleichen Topf erhitzt wird, in dessen sterilem Heißluft- bzw. Dampfraum sich das oder die Abfüllgefäße befinden, wird das Abfüllen besonders einfach und sauber.
- Bisher wurde die Herstellung von Konserven im Haushalt häufig so vorgenommen, daß das Gut vor der Sterilisierung in Gefäße gefüllt und dann mit den Gefäßen zusammen sterilisiert wurde. Hierbei konnte zwar eine genügende Haltbarkeit des Einmachgutes erreicht werden, jedoch wurde der Gefäßinhalt schlecht ausgenutzt, da z. B. zwischen roh eingefüllten Früchten verhältnismäßig große Zwischenräume blieben. Andererseits mußten die Gefäße zur Sterilisierung in ein Wasserbad gestellt werden, so daß eine Flüssigkeitsmenge erwärmt werden mußte, welche die Menge des Einmachgutes oft um das Mehrfache übertraf. Hierdurch wurde nicht nur ein sehr hoher Brennstoffverbrauch bedingt, sondern die Erwärmungszeit wurde auch bedeutend verlängert, worunter der Wohlgeschmack und der Vitamingehalt des Einmachgutes leiden mußten.
- Ein anderes Verfahren bestand darin, daß man die Früchte kurz einkochte und sie dann in sterilisierte heiße Glasgefäße füllte, die dann verschlossen wurden. Um mit diesem Verfahren ein wirklich haltbares Produkt erreichen zu können, war bisher eine erhebliehe Aufmerksamkeit nötig, damit Gefäße und Abfüllgut bis zum Verschließen der Gefäße dauernd so heiß blieben, daß keine neue Infektion erfolgen konnte. Man zog es daher meist vor, die Haltbarkeit durch Zusatz von Konservierungsmitteln, Zucker o. dgl., zu sichern.
- Bei Benutzung der Vorrichtung nach der Erfindung wird ohne irgendwelche Anforderungen an die Aufmerksamkeit und ohne Zusatz von Konservierungsmitteln eine sichere Haltbarkeit erreicht, da die Abfüllgefäße sich in einem bis an die Oberfläche des Abfüllgutes reichenden Heißluft- bzw. Dampfraum befinden, aus dem das Gut auch während der Abfüllung nicht herauskommt, so daß jede Infektion ausgeschlossen erscheint. Man erhält also mit Hilfe der neuen Einrichtung ohne Zusatz von Konservierungsmitteln, Zukker usw., und ohne besondere Aufmerksamkeit ein einwandfrei haltbares, an Geschmack und Vitamingehalt hochwertiges Einmachgut.
- Das Verfahren, Einmachgut in steriler Atmosphäre in sterile Gefäße zu füllen, ist bekannt und bildet auch nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Weiterhin sind Siebe bekannt, die an Kochgefäßen, Brat- und Schmorpfannen angebracht werden können. Diese Siebe sind aber weder im allgemeinen so kräftig ausgeführt, daß sie ein oder mehrere mit Abfüllgut gefüllte Gefäße tragen können, was nach der Erfindung erforderlich ist, da die Abfüllung ja geschieht, während sich das Gefäß in der Vorrichtung befindet, noch sind sie geeignet, ein oder mehrere Gefäße so aufzunehmen, daß sie nicht abrutschen oder umkippen.
- Schließlich sind noch Einrichtungen zum Kochen im Wasserbade bekannt, z. B. als Leimkocher, Kaffeewärmer o. dgl. Bei diesen befindet sich aber die Öffnung des inneren Gefäßes nicht in dem beim Kochen entstehenden Heißluft- bzw. Dampfraum. Sie sind also nicht zur Anwendung und Herstellung von Konserven in der oben angegebenen Art geeignet.
- Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i ein Kochgeschirr mit einem korbartigen Träger zur Aufnahme eines Abfüllgefäßes, Abb.2 einen brettartigen, auf das Kochgefäß aufzulegenden Halter für ein Abfüllgefäß, Abb.3 einen kreuzförmigen Halter aus zwei doppel-Z-förmig gebogenen Metallstreifen, der sich zum Aufsetzen auf Gefäße verschiedener Größe eignet, in Ansicht von oben, in schematischer Schnittdarstellung, Abb.4 einen in der Art von Herdringen zusammengesetzten Rost zum Aufsetzen auf den Boden eines Kochgefäßes.
- Die Vorrichtungen nach den Abb. i bis 3 linden vorzugsweise zum Konservieren von kleinen Mengen Anwendung, während die Vorrichtung nach Abb. 4 hauptsächlich bei größeren Mengen in Frage kommt. Das zu konservierende Gut befindet sich in einem Kochgefäß i (Abb. i). In dem über der Flüssigkeit befindlichen sterilen Heißluft-bzw. Dampfraum sind ein oder mehrere korbartige Träger 3 zur Aufnahme von Abfüllgefäßen 2 angeordnet. An Stelle eines korbartigen Trägers kann auch eine mit Aussparungen7 für die Gefäße versehenen. Platte 8, welche Fußansätze 14 zum Tragen der Gefäße besitzt, verwendet werden. Diese wird einfach auf das Kochgefäß i aufgelegt. Abb.3 zeigt eine Ausführungsform 4, die sehr einfach ist und die für Töpfe der verschiedensten Größe benutzt werden kann. In der schematischen Schnittdarstellung sind mehrere Topfgrößen angedeutet, für die die Vorrichtung ohne irgendwelche Umänderungen benutzt werden kann.
- Abb. 4 zeigt einen in den Topf zu setzenden Rost, der aus einzelnen Ringen 5 besteht, deren jeder mit Füßen 6 versehen ist und die in der Art von Herdringen ineinandergesetzt werden können, so daß der Boden jedes Topfes durch Verwendung einer entsprechenden Anzahl von Ringen ausgenutzt werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art durch Vorkochen des Materials und Abfüllen in sterilisierte Gefäße in steriler Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des zum Kochen der Nahrungsmittel dienenden Gefäßes korbartige Träger oder mit Öffnungen versehene Platten oder einsetzbare Bügel, Roste oder Tragringe zur Aufnahme der Abfüllgefäße angeordnet sind, so daß die gekochten Nahrungsmittel in steriler Atmosphäre in die sterilen Gefäße abgefüllt werden können.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei doppel-Z-förmige Bügel (4) kreuzförmig miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH544030X | 1928-06-26 |
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| DE544030C true DE544030C (de) | 1932-02-12 |
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| DEK110382D Expired DE544030C (de) | 1928-06-26 | 1928-07-17 | Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art |
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- 1928-07-17 DE DEK110382D patent/DE544030C/de not_active Expired
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