DE512355C - Einsatz zum Daempfen, Duensten und Auftragen der Speisen - Google Patents

Einsatz zum Daempfen, Duensten und Auftragen der Speisen

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DE512355C
DE512355C DEE40308D DEE0040308D DE512355C DE 512355 C DE512355 C DE 512355C DE E40308 D DEE40308 D DE E40308D DE E0040308 D DEE0040308 D DE E0040308D DE 512355 C DE512355 C DE 512355C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/12Multiple-unit cooking vessels
    • A47J27/13Tier cooking-vessels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
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Description

  • Einsatz zum Dämpfen, Dünsten und Auftragen der Speisen Die Erfindung betrifft eine als Einsatz zum Dämpfen, Dünsten und Auftragen der Speisen bezeichnete Einrichtung, die für die beiden erstgenannten Zwecke in dem Dampfbehälter eines gewöhnlichen Kartoffeldämpfers über dessen Siebboden, durch den der Dampf zutritt, aufgestellt wird und für die folgende Bestandteile kennzeichnend sind: i. ein Gefäß aus Glas mit geschlossenem Boden und im oberen Teil durchlöcherter Seitenwandung, 2. ein zylinderförmiger Einsatz aus Glas ohne Boden, der in dem an erster Stelle genannten Gefäß leicht herausnehmbar angeordnet ist, und 3. ein Deckel aus Glas, der über dem Kranzteil der Seitenwanidung und dem zylinderförmigen Einsatz fest aufliegt.
  • Der zylinderförmige Einsatz soll bei aufgelegtem Deckel in demselben Gefäß den Übergang vom Dämpfen zum Dünsten .ermöglichen. Die doppelte Seitenwandung soll nach erfolgtem Dünsten die tischfertige Speise bis zum Verzehr warm halten. Und das Gefäß mit Einsatz und Deckel soll auch zum Auftragen auf die Tafel dienen.
  • Gegenüber den bekannten zweckverwandten Einrichtungen wird durch die Erfindung das Verfahren der Zubereitung so verbessert, daß dies einen .großen diätetischen Fortschritt bedeutet, womit sich der wirtschaftliche Vorteil verbindet, daß dieselbe Einrichtung sich gleichzeitig für die genannten drei Zwecke eignet und mehrere Stücke davon, in einem entsprechend größeren Kartoffeldämpfer vereinigt, keinen nennenswerten Mehraufwand für die Heizung erfordern. Es kann somit die Mannigfaltigkeit der Speisen in der Gesamtkost gesteigert werden, ohne in demselben Verhältnis mehr Heizkosten, Zeit und Arbeit aufzuwenden.
  • Die Technik der bekannten verschiedenartigen Einrichtungen für Koch- und Dämpfzwecke entspricht nicht dem Stande der heutigen Ernährungswissenschaft, insbesondere nicht den Ergebnissen der Mineralstoff- und Vitaminforschung. Im Koch- oder Brübwasser erscheinen die Mineralstoffe aus dem organischen Gefüge herausgelöst und stark verdünnt, was diätetisch sehr ungünstig ist. In dieser Beziehung ist das Dämpfen, z. B. von Pellkartoffeln, günstiger. Doch werden durch das Dämpfen .bis zur Gare die Vitamine größtenteils zerstört.
  • Es war also eine Einrichtung zu schaffen, mit der in einem Arbeitsgange rechtzeitig vom Dämpfen zum Dünsten übergegangen werden kann; rechtzeitig heißt hierbei: ehe eine vitaminzerstörende Hitzewirkung eingetreten ist. Beim Dünsten in Butter, Fett oder 01 umgeben sich die einzelnen Kartoffelstücke o. dgl. mit einer Kruste, die für deren Inneres eine Schutzschicht gegen zu hohe Hitzewirkungl @d@arstellt, so daß sie ihr natürliches Fruchtwasser behalten und ihre Vitamine wirksam bleiben.
  • Die neue Einrichtung setzt zum Gebrauch voraus, daß -ein gewöhnlicher Haushaltskartoffeldämpfer zur Verfügung steht. Sie wird in verschiedenen Größen angefertigt, die den gängigen Größen der Kartoffeldämpfer entsprechen. Ein Stück oder eine Vereinigung mehrerer Stücke .davon muß sich in den Dampfbehälter eines Kartoffeldämpfers bequem hineinsetzen lassen. Das Einsatzgefäß kann mit Füßen versehen sein oder es wird auf den Siebboden des Kartoffeldämpfers ein Ring aus Glas gelegt, der das Einsatzgefäß in einem gewissen Abstand vom Siebboden hält.
  • Die Einrichtung selbst besteht aus einem Gefäß aus Glas, dessen Boden geschlossen ist, während dessen Seitenwandung im oberen Teil ringsum Löcher hat, durch die der Dampf aus dem Dampfbehälter nach dem Gefäßinnern ebenso eindringen kann wie durch die obere üffnung, -wenn kein Deckel aufgelegt ist. Oberhalb des durchlöcherten Teils der Seitenwandung hat diese einen Kranzteil für die Deckelauflage oder, falls zwei Stücke der neun Einrichtung vereinit werden, als Stützrand für das obere zweite' Gefäß, dessen Boden dann ebenso wie ein Deckel das untere abschließt.
  • Der zweite wesentliche Bestandteil der neuen Einrichtung -ist ein zylinderförmiger Einsatz aus Glas ohne Boden von etwas geringerem Umfang als die Seitenwandung des soeben beschriebenen Gefäßes im Kranzteil, so daß er sich bequem hineinsetzen und leicht herausnehmen läßt. Der Manteldes zylinderförmigen Einsatzes ist ebenso dick wie die Seitenwandung des . zugehörigen Gefäßes, aber nicht ganz so hoch, damit bei aufgelegtem Deckel oder aufgesetztem zweiten Gefäß der Abschluß des Inneren vollständig ist.
  • Drittens gehört zu der neuen Einrichtung ein Deckel aus Glas, dessen Umfang der inneren Weite !des Gefäßes nahe über dem Kranzteil der. Seitenwandung entspricht.
  • Der zylinderförmige Einsatz soll bei aufgelegtem Deckel den Dampfzutritt nach dem Inneren, wo das Nahrungsgut lagert, verhindern, damit der heiße Dampf nur noch von außen erhitzend und innen trockene Hitze dünstend -wirkt, nachdem Butter, Fett @ orler Öl hinzugefügt wurde.
  • Zubehörteile sind der oben bereits beschriebene Stützring aus Glas und ein Bügel aus Metall, der nach außen federt und mit zwei Zapfen von innen in zwei entsprechende Löcher der Seitenwandung faßt. Er soll sich leicht aufsetzen und abnehmen lassen und eine bequeme Handhabung beim Hineinsetzen der Einrichtung in den Dampfbehälter und beim Herausheben aus demselben ermöglichen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in einem mittleren senkrechten Schnitt veranschaulicht, und zwar in der Vereinigung von zwei Einsätzen. In der Abbildung vertritt der Boden des aufgesetzten Gefäßes für den unteren Einsatz den Deckel, während der Einsatz im oberen Gefäß den Deckel d trägt. Es bezeichnen a das Gefäß aus Glas, b den zylinderförmigen Einsatz aus Glas, c Löcher in der Seitenwandung des Gefäßes a, d den Deckel aus Glas, e den Kranzteil der Seitenwandung zur Dekkelauflage, f .den Stützring aus Glas, g den Bügel aus Metall, lt die Löcher für die Zapfen des Bügels.
  • Das Anwendungsgebiet für die Erfindung erstreckt sich auf alle privaten Haushaltungen, öffentlichen Speisehäuser, Gastwirtschaften und Hotels, auf alle Heilanstalten mit Küchenbetrieb und auf die Konservenfabriken, soweit sie die Gemüse in ihrem eigenen Safte konservieren wollen.
  • Der -wesentliche Fortschritt, der mit der Erfindung erzielt wird, liegt darin, daß bei der Speisenzubereitung der Zeitbedarf verringert und das Verfahren bedeutend verbessert wird.
  • Schließlich liegt auch ein -wesentlicher Fortschritt in der Einfachheit der Einzelteile, wodurch die Handhabung und Reinigung leicht gemacht wird, sowie in der Vielseitigkeit der Verwendung, -womit sich eine größere Wirtschaftlichkeit des Haushalts verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einsatz zum Dämpfen, Dünsten und Auftragen der Speisen, bestehend aus einem unten geschlossenen, im oberen Teil der Seitenwandung mit Löchern für den Dampfzutritt versehenen Gefäß aus Glas, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gefäß (a) ein zylinderförmiger Einsatz (b) aus Glas ohne Boden leicht herausnehmbar angeordnet ist, durch dessen Deckel (d) der Dampfzutritt zu den im Gefäß (a) befindlichen Speisen abgesperrt werden kann.
DEE40308D 1929-04-05 1929-04-05 Einsatz zum Daempfen, Duensten und Auftragen der Speisen Expired DE512355C (de)

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