DE624248C - Mantelfoermiges Traggestell fuer Kochgefaesse mit Einrichtung zum Heben und Senken der Gefaesse - Google Patents

Mantelfoermiges Traggestell fuer Kochgefaesse mit Einrichtung zum Heben und Senken der Gefaesse

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DE624248C
DE624248C DEST51641D DEST051641D DE624248C DE 624248 C DE624248 C DE 624248C DE ST51641 D DEST51641 D DE ST51641D DE ST051641 D DEST051641 D DE ST051641D DE 624248 C DE624248 C DE 624248C
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cooking
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DEST51641D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying

Description

  • Mantelförmiges Traggestell für Kochgefäße mit Einrichtung zum Heben und Senken der Gefäße Bisher bereitete das Warmhalten fertiggekochter Speisen gewisse Schwierigkeiten, beispielsweise in Wirtschaftsbetrieben, in denen gekochte Speisen warm vorrätig gehalten werden müssen, stellte man im allgemeinen auf den Herd ein größeres, teilweise mit heißem Wasser gefülltes Gefäß, in welches das warm zu haltende Kochgut gesetzt wurde. Ein 'solches Warmhaltebad beansprucht natürlich einen nicht unbeträchtlichen Raum auf dem Herd, der für andere Zwecke verlorengeht.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, die Kochgefäße in mantelförmige Traggestelle, beispielsweise auf Roste zu setzen, die innerhalb der Gestelle gehoben oder gesenkt werden konnten, um auf diese Weise dem Kochgut mehr oder weniger Wärme zuzuführen. Die Einrichtung zum Heben oder Senken der Gefäße war aber bisher verhältnismäßig umständlich. Auch konnten mit dem Rost jeweils nur alle in ein Mantelgestell eingesetzte Kochgefäße gleichzeitig der Kochwärme und der Warmhaltewärme ausgesetzt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand durch eine besondere Ausbildung des mantelförmigen Traggestelles beseitigt. Erfindungsgemäß weist der obere Rand des Gestelles vorn und hinten einander gegenüberliegende stufenförmige Ausschnitte auf, in die die Kochgefäße eingehängt werden können.
  • Die Kochgefäße werden zweckmäßigerweise dabei so ausgebildet, daß sie an ihrer Vorderseite mit einem Stiel und an ihrer Rückseite mit einem in der Achse des Stiels angeordneten daumenförmigen Ansatz ausgestattet sind, die in die Einschnitte eingreifen. Zum Kochen werden die Kochgefäße so in die Einschnitte eingehängt, daß sie sich in der Zone der Kochwärme befinden. Ist der Kochprozeß beendet, so kann jedes Gefäß einzeln aus den Einschnitten mit Stiel und Ansatz auf den Rahmen des Traggestells oder in andere weniger tiefe Einschnitte gehängt werden, die stufenförmig neben den ersten angeordnet sind. Dadurch wird das Kochgut der Kochwärme entzogen und in einfacher Weise in eine Zone verbracht, in der die den Topf zuströmende Wärme nur zum Warmhalten und auch Ziehen oder Dämpfen der Speisen ausreicht.
  • Das Einhängen der Kochgefäße in die oberen Stufen ist auch bei schweren Töpfen mit großem Inhalt ohne weiteres durch Hochkanten der Töpfe möglich. Um den Raum innerhalb des Traggestells gut auszunutzen, empfiehlt es sich, den zur Verwendung gelangenden Kochgefäßen im wesentlich rechteckige Form zu geben. Als besonderer Vorteil ergibt sich ferner die Möglichkeit, für die Zubereitung kleiner Portionen Kochgefäße zu verwenden, deren Grundfläche die Form eines sehr schmalen Rechtecks besitzt. Kochgefäße mit einer solchen Grundfläche drohen, wenn sie einfach auf einen Herd aufgesetzt werden, stets umzukippen. Man bediente sich daher bisher für die Zubereitung kleiner Mengen niedriger runder Kasserollen mit verhältnismäßig großer Grundfläche, die auf dem Herd im Verhältnis za ihrem Inhalt einen sehr -beträchtlichen Raum beanspruchten. Demgegenüber ist die Grundfläche der in einem Traggestell - gemäß der Erfindung zur Zubereitung kleiner Portionen verwendbaren Kochgefäße verhältnismäßig klein. Trotzdem ist die Kippgefahr infolge des Einsetzens der Gefäße in das Rahmengestell mit Sicherheit ausgeschlossen.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das ganze Traggestell durch einen aufklappbaren ein- oder mehrteiligen Deckel verschlossen wird, der zugleich alle in den Apparat eingesetzten Kochgefäße und den Apparat selbst verschließt.
  • Für die Verwendung schwerer Kochgefäße kann die vordere Wand des Traggestells aus aufklappbaren Türen bestehen, in deren oberen Kanten die stufenförmigen Einschnitte angeordnet sind.
  • Wird das Traggestell mit der Heizfläche-und anderen Teilen der Kücheneinrichtung fest verbunden, so kann es mit besonderem Vorteil in den Küchen von Schiffen, fahrenden Zügen, Flugzeugen, Autos usw. verwendet werden, bei denen in Anbetracht der Neigungen, Bewegungen und Erschütterungen des Fahrzeuges, beispielsweise beim plötzlichen Bremsen, auf die Kippfestigkeit der Kochgefäße besonders Wert gelegt werden muß.
  • Schließlich kann ein Traggestell gemäß der vorliegenden Erfindung auch mit einer eigenen Wärmequelle, beispielsweise einer Gasfeuervgsanlage, ausgerüstet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. i ein der Erfindung entsprechendes Traggestell in Ansicht von vorn, Fig., dasselbe Gestell im Schnitt von der Seite, Fig.3 stellt ein Traggestell gemäß der Er= findung zum Aufsetzen auf Herdplatten dar, bei dem die vordere Wand in Türen unterteilt ist, um die schweren Kochgefäße in den Apparat einschieben zu können.
  • Fig. q. veranschaulicht, in welcher Weise schwere Kochgefäße durch Hochkanten aus der Kochzone in die Warmhaltezone überführt werden können.
  • Fig.5 und 6 schließlich stellen ein Traggestell gemäß der Erfindung in Verbindung mit einer eigenen Gasfeuerungsanlage# in Ansicht von vorn und im Schnitt von der Seite dar, wobei der Einfachheit halber die stufenförmigen Ausschnitte fortgelassen sind.
  • In den Figuren bedeutet i ein rechteckiges, zweckmäßigerweise ummanteltes Traggestell, das durch einen zweiflügeligen Deckel 2a, 2b oben abgedeckt werden kann.
  • In das Gestell i sind vier Kochgefäße 5a 51, 5e, 6 nebeneinander eingesetzt. Die Grundflache dieser Kochgefäße hat im wesentlichen eine rechteckige Form. Die Kochgefäße 5a, 5b,. -5°, die zur Zubereitung von Einzelportionen bestimmt sind, 'unterscheiden sich von dem größeren Gefäß 6 nur durch ihre geringere Breite und beanspruchen daher verhältnismäßig wenig Raum in dem Kochapparat. Durch ihre Unterbringung in dem Kochapparat i sind die Gefäße, und zwar auch diejenigen, deren Grundfläche ein sehr schmales Rechteck bildet,. 5a, - 5b, 5c gegen Umkippen gesichert. Mit dem gemeinsamen Deckel 2a, 2b können ferner alle Töpfe und das Mantelgestell selbst zugleich auf- und zugedeckt werden.
  • Alle Gefäße sind an ihrer Vorderseite mit gleichmäßig geformten Stielen 7 versehen, die auf der Vorderkante des Apparates nebeneinander aufruhen. Den Stielen 7 entsprechen auf der Rückseite der Gefäße in der Achse der Stiele angeordnete daumenförmige Ansätze 12. Die Vorder- und Rückwand des Gestells i sind an ihren Oberkanten mit einander gegenüberliegenden stufenförmigen Einschnitten =o und i= versehen. Mit Hilfe der Stiele 7 und der daumenförmigen hinteren Ansätze 12 kann jedes Kochgefäß nach Belieben von der Oberkante des Apparates herunter in die Einschnitte =o, =i eingesetzt werden. Die Form dieser Einschnitte =o, =i ist so gewählt, daß ein Topf, der in die tieferen Stufen eingesetzt ist (wie in Fig. q beispielsweise der Topf 5c-), mit seinem Boden auf der Herdplatte 13 aufsteht, während der Boden des Topfes 6 sich einige Zentimeter über der Herdplatte befindet, weil dieser Topf in der höheren Stufe des Einschnittes aufgehängt ist. Infolgedessen wird das Kochgut im Topf 5c durch die Herdwärme zum Kochen gebracht, während die im Topf 6 befindlichen Speisen nur warm gehalten werden.
  • Die in Fig. 3 gezeigte Ausbildung des Traggestells gemäß der Erfindung für großen Kochbedarf zeichnet sich dadurch aus, daß an Stelle einer geschlossenen Vorderwand Türen 14 vorgesehen sind, die zum Einschieben der schweren Töpfe nach vorn geöffnet werden können. Selbstverständlich besitzen die Türen die entsprechenden Einschnitte =o wie die Hinterwand des Apparats, um die Töpfe je nach Bedarf höher oder tiefer aufhängen zu können. Wenn der Kochtopf in den Apparat eingeschoben ist, werden die Türen in der Weise geschlossen, daß der Topf durch Anheben am Stiel etwas angekantet wird, so daß die Tür unter dem Stiel hindurchbewegt werden kann. Irrach dem Schließen der Tür liegt der Stiel 7 der Töpfe in den in den Türen 14 vorgesehenen Einschnitten =o.
  • In Fig. q. ist veranschaulicht, wie ein schwerer Topf durch Kanten von der niedrigeren Stufe des Einschnitts in einfacher Weise in die höhere gehoben werden kann, so daß auch bei großen Töpfen mit schwerem Inhalt die Anwendung der Erfindung ohne weiteres möglich ist.
  • Die Fig. 5 und 6 schließlich zeigen ein Traggestell gemäß der vorliegenden Erfindung, das mit einer eigenen Wärmequelle, beispielsweise einer Gasfeuerungsanlage 3, ausgerüstet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mantelförmiges Traggestell für Kochgefäße mit Einrichtung zum Heben und Senken der Gefäße, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Gestells (i) vorn und hinten einander gegenüberliegende stufenförmige Ausschnitte (io, ii) aufweist, in die die Kochgefäße eingehängt werden können.
  2. 2. Kochgefäße zum Einhängen in ein Traggestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrer Vorderseite mit einem Stiel (7) und an ihrer Rückseite mit einem in der Achse des Stiels (7) angeordneten daumenförmigen Ansatz (i2) ausgestattet sind, die in die Einschnitte. (io, ii) eingreifen.
  3. 3. Kochgefäße zum Einhängen in ein Traggestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Grundfläche die Form eines vorzugsweise sehr schmalen Rechtecks besitzt. q..
  4. Traggestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es einen gemeinschaftlichen ein- oder mehrteiligen aufklappbaren Deckel (2d, 2b) besitzt, der zugleich alle in den Apparat eingesetzten Kochgefäße (5d, 5b, 5e, 6) und den Apparat (i) selbst verschließt.
  5. 5. Traggestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Vorderwand aus aufklappbaren Türen (i4) besteht, in deren Oberkante die stufenförmigen Einschnitte (io) angeordnet sind.
  6. 6. Traggestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es mit der Heizfläche oder anderen Teilen einer Küchenherdeinrichtung fest verbunden ist.
  7. 7. Traggestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer eigenen Wärmequelle, beispielsweise einer Gasfeuerungsanlage (3), ausgestattet ist.
DEST51641D 1933-12-29 1933-12-29 Mantelfoermiges Traggestell fuer Kochgefaesse mit Einrichtung zum Heben und Senken der Gefaesse Expired DE624248C (de)

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