DE540418C - Ackerschaelmaschine - Google Patents

Ackerschaelmaschine

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DE540418C
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Germany
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peeling machine
soil
ground
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field peeling
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/24Tractor-drawn ploughs
    • A01B3/26Tractor-drawn ploughs without alternating possibility

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Es sind bereits Schälpflüge zum Schälen des Ackers bekannt geworden, bei welchen durch zwei gegeneinandergerichtete Pflugschare die abgeschälte Narbe des Bodens gegeneinander zur Mitte gewendet und hierauf der entstandene Erdwall durch ein hinter den Scharen rotierendes Gabelrad zerstreut und zerkleinert wird oder bei welchen der Schälpflugkörper aus einem flachen, nach hinten ansteigenden Blech besteht, auf dem sich der abgeschälte Boden, ohne gewendet zu werden, hochschiebt, bis er von der hinteren Kante abfällt. Diese Schälpflüge oder Schälkörper haben den Nachteil, daß durch ihre Arbeitsweise der Boden nicht genügend von den Quecken oder sonstigem Unkraut befreit wird, da durch die gegeneinander geneigten Pflugschare die gewesene Narbe nach unten umgelegt und somit dem Zugriff des Gabelrades, welches nur die Spitze des aufgeworfenen Erdwalls abnimmt und nicht im geringsten die zu unterst liegende Narbe berührt, entzogen wird, während von den eigenartig geformten Schälkörpern der losgeschnittene Boden ohne jede Schichtänderung und
«5 Wendung aufgehoben wird, um hinten als vom Wurzelwerk zusammengehaltene Erdscholle ohne Schichtänderung abzufallen. Der Boden muß also nach dieser Bearbeitung noch mehrfach kultiviert, geeggt und evtl. noch gewalzt werden, um die Quecken und das'Unkraut zum Vertrocknen zu bringen und die Bodengarre durch Krümelung der Erde zu fördern.
Die Erfindung sucht diesen Übelständen dadurch zu begegnen, daß sie zum Schälen des Bodens Scharblätter verwendet, die aus waagerechten, flachen und nach hinten ansteigenden Blechen bestehen, hinter denen je ein Schleuderrad so angeordnet ist, daß es den abgeschälten und von den Scharen herunterfallenden Boden ergreift, zerkrümelt und zerstreut, während er sich noch im Fallen befindet.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß bei dieser Art der Zerstreuung des Bodens der schwerere Boden schneller fällt als das leichtere und frei gewordene Wurzelwerk, wodurch nicht nur eine Trennung zwischen Boden und Wurzelwerk stattfindet, sondern auch eine die ganze Weiterbearbeitung des Bodens beeinflussende neue technische Wirkung insofern eintritt, als nunmehr alles aus der Erde entfernte Wurzelwerk zu oberst zu liegen kommt, wodurch es in ganz kurzer Zeit abtrocknet und verwest, so daß nicht nur das Eggen überflüssig wird, sondern auch später die Unkrautvernichtung, weil durch die Bodengarre alle Unkrautkeime restlos vernichtet worden sind.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 einen Schnitt 1-1 durch die Schälmaschine in Pfeilrichtung.
Die Schälmaschine besteht aus den Antriebsrädern «, welche durch Sperrkupplungen in bekannter Weise auf der Achse b befestigt werden können, so daß sie die Achse b mitnehmen. In der Mitte der Achse b ist ein
großes Kettenrad c angeordnet, welches mittels der Triebkette d ein kleineres Kettenrad e antreibt, daß auf einer Vorgelegewelle f im Rahmen g der Schälmaschine eingebaut ist. Auf dieser Vorgelegewelle f sitzt ein Kegelrad h, welches in das Kegelrad i der Welle k, die in Längsrichtung der Maschine in Konsollagern I des Rahmens g eingelagert ist, eingreift. Auf der Welle k sitzen je nach der Anzahl der to am Rahmen g angeordneten Schare m Kettenräder n, deren Ketten ο die Kettenräder f antreiben, welche mit der Wurfgabel q auf der Welle der Lagerung s sitzen. Die Wurf gabeln q bestehen aus starren Stahlstäben, und die hin-15. tere Wurfgabel q sitzt am Ende der Welle k. Vor den Wurfgabeln q befinden sich die Schare m, welche an Flachstühlen u, die mit dem Rahmen g fest verbunden sind, sitzen. Die Tiefstellung der Schare nt wird vorn und hinten durch Gewindespindeln von Handrädern ν in bekannter Weise bewirkt. Die Ketten ο (Abb. 3) werden durch die Rollen w geführt und können auch durch diese gespannt werden.
Die Wirkungsweise der Ackerschälmaschine ist folgende:
Durch den Antrieb eines Treckers setzen die Räder a, nachdem die Achse b durch die Sperrkupplungen in den Rädern α festgesetzt worden ist, die Kettenräder c über die Triebkette d das Kettenrad e und über die Kegelräder h und i die Welle k in Betrieb. Durch die Welle k werden die Kettenräder η und durch deren Ketten ο die Kettenräder ρ, die auf der Welle der Wurfgabel q sitzen, in Umdrehung versetzt. Die Schare m greifen in den Boden ein, und dieser schiebt bzw. schält sich über das Schar hinweg nach' hinten hinaus. Hierbei wird der Boden von den Wurfgabeln q erfaßt und zur Seite geschleudert, zerkrümelt und löst die Erde von den Quecken und dem sonstigen Unkraut, das, weil leichter als die Erde, langsamer zur Erde fällt und infolgedessen an der Oberfläche zum Vertrocknen liegenbleibt.
Der Vorteil der Ackerschälmaschine liegt vor allen Dingen darin, daß durch die schnelle gleichmäßige Zerkrümelung und Streuung des Bodens die Bodengare sofort einsetzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ackerschälmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharblätter aus waagerechten, flachen und nach hinten ansteigenden Blechen bestehen, hinter denen je ein Schleuderrad so angeordnet ist, daß es den abgeschälten und von den Scharen herunterfallenden Boden ergreift, zerkrümelt und zerstreut, während er sich noch im Fallen befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930540418D 1930-02-08 1930-02-08 Ackerschaelmaschine Expired DE540418C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE540418T 1930-02-08

Publications (1)

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DE540418C true DE540418C (de) 1931-12-15

Family

ID=6558922

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