<Desc/Clms Page number 1>
Bodenbearbeitungsmaschine
Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere zum Bearbeiten, Zerkleinem und Auflockern des Ackerbodens in solcher Weise, dass dadurch die Arbeit des getrennten Pflügen, Eggens und Walzens ersetzt und in einem Arbeitsgang durchgeführt wird.
Gleichzeitig kann überdies der bearbeiteten Erdmasse mittels der Maschine gegebenenfalls auch Samen und Kunstdünger zugeführt werden.
Es ist bekannt, übereinanderliegende Boden- schichten mittels eines Umschichtpfluges getrennt dem Boden zu entnehmen und z. B die obere desselben mittels eines Transportorganes in die
Furche zurückzubefördern und die nährstoff- haltige, bisher untere Schicht über die erstgenannte auszubreiten, also eine Umschichtung beider
Lagen vorzunehmen, um die Eigenschaften des
Bodens zu verbessern.
Den Gegenstand der Erfindung bildet dem- gegenüber eine Bodenbearbeitungsmaschine, mittels welcher eine Schicht des Ackerbodens durch eine ebenflächige Pflugschar abgehoben und über ein daran anschliessendes Transportband auf ein grobmaschiges, abwärts geneigtes Sieb befördert wird, an dessen unterem Ende ein Paar gegen- läufiger Walzen angeordnet ist, welche die grossen
Schollen zerkleinern und die bearbeitete, gleich- zeitig von unerwünschten Bestandteilen, wie
Unkrautwurzeln, Steinen, befreite Erdmasse zum Boden befördern.
Der Antrieb des Förderbandes und der Zer- kleinerungswalzen erfolgt zweckmässig mittels
Gliederketten durch auf der Radachse der
Maschine neben den Fahrrädern angeordnete
Kettenräder.
Von der durch die Pflugschar abgehobenen und vom Förderband auf das Sieb beförderten
Erdschichte gelangen daher die kleineren Teile bereits durch die Maschen des Siebes wieder 'zum Boden, die zurückbleibenden grossen Schollen fallen dagegen zwischen die am unteren Siebende parallel zueinander angeordneten, gegenläufig angetriebenen Zerkleinerungswalzen und von diesen durch ein waagrechtes Gitter auf die Erde, 'so dass die von der Pflugschar erzeugte breite
Furche nunmehr wieder mit vollständig auf- gelockerte, gut durchmischtem und durch- lüftetem Erdreich ausgefüllt wird.
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
beiden Enden der Walze 9 befestigten Zahnrädern 15"im Eingriff stehen.
Durch ein weiteres Kettenrad 16 auf der Radachse 1 und durch eine Kette 20 werden auch die beiden hinter dem abwärts geneigten Sieb 17 angeordneten, zahnradartig ineinandergreifenden Zerkleinerungswalzen 18 und 19 angetrieben, deren Achsen an ihren anderen Enden zwecks Erzielung des Gegenlaufes der Walzen gleich grosse, ineinandergreifende Zahnräder 21 tragen. Die Zerkleinerung der groben Schollen kann auch statt durch
EMI2.1
halbzylindrisches Gitter laufende Förderschnecke bewirkt werden.
Über dem Förderband 6 ist eine als Rechen arbeitende Walze 26 angeordnet, deren Oberfläche mit schraubenlinienförmig verteilten Stiften 27 besetzt ist und bei deren Umlauf das auf der Oberfläche der ausgehobenen Erdschicht befindliche Unkraut von diesen Stiften erfasst, quer zur Längsachse der Maschine geschoben und in die Ackerfurche befördert wird.
Von den niederfallenden zerkleinerten Erdmassen bedeckt, trägt es zur späteren Humusbildung bei. Das sich auf dem Gitter 23 unterhalb der Zerkleinerungswalze 18, 19 zusammen mit den Steinen ansammelnde Wurzelwerk des ausgehobenen Unkrautes wird dagegen nach Bedarf in einen Behälter gestreift. Der Antrieb der Walze 26 erfolgt zweckmässig durch ihre in die Zahnräder 15"der oberen Förderbandwalze 9 eingreifenden Zahnräder 28.
Die Lager 24 der vorderen Walze 18 ruhen in waagrechten Führungen und können sich in diesen mit der Walze zwecks Vergrösserung deren Abstandes gegenüber der Walze 19 gegen den Druck von Federn 25 bewegen.
Die Vorderkante der Pflugschar kann bogenförmig oder spitz zulaufend gestaltet sein.
Auf dem hinteren Ende des Fahrgestells kann ein Kasten 22 zur Abgabe von Samen oder Kunstdünger angeordnet sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bodenbearbeitungsmaschine mit ebenflächiger Pflugschar zum Abheben der oberen Bodenschicht und mit daran anschliessendem, schräg ansteigendem Förderband, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Förderband gehobene Erdschicht auf ein grobmaschiges, abwärts geneigtes Sieb (17) gelangt, an dessen unterem Ende ein Paar gegenläufiger, die groben Schollen zerkleinernder und die bearbeitete Erdmasse zum Boden befördernder Walzen , 19) angeordnet ist.