DE537482C - Einrichtung zur selbsttaetigen Ver- und Entriegelung der Foerderwagen auf der Foerderschale - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Ver- und Entriegelung der Foerderwagen auf der Foerderschale

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DE537482C
DE537482C DEB142425D DEB0142425D DE537482C DE 537482 C DE537482 C DE 537482C DE B142425 D DEB142425 D DE B142425D DE B0142425 D DEB0142425 D DE B0142425D DE 537482 C DE537482 C DE 537482C
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/22Securing vehicles in cars or cages
    • B66B17/24Securing vehicles in cars or cages mounted on the car or cage

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Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Ver- und Entriegelung der Förderwagen auf der Förderschale Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch welche es ermöglicht wird, sowohl die auf der Förderschale auflaufenden Förderwagen auf letzterer selbsttätig zu verriegeln, also auch die rechtzeitige Entriegelung derselben vor ihrem Abschieben von der Förderschale selbsttätig zu bewirken, ohne daß das Bedienungspersonal genötigt ist, hierbei tätig zu sein. Man hat zwar bereits vielfach Versuche gemacht, ähnliche Einrichtungen zu bauen, je- doch wirkten dieselben nicht völlig selbsttätig und bedurften der Mitwirkung von Bedienungspersonal. Bei einer solchen bekannten Einrichtung erfolgt die Entriegelung der Wagen von Hand mittels eines an der Hängebankbühne angebrachten Arbeitszylinders durch gekrümmte Hebel, welche auf entsprechend axial verschiebbare Bolzen der Förderschale einwirken. Die auf diese Weise entriegelten Förderwagen können hierauf von der Schale entfernt werden, worauf die auf die Förderschale auflaufenden Wagen durch Herabdrücken von Hebeln die Verriegelung selbsttätig wieder bewirken. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß es hierbei möglich ist, infolge der willkürlichen Entriegelung die Förderwagen von der Förderschale zu entfernen, ohne daB gleichzeitig neue Förderwagen auf dieselbe aufgeschoben werden. Es ist in diesem Falle erst notwendig, die Verriegelung künstlich wieder herbeizuführen und willkürlich wieder aufzuheben, ehe neue Förderwagen auf die Förderschale geschoben werden können. Eine weitere bekannte Einrichtung besteht beispielsweise in der Anordnung zweier Druckstangen, von denen die eine sich an der Hängebankbühne befindet und von Hand oder automatisch von den anrollenden Förderwagen her verschoben werden kann, während die zweite sich an der Förderschale befindet und von der ersteren gesteuert wird. Diese Stangen sind mit Riegeln versehen, welche auf Pendelstützen derart einwirken, daB dieselben nur nach einer Richtung hin beim Überfahren durch die Achse der Förderwagen umgelegt werden, worauf sie unter der Einwirkung von Gewichten wieder in die Vertikallage zurückkehren. In verriegelter Stellung wird dann der Förderkorb ausgefahren. Die Entriegelung erfolgt für die ausfahrenden Wagen von der entgegengesetzten Seite aus, und zwar in ähnlicher Weise wie bei der Verriegelung derselben. Weiterhin ist eine Einrichtung bekannt geworden, bei welcher die Verriegelung der Förderwagen im Förderkorb durch umlegbare Pendelstützen selbsttätig erfolgt, während die Entriegelung beim Aufsetzen der Förderschale durch Umlegen dieser Pendelstützen mittels eines Stiftes von Hand vorgenommen wird. Allen diesen Einrichtungen ist gemeinsam, daß entweder die Verriegelung der Wagen auf der Förderschale selbsttätig erfolgt, während die Entriegelung derselben vor dem Abschieben von der Förderschale von Hand vorgenommen wird oder umgekehrt. Immer jedoch ist das Bedienungspersonal genötigt, zwecks Entleerung oder Füllung der Förderschale durch Bedienung der betreffenden Einrichtung tätig zu sein. Hierin aber liegt ein besonderer Nachteil, da kostspielige Arbeitskräfte zur Bedienung notwendig sind, welche mit den Wagenschiebern pünktlich zusammenarbeiten müssen, wenn ein reibungsloser Betrieb gewährleistet sein soll. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß häufig in die Geleisbahn hineinragende Teile, wie Hebel, Drehkreuze usw., verwendet werden, welche den Personenverkehr behindern und nicht selten Unglücksfälle hervorrufen.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß bei der neuen Einrichtung lediglich durch das Aufschieben der Wagen auf die Förderschale sowohl die Entriegelung der auf derselben stehenden Wagen, das Abschieben derselben von der Förderschale und die Verriegelung der auf die Förderschale auflaufenden Wagen völlig selbsttätig, und zwar durch die letzteren selbst, erfolgt, wobei Bedacht darauf genommen ist, daß alle zur Steuerung der Einrichtung dienenden Teile baulich so gestaltet sind, daß dieselben nicht in die Geleisbahn hineinragen und somit den Personenverkehr nicht behindern können.
  • Die auf der Schale befindlichen Wagen, deren Zahl grundsätzlich beliebig ist, werden auf derselben in bekannter Weise dadurch verriegelt, daß sich gegen die Laufräder der Vorderachse des ersten und der Hinterachse des letzten auf der Schale befindlichen Förderwagens bewegliche Widerlager stützen, welche ein unbeabsichtigtes Vor- oder Zurückbewegen der Wagen nach erfolgter Verriegelung unmöglich machen. Das hinterste Widerlager ist, wie üblich, als einfache Pendelstütze ausgebildet. Dieses für gewöhnlich nicht gesteuerte Widerlager kann aber auch gesteuert werden, wenn die Fahrtrichtung der Förderwagen über und unter Tage entgegengesetzt ist. Das vordere Widerlager dagegen wird von der Hängebankbühne aus in an sich bekannter Weise beim Vorschieben der auf derselben stehenden, auf die Förderschale aufzuschiebenden Wagen selbsttätig entriegelt, damit die auf der Schale stehenden gefüllten Förderwagen in der Vorschubrichtung der Wagen von der Schale abrollen können. Zu diesem Zwecke ist an der Hängebank ein Kontaktknopf mit Sperrgestänge angebracht, welches auf das Entriegelungsgestänge der Förderschale in bereits bekannter Weise wirkt und nach dem Darüberrollen des ersten Laufradpaares in der herabgedrückten Stellung verbleibt. Der Kontaktknopf und somit auch das Sperrgestänge wird erst dann ausgelöst, wenn sich die Förderschale in Bewegung setzt. Die Verriegelung dagegen erfolgt von der Förderschale aus, und zwar ebenfalls selbsttätig dadurch, daß die Laufräder der in Bewegung befindlichen Förderwagen über einen in der Geleisbahn auf der Förderschale befindlichen Kontaktknopf rollen und diesen hierbei so oft herunterdrücken, wie der Achsenzahl der Förderwagen entspricht, die die Förderschale fassen kann.
  • Es ist zwar bereits bekannt geworden, Sperren für Förderwagen durch den Förderwagen selbst zu steuern. Eine solche bekannte Einrichtung wird beispielsweise bei Kreiselwippern angewendet, wobei die Regelung des Wagenzulaufes durch eine Drehung des Kreisehvippers erfolgt. Es handelt sich jedoch hierbei um eine für Förderschalenbeschickung nicht verwendbare Spezialeinrichtung, bei der ein in der Geleisbahn angeordneter, durch den Übergang der Laufräder beeinflußter Hebel die Schieberstange eines Preßluftzylinders betätigt. Die Verschiebung der Schieberstange in entgegengesetztem Sinne erfolgt aber durch den Kreiselwipper und nicht durch den Förderwagen. Bei einer anderen bekannten Einrichtung dient der durch ein Wagenrad niedergedrückte Hebel in der Geleisbahn dazu, ein Kupplungsstück zu verschieben, während die Wagenarretierung durch Federn erfolgt. Auch bei dieser Einrichtung stehen demnach die Druckstücke in keinem unmittelbaren Verhältnis zur Wagenarretierung. Diesen Einrichtungen gegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, daß sämtliche Bewegungen der zweckmäßig angebrachten Stützen, Hebel usw. lediglich durch die Förderwagen selbst erfolgt ohne besondere Hilfseinrichtungen auf rein mechanischem Wege. Den bekannten Einrichtungen gegenüber ist der Gegenstand der Erfindung einfach und übersichtlich gestaltet. Die Bewegung aller Organe erfolgt zwangsläufig im Takt der die Steuerungsknöpfe überschreitenden Laufachsen, so daß eine größtmögliche Betriebssicherheit gewährleistet ist.
  • In dem nachstehend erläuterten Ausführungsbeispiel ist das Zusammenarbeiten der neuen Ver- und Entriegelungseinrichtung mit einer über Tage befindlichen festen Hängebank erläutert; es sei aber bereits hier darauf hingewiesen, daß die Einrichtung auch unter Tage ohne Änderung verwendbar ist. Die feste Hängebank kann jedoch hier durch eine Schwenkbühne bekannter Art ersetzt sein, um ,etwaige Höhenunterschiede zwischen der Stellung der Förderschale und dem Grubengeleis auszugleichen.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der neuen Einrichtung, teilweise im Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Abb. i, Abb. 3 bis 7 schematische Darstellungen, durch welche die Bewegung der Einrichtung in fünf verschiedenen Stellungen veranschaulicht wird.
  • Wie aus Abb. i und 2 ersichtlich, ist i eine Etage der Förderschale mit den daraufstehenden beiden gefilllten Förderwagen a und b, 2 die Hängebankbühne, auf welcher sich die beiden nächsten leeren Förderwagen c und d befinden. Abb. i zeigt den Augenblick, in welchem die Förderschale gerade in Höhe der Hängebankbühne angekommen ist und sich sämtliche Förderwagen sowie die Ver- und Entriegelungseinrichtung noch in Ruhe befinden.
  • Der an der Hängebankbühne angebrachte Teil der Ver- und Entriegelungseinrichtung besteht aus einer axial verschiebbaren Druckstange 3, welche durch einen um 4 drehbaren Doppelhebel s, an welchem sich das Gegengewicht 6 befindet, ständig in der dargestellten Ruhelage erhalten bzw. in diese zurückgeführt wird. Das freie Ende des Doppelhebels 5 steht mit dem hakenartig ausgebildeten Ende einer Zugstange 7 in zeitweiligem Eingriff, deren anderes Ende an einem um 8 drehbaren ZV inkelhebel g angelenht ist, welch letzterer durch den Schien enkontakt =o g esteuert wird. Am Schienenkontakt =o ist das eine Ende eines um =i drehbaren Doppelhebels 12 aasgelenkt, dessen zweiter Hebelarm ein Gegengewicht 13 trägt. Das Ende dieses Hebelarmes ist knaggenartig gestaltet und tritt zeitweilig mit dem oberen, mit einer Rast versehenen Ende eines um 17 drehbaren Winkelhebels 14 in Eingriff, dessen zweiter Hebelarm 15 mit einem Gegengewicht 16 belastet ist. An dem Hebel 14 ist eine Stoßstange 18 angel:nkt, welche am vorderen Ende mit einer Rolle =g versehen ist, die unter dem Einfluß des Gegengewichtes 16 gegen die Stirnseite der beweglichen Förderschale i gedrückt wird, welch letztere mit zwei buckelförmigen Erhöhungen 2o ausgestattet ist. Beim Heben oder Senken der Förderschale wird mittels dieser Erhöhungen 2o ein Schaltstoß auf die Stoßstange 18 ausgeübt. Wie bereits erwähnt, ist das Ende der Zugstange 7, mittels welchem dieselbe mit dem unteren Ende des Doppelhebels 5 in Verbindung steht, als Haken ausgebildet. In der Ruhelage befindet sich dieser Haken in Eingriff mit dem Doppelhebel s. Wenn jedoch durch Niederdrücken des Schaltknopfes =o und Drehung des Winkelhebels _g ein Zug auf die Stange 7 ausgeübt wird und somit die Druckstange 3 mittels des Doppelhebels 5 nach links geschoben worden ist, schaltet sich der Haken der Zugstange 7 durch Anheben der letzteren aus, da dieselbe an der Unterseite eine nockenartige Erhöhung 21 besitzt und auf einer darunter angebrachten Rolle 21' geführt wird. Der Doppelhebel 5 samt Druckstange 3 kehren nach Erreichung der Endlage ungehindert unter dem Einfluß des Gegengewichtes 6 wieder in seine in der Abb. i dargestellte Ruhelage zurück. Die Stange 7 verbleibt aber in der nach oben ausgelenkten Stellung, da beim Niederdrücken des Schienenkontaktes =o das Ende des Doppelhebels 12 auf die Rast des Hebels 14 gehoben wird und dort verbleibt, so daß der Schienenkontakt =o ebenfalls in der heruntergedrückten Stellung verharrt. Die Auslösung dieser Sperrstellung erfolgt erst dann, wenn durch die Ingangsetzung der Förderschale i mittels der Buckel 2o ein Schaltstoß auf die Stange 18 ausgeübt wird, durch welche der Hebel 14 nach rechts gedreht tizrd und das mit ihm in Eingriff stehende Ende des Hebels i2 freigibt. Erst jetzt kommt das hakenartige Ende der Stange -7 wieder in Eingriff mit dem entsprechenden Ende des Doppelhebels 5.
  • Von dieser an der Hängebankbühne angebrachten Einrichtung völlig getrennt ist der Teil der Einrichtung, welcher an der Förderschale i selbst befestigt ist. Die Schaltbewegung der an der Hängebank befindlichen Druckstange 3 wird auf die Gegendruckstange 22 übertragen, welche in der Förderschale i axial verschiebbar ist. Das andere Ende der Gegendruckstange 22 ist an einem um 23 drehbaren Stützhebel 24 aasgelenkt. An der M"elle 23 ist ein mit einem Gegengewicht 26 belasteter Hebel 25 befestigt, durch welchen die Gegendruckstange 22 in ihrer gezeichneten Ruhelage erhalten bzw. in diese zurückgeführt wird. An der Welle 23 befinden sich außerdem noch zwei Hebel 27, an welchen axial verschiebbare Stangen 28 aasgelenkt sind, welch letztere am Ende je eine Sperrklinke 29 tragen. Mittels dieser Sperrklinken greifen sie in die Verzahnung zweier mit je 32 Zähnen versehenen Sperräder 3o ein, auf deren Welle 31 sich zwei Kurvenscheiben 32 befinden. Letztere besitzen vier gleichmäßig unter je go' am Umfang verteilte nockenartige Erhöhungen, gegen welche mittels der Federn 33 zwei mit Rollen versehene Schuhe 34 gepreßt werden, welche an den Stoßstangen 35 befestigt sind. Das andere Ende dieser Stoßstangen ist an dem einen Schenkel je eines um 36 drehbaren Doppelhebels 37 aasgelenkt, dessen zweiter Hebelarm mit dem einen Schenkel eines weiteren um 38 drehbaren Doppelhebels 39 in Eingriff steht. Der andere freie Hebelarm 4o dieses etwas winkelig ausgeführten Doppelhebels 39 bildet das Widerlager für die Laufräder, wenn die Einrichtung sich in der Verriegelungsstellung befindet. Die beiden Schienenkontakte 41 sind am unteren Ende mit je einer Schaltklinke versehen, welche ebenfalls mit den schon erwähnten Sperrädern 30 in Eingriff stehen. An den Schienenkontakten 41 ist je ein um 42 drehbarer Doppelhebel 43 aasgelenkt, deren freie Schenkel mit je einem Gegengewicht 44 belastet sind, so daß die Schienenkontakte 41 nach dem Herunterdrücken stets wieder in ihre obere Stellung zurückkehren. Der Schaltweg der Schienenkontakte 41 ist so gewählt, daß bei jedem H=erunterdrücken die Sperräder 30 um je einen Zahn weitergedreht werden. Der Schaltweg der Stoßstange 28 ist dagegen so gewählt, daß hierbei die Sperräder 3o um je vier Zähne weitergeschaltet werden. Da bei einem Wagenwechsel der Förderschale je ein Schaltstoß der Stangen 28 und durch die vier Laufräderpaare der Förderwagen b und c außerdem noch die Schienenkontakte 41 j e viermal heruntergedrückt werden, wird somit jedes Schaltradio um insgesamt acht Zähne, entsprechend einer Viertelumdrehung, weitergeschaltet. Hierbei gelangen die Stoßstangen 35 bzw. deren Schuhe 34 von dem einen am Umfang der Nockenscheiben 32 befindlichen Nocken bis auf den nächsten, eine Viertelumdrehung von dem ersteren befindlichen Nokken, so daß nach jedem Wagenwechsel die in der Zeichnung veranschaulichte Verriegelung des Widerlagers 40 wiederhergestellt wird.
  • Das zweite Widerlager 45 ist nicht gesteuert, sondern lose um 46 drehbar, es wird beim Darüberfahren der Wagenräder einfach bis zur Schienenoberkante herabgedrückt und richtet sich unter dem Einfluß seines Gegengewichtes 47 nach jedem Laufradübergang von selbst wieder auf. Es ist Vorsorge getroffen, daß sich das Widerlager nicht über seine in Abb. i dargestellte Stellung hinaus in entgegengesetzter Richtung drehen kann.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung soll an den in den Abb. 3 bis 7 schematisch dargestellten fünf hauptsächlichen Stellungen derselben näher erläutert werden. Der Deutlichkeit halber sind in den Abb. 3 bis 7 die Bezugszeichen weggelassen worden. Die festen Drehpunkte sind durch Doppelkreise angedeutet. Das hakenartige Ende der Stange 7, dessen Öffnung in Wirklichkeit nach unten gerichtet ist, ist der Deutlichkeit wegen nach oben geöffnet dargestellt.
  • Abb. 3 entspricht der in den Abb. i und 2 dargestellten Stellung der Einrichtung, bei welcher die Förderschale i gerade in der Höhenlage der Hängebank 2 angelangt ist und sich sämtliche Förderwagen a bis d sowie die Ver-und Entriegelungseinrichtung noch in. der Ruhelage befinden. Lediglich die Stoßstange 18 bzw. deren mit der Laufrolle =g versehenes Ende ist zwischen die bogenförmigen Nocken 2o der Förderschale getreten, jedoch hat der damit verbundene Schaltstoß lediglich eine Vor- und Rückdrehung des Winkelhebels 14, 15 bewirkt, ohne die übrige Einrichtung in Bewegung zu setzen oder sonstwie zu beeinflussen.
  • Abb. 4 zeigt diejenige Stellung der Einrichtung, bei welcher während des Vorschiebens der Wagen c und d die vorderste Achse des Wagens c auf den Schienenkontakt =o gelangt ist und diesen heruntergedrückt hat. Der Hebel i2 hat sich hierbei gehoben und ist in seiner gehobenen Stellung durch den Hebel 14 gesperrt worden. Gleichzeitig ist der Winkelhebel g um 8 gedreht worden und hat mittels der Zugstange 7 das untere Ende des Doppelhebels 5 nach rechts gezogen, wobei die Druckstange 3 einen Schaltstoß auf die gegenüber befindliche Druckstange 22 der Förderschale i ausgeübt hat. Dieser Schaltstoß ist über den Stützhebel 24, Welle 23 und die beiden Hebel 28 auf die Schalträder 30 übertragen worden und hat diese um vier Zähne weitergedreht. Die Schuhe der Zugstangen 35 haben dabei ihre Stellung auf der pockenartigen Erhöhung der Kurvenscheibe 32 verlassen und sind nach rechts gerückt, so daß durch die Zugstangen 35 über den Doppelhebel 37 eine Drehung der die Widerlager 40 tragenden Doppelhebel 39 und damit die Entriegelung der Widerlager 4o erfolgt ist.
  • Abb. 5 zeigt die nächste Stellung der Einrichtung, bei welcher die vordere Achse des Wagens b auf dem Schienenkontakt 41 angelangt ist, nachdem die Wagen c und d an den Wagen b herangeschoben wurden und diesen sowie den Wagen a nunmehr weitergedrückt haben. Die an der Hängebank befindliche Einrichtung bleibt hierbei unverändert in ihrer Lage, da der dortige Schienenkontakt =o verriegelt ist und nicht hochsteigen kann. Lediglich die Druckstange 3 ist wieder in ihre Ruhelage zurückgekehrt, da sich die Zugstange 7 mittels ihres Nockens 21 und der an der Hängebank angebrachten Rolle 2,1' gehoben und aus dem Doppelhebel 5 ausgehakt hat. Auf der Förderschale hat sich auch die Druckstange 22 unter dem Einfluß des Gegengewichtes 26 wieder in ihre Ruhelage zurückbegeben. Dagegen ist durch den Schaltstoß des Schienenkontaktes 4i das Schaltrad 3o um einen weiteren Zahn vorgeschoben worden. Dieser Drehung sind die Nokkenscheiben 32 gefolgt, ohne daß auf die Zugstangen 35 ein Einfluß ausgeübt worden wäre. Die Widerlager 40 verbleiben demnach in ihrer versenkten Lage.
  • Inzwischen sind die Wagen weitergeschoben worden, und auch die zweite Radachse des Förderwagens b hat den Schaltknopf 41 passiert. Hierdurch ist lediglich die Weiterschaltung des Sperrades 30 samt der Nockenscheiben 32 um einen weiteren Zahn bewirkt worden, ohne daß sich die Einrichtung in ihrer Lage geändert hätte.
  • Die Abb. 6 zeigt den Augenblick, in welchem das erste Rad des Wagens c auf den Schaltknopf 41 gelangt ist. Wie ersichtlich, beginnt bei dieser um einen Zahn weitergedrehten Stellung der Nockenscheibe der nächste Nocken bereits zu wirken, so daß durch eine geringe Zurückschiebung der Stangen 35 bereits ein geringes Heben des Widerlagers 4o eingetreten ist, während im übrigen die Stellung der Einrichtung unverändert bleibt. Erst bei der in Abb. 7 veranschaulichten Stellung, bei welcher nunmehr die letzte- Achse des Förderwagens c auf dem Schaltknopf 41 steht und infolge der weiteren Schaltung des Sperrades 30 um den letzten, ächten Zahn des Quadranten die Schuhe der Stoßstangen 35 wieder auf der vollen Höhe des Nockens der Nockenscheiben 32 stehen, ist die völlige Verriegelung der Einrichtung durch Einstellung des Widerlagers 40 in seine Normallage wiederhergestellt. Auch hierbei bleiben zunächst alle übrigen Teile der Einrichtung noch in Ruhe.
  • Nachdem nunmehr die Wagen c und d völlig auf die Förderschale geschoben worden sind, so daß sich deren äußere Achsen innerhalb der Widerlager q0 und 45 befinden, wie in den Abb. i, 2 und 3 dargestellt, kann die Förderschale in Bewegung gesetzt werden. Hierbei wird mittels der Nocken 2o auf die Stange 18 ein Schaltstoß ausgeübt, wodurch der Schienenkontakt io der Hängebank in der beschriebenen Art entriegelt wird. Nun erst ist die völlige Ruhelage der Einrichtung wiederhergestellt, da auch der Haken der Stange 7 wieder in Eingriff mit dem freien Ende des Doppelhebels 5 gelangt ist.
  • Dieses Spiel wiederholt sich bei der Ankunft der nächsten Etage der Förderschale usf. Zusammenfassend sei noch erläuternd darauf hingewiesen, daß sich beim Betriebe der neuen Einrichtungen insgesamt drei Bewegungsvorgänge erkennen lassen, und zwar: Der erste Bewegungsvorgang ist die Entriegelung der Einrichtung, welche durch den auf der Hängebankbühne der Schale zulaufenden Wagen c bewirkt wird. Hierbei werden die Sperräder 30 um vier Zähne gedreht; gleichzeitig wird der Schienenkontakt io in seiner herabgedrückten Stellung verriegelt.
  • Der zweite Bewegungsvorgang wird durch die auf der Förderschale stehenden letzten und den ersten zulaufenden Wagen bewirkt. Hierbei werden die Kontakte 41 durch jedes Laufradpaar, im Ausführungsbeispiel also insgesamt viermal, niedergedrückt und die Sperräder 30 sowie die mit denselben in Verbindung stehenden Kurvenscheiben 32 um je einen Zahn, insgesamt also um vier Zähne, weitergeschaltet.
  • Der dritte Bewegungsvorgang wird mittels der Kurvenstücke 2o durch die Förderschale i bewirkt, sobald diese die Hängebank in Richtung nach oben oder unten verläßt. Diese Bewegung hat lediglich den Zweck, den durch den Hebel ii niedergehaltenen Kontakt io wieder in. die Arbeitsstellung zu bringen, um beim nächsten Spiel die Verriegelung der Förderschale zwecks freier Ausfahrt der Förderwagen beseitigen zu können.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist durch das in der vorstehenden Beschreibung erläuterte und in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft, sondern umfaßt auch alle übrigen Ausführungsformen, welche auf dem gleichen Grundgedanken der Erfindung beruhen. Insbesondere sind abweichende Bauarten der Gestänge möglich, auch kann der Schaltknopf q.i an anderer Stelle der Förderschale angeordnet sein und überhaupt an Stelle der verwendeten Gestänge und Hebel beliebige, ähnlich wirkende technische Äquivalente verwendet werden.
  • In Fällen, wo Aufsatzvorrichtungen vorhanden sind, also die Förderschale in Höhe der Hängebankbühne auf ein in diese fest eingebauter Widerlager bekannter Art aufgesetzt wird, kann der Vorgang der Entriegelung, der im erläuterten Ausführungsbeispiel durch den zulaufenden Förderwagen erfolgt, in Fortfall kommen und dafür die Entriegelung dadurch bewirkt werden, daß die Druckstange 22 der Förderschale durch einen Winkelhebel o. dgl. um den Weg von vier Zähnen der Sperräder 30 vorwärts bewegt wird, indem das eine Ende des Winkelhebels beim Aufsetzen der Schale eine entsprechende Drehung vollführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Ver- und Entriegelung der Förderwagen auf der Förderschale in Grubenbetrieben, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Sperrädern (32) versehenes, an der Förderschale angebrachtes Nockenscheibenpaar (3o) zum Steuern der am Fahrkorb sitzenden Sperren (4o) unter Zwischenschaltung eines Steuergestänges (35, 37, 39) vorgesehen ist, wobei die Entriegelung von der Hängebankbühne aus durch einen größeren Schaltstoß herbeigeführt wird, der auf das Sperräderpaar (32) über das bekannte Druckstangenpaar (3, 22) durch Niederdrücken eines an der Hängebankbühne angebrachten Schienenkontaktes (io) von der ersten Achse der anrollenden Wagen ausgeübt wird, während die Verriegelung in der Folge von der Förderschale aus vorgenommen wird, indem das Sperrradpaar (32) mittels eines an der Förderschale angebrachten zweiten Schienenkontaktpaares (41) durch die Achsen der von der Förderschale ab- oder auf dieselbe aufrollenden Förderwagen um so viel kleinere Schaltstöße weitergedreht wird, als dem Fassungsvermögen der Förderschale an Förderwagen entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Nockenscheiben (32), auf einer gemeinsamen Welle (31) befestigen Sperräder (30) eine Zähnezahl besitzen, die ein Vielfaches der Zahl der gleichmäßig am Umfange der Nockenscheiben (3o) angebrachten Schaltnocken ist, und zwar derart, daß der Schaltweg, der durch die mit Sperrklinke (29) versehenen, mit dem Druckstangenpaar (3, 22) in kinematischer Verbindung stehenden Schubstangen (28) und die Schaltwege, welche durch die ebenfalls mit Sperrklinken versehenen Geleiskontakte (4z) hervorgerufen werden, bei einem Wagenwechsel der Drehung der Nokkenscheibe (3o) von einem Nocken zum nächsten Nocken entsprechen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Geleiskontakt (=o) über den um (8) drehbaren Winkelhebel (g) und die Zugstange (7) mit dem freien Ende des um (q.) drehbaren, an der Druckstange (3) befestigten Doppelhebels (5) in Verbindung steht, so daß die ein hakenartiges Ende besitzende und an der Unterseite mit einem Nocken (2i) versehene Zugstange (7) nach Beendigung des Schaltstoßes der Druckstange (3) durch Gleiten auf einer an der Hängebankbühne angebrachten Führungsrolle (2i') gehoben wird und dadurch das hakenartige Ende derselben außer Eingriff mit dem freien Ende des Doppelhebels (5) gelangt, so daß sich die Druckstange (3) wieder in ihre Ruhelage begeben kann. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung des nach unten gedrückten, mit Gegengewicht (i3) versehenen Geleiskontaktes (=o) dadurch erfolgt, daß das freie Ende des Doppelhebels (i2) knaggenartig ausgebildet ist und bei der durch das Niederdrücken des Geleiskontaktes erfolgten Hebung mittels des freien Endes eines gewichtsbelasteten Winkelhebels (i4) in der gehobenen Stellung festgehalten wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Entriegelung des nach unten gedrückten, mit Gegengewicht (i3) versehenen Geleiskontaktes (=o) ein Winkelhebel (r4) mit einer an demselben angelenkten Druckstange (i8) vorgesehen ist, der so weit gedreht wird, bis der Hebel (=q) außer Eingriff mit dem darauf gestützten Hebel (i3) gelangt, worauf sich letzterer in die Ruhelage herabsenkt und hierbei den Geleiskontakt hebt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (i8) am freien Ende mit einer Rolle (=g) versehen ist, welche durch das Belastungsgewicht (i6) gegen die Stirnwand der Förderschale (i) gedrückt wird, wobei letztere zwei kurvenförmige Nocken (2o) besitzt, welche beim Ingangsetzen der Förderschale einen Schaltstoß auf die Schubstange (i8) ausüben, durch welche der Geleiskontakt (=o) entriegelt wird.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Entriegelung unter Fortfall des an der Hängebank angebrachten Gestänges die Druckstange (22) der Förderschale mit einem Winkelhebel o. dgl. verbunden ist, durch den sie um den erforderlichen Schaltweg der Sperräder (30) vorwärts bewegt wird, indem das eine Ende des Winkelhebels beim Aufsetzen der Schale eine entsprechende Drehung vollführt.
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