DE535705C - Verfahren zur zahlenmaessigen Bezeichnung von Formularen - Google Patents

Verfahren zur zahlenmaessigen Bezeichnung von Formularen

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DE535705C
DE535705C DE1930535705D DE535705DD DE535705C DE 535705 C DE535705 C DE 535705C DE 1930535705 D DE1930535705 D DE 1930535705D DE 535705D D DE535705D D DE 535705DD DE 535705 C DE535705 C DE 535705C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D5/00Sheets united without binding to form pads or blocks
    • B42D5/02Form sets

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Description

  • Verfahren zur zahlenmäßigen Bezeichnung von Formularen Die durchlaufend zahlenmäßige Bezeichnung von Formularen geschah bisher im Reihendruckwege für jedes Einzelformular. Vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber ein Verfahren, bei welchem nur die Einer- und Zehnerstelle im Reihendruckwege vorgedruckt, dagegen alle darüberliegenden Stellen durch gleichzeitiges Lochen einer Anzahl Formulare, die der Zahl der durch Druck numerierten entspricht, an den für die Zahlenwerte vorgemerkten Stellen bestimmt werden. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß man einheitliche Formulare für beliebige Zwecke in beliebiger Zahl vorrätig halten kann, indem jeweils die Grundzahl, etwa ioo, vom Stapel entnommen und durch Lochung für den Sonderzweck hergerichtet wird. Man kann also ein neutrales Formular durch Lochung in ein Sonderformular umwandeln und benötigt für die verschiedensten Sonderzwecke, die auch mit beliebig vielstelligen Zahlenwerten ausgedrückt werden müssen, nur einer einzigen gemeinsamen Formulargattung, wodurch die Druckauflagen in weit größeren Mengen möglich «erden, eine Verbilligung entsteht und gleichzeitig eine größere Anpassungsfähigkeit an jeden nicht vorhergesehenen Bedarf.
  • Die Anwendung ist ungemein vielseitig. Beispielsweise seien angeführt: i. Zahlenmäßige Buchungsgruppen bei Geschäftsvorfällen. a. Bankschecks, die Filialnummer, Kundennummer und laufende Nummer tragen müssen. Innerhalb der Kundennummer kann fortlaufend numeriert werden.
  • 3. Auftragsbücher, wo Nummer des Reisenden und seine fortlaufende Auftragsnummer in gleichen Formularbüchern durch Lochung untergebracht sind.
  • Kassenblocks (Warenhäuser), wo Abteilungen, Verkäufernummer, Kassenzettelnummer usw. zu vermerken sind.
  • 5. Lieferscheine, Nummer des Meisters, fortlaufende Liefernummer usw.
  • 6. Numerierung beliebiger Blätter, wie Postscheck, Tagebuch usw., durch Anklebezettel.
  • Für die Einreihung dieser Formulare in die Registratur tritt sodann noch ein weiterer Vorteil ein, wenn die Markierung für den Spezialzweck durch Lochung vorgenommen ist. Indem diese Lochungen an bestimmten Stellen für die Formulare, die zu bestimmten Drucken oder sonstigen Einteilungen gehören, immer wieder an der gleichen Stelle stehen und deshalb ein falsches Ablegen ausschließen, ist wohl in einem solchen Falle durch die Lochung das falsch abgelegteExempl'ar sofort als unrichtig zu erkennen.
  • Zur Durchführung der Erfindung werden zunächst in irgendeiner dem Sinn- entsprechenden geeigneten Weise Zahlenschema aufgestellt; danach ist das Formular für einen bestimmten Zweck geeignet, der natürlich zahlenmäßig festzulegen ist.
  • Das in der Erfindung vorgesehene Zahlenschema bietet zwei Möglichkeiten: i. Einmal dient es dazu, eine Zweckbestimmung, Gruppen-, Konten-, Personen-oder Sachzugehörigkeit usw. durch eine ein-oder mehrstellige Zahl auszudrücken.
  • 2. Zum anderen wird eine unbegrenzte Durchnumerierung vieler Formulare erreicht, indem je ioo Formulare schon beim Druck laufend mit den Zahlen oo bis 99 versehen werden. Diese durchnumerierten Gruppen von je ioo Formularen werden nun mittels des Zahlenschemas nach Hundertern, Tausendern usf. gekennzeichnet. Wird z. B. bei ioo Formularen oo bis 99 in der Hundertergruppe die Zahl 4 und in der Tausendergruppe die Zahl :2 markiert, so ergibt das die Zahlengruppe von 2 4oo bis 2 499 usw.
  • Natürlich wäre es möglich, statt Gruppen von ioo (o bis 99) auch kleinere, gleichzeitig durch Markierung einzureihende Zahlengruppen von beispielsweise 25 oder 5o (z. B. Scheckbücher) herzustellen, welche dann die Zahlen oo bis 24 und 25 bis 5o usw. bzw: oo bis 49 und 5o bis 99 enthalten.
  • Es lassen sich beide Verwendungsmöglichkeiten sowohl nach Punkt i als nach Punkt 2 auf einem Formular vereinigen oder auch je nach Sinn und Bedeutung der Zahlen auf dem gleichen Formular mehrere Zahlenschema nach Punkt i unterbringen.
  • Das Verfahren nach Punkt :2 bietet natürlich die Möglichkeit, an jeder beliebigen Zahlenreihe anzufangen bzw. - an bereits bestehende Zahlenreihen anzuschließen.
  • Die Markierung der gewünschten Zahl erfolgt zweckmäßig mittels gleichzeitiger Lochung von 25, 5o bzw. ioo Formularen, wobei durch verschiedene Form der Lochungen die verschiedene Bedeutung der einzelnen Zahlenschemata unterschieden werden kann.
  • Die Anordnung der Zahlen im Zahlenschema in einem dieser Formulare kann man auf verschiedene Weise treffen.
  • Fig. i zeigt z. B. ein Buchhaltungsformular, das für eine bestimmte Gruppe von Geschäftshandlungen dient. Diese Gruppe ist durch die Zahl 16 ausgedrückt. Die Gruppen sind in geringer Anzahl vorhanden, und für ihre Bestimmung genügen deshalb Einer und Zehner. In dem mit Gruppe i gekennzeichneten Feld a befinden sich zwei getrennte Vertikalreihen. Jede Vertikalreihe enthält paarweise nebeneinanderstehend die Zahlen o bis g. Dieses mit a bezeichnete Feld soll also nur zweistellige Zahlen kennzeichnen, und zur Bestimmung der gewünschten Zähl wird die Zahl entfernt, die mit der gewünschten ein Paar bildet. In dem Feld a ist deshalb in der ersten Reihe der Zehnerreihe die o und in der vierten Reihe der Einer die 7 weggelocht, so daß festgestellt ist, daß unter den Zehnern die i und unter den Einern die 6 gilt, und damit ist die Zahl 16 festgelegt.
  • Das Feld a ist durch zwei Felder b und c mit den Aufzeichnungen »Per« und »An« von einem weiteren Zahlenfeld d getrennt. Dieses Zahlenfeld d ist als Belegnummer bezeichnet, und hier kommen weiter größere Zahlen vor, und dementsprechend sind auch besondere Vertikalreihen für die Hunderter, Tausender und Zehntausender genau in derselben Weise geschaffen, wie sie für das Feld a bestimmt sind, d. h. jede Wertspalte enthält paarweise die Zahlen o bis 9. Bei diesem Feld d sind die Einer und Zehner in einer besonderen Spalte untergebracht, weil, wie oben beschrieben, diese Blätter fortlaufend mit der Nummer oo bis 99 maschinell gedruckt worden sind. Alle anderen Zahlen oder sonstigen Aufdrucke bleiben unverändert dieselben, und es ist jeweils nur ein Nummernwechsel in den Einern und Zehnern vorhanden. Die Bestimmung der gewünschten Hunderter oder Tausender usw. erfolgt im Feld d wiederum durch Lochen, und man erkennt aus diesen Lochungen, daß in der Zehntausenderreihe die Zahl 5, in der Tausenderreihe die Zahl 4 und in der Hunderterreihe die Zahl 3 weggelocht sind. Demgemäß heißt die gesuchte Nummer mit den vorgedruckten Einern und Zehnern 45:289. Durch die vorhandene Einer- und Zehner-Nummernfolge oo' bis 99 können und brauchen auch nur ioo Formulare in einem Lochungsarbeitsgang für den gewünschten Zweck hergestellt werden. Werden aber kleinere Einheiten gewünscht, also nur 5o oder nur 25, so wird laut Fig. 3 und 4 auch für die Einer-undZehnerfolge einLochvorgang durchgeführt. Bei Stapel von 5o Einheiten werden in Einer- und Zehnerstelle jeweils zwei Zahlensteilen übereinandergesetzt und die nicht gewünschten weggelocht (Fig. 3). Bei Stapel von 25 Einheiten werden 4 Zahlengruppen über- und nebeneinandergestellt und ebenfalls die nicht gewünschte Zahl weggelocht. So erhält man auch.noch bei den Einern und Zehnern . weitere Vereinfachungen und Anpassungen an jeden Bedarf.
  • Die in Fig.2 gezeigten Felder dl, b, cl und d, zeigen genau dieselben Schemata und sonstigen Einteilungen. mit dem einzigen Unterschied, daß das Nichtgewünschte unkenntlich gemacht wird, beispielsweise durch einen Stempel: Im übrigen aber ist die Arbeitsweise genau dieselbe. Die letztgenannte Methode hat - nur für Spezialzwecke Bedeutung, wo Lochungen nicht angängig sind, sonst-ist die Lochung schon der gemeinsamen Behandlung einer größeren Anzahl Formulare wegen aus den eben genannten Gründen der Registraturerleichterung vorzuziehen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind Lochungen bzw. sonstige Unkenntlichmachungen oder Anzeigen neben die gewünschte Zahl gesetzt. Bei der Beleggruppe 7e stehen unter der Zahlenreihe o bis 9 Kreise, die entweder durch Lochung entfernt werden können oder auf sonstige Weise gekennzeichnet werden, oder man erkennt aus der betreffenden Rubrik, welche Zahl gemeint ist. Nimmt man beispielsweise die obere Reihe als die Zehnerreihe und die untere Reihe als die Einerreihe an, so hat die gewünschte Zahl den Wert 32. Das Felde ist durch die Felder f und d mit den Bezeichnungen »Per« und »An« getrennt, und die eigentliche Nummer des Beleges ist im Feld lt untergebracht, wo wiederum die Ziffern der Einer und Zehner vorgedruckt sind. Unter der Voraussetzung, die für das Feld e gilt, ist für das Feld h die gewünschte Zahl 4.276.
  • Es leuchtet ein, daß man zu beliebig hohen Zahlwerten kommen kann, indem man entsprechend viel Horizontalreihen mit den Anzeigemittel'n übereinandersetzt.
  • Handelt es sich beispielsweise um Scheckformulare, so müssen bei der heutigen Methöde besondere Nummern auf jedem einzelnen Scheckblatt untergebracht werden, die erst nach dem Druck aufzubringen sind. Gemäß vorliegender Erfindung können alle 25, 50 oder i oo Blätter gleichzeitig durch Lochung nach ihrer Gruppenzugehörigkeit gekennzeichnet werden, und nur die Einer und Zehner werden vorher durch Druck aufgebracht. Man kann also demgemäß eine viel größere Anzahl Schecks vordrucken und im Druck fertigmachen in durchnumerierten, den Scheckheften entsprechenden Gruppen von 25, So oder ioo Scheckblättern (siehe Fig. 3 und 4).
  • Der weitereVorteil, der hiermit geboten ist, liegt in der Spezialmarkierung der gewünschten Kundennummer durch Lochung mit Hilfe der besonderen, bei der Ausgabestelle der Bank vorhandenen Lochmaschinen. Es werden also durch Lochungen im Sinne vorliegender Erfindung immer nur die gewünschten Schecks hergestellt, so daß der Vorrat an Scheckbüchern, zumal sie alle völlig gleich sind, überhaupt weit kleiner sein kann und auch falsche Schecks oder sonstige betrügerische Manipulationen schwerer durchführbar sind.
  • Die Anwendungsmöglichkeiten für Buchhaltungsbelege sowie für Belege in Werkstätten, Großbetrieben usw. sind sehr mannigfach. Die generelle Einteilung in Beleggruppen mit selbständiger Nummernfolge wird durch vorliegende Erfindung durchführbar.
  • Weitere Anwendungsbeispiele sind: Auftragsbücher, Kassenblocks, Fahrscheine, Eintrittskarten usw.
  • Es erhellt aus dem Ganzen, daß die Anwendbarkeit in den verschiedensten Betrieben ganz ungeheuer groß ist und die Anpassungsfähigkeit an die verschiedensten Zwecke gegeben ist. Mit einem verhältnismäßig kleinen Vorrat von Formularen läßt sich jede Einteilung und eine begrenzte Nummernfolge herstellen. Das Arbeitssystem auf Grund vorliegender Erfindung erlaubt größte Beweglichkeit sowie Zeit- und Materialersparnis.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur zahlenmäßigen Bezeichnung von Formularen, dadurch gekennzeichnet, daß die niederen Zahlensteilen, wie mindestens Einer- und Zehnerstellen, in bekannterWeise etwa vorgedruckt sind, während alle darüberliegenden Zahlensteilen durch gleichzeitiges Lochen einer Anzahl Formulare, die der Zahl der durch Druck numerierten Formulare entspricht, an den für die Zahlenwerte vorgemerkten Stellen bestimmt werden.
DE1930535705D 1930-07-18 1930-07-18 Verfahren zur zahlenmaessigen Bezeichnung von Formularen Expired DE535705C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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