DE53440C - Kurbelgetriebe mit doppelter und rückkehrender rotirenden Kurbelschleife - Google Patents

Kurbelgetriebe mit doppelter und rückkehrender rotirenden Kurbelschleife

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DE53440C
DE53440C DENDAT53440D DE53440DA DE53440C DE 53440 C DE53440 C DE 53440C DE NDAT53440 D DENDAT53440 D DE NDAT53440D DE 53440D A DE53440D A DE 53440DA DE 53440 C DE53440 C DE 53440C
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Germany
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crank
double
bevel gear
arm
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53440D
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English (en)
Original Assignee
O. F. A. jörgensen in Helsingfors, Finnland
Publication of DE53440C publication Critical patent/DE53440C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18Crank gearings; Eccentric gearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ΑΠ: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1889 ab.
In'Fig. ι und 2 ist A die Kurbelwelle, B ihr Lager, C ein lose auf die Welle A gesteckter Kurbelarm, D der an C befestigte Kurbelzapfen, E eine am Lager B befestigte excentrische Scheibe, deren Ring F zwei entgegengesetzt gerichtete Arme G Gl trägt, welche verschiebbar in den in C und P drehbar gelagerten Zapfen HH1 geführt sind. Die Kurbel P ist fest mit der Welle A verbunden, so dafs C und P dieselbe Drehachse haben. Die Theile ACHG bilden also die eine und E G1 H1 I die andere umlaufende Kurbelschleife, und letztere kehrt zur Drehachse der ersteren zurück (s. Fig. 3 bis 6).
Steht die Verlängerung I der Kurbel P nach oben, Fig. 3, so hat die treibende Kurbel C mit dem Zapfen D schon eine Voreilung d in der Pfeilrichtung. Nach einer Vierteldrehung, Fig, 4, decken ICG einander, C hat sich also mit geringerer Geschwindigkeit als / bewegt. Nach einer weiteren Vierteldrehung der verlängerten Kurbel 7, Fig. 5, hat C die Nacheilung d; die geringere Geschwindigkeit von C hat also noch angedauert. Nach einer nochmaligen Vierteldrehung, Fig. 6, decken ICG einander abermals, C hat also begonnen, seine Umdrehungsgeschwindigkeit gegen die von / zu beschleunigen. Diese gröfsere Umlaufsgeschwindigkeit von C dauert auch in der letzten Vierteldrehung fort, indem bei Fig. 3 der Kurbelarm C wieder um & vorgeeilt ist. Diese gröfsere Geschwindigkeit von C in der letzten Hälfte der Umdrehung steht in genauem Verhältnifs zu der in der ersten Hälfte der Umdrehung stattgehabten langsameren Bewegung. Der Kurbelzapfen D geht also während der ersten halben Rechtsdrehung, Fig. 3 bis 5, langsamer und während der letzten halben Umdrehung, Fig. 5, 6 und 3, schneller herum als die Welle A.
Ist das Kurbelgetriebe für ein Fahrrad bestimmt, so wird die excentrische Scheibe E wie gezeichnet eingestellt, so dafs das Treten während der verlangsamten Kurbelbewegung stattfindet. Die beiden Fahrradkurbeln kommen während einer Umdrehung zweimal in die gewöhnliche einander entgegengesetzte Ruhestellung, Fig. 4 und 6, stehen aber nie in derselben Ebene beim Durchgang durch den todten Punkt, sondern bilden einen Winkel, so dafs die eine Kurbel der anderen über den todten Punkt hilft.
Bei einer doppelt wirkenden Kurbel, beispielsweise einer Dampfmaschinenkurbel oder einer mittelst eines um seine Mitte drehbaren Trittes bewegten Kurbel (Nähmaschinenkurbel), mufs das Kurbelgetriebe gegenüber der eben beschriebenen einfachen Tretkurbel eine Veränderung erfahren, weil sonst das während einer halben Umdrehung Gewonnene in der nächsten halben Umdrehung wieder verloren gehen würde. Dies wird dadurch vermieden, dafs man in diesem Falle auch die excentrische Scheibe, und zwar entgegengesetzt der Kurbel umlaufen läfst. Fig. 8 zeigt dieses Kurbelgetriebe, Fig. 7, 9, 10 und 11 sind Einzelheiten, und Fig. 12 bis 20 stellen die Bewegung der Kurbel dar.
Die Dreh- und Gleitstücke HH1 sind hier durch eine andere Einrichtung ersetzt, Fig. 7 und 8. Die Kurbel P hat ein Loch, in welches ein Zapfen α eingeschraubt ist, gegen den

Claims (2)

sich ein zweiter drehbarer Zapfen δ, Fig. io, stützt, welcher in seinem oberen Theil behufs Aufnahme des Armes G1 gespalten ist. Der Zapfen b ruht wiederum in einem mit zwei Ausschnitten versehenen, an 71 befestigten Ringe c. Dieselbe Einrichtung ist an C und G angebracht. Der Arm C ist mit einer Nabe versehen, welche zur Aufnahme der Excenterscheibe E dient, die an ihrer einen Seite zu einem Kegelrade d ausgebildet ist. Dieses steht mit dem fest gelagerten Kegelrade e und letzteres mit dem Kegelrade f in Eingriff. Das Rad f ist auf der Welle A befestigt, so dafs sich das Rad d entgegengesetzt wie A drehen mufs. Die Kegelräder f und d sind gleich grofs. Die Kurbel C D werde von einer waagrecht wirkenden Kurbelstange (Dampfmaschinenpleuelstange) in der Pfeilrichtung, Fig. 12 bis 20, betrieben. Die Fig. 12 bis 14 veranschaulichen die erste Vierteldrehung, bei deren Anfang, Fig. 9 und 12, C vor 7 Hegt. Am Schlufs derselben, Fig. 14, liegt C jedoch hinter 7, hat sich also während dieser Zeit langsamer als / bewegt. Bei einer weiteren Vierteldrehung, Fig. 14 bis 16, dreht sich C schneller als /, so dafs am Ende dieser Zeit C vor / liegt. Wieder nach einer Vierteldrehung, Fig. 16 bis 18, dreht sich C mit geringerer Geschwindigkeit als /, und bei der folgenden letzten Vierteldrehung, Fig. 18, 19 und 12, ist die Umlaufsgeschwindigkeit von C wieder gröfser als die von /. In Fig. 20 ist der ganze Vorgang während einer Umdrehung zusammengefafst. Von ν nach χ ist die Umfangsgeschwindigkeit der treibenden Kurbel kleiner als die der getriebenen Welle, von χ b\sy gröfser, von y nach \ kleiner und von \ nach ν wieder gröfser. Zwischen χ und γ bezw. ^ und ν geht die Kurbel durch die todten Punkte, in der übrigen Zeit beim gröfsten Angriffsmoment der Kraft verlangsamt sich der Gang der Kurbel, so dafs die Kolbenbewegung gleichförmiger als bei dem gewöhnlichen Kurbelgetriebe ausfällt. Patenτ-Ansρrüche:
1. Ein Kurbelgetriebe mit doppelter und rückkehrender umlaufenden Kurbelschleife, bestehend aus der auf der zu treibenden Welle A losen Kurbel C D, welche bei D die Triebkraft empfängt und auf einen Doppelarm GG1 überträgt, welcher auf einer festen Excenterscheibe E drehbar ist, so dafs die Drehung von G G! dem Kurbelarme P der Welle A mitgetheilt wird, wobei die Kurbelarme C und 71 mit dem Doppelarm G G1 durch Zwischenstücke H und H1 verbunden sind, welche auf G G1 sich verschieben und in C und 71 sich drehen.
2. Der Ersatz der festen Excenterscheibe E durch eine drehbare, mit dem Kegelrad d verbundene Excenterscheibe E, Fig. 8, deren Drehung mittelst auf fest gelagerter Achse drehbaren Zwischenrades e von der getriebenen Welle A aus durch das Kegelrad f erfolgt, zum Zweck, das unter 1. gekennzeichnete Kurbelgetriebe zu einem doppeltwirkenden zu gestalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53440D Kurbelgetriebe mit doppelter und rückkehrender rotirenden Kurbelschleife Expired - Lifetime DE53440C (de)

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