DE533308C - Roehrchen-Webstuhl - Google Patents

Roehrchen-Webstuhl

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DE533308C
DE533308C DEW83084D DEW0083084D DE533308C DE 533308 C DE533308 C DE 533308C DE W83084 D DEW83084 D DE W83084D DE W0083084 D DEW0083084 D DE W0083084D DE 533308 C DE533308 C DE 533308C
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DE
Germany
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around
thread
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Expired
Application number
DEW83084D
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Thos Bond Worth & Sons Ltd
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Thos Bond Worth & Sons Ltd
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/02Axminster looms, i.e. wherein pile tufts are inserted during weaving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 d GRUPPE
Thos Bond Worth & Sons, Limited in Stourport, England
Röhrchen-Webstuhl Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herumlegen der aus den Florfädenröhrchen auf eine bestimmte Länge herausgezogenen Flor fäden um je zwei oder mehr benachbarte Kettenfäden für Röhrchen-Webstuhle.
Es sind bereits Webstühle dieser Art bekannt, bei denen die die Florfäden der um die Kettenfäden herumlegenden Platten erst nach
to vorn in Richtung der Kettenfäden bewegt und dann seitlich geschwenkt werden müssen, so daß also diese Platten zwei voneinander getrennte Bewegungen auszuführen haben. Ferner sind bereits Ausführungen bekannt, bei denen außer den seitlich bewegten Platten noch besondere Haken vorgesehen sind, welche besondere Mittel erfordern, um sie nach oben zwischen die Kettenfäden zu bringen, nachdem sie eine zweite Bewegung, nämlich eine seitliche Bewegung, mittels eines Schlittens erhalten haben.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile.
Nach der Erfindung werden besondere Finger nebeneinander vorgesehen, die nur in der zum Webstuhl senkrechten Ebene bewegbar sind und an ihrem vorderen Ende derart abgekröpft sowie winklig gestaltet sind, daß sie beim Vorwärtsschwingen die Florfäden entsprechend der Anzahl der zu umknotenden Kettenfäden nach der Seite führen und dann um die betreffenden, aus der waagerechten Kettenfädenebene ausgehobenen Kettenfäden herumführen, wobei der nach unten gerichtete Winkelschenkel des Fingers den von der Florfädenspule durch das zugehörige Florfadenröhrchen kommenden Florfaden nach erfolgtem Abschneiden zwischen die Kettenfäden drückt, während der waagerechte Schenkel des Fingers das Flor fadenstück auf den zu umknotenden Kettenfäden festhält.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ia und ib einen Seitenriß des Erfindungsgegenstandes, wobei die nicht in Betracht kommenden Teile fortgelassen sind,
Abb. 2 eine zum Abbiegen der Florfäden dienende Platte,
Abb. 3 den Gegenstand der Abb. 2 von oben gesehen,
Abb. 4 einen Schnitt nach 9-9 der Abb. 2 von rechts gesehen,
Abb. S bis 8 in vergrößertem Maßstäbe schematisch dargestellt im senkrechten Schnitt die einzelnen Vorgänge beim Abbiegen und Verlegen der Florfäden und die
Abb. 9 bis 13 in einer zusammenhängenden Darstellung die Anordnung der Gelenke und die Bewegung der einzelnen Teile gegeneinander.
Gemäß den Zeichnungen werden die freien Enden 1 der Garnbüschel, welche von Spulen 2 in üblicher Weise durch die Röhrchen nach unten herabhängen, mittels einer geeigneten Vorrichtung festgeklemmt, damit das
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Garn durch Hochheben der Spulenachsen auf die gewünschte Länge abgewickelt werden kann.
Die Abb. la zeigt die Lage der Spulen 2 vor dem Senken. Die Klemmvorrichtung besteht aus einem Hebelpaar 3, 4. Beide Hebel 3 und 4 sind um waagerechte Achsen 5 und 6 schwenkbar und besitzen an ihrem unteren Ende Kurbelarme 7 und 8 für das Steuerto gestänge. Unter dem Einfluß von Treibkurvenscheiben o. dgl. schwingen die Hebel 3 und 4 um ihre Achsen und öffnen bzw. schließen sich dabei wie ein Paar Kinnbacken. Mit 12 ist die Tischplatte und mit 13 sind die Kettenfäden bezeichnet. Eine Vorrichtung zum Herumlegen der Florfäden um die Kettenfäden, welche aus einer Reihe oder aus Serien von Fingern 14 besteht, drängt den oberen Teil der herabhängenden Florfaden 1 zur Seite, wobei dieser Teil über zwei Kettenfäden 13 gelegt wird. Die Abb. 5 zeigt einen Florfaden vor dem Herumlegen und Abb. 6 nach dem Herumlegen. Die Finger 14 sind scharf gegen eine Grundplatte 15 gebogen, welche sich längs des. Webstuhles erstreckt und von schwenkbaren Armen 16 über die Kettenfäden 13 hinweg vorwärts und rückwärts bewegt wird. In dem Ausführungsbeispiel ist die Anzahl der Finger 14 gleich einem Viertel der Anzahl der Kettenfäden. Jeder der Finger 14, wie sie besonders in den Abb. 4, 6 und 7 dargestellt sind, hat die Gestalt eines umgekehrten SJj wobei jedoch die eine Seite höher ist als die andere. Die Spitze α dieser Finger ist derart abgebogen, daß sie den herabhängenden Garnfaden 1 nach einer Seite ablenken kann, wenn sie mit diesem in Berührung kommt. Auf diese Weise wird jedes Stück des Garnes 1 gezwungen, sich über zwei oder mehr benachbarte Kettenfäden 13 entsprechend Abb. 6 zu legen, so daß dann mindestens zwei Kettenfäden unmittelbar unterhalb des sattelförmigen Endes eines jeden Fingers 14 zu liegen kommen. Die Garnfäden 1 werden nun durch Messer 17 und 18, wie dies beim Röhrchen-Webstuhl üblich ist, abgeschnitten. Alsdann wird wechselweise je ein Paar Kettenfäden 13 in bekannter Weise unmittelbar in den Hohlraum des U-förmigen Teiles der Finger 14 eingeführt, so daß in jedem Finger 14 ein Paar Kettenfäden liegt und sich dabei das abgeschnittene Stück des Florfadens über ihm be- ■ findet (Abb. 7). Hierbei bleibt die Hälfte der Kettenfäden, die in den Abb. 7 und 8 mit 15Λ bezeichnet sind, unbeeinflußt, und diese oder vielmehr die einem jeden Paar benachbarten Fäden werden dazu benutzt, um das zeitweilig nach oben gebogene abgeschnittene Ende iA des Florfadens 1 (Abb. 7} abwärts zu bewegen, und zwar durch die niedergehenden Finger 14, bis sich das Florfadenende iA unterhalb der Fäden 13^ befindet, wenn, nachdem die Finger 14 wieder nach oben bewegt sind, das Ende iA herunterhängt. Dann nimmt der Florfaden 1 die in Abb. 8 dargestellte Lage ein.
Anstatt die Finger 14 nach unten zu bewegen, können auch die zur Zeit nicht benutzten Kettenfäden gezwungen werden, erst nach oben und dann wieder nach unten zu gehen, falls dies günstiger erscheint.
Die herabhängenden Florfädenenden 1 sind jetzt so vorbereitet, daß sie durch Zangen 19, 20 ergriffen werden können und von diesen zwischen je zwei Kettenfäden 13 hindurchgezogen werden.
Zur Einleitung der verschiedenen Bewegungen dienen an sich bekannte Treibkurvenscheiben o. dgl. Die Welle 37 trägt eine Kurvenscheibe 38, welche mit einem Rollenhebel 40, 41 zusammenarbeitet. Dieser Hebel 41 ist mit seinem einen Ende um den Zapfen 42 schwenkbar und greift mit seinem anderen Ende an einer Kuppelstange 43 an. Diese Kuppelstange 43 ist an einem Kurbelarm 44 angelenkt, welcher an einer Welle 45 befestigt ist, die die schwenkbaren Arme 16 trägt.
Es braucht nur noch eine weitere Einzelheit erwähnt zu werden, welche sich auf die Bewegung der Finger 14 bezieht. Diese Finger 14 werden verhindert, einen unzulässig stellen Winkel bei der Vorwärtsbewegung einzunehmen, und zwar geschieht dies dadurch, daß die Grundplatte 15 nicht starr, sondern scharnierartig mit dem oberen Ende der Arme 16 verbunden ist. Der angelenkte Teil 15 ist an einem gebogenen Hebel 50 befestigt, der seinerseits an einem Hebel 51 angelenkt ist. Dieser Hebel 51 ist im Punkt 52 fest gelagert und steht unter dem Einfluß einer Treibkurvenscheibe 53. Hierdurch wird die genaue Lage der Finger 14 zu den Florfädenenden gesichert.
Es wurde bereits oben erwähnt, daß alle Knüpfvorgänge entweder gleichzeitig oder in anderer Weise vor sich gehen können. Sie lassen sich gleichzeitig vornehmen, wenn man nur dafür sorgt, daß die Kettenfäden genügend weit voneinander entfernt sind; denn es ist klar, daß bei zu engem Abstande die Finger 14 nicht genügend Platz finden würden, weil dann nicht genügend Zwischenraum für ihre Seitenwände sowie für die abwärts gebogenen Florfaden vorhanden wäre. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß dieser genügende Platz nicht vorhanden ist, so daß der Vorgang des Fadeniegens auf zwei gleiche Phasen verteilt werden muß, wobei die eine Hälfte, d. h. jedes zweite Paar der Kettenfäden 13, in der ersten Phase be-
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handelt wird, während die andere Hälfte, also die übrigen Fäden 12>A, in der zweiten Phase an die Reihe kommen.
Die Finger 14 wandern, bevor sie mit dem zweiten Teile der Kettenfäden in Verbindung gebracht werden,- um zwei Kettenfäden seitwärts. Diese Verschiebungen werden durch Kurvenscheiben hervorgerufen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Herumlegen der aus den Florfädenröhrchen auf eine bestimmte Länge herausgezogenen Florfäden um je zwei oder mehr benachbarte Kettenfäden für Röhrchen-Webstühle, gekennzeichnet durch nebeneinander angeordnete, nur in der zum Webstuhl senkrechten Ebene bewegbare Finger (14), die an ihrem vorderen Ende derart abgekröpft und winklig gestaltet sind, daß sie beim Vorwärtsschwingen die Florfäden (1) entsprechend der Anzahl der zu umknotenden Kettenfäden nach der Seite führen und dann um die betreffenden, aus der waagerechten Kettenfädenebene ausgehobenen Kettenfäden herumführen, wobei der nach unten gerichtete Winkelschenkel des Fingers (14) den von der Florfädenspule (2) durch das zugehörige Röhrchen kommenden Florfaden (1) nach erfolgtem Abschneiden zwischen die Kettenfäden drückt, während der waagerechte Schenkel des Fingers (14) das Florfadenstück auf den zu umknotenden Kettenfäden festhält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEW83084D 1929-07-04 1929-07-04 Roehrchen-Webstuhl Expired DE533308C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE361637D BE361637A (de) 1929-07-04
FR676377D FR676377A (fr) 1929-07-04 1929-06-08 Perfectionnements aux métiers à tisser les tapis en tissus à poils noués
DEW83084D DE533308C (de) 1929-07-04 1929-07-04 Roehrchen-Webstuhl

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FR676377A (fr) 1930-02-21
BE361637A (de)

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