DE531689C - Schirm mit umklappbaren Dachstangen - Google Patents
Schirm mit umklappbaren DachstangenInfo
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- DE531689C DE531689C DEH124796D DEH0124796D DE531689C DE 531689 C DE531689 C DE 531689C DE H124796 D DEH124796 D DE H124796D DE H0124796 D DEH0124796 D DE H0124796D DE 531689 C DE531689 C DE 531689C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/10—Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. AUGUST 1931
17. AUGUST 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 531 KLASSE 33 a GRUPPE
Hans Haupt in Berlin-Wilmersdorf
Schirm mit umklappbaren Dachstangen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1929 ab
Es ist bekannt, bei Schirmen, bei denen das äußere Dachstangenglied mittels Gelenks an
das innere Dachstangenglied heranklappbar ist, dieses Gelenk durch einen mit der Strebe
verbundenen, an der Dachstange verschiebbaren Riegel zu sperren, wobei der Riegel
durch Verschieben in Richtung auf das äußere Dachstangenglied zu in die Sperrstellung gebracht
wird. Hierdurch wird erzielt, daß die - Verriegelung einerseits beim entspannten
Schirm durch den an der Strebe ausgeübten Zug und andererseits beim aufgespannten
Schirm durch den in Richtung des äußeren Dachstangengliedes wirkenden Strebdruck
erfolgt. Da aber der Riegel bei Beginn des Aufspannens durch den Strebdruck zunächst
nach der entgegengesetzten Richtung, also zur Schirmkrone hin, verschoben wird, ergibt
sich hieraus, daß der Riegel während des Aufspannens, also während die Dachstange
gekrümmt ist, diese Verschiebungen durchzumachen hat. Hierdurch wird sein Verschieben,
besonders in Anbetracht der erforderlichen starken Krümmung der Dachstange, sehr erschwert. Dieser Nachteil wird nun
bei den bisher bekannten Bauarten noch dadurch vergrößert, daß die Strebe beim aufgespannten Schirm etwa zur Mitte der Dachstange,
also ungefähr zu der Stelle geführt
wird, an der die Verriegelung des Gelenks der beiden Dachstangenglieder erfolgt, und
infolgedessen der Knick, den die Strebe durch die Abstützung an der Dachstange bewirkt,
mit der Verriegelungsstelle ungefähr zusammenfällt. Dies hat zur Folge, daß sich der
Riegel beim Aufspannen des Schirmes nicht in zuverlässiger Weise selbsttätig verschiebt.
Auch ergibt sich hierbei der Nachteil, daß das Gelenk des Dachstangengliedes durch die
in der Nähe des Gelenks' erfolgende Abstützung der Dachstange zu stark beansprucht
wird.
Zur Vermeidung dieser Mißstände soll nun gemäß der Erfindung der Riegel von dem am
äußeren Ende des inneren Dachstangengliedes zu verriegelnden Gelenk, also etwa von
der Mitte der Dachstange, bis ungefähr zur Mitte des inneren Dachstangengliedes heraufgeführt
und an dieser Stelle mit der Strebe verbunden werden, so daß die Strebe beim
aufgespannten Schirm trotz ihrer Verbindung mit dem Riegel in der Mitte eines Dachstangengliedes, also an einer biegsamen und durch
keinen Knick gefährdeten Stelle, angreift vind ferner das Gelenk und die Verriegelungsstelle
durch ihre Lagen am Ende des Dachstangengliedes nicht merklich dem Strebdruck
ausgesetzt sind.
. Ferner soll gemäß der Erfindung das mit der Strebe verbundene Riegelende zur Erleichterung
der Riegelverschiebung nicht unter dem Strebdruck flach anliegend an der
Dachstange geführt werden, sondern in einem gewissen Abstand hiervon oder lose anliegend, indem der Strebdruck unmittelbar auf
die Dachstange übertragen wird und hierzu
Claims (4)
- der Gelenkbolzen des Strebengelenks in einem an der Dachstange geschaffenen Schlitz geführt wird.In der Zeichnung ist eine Ausführüngsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigtAbb. ι einen Längsschnitt durch das Gestell des entspannten Schirmes,--wobei-das Dachgestell auf nur eine Dachstange be-ίο .schränkt und diese in Seitenansicht gezeichnet ist, - - . :Abb. 2 eine Ansicht des zusammengelegten Schirmgestells, wobei "jedoch das Griffrohr im Schnitt gezeichnet ist,Abb. 3'in größerem Maßstab die Uftteransicht des Gelenks, das Strebe und Dachstange verbindet,Abb. 4 in größerem Maßstab einen Längsschnitt durch den mittleren Teil der Dachstange des entspannten Schirmes undAbb. 5 den gleichen Schnitt beim zusammengelegten Gestell. .Der Schirmstock besteht aus den beiden zusammenschiebbaren Stockgliedern 1 und 2 und einem Gr iff rohr 3, das mit seinem unteren Ende am unteren Ende des Stockgliedes 2 befestigt ist. Die Stockglieder 1 und 2 werden zur Vermeidung einer Verdrehung gegeneinander vorteilhaft mit Längsführungsnuten versehen. Die Verriegelung der auseinandergezogenen Stockglieder erfolgt durch die am Stockglied· 2 angebrachte Federnase 4. Die Auslösung dieser Federnase geschieht durch ein im Stockglied 2 untergebrachtes stab^ artiges Glied 5, das am Griffkopf in Gestalt eines Druckknopfeso heraustritt und durch Eindrücken des unter der ,Spannung einer Feder 7 stehenden Druckknopfes 6 die Federnase 4 verschiebt. Die Verriegelung des Schirmschiebers 8 wird beint*-'aufgespannten Schirm durch eine rohrartige Feder 9 und beim entspannten Schirm durch die am Stöckglied 2 befindliche, in den Schieber eingreifende Federnase IQ bewirkt. ; Der Gelenkbolzen H1 der die Strebe 12 mit der aus den Gliedern 13 und 14 bestehenden Dachstange verbindet, gleitet in einem am Gelenkbock angebrachten Schlitz 15," der vorteilhaft schräg zur Dachstange gerichtet ist, so daß der Bolzen 11 sowohl beim Entspannen des Schirmes durch das Herabziehen des Schiebers 8 am Stock als auch beim Auf·1 spannen des Schirmes durch den Druck der Strebe leicht in die in Abb. 4 dargestellte Stellung gebracht wird. Am Bolzen11 ist nun der stäbartig ausgebildete Riegel 16 ange- - lenkt, der am inneren Dachstangenglied 13 entlang führt und sich bei dem Verschieben des Bolzens 11 mit der Zunge 17 über das die Dachstangenglieder ■ verbindende Gelenk 18 schiebt. Durch diesen Riegel wird also beim Entspannen und beim Aufspannen des Schirmes nicht nur das Gelenk iS so verriegelt, üaß tTie Dachstange gestreckt ist, sondern auch !as Gelenk 18, das in dieser Stellung durch ~:e Möglichkeit eines Bruchs sehr gefährdet ist, durch den langen Riegel 16 verstärkt, wobei die Länge des Riegels noch den Vorzug bietet, daß er leicht biegsam und nachgiebig hergestellt werden kann und auch dadurch ein Bruch der Gelenkteile verhindert wird und er sich außerdem der· Biegung der Dachstange leicht anpassen kaiin.Damit der Riegel 16 schon durch das Auseinanderziehen der Stockteile in die Sperrstellung ■ gebracht wird, ist ferner im Stockglied ι der für das Durchtreten der Federnase 10 dienende Schlitz 19 so lang gehalten, daß die Federnase schon kurz vor dem beendeten Ausziehen der Stockglieder aus dem Schlitz heraustritt und den Schieber 8 erfaßt und sie somit an der Strebe 12 den für das Verschieben des Riegels 16 erforderlichen Zug ausübt.Das Zurückschieben des Riegels 16 in die ί in Abb. 5 dargestellte Stellung, die also ein Zusammenlegen der Dachstangenglieder ermöglicht, wird beim Zusammenschieben der Stockteile durch ein TJberschieben des Griffrohres über die Streben 12, wobei jedoch das Griffrohr unterhalb der Dachstangen- gleitet, bewirkt, so daß an sämtlichen Streben in genau gleicher Weise die zum Verschieben der Riegel 16 erforderlichen Drücke ausgeübt werden. £Das Dachstangengelenk 18 ist in einem das Dachstangenglied 13 verlängernden schuhartigen Teil 20 untergebracht. Die zum Verriegeln des Schiebers dienende Sperrnase 10 kann natürlich auch bei einer längeren Strebe ic 12 oder bei einer anders gelegenen Anordnung des Gelenkbolzens 11 unterhalb der Stockgliedsperrnase 4 angebracht sein, da ja die Sperrnase 4 wegen des zum Schirmgriff hinführenden Auslösungsgliedes 5 zum Auslösen λ'οη Hand auch unzugänglich und somit oberhalb des Schirmschiebers 8 liegen kann..Der Griff ist mit einem die Dachstangen- . gelenkteile 20 umfassenden rillenartigen Einschnitt 21 versehen, so daß er beim zusammengelegten Schirm einerseits die Dachstangen von den Streben trennt und andererseits die Dachstangenenden umschließt und somit die Teile des Schirmgestells besonders zuverlässig festlegt. hj.R λ ί: ε ν τα ν S ρ υ ϋ C H u:ι. Schirm, bei dem ein äußeres Dachstangenglied mittels Gelenks an ein inneres Dachstangenglied heranklappbar ist 12a und dieses Gelenk durch einen mit der Strebe verbundenen, an der Dachstangeverschiebbaren und durch Verschieben in Richtung' auf das äußere Dachstangenglied " zu in Sperrstellung gebrachten Riegel gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (16) von dem am äußeren Ende des inneren Dachstangengliedes (13) zu verriegelnden Gelenk (18) bis ungefähr zur Mitte des inneren Dachstangengliedes (13) geführt und an dieser Stelle mit der Strebe (12) verbunden ist.
- 2. Schirm nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Strebe (i-2) verbundene Riegelende in einem gewissen Abstande von der Dachstange (13) oder lose anliegend angeordnet ist, derart, daß ein Gelenkbolzen (11) des Strebengelenks in einem an .der Dachstange vorgesehenen Schlitz (15) geführt wird, so daß der Strebendruclc unmittelbar auf die Dachstange übertragen wird.
- 3. Schirm nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Griffrohr (3), das zwischen der Strebe 12 und dem zur Sperrung des Dachstangengelenks (18) dienenden verschiebbaren Riegel (16): einschieb- bar angeordnet ist.
- Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124796D DE531689C (de) | 1929-12-31 | 1929-12-31 | Schirm mit umklappbaren Dachstangen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124796D DE531689C (de) | 1929-12-31 | 1929-12-31 | Schirm mit umklappbaren Dachstangen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE531689C true DE531689C (de) | 1931-08-17 |
Family
ID=7174723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH124796D Expired DE531689C (de) | 1929-12-31 | 1929-12-31 | Schirm mit umklappbaren Dachstangen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE531689C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767032C (de) * | 1935-10-18 | 1951-07-26 | Hans Haupt | Verkuerzbarer Schirm mit fernrohrartig zusammenschiebbaren Stock- und Dachstangengliedern und Hilfsstreben |
| DE849894C (de) * | 1949-06-01 | 1952-09-18 | Walter Levison Mappin | Zusammenschiebbarer Schirm |
-
1929
- 1929-12-31 DE DEH124796D patent/DE531689C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767032C (de) * | 1935-10-18 | 1951-07-26 | Hans Haupt | Verkuerzbarer Schirm mit fernrohrartig zusammenschiebbaren Stock- und Dachstangengliedern und Hilfsstreben |
| DE849894C (de) * | 1949-06-01 | 1952-09-18 | Walter Levison Mappin | Zusammenschiebbarer Schirm |
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