DE531027C - Dreiteiliger Toilettenspiegel mit durch Scherengitter seit- und vorwaerts zwanglaeufig strebenden Seitenspiegeln - Google Patents

Dreiteiliger Toilettenspiegel mit durch Scherengitter seit- und vorwaerts zwanglaeufig strebenden Seitenspiegeln

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DE531027C
DE531027C DE1930531027D DE531027DD DE531027C DE 531027 C DE531027 C DE 531027C DE 1930531027 D DE1930531027 D DE 1930531027D DE 531027D D DE531027D D DE 531027DD DE 531027 C DE531027 C DE 531027C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D42/00Hand, pocket, or shaving mirrors
    • A45D42/18Manifold reflecting mirrors
    • A45D42/20Manifold reflecting mirrors with lazy-tongs connection

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen dreiteiligen Toilettenspiegel mit durch Scherengitter seit- und vorwärts zwangsläufig strebenden Seitenspiegeln, insbesondere für Profilbetrachtung beim Frisieren, Kämmen u. dgl. Die bekannten Spiegel dieser Art haben den Nachteil, daß die Seitenteile des Spiegels entweder mit größerer Ausspreizung ihrer Arme auch weiter gewendet werden oder aber durch die Hand in die gewünschte Schräghaltung besonders eingestellt werden müssen. Das Neue besteht darin, daß die beiden seitlichen Scherengitter g mit ihren inneren Enden auf Führungsstangen aus verdrehtem Flacheisen oder Bandeisen gleiten·, idie an den beiden senkrechten Seitenrändern des Mittelspiegels sitzen. Ferner sind hinter dem Mittelspiegel zwei Winkelhebel mit ihrem Scheitel aneinandergelenkt, von denen die Enden ,der oberen Schenkel auf den seitlichen, verdrehten Führungsstangen gleiten und auf das Gleitlager der Scherengitter drücken, während die unteren Hebelarme in an sich bekannter Weise als umklappbare Griffe ausgebildet sind.
Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß die Seitenspiegel mit einem Handgriffe eine weit ausgreifende und seitlich gehende Bewegung und Haltung zu dem Mittelspiegel erhalten.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι die Draufsicht auf eins der beiden Scherengitter mit der Verbindung des Mittelspiegels und des einen Seitenepiegels in gespreiztem Zustande,
Abb. 2 die Draufsicht auf die Spiegel im geschlossenen Zustande,
Abb. 3 einen Teil des Mittelspiegels mit einem Teil eines Seitenspiegels in nicht gespreiztem. Zustande der Schere,
Abb. 4 einen Teil des Mittelspiegels mit dem entsprechenden Seitenspiegel in gespreiztem Zustand des Scherengitters im Stand der Spiegel von 90 ° zueinander, und
Abb. 5 eine Draufsicht auf das Hebelende des Tätigungshandgriffes.
An beiden Seiten des Mittelspiegels α befindet sich, von den Konsolen b und c gehalten, je ein an seinem oberen Ende in der Längsachse verdrehter Flacheisen-, Bandeiseno. dgl. Stab d. Über dem Flacheisenstab ist entsprechend seinem Profil geschlitzt ein Winkelstück e aufgeschoben, während am untereii Ende ein ebensolches Winkelstück f spiegelbildlich zu dem oberen über das Flacheisen geschoben ist. Im Gegensatz zu dem oberen Winkelstück e hat das untere Winkelstück/ nicht die Schlitzöffnung, die dem Profil des Flacheisenstabes d entspricht, sondern eine runde Bohrung, die dem größten Quermaß des Flacheisens entspricht, so daß sich der untere Winkel / um den Flacheisenstab frei drehen kann. An den beiden freien Schenkeln der Winkelstücke e und /
ist je ein Schenkel eines Scherengitters g angelenkt. Ein Schenkel h eines scherenartigen und am "Mittelspiegel befindlichen Winkelhebels i liegt auf ein Winkelstück e eines, einen Seitenspiegel p bzw, u tragenden Scherengitterarmes g auf. Drückt nun der Schenkel h beim Zudrücken des scherenartig ausgebildeten, sich am Mittelspiegel α befindlichen Winkelhebels i auf das Winkelstück e, ίο so spreizt sich das Scherengitter g, an dessen anderem Ende spiegelbildlich zu den Winkelstücken e und f die Winkelstücke k und I1 ebenfalls an einem Flacheisenstück m wie am Mittelspiegel a, angeordnet sind. Die Außenspiegel p, u sind gegenüber den an ihnen befindlichen, in ihrer Längsachse verdrehten Flacheisenstäben m so angeordnet, daß sie im geschlossenen Zustande der Scheren (Abb. 3) um eine Achse 0 drehbar gelagert auf den Mittelspiegel α geklappt werden können. Durch Verdrehen der Flacheisenstäbe d am Mittelspiegel α wird erreicht, daß beim Niedergehen der Winkelstücke e diese sich nach vorn drehen und somit auch das ganze Scherengitter g beim Spreizen nach vorn geschwenkt wird. Da sich an den beiden Außenspiegeln in spiegelbildlicher Anordnung zu den Flacheisenstäben d des Mittelspiegels die Flacheisenstäbe m befinden, so senkt sich das über einen solchen Flacheisenstab m geschobene Winkelstück k, demzufolge wird der Seitenspiegel beim Spreizen der Schere g nach vorn geschwenkt, so daß der Winkel zwischen Mittelspiegel und Scherengitter immer derselbe wie der zwischen Scherengitter und Außenspiegel ist. Damit nun die Scherengitter immer wieder in die geschlossene Stellung zurückgehen, ist zwischen die Winkelstücke e und f am Mittelspiegel (Abb. 3 und 4) über den Flacheisenstab d eine Spiralfeder t gelegt. Wird- das am Mittelspiegel α befindliche Winkelpaar i durch Zusammendrücken seiner Handgriffschenkel s bewegt, so spreizen der rechte und der linke Spiegel p, u gleichzeitig, da sie in ihrer Anordnung symmetrisch gestaltet sind, vom Mittelspiegel seitwärts und nach vorn ab, so daß durch Handdruck am Winkelpaar i, i jede beliebige Stellung der Spiegel erreicht werden kann. Soll der Spiegel als Taschen- 5« spiegel verwendet werden, so werden die beiden Außenspiegel wechselweise über den Mittelspiegel α geklappt, und die beiden über den Mittelspiegel ragenden Scherengriffe s, die drehbar auf den Zapfen r gelagert sind, an die drei übereinanderliegenden Spiegel α, ρ und u geklappt, wobei sich an dem Scherengriff s befindliche Bügel über die drei zusammengeklappten Spiegel legen, so daß die drei Spiegel zusammengehalten werden. Bei Verwendung des Spiegels als Taschenspiegel werden die beiden Scherenwinkel s (Abb. 4) als Standfüße ausgebildet, wobei das Festhalten derselben in einer bestimmten Stellung zueinander durch eines der bekannten Scherensperrmittel erfolgt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dreiteiliger Toilettenspiegel mit durch Scherengitter seit- und vorwärts zwangsläufig strebenden Seitenspiegeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Scherengitter (g) mit ihren inneren Enden (e, f) auf Führungsstangen (d) aus verdrehtem Flacheisen, Bandeisen o. dgl. gleiten, die an den beiden senkrechten Seitenrändern des Mittelspiegels (α) sitzen.
2. Dreiteiliger Toilettenspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Mittelspiegel (α) zwei Winkelhebel Qi1 i) mit ihrem Scheitel (v) aneinandergelenkt sind, von denen die · Enden (w) der oberen Schenkel' (h) auf den seitlichen, verdrehten Führungsstangen (d) gleiten und auf das Gleitlager (e) der Scherengitter drücken, während die unteren Hebelarme (i) in an sich bekan-
. ter Weise als umklappbare Griffe (s) ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930531027D 1930-02-06 1930-02-06 Dreiteiliger Toilettenspiegel mit durch Scherengitter seit- und vorwaerts zwanglaeufig strebenden Seitenspiegeln Expired DE531027C (de)

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