AT125992B - Ausziehbarer Beschlag für Koffer, Handtaschen u. dgl. - Google Patents

Ausziehbarer Beschlag für Koffer, Handtaschen u. dgl.

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AT125992B
AT125992B AT125992DA AT125992B AT 125992 B AT125992 B AT 125992B AT 125992D A AT125992D A AT 125992DA AT 125992 B AT125992 B AT 125992B
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AT
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fitting
extendable
pusher
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pawl lever
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Emerich Deutsch
Heinrich Sipoecz
Philip Dix
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Emerich Deutsch
Heinrich Sipoecz
Philip Dix
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ausziehbarer Beschlag für Koffer, Handtaschen u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ausziehbare Beschläge für verstellbare Koffer, Handtaschen u. dgl. 



  Bekanntlich werden solche Beschläge bei Koffern mit   veränderlichem Fassungsraum verwendet.   da deren Beschläge verstellbar sein müssen. um verschiedene Lagen der zwei Kofferteile zu ermöglichen. Bei solchen   Beschlägen   wird der eine Teil mit einer Zahnstange und der andere mit einer Sperrklinke versehen, wobei gewöhnlich die Zahnstange an dem äusseren Teleskopteil und die Sperrklinke an dem inneren angeordnet wird. 



   Es sind bereits viele Vorrichtungen vorgeschlagen worden, um die Sperrklinke wechselseitig in und ausser Eingriff mit ihrer Zahnstange bringen zu können, von denen manche durch die Bewegung eines Gelenkes an dem Ende des inneren   Beschlagteiles   dadurch wirken. dass diese Bewegung eine Nocke, einen Exzenter od. dgl. betätigt, durch welche die Sperrklinke nach Belieben in oder ausser Eingriff gebracht werden kann. 
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 den die Sperrklinke betätigenden Organen. 



   Die Erfindung bezweckt, die Teile des ausziehbaren Beschlages durch Organe zu entriegeln, welche unabhängig von jeder relativen Bewegung des inneren Teiles des Beschlages gegenüber dessen   Schliesshaken   oder Scharnierplatte sind. 



   Zu diesem Zweck ist ein ausziehbarer Beschlag gemäss der Erfindung derart ausgebildet, dass ein Sperrklinkenhebel mittels eines   Drückers   in oder ausser Eingriff mit seiner zugeordneten Zahnstange gebracht werden kann, wobei dieser Drücker an einem der beiden ineinander verschiebbaren Glieder des Beschlages gelagert und gegebenenfalls ein Gelenk zwischen dem äusseren Glied und dem   Kofferteil,   an dem es befestigt ist, vorgesehen ist. 



   In den Zeichnungen, in welchen zwei Beispiele von gemäss der Erfindung ausgebildeten   Beschlägen,   dargestellt sind. ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht und Fig. 2 ein Längsschnitt einer Ausbildungsform, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht und Fig. 4 ein Längsschnitt einer andern Ausbildungsform, Fig. 5 zeigt schaubildlich einen Koffer, der mit ausziehbaren Beschlägen gemäss der Erfindung ausgerüstet ist. 



   Wie aus Fig. 1   und-)   zu entnehmen, ist gemäss der Erfindung ein   Schliesshaken   a bei b drehbar an dem inneren Glied c des ausziehbaren Beschlages gelagert und steht, wie üblich, unter dem Einfluss einer Feder d. Der   Schliesshaken   a ist mit einem Lager e zur Aufnahme des an einem Drücker g befestigten Bolzens   f   versehen und die   Rückseite   dieses   Drückers y   besitzt einen Fortsatz h, welcher dazu dient, beim Betätigen des Drückers g einen Druck auf das eine   Ende/;   eines ungefähr in seiner Mitte an dem Zapfen   l   gelagerten zwei-   armigen   Sperrklinkenhebels f auszuüben.

   Das innere Glied c hat den üblichen   U-formigen   Querschnitt und der Sperrklinkenhebel t'besitzt einen entsprechenden Querschnitt, so dass er passend in den ersteren eingefügt werden kann. Hiebei trägt der zweite Arm   w   des Sperr-   linkenhebels t geeignete   Sperrzähne n. In Fig. 2 besteht die dargestellte Sperrklinke aus lrei Zähnen   n,   welche in drei gleiche, aus dem äusseren Glied   0'gebildete   Zähne einer Zahnstange o eingreifen können. Dass äussere Glied   0'kann   an dem Deckel des verstellbaren 
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   Wenn der Schliesshaken entgegengesetzt dem Uhrzeiger in   Fig. 2   in die   Öfthungs-   stellung gedreht wird. kommt zwar der   Fortsatz/ ; dem   anliegenden Ende der Sperrklinke t' gegenüber zu liegen, berührt jedoch dieses nicht. Es übt daher irgendeine Drehbewegung des   Schliesshakens keinerlei Wirkung   auf den Sperrklinkenhebel t'aus. Dieser wird nur betätigt. wenn auf den Drücker g gedrückt wird: Deshalb ist in Fig. 1 das innere Glied   c mit dem   äusseren durch die Zahnstange o verriegelt gezeichnet und dieselbe verriegelte Stellung ist auch in Fig.-) dargestellt. 



   Auch bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten zweiten   Ausführungsform   ist das innere Glied in der verriegelten Stellung dargestellt. Bei dieser   Ausführungsform   ist das äussere Ende des Gliedes   0'mit   einem um den Zapfen r drehbaren Beschlagteil q verbunden, der auf dem Deckel des verstellbaren Koffers befestigt ist. Das innere Glied c ist mit dem Unterteil des Koffers mittels einer Platte s starr verbunden, und ein mit zwei Armen t. u versehener Sperr-   klinkenhebel ist um   einen Zapfen   t'ungefähr   in der Mitte von dessen Gesamtlänge drehbar in die Rinne des U-förmigen Querschnittes eingefügt.

   Das eine Ende des Sperrklinkenhebels t1 ist mit einer gleichen Reihe von Sperrzähnen n versehen, die den Zähnen o der aus dem äusseren Glied geformten Zahnstange   entsprechen, während   das andere Ende dieses zwei- 
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 einem Schieber y herausgestanzten Haken   x   angeordnetes Ende   w besitzt.   Der Schieher y ist in geeigneter Weise in den rinnenförmigen Teil des inneren Gliedes c eingefügt. Am äusseren Ende des Schiebers y   befndet   sich eine Deckplatte z, welche eine Platte s trägt. 



  Ein bei 11 um die Ohren der Platte s drehbar gelagerter Drücker 10 liegt an dem   äusseren   Ende des Schiebers y an. 



   Wenn der Drücker 10 durch Druck auf den Knopf 12 im Uhrzeigersinn gedreht wird. so treibt er, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. den Schieber   ?/einwärts,   so dass der aus diesem herausgestanzte Haken x unter das zahnartige Ende à des Sperrklinkenhebels t'getrieben wird. wodurch sich letzterer derart bewegt, dass er die Sperrzähne   n   an dem andern Ende ausser Eingriff mit den Zähnen o der zugeordneten Zahnstange bringt. Auch dieser Bewegung wirkt eine Blattfeder p entgegen.

   Es ist aus Fig. 4 zu ersehen, dass ein Druck auf den 
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 Druck auf den Knopf des   Drückers   notwendig ist. da das aus der Reibung des Knopfes   M   auf dem Schieber y und dem Druck des letzteren resultierende Moment erst   überwunden   werden muss, bevor der Drücker in eine solche Lage gedreht ist, dass ihn der Schieber y allein weiterdrehen kann. Der Drücker hält sich daher in jeder seiner beiden Endlagen verriegelt und kann bloss durch einen Druck auf seinen Knopf aus diesen Lagen gebracht werden.

   Diese ausziehbaren   Beschläge   haben eine einfache Form und die Sperrung kann nicht durch   irgendeine Drehung des an dem andern Teil des Koffers befestigten Beschlagteiles q freigegeben werden, sondern die Sperrung der Klinke mit der zugeordneten Zahnstange kann   lediglich dadurch aufgehoben werden, dass der Drücker am andern Ende des ausziehbaren Beschlages   betätigt wird.   



   Bei Verwendung dieser Beschläge für Koffer   gemäss Fig. 5 wird,   wie ersichtlich. die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform für die Vorderseite des Koffers verwendet, während für die   Rückseite   die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform angewendet wird, oder wie in Fig. 5 angedeutet, irgendeine andere Art ausziehbarer   Beschläge.   Bei einem solchen Koffer tritt der   Schliesshaken   mit der   Schlossplatte   12 in Eingriff und der Deckel kann um die Zapfen der an der Rückseite angebrachten ausziehbaren Beschläge nach 
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Nach der Beschreibung sind die Drücker an dem inneren Beschlagteil angeordnet.

   es kann aber natürlich auch die umgekehrte Anordnung getroffen werden, dass die   Schliesshaken   oder die   Drücker   an dem äusseren Beschlagteil vorgesehen sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ausziehbarer Beschlag für Koffer, Handtaschen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrklinkenhebel mittels eines Drückers < /bzw. M,) ausser Eingriff mit seiner zuge- <Desc/Clms Page number 3> ordneten Zahnstange (o) gebracht werden kann. wobei dieser Drücker (g bzw. 10) an einem der beiden ineinander verschiebbaren Glieder (e) des Beschlages gelagert ist.
    2. Ausziehbarer Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des zweiarmigen Sperrklinkenhebels (fol) neben dem Fortsatz (h) eines Drückers (t g) liegt, welcher an einem an dem einem Ende des Gliedes gelagerten Schliesshaken (a) befestigt ist, so dass durch Niederdrücken des Drückers (g) der Sperrklinkenhebel (e) ausser Eingriff mit der zugeordneten Zahnstange (o) gebracht werden kann, wenn der Schliesshaken (a) in die offene Stellung geklappt ist.
    3. Ausziehbarer Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Arm (t) EMI3.1 Ende (x) eines Schiebers (y) bewegt werden kann, der an einem der beiden Enden eines Gliedes (e) angeordnet ist.
    4. Ausziehbarer Beschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere der ineinander verschiebbaren Glieder an einem an dem Deckel des Koffers befestigten Beschlagteil (q) gelenkig gelagert ist. während das innere Glied (e) an dem Unterteil des Koffers starr befestigt ist. wobei die Bewegung der beiden Glieder gegeneinander durch einen Drücker (10) geregelt wird. der mit jenem Beschlagteil verbunden ist. mittels welches das innere Glied be) an dem Koffer befestigt ist.
    5. Ausziehbarer Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem rinnenförmigen Teil des einen der ineinander verschiebbaren Glieder nahe dem einen Ende EMI3.2 einer Längsverschiebung in der Rinne den Sperrklinkenhebel um seinen Drehzapfen (v) dreht.
    6. Ausziehbarer Beschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker (10) ein Paar an einem mit dem verstellbaren Gliede fest verbundenen Beschlagteil (s) drehbar gelagerte Ohren besitzt, welche durch ein Betätigungsglied (12) verbunden sind, welches derart ausgebildet ist, dass es gegen das eine Ende eines Schiebers (y) gepresst werden und sich in jeder der beiden Endlagen verriegelt halten kann.
AT125992D 1929-04-19 1930-04-18 Ausziehbarer Beschlag für Koffer, Handtaschen u. dgl. AT125992B (de)

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