AT128131B - Taschenkamm. - Google Patents

Taschenkamm.

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AT128131B
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AT
Austria
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comb
container
spring
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Inventor
Rudolf Korngut
Original Assignee
Rudolf Korngut
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tasehenkamm. 



   Taschenkämme, bei denen der Kamm mit dem Futteral gelenkig verbunden ist, sind bekannt. Bei ausgeschwenktem Kamm dient hier das Futteral als Handgriff. Bei solchen Konstruktionen muss aber der Behälter an einer Längsseite geöffnet sein, wodurch neben andern Nachteilen der Kamm leicht verunreinigt werden kann. Desgleichen ist es bekannt, einen Taschenkamm in der Längsrichtung in ein Futteral einzuschieben, das jedoch mit dem Kamm nicht verbunden ist. Es ist auch ein aus mehreren Teilen bestehender Taschenkamm bekannt, dessen einzelne, miteinander verbundene Teile ineinandergeschachtelt werden können und in einem Behälter verwahrt sind, aus dem sie in ihrer Längsrichtung ausgezogen werden und in der ausgezogenen Stellung sowohl untereinander als auch am Behälter gesichert werden können. 



  Infolge des geringen Längenausmasses kann hier nur in unvollkommener Weise der Behälter als Griff dienen. 



   Der   erfindungsgemässe     Taschenkamm   kennzeichnet sich dadurch, dass zur Sicherung in verschiedenen Stellungen des in seiner Längsrichtung aus dem als Griff dienenden Behälter ausschiebbaren Kammes federnde oder   federbeeinflusste   Organe verwendet werden, die eine quer zum Kamm gerichtete   Klemm. oder   Sperrkraft ausüben können. Durch diese Art der Ausbildung kann der eigentliche Kamm in jeder gewünschten Stellung unverrückbar festgelegt werden, wodurch nicht nur die Handhabung erleichtert,. sondern auch seine Verwahrung im Behälter in einfachster Weise sichergestellt ist. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen Taschenkamm in der eingeschobenen, bzw. ausgeschobenen Stellung. Fig. 3 veranschaulicht das vordere Ende einer   abgeänderten.   Ausführungsform. Fig. 4 und 5 stellen weitere Ausführungsbeispiele im Längsschnitt dar. 



   Der in   Fig.).   und 2 veranschaulichte Taschenkamm besteht aus einem Futteral oder Behälter   1,   in welchem ein in der Längsrichtung verschiebbarer Kamm 2 untergebracht ist. 



   Wie aus Fig. 1 oder 2 ersichtlich, ist z. B. an das eine Ende des Behälters 1 mittels des Zapfens 3 ein kappenartiger Drücker 4 angelenkt, in welchem eine den letzteren in seine unwirksame Aussenstellung drängende Rückholfeder 5 untergebracht ist. Das freie Ende des Drückers 4 wirkt mit dem Innenende einer im Behälter 1 zwischen dessen Wand und dem Rücken des Kammes 2 gelagerten Blattfeder 6 zusammen, deren Aussenende abgebogen ist und an einer das vordere Ende des Behälters   1 verschliessenden Klappe 8   angreift. Letztere ist um einen Drehzapfen 7 drehbar und an ihrem äusseren Ende mit einem Sperrzahn 9 ausgestattet. 



    Weiters   ist das Ende der Blattfeder 6 ebenfalls als,. Sperrzahn ausgebildet. Die Sperrzähne wirken mit am Kammrücken vorgesehenen Kerben 11 zusammen. Am Innenrand des Kammes 2 ist ein Anschlag 12 vorgesehen, der ein unbeabsichtigtes Entfernen des Kammes aus dem Behälter verhindert. 



   In Fig. 2 ist der Kamm im ausgezogenen Zustande dargestellt. Soll der Kamm in diese Stellung gebracht werden, so wird der Taschenkamm mit seiner Verschlussklappe 8 beispielsweise nach unten gerichtet gehalten und der   Drücker   4 entgegen der Wirkung seiner Feder 5 nach einwärts verschwenkt. Hiedurch wird die Klappe 8 durch das an ihr anliegende, abgebogene Ende der vom Drücker 4 vorgeschobenen Blattfeder 6 geöffnet, und der Kamm 2 verschiebt sich nach auswärts, bis die   Sperrzähne 9, 10   der Verschlussklappe bzw. des 

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 Blattfederendes in die am Kammrücken vorgesehenen   Kerben 11 einklinken (Fig. 2).'Auf   diese Weise wird der Kamm 2 an zwei Stellen erfasst und unverrückbar in seiner Stellung festgelegt. 



   Der Anschlag 12 verhindert ein unbeabsichtigtes Loslösen des Kammes 2 vom Behälter, falls der Drücker 4 zu lange und zu stark niedergehalten wird. Durch Anordnung weiterer Kerben im Kammrücken kann der Kamm in jeder entsprechenden Zwischenstellung gesichert werden. Nach Auslösen der Sperrzähne 9, 10 wird der Kamm 2 in den Behälter 1 eingeschoben bzw. fällt er bei aufrechter Haltung durch sein'Eigengewicht in den Behälter   1   zurück, worauf das Einschubende des letzteren durch die Klappe 8 verschlossen wird. 



   Bei dem in Fig. 3   dargestellten'Ausführungsbeispiel   ist im Behälter 1 ein Bügel 14 angeordnet, dessen Sperrzahn 13 durch eine Druckfeder 15 gegen den Rücken des Kammes 2 gedrängt wird. Der Behälter 1 besitzt eine Öffnung 16, durch die ein am Bügel 14 befestigter Druckknopf 17 nach aussen ragt. 



   Bei dem in Fig.   4 veranschaulichten'Ausführungsbeispiel ist   in einem   Längsschlitz 18   des Behälters 1 ein doppelarmiger Hebel 19 gelagert, dessen Sperrzahn 20 durch eine Feder 21 ständig gegen den mit Kerben versehenen Kamm 2 gedrängt wird. Ein Ende der Feder 21 ist am Hebel bzw. an dessen Drehzapfen und deren andres Ende am Behälter 1 befestigt. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 wird der Kamm 2 durch eine Blattfeder 22 in seiner Stellung gesichert. Ein Ende der Blattfeder ist am Behälter 1 befestigt, während deren freies Ende am Kammrücken aufruht, letzteren teilweise umgreift oder in Ausnehmungen des Kammes eingreift und diesen lediglich durch Reibung in seiner Stellung sichert. Der Gegenstand der Erfindung ist   selbstverständlich-nicht   nur auf die dargestellten Ausführungsformen eingeschränkt. 



   So können beispielsweise die   Sicherungsvorrichtungen   ihre Klemm-oder Sperrwirkung in einer beliebigen Richtung quer zum Kamm ausüben. Auch kann bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 und 2 die Druckfeder 5 entfallen und das Innenende der Blattfeder 6 derart ausgebildet werden, dass sie den Drücker 4 in seine unwirksame Stellung zu drängen sucht. Ebenso kann der Kamm als Schuber ausgebildet sein und zu seiner Bewegung eine durch einen Schlitz im Behälter nach aussen tretende Handhabe besitzen. 



   Die Kämme bzw. die Gehäuse derselben können naturgemäss aus jedem zweckmässigen Material sowie in beliebiger Form hergestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taschenkamm mit als Behälter ausgebildetem Griff, der in seiner Längsrichtung ausgezogen und in der ausgezogenen Stellung gesichert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der verschiedenen Stellungen des Kammes zum Behälter federnde oder federbeeinflusste Organe vorgesehen sind, die eine quer zum Kamm gerichtete   Klemm-oder   Sperrkraft ausüben.

Claims (1)

  1. 2. Taschenkamm nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden oder federbeeinflussten Organe der Sicherungsvorrichtung Sperrzähne tragen, welche in Kerben im Kammrücken eingreifen.
    3. Taschenkamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm als Schuber ausgebildet ist und zu seiner Bewegung eine durch einen Schlitz im Behälter nach aussen tretende Handhabe besitzt.
    4. Taschenkamm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung einen als Verschlussklappe (8) des Behälters (1) ausgebildeten Hebel aufweist, welcher über eine Blattfeder (6), deren oberes umgebogenes Ende ebenfalls als Sperrzahn (10) ausgebildet ist, durch einen am unteren Ende der Blattfeder (6) angreifenden Drücker (4), der unter Einwirkung einer Rückholfeder (5) steht, betätigt werden kann.
    5. Taschenkamm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung einen den Kamm (2) umfassenden Bügel (14) mit an der Innenseite befindlichem Sperrzahn aufweist, der einerseits durch eine im Behälter (1) angebrachte Feder (13) gegen den Rücken des Kammes (2) gedrückt wird und anderseits zum Lösen der Sicherungsvorrichtung durch einen der Feder (13) gegenüberliegenden, in der Wand des Behälters (1) sitzenden Drückknopf vom Kammrücken abgehoben werden kann.
    6. Taschenkamm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung einen im Rücken des Behälters drehbar befestigten, unter Einwirkung einer Feder (21) ständig gegen den Kammrücken gedrückten Hebel (19) aufweist, der am Ende einen Sperrzahn (20 J. trägt.
    7. Taschenkamm nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung aus einer am Rücken des'Behälters (1) befestigten Feder (22) besteht, welche EMI2.1
AT128131D 1931-05-06 1931-05-06 Taschenkamm. AT128131B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532505A (en) * 1948-03-24 1950-12-05 Louis L Love Combination comb and hairbrush
DE923934C (de) * 1952-04-19 1955-05-31 Anton Stowasser Feststehender, zusammenklappbarer Taschenkamm
DE1160143B (de) * 1962-06-23 1963-12-27 Emil August Schofer Fa Taschenschiebekamm

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE923934C (de) * 1952-04-19 1955-05-31 Anton Stowasser Feststehender, zusammenklappbarer Taschenkamm
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