DE464840C - Kastenfalle mit selbsttaetiger Verriegelung des Falldeckels - Google Patents
Kastenfalle mit selbsttaetiger Verriegelung des FalldeckelsInfo
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- DE464840C DE464840C DER71299D DER0071299D DE464840C DE 464840 C DE464840 C DE 464840C DE R71299 D DER71299 D DE R71299D DE R0071299 D DER0071299 D DE R0071299D DE 464840 C DE464840 C DE 464840C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/02—Collecting-traps
- A01M23/08—Collecting-traps with approaches permitting entry only
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Description
Bei den bekannten Kastenfallen, die aus umgekehrt ineinandergeschachtelten E-förmigen
Blechschienen bestehen, läßt die Sperrungsauslösung der gespannten 'und die Verriegelung
der geschlossenen Falle zu wünschen übrig. Die Empfindlichkeit der Auslösung wird durch zu starke Federn oder Gewichte
ungünstig beeinflußt, welche aber in dieser Stärke notwendig sind, da sie nicht
ίο nur zum Zuschlagen, sondern auch zum Zuhalten
des Falldeckels dienen müssen, um ein Entweichen der gefangenen Tiere zu verhindern;
bei Anwendung eines besonderen Schneppers an den Verschlußteilen werden noch stärkere Federn benötigt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kastenfalle, welche diese Fehler vermeidet und
eine selbsttätige, stets gleichmäßige Sperrungsauslösung von großer Genauigkeit und
Empfindlichkeit besitzt. Diese Wirkung wird erzielt, indem die Feder als solche nur zur
Sperrungsauslösung und zum Offenhalten des Falldeckels, nicht aber zu dessen Zi haltung
dient; die letztere erfolgt durch, eine Verriegelung, wobei die Feder zwar mitwirkt,
aber nur als Bestandteil des Riegels.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Falle dargestellt, und zwar
zeigt
Abb. ι die geschlossene Falle in Seitenansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht der Feder mit den Ausschnitten,
Abb. 3 die offene fangbereite Falle in Seitenansicht,
Abb. 4 die Vorderansicht der Falle, vom Eingang gesehen,
Abb. 5 einen Querschnitt der Falle nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 6 die Rückseite der Falle.
Die Falle ist in an sich bekannter Weise aus umgekehrt ineinandergeschachtelten U-förmigen
Blechschienen 1, 2 gebildet. Die obere Schiene 1 ist um die Zapfen 3 drehbar in
der unteren Schiene 2 gelagert und bildet, wie üblich, den Falldeckel, während die
Schiene 2 das Unterteil des Kastens bildet.
In bekannter Weise ist der Falldeckel 1 an der Eingangsseite der Falle mit einem Verschluß
versehen, während das Unterteil 2 an der entgegengesetzten Seite umgebogen ist, so daß eine Kastenrückwand gebildet ist.
Auf dem Boden des Unterteils 2 ist an der Eingangsseite die flache Feder 4 befestigt,
welche den ganzen Boden überdeckt.
Der Falldeckel 1 ist auf beiden Seiten mit den Zungen 5 und -6 verseilen. Die
Zungen 5 dienen als Anschlag auf dem Boden bei OffenstelLung der Falle (Abb. 3). Die
Zungen 6 stecken bei geschlossener Falle (Abb. 1) mit ihren unteren Enden in den
längEchen Ausschnitten 9 der Flachfeder 4 (Abb. 2). Der winkelförmige Ansatz 7 an
den Zungen 6 dient Herbei für die Feder 4 als Anschlag nach oben. Das gefangene Tier
kann die Falle nicht öffnen, indem es sich
gegen den Deckel stemmt, da dieser durch die Zungen 6 in der Flachfeder 4 verriegelt
ist. Eine Entriegelung durch das Gewicht des Tieres kann nicht eintreten, da die Feder
4 nur dann bewegt wird, wenn das Tier sich an ihrem freien Ende, d.i. in dem dem
Eingange entgegengesetzt liegenden Kastenteil, befindet, wo es nicht (entweichen kann.
, Nähert es sich dagegen dem Ausgang, so tritt die Verriegelung sofort wieder ein.
Soll die Falle geöffnet werden, so drückt man die Feder 4 herunter, um die Zungen 6
freizugeben, indem man durch den Ausschnitt 13 in der Rückwand des Unterteils 2 auf die
Zunge 11 der Feder 4 drückt, wobei man den Falldeckel 1 hochstellen kann.
Hierdurch kommen die Zungen 6 mit ihren Ecken 8 in die kleinen runden Löcher 10 der
Feder 4, während gleichzeitig die Zungen 5 durch die Ausschnitte 12 in der Feder 4 hindurchgehend
auf dem Boden des Unterteils 2 anschlagen und so den Hub genau in der Spannungsstellung begrenzen. Der schwache
Reibungswiderstand, den die Ecken 8 in den Löchern 10 finden, verbunden mit dem Federdruck,
genügt, um den Falldeckel 1 in der Offenstellung festzuhalten.
Der Druck der Feder 4 läßt aber etwas nach, sobald sich darauf ein Tier ihrem freien
Ende nähert, wo der Köder lose ausgelegt wird, die Ecken 8 gleiten über die Löcher 10
hinweg, und der Falldeckel 1 schlägt zu. Hierbei geraten die Zungen 6 des Falldeckels
ι in die Ausschnitte 9 der Feder 4 und werden darin vierriegelt, da nunmehr beim
Heben des Falldeckels 1 der Zug in der Längsrichtung der Feder wirkt.
Dieser Verriegelungsvorgang erfolgt nahezu reibungslos, da in diesem Augenblick
das Tier die Feder belastet, also schwächt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kastenfalle mit selbsttätiger Verriegelung des Falldeckels, gekennzeichnet durch eine auf dem Kastenboden angebrachte Flachfeder (4), welche mit Ausschnitten (9 und 10) versehen ist und bei OffensbeUung· Zungen (6) des Falldeckeis (1) in den Ausschnitten (10) festhält, bei Belastung durch ein Tier aber fallen läßt und in den Ausschnitten (9) verriegelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER71299D DE464840C (de) | 1927-05-26 | 1927-05-26 | Kastenfalle mit selbsttaetiger Verriegelung des Falldeckels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER71299D DE464840C (de) | 1927-05-26 | 1927-05-26 | Kastenfalle mit selbsttaetiger Verriegelung des Falldeckels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464840C true DE464840C (de) | 1928-08-28 |
Family
ID=7414131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER71299D Expired DE464840C (de) | 1927-05-26 | 1927-05-26 | Kastenfalle mit selbsttaetiger Verriegelung des Falldeckels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464840C (de) |
-
1927
- 1927-05-26 DE DER71299D patent/DE464840C/de not_active Expired
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