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Koffer oder koifprähnlicher Behälter.
Die Erfindung betrifft einen. insbesondere zur Aufnahme von Kleidungsstücken geeigneten Koffer oder koffrrähnlichell Behälter mit einer Verschlussvorrichtung zur selbsttätigen Verbindung des Bodenteiles mit dem auf ihm verstellbaren Deckelteil
Es sind Koffer bekannt, deren Deckel und Bodenteil je nach dem erforderlichen Rauminhalt in einer innerhalb bestimmter Grenzen veränderlichen Entfernung verbunden werden können. Die Schliess- und Scharnierbänder dieser Koffer sind als teleskopartig gegeneinander verschiebbare Teile
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Diese Mittel sind eine Sperrklinke, die an einem Teile des Koffers befestigt ist und mit den Zähnen einer, auf dem andern Kofferteile angebrachten Zahnstange zum Eingriff gelangt.
Es ist auch bereits bekannt, den Eingriff der Sperrklinke mittels einer Vorrichtung zu lösen, die durch Aufklappen des Schliessbandes betätigt wird.
Gegenstand der Erfindung ist ein Koffer oder kofferähnlicher Behälter mit einer VerschlussVorrichtung. deren Bestandteile ohne oder mit nur wenig Spiel ineinandergreifen und aus ihrer Verbindung leicht und augenblicklich gelöst werden können. Zu diesem Zwecke ist der Kofferversehluss aus zwei
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vorriehtung versehen, die derart beschaffen ist. dass die Verschlusshüsen unmittelbar nach erfolgtem Zusammenschieben bis zu einer innerhalb bestimmter Grenzen liegenden Stellung selbsttätig zur festen
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teilen durch Scharnierglieder verbunden sein.
Die Kupplungs- oder Befestigungsvorrichtung der Verschlusshülsen gehört zur Type der Reibungskupplungen.
Der Erfindungsgegenstand ist so konstruiert. dass eine der anliegenden Gleitflächen der Verschluss-
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Hülseneinstellung auf einer Gleitfläche der Hülse festgeklemmt wird. Das Festklemmen der Kugel oder Rolle erfolgt mittels einer abgeschrägten Ausnehmung eines unter Federdruckwirkung stehenden Gleitstabes. Letzterer hat ein aus der Verschlusshülse hervorstehendes Ende, so dass der Gleitstab aus seinem festen Eingriff mit der Kugel oder Rolle gestossen und dadurch die Entkupplung der Verschluss- hülsen bewirkt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in verschiedenen AusfÜhrungsformen.
Die Fig. 1 und 2 sind Schaubilder des Koffers mit der Verschlussvorrichtung. Fig. 3 stellt die Drauf-
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geben eine Ansicht und eine Draufsicht einer andern Ausführungsform wieder. Die Fig. 7 und 8 zeigen die Draufsicht und Ansicht einer ähnlichen Ausführungsform wie nach den Fig. 3 und 4, wobei jedoch die Entkupplung der Verschlusshülsen statt mittels eines aufklappbaren Schliessbandes von Hand aus erfolgt.
Der Koffer besteht aus dem Bodenteil 3 und dem Deckelteil 2. Auf dem Bodenteil. 3 des Koffers sind zwei Schlösser 4 befestigt. mit denen die Sehliessbänder 5 der auf dem Deckel 2 befestigten Verschluss- hülsen im Eingriff stehen.
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ausgestatteter Kopier in zusammengezogenem. geschlossenem Zustande beinde. Wenn der Koffer geöffnet werden soll, wird jedes Schliessband 5 in der Üblichen Weise durch Seitwärtsschieben des Schlossteiles 27 befreit und der Anschlag 11 durch Aufklappen des Schliessbandes 5 gegen das vorstehende Ende des Gleitstabes 10 gestossen und dadurch die Kupplungswirkung der Rolle 1 : J aufgehoben.
Wenn der Kofferdeckel nunmehr um den Scharnierbolzen 24 gedreht wird, findet eine ähnliche Wirkungsweise wie die vorhin beschriebene zwischen dem Anschlag 11 und dem Ende des Gleitstabes 20 statt, so dass die Verschlusshülsen 7 und 8 frei werden. auseinander gezogen werden können und der Kofferdeckel 2
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entsprechenden Ausmasse gedrückt, worauf die Kupplungsrollen 13 sogleich in Wirksamkeit treten und das Auseinanderziehen der Kofferteile 2 und 3 so lange verhindern, bis die Schliessbänder 3 wieder aufgeklappt werden.
Bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Abart des Schliessbandes wird das aus der Verschluss- hülse vorstehende Ende des Gleitstabes 10 statt mittels des Anschlages 11 des Scbliessbandes 5 mit Hilfe eines Knopfes 30 betätigt, der mit einem Stift durch einen Schlitz der Verschlusshülse 10 reicht und mit
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Hülse 7 vorgesehenen Neigungsflächen 32 und der Innenfläche der Hülse 8 festklemmt. Die klemmende Wirkung der Feder 15 auf die Rolle 13 wird aufgehoben, sobald die Feder 1. mittels des Knopfes 30 zusammengedrückt und die Rolle l') durch die Nase, am Ende des Gleitstabes 10 aus der Klemmstellung entfernt wird.
Um zu verhindern, dass die Hülse 7 aus der Hülse 8 gänzlich herausgezogen werde, ist letztere an ihrer Unterseite mit einem Längsschlitz 40 versehen, in den ein an der anliegenden Fläche der Hülse 7 befestigter Stift reicht Diese Konstruktion kann jedoch auch durch irgendeine andere Vorrichtung ersetzt werden.
Statt einer einzelnen Kupplungsvorrichtung auf einer Seite am Ende der Hiilse 7 kann auch je eine Kupplungsvorrichtung auf beiden Seiten angeordnet sein.
Wenn Verschlusshülsen mit an beiden Enden vorgesehenen Scharniergliedern angewendet werden. lässt sich der Koffer, selbst wenn er auf seinen kleinsten Rauminhalt zusammengedrückt wurde, leicht öffnen, wobei seine prismatische Gestalt erhalten bleibt.
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der Koffer ohne Anstrengung und ohne dass sich die beiden Kofferteile gegenseitig in der Bewegung hindern. geöffnet werden kann.
PATENT-ANSPRÜche : ]. Koffer oder kofferähnlieher Behälter bestehend aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen und einer zweiteiligen Versehlussvorrichtung von veränderlicher Länge, dadurch gekennzeichnet. dass
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Grenzlagen durch eine Kupplungs- oder Befestigungsvorrichtung (10, 12, 13) selbsttätig verbunden werden können.