AT91706B - Selbstschließendes Schloß, insbesondere zum Anschließen von Kleidungsstücken. - Google Patents

Selbstschließendes Schloß, insbesondere zum Anschließen von Kleidungsstücken.

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AT91706B
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Julius Brunner
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Julius Brunner
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    Selbstscl1liessendes   Schloss, insbesondere zum Anschliessen von   Kleidungsstücken.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätig   schliessendes Schloss,   bei welchen der eine   Bügelarm   durch in einen Hohlkonus geführte Kugeln, Walzen od. dgl. infolge Reibung festgehalten wird. 



   Nach vorliegender Erfindung ist eine mit einem die Kugeln od. dgl. aufnehmenden Kugelansatz versehene Hülse mit an einer Scheibe angelenkten Gabel verbunden, sodass bei Betätigung der Scheibe durch einen   Schlüssel od.   dgl. zwecks Öffnens des Schlosses ein Herausziehen der inneren Hülse aus der äussern Hülse und hiemitein Nachlassen der zwischen Kugeln od. dgl. und Bügelarmen auftretenden Reibung erfolgt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer schematischen Ausführungsform beispielsweise dargestellt. 



   Das Schloss besteht aus zwei, an entgegengesetzten Seiten des Schlosses vorhandenen Bügeln 2. 



  Das eine Ende der   Schliessbügel   wird in einem Zylinder 3 derart geführt, dass dieses Ende des Bügels einen Bund   4   samt einer Erweiterung5 aufweist. Der Zylinder 3 besitzt in seinem Inneren eine Schraubenfeder 6, welche sich gegen den Bund 4 stützt und die Wirkung hat, die beiden Bügel 1 auseinander zu pressen. Um beim Zusammenpressen der Bügel infolge ihrer Erweiterung 5 eine gute Führung zu gestatten, sind diese Erweiterungen entsprechend lang ausgeführt und an ihren freien Enden derart abgeschrägt, dass bei vollkommenem Zusammenschieben der Bügel, die abgeschrägten Kanten der Eiweiterung 5 aneinander anliegen. 



   Der andere freie Arm des   Schlossbügels   kann in eine Hülse 7   eingesehoben   werden. Diese Hülse besitzt an dem, dem Bügel zugekehrten Ende eine konische Erweiterung 8. in welcher Ausnehmungen 9 vorhanden sind. Die Ausnehmungen 9 sind derart gewählt, dass noch ein Teil der Kugel 10 in das Innere der HÜlse 7 eintritt. Die Hülse 7 ist von einer weiteren Hülse 11 umschlossen und besitzt diese letztere an dem, dem Schlossbügel zugekehrten Ende einen Hohlkonus   12,   gegen welchen die, in dem Konus 8 eingesetzten Kugeln   10 anliegen.   Das aus der äusseren Hülse 11 herausragende Ende der inneren Hülse 7, ist zu einer Gabel 13 ausgebildet, welche an einer Scheibe   14   gelenkig in   Längsschlitzen   20 befestigt ist. 



  Die Scheibe 14 besitzt eine Nase   15,   die sich oberhalb eines Schlüsselloches 16 befindet. 



   In dem Hohlraume. der zwischen der äusseren Hülse 11 und der inneren Hülse 7 vorhanden ist, befindet sich eine Schraubenfeder   17,   welche die Wirkung hat, die innere Hülse 7 samt ihren Kugeln 10 gegen den Hohlkonus 12 zu pressen. An Stelle der Kugeln können selbstverständlich auch Walzen, oder ähnliche Vorrichtungen verwendet werden. 



   Das beschriebene Schloss kann entweder einfach, oder, wie es in der Zeichnung dargestellt, symmetrisch gebaut werden. Die Scheibe 14 ist an einem Zapfen 18 gelagert, welcher in dem, die ganze Vorrichtung einschliessenden Gehäuse 19 befestigt ist. 



   Die Wirkungsweise dieses Schlosses ist folgende :
Sobald die Bügel entgegen der Wirkung der Feder 6 gegeneinander bewegt werden, tritt der freie Arm des Bügels in die Hüise 7 ein und stösst hiebei auf die, in das Innere dieser Hülse ragenden Kugeln 10 welche sich an diesem Arm abrollen, so dass ein leichtes Einschieben des Bügelarmes in die Hülse 7 erfolgt. Sobald jedoch der Bügel durch irgend eine Kraft aus dieser seiner Lage herausgezogen wird, haben die Kugeln die Tendenz, sich in der entgegengesetzten Richtung abzurollen und ziehen hiebei die ganze innere Hülse 7 gegen den Hohlkonus 12 der äusseren Hülse 11.

   Dadurch erfolgt ein Anpressen der Kugel eines- 
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   des Bügels aus der inneren Hülse 7, erfolgen soll, muss diese Hülse 7 ein kurzes Stück aus der äusseren Hülse 11 herausgezogen werden, so dass die Anpressung der Kugeln an den Hohlkonus 1"2 nachlässt und sieh die Kugeln hieduroh aus dem Inneren der Hülse 7 bewegen können. Infolge der Wirkung der Feder 6,   
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 folgen. 



     Dieses, sich selbsttätig schliessende Schloss,   das insbesondere zur gesicherten Aufhängung von
Kleidungsstücken Verwendung finden soll, wird auf dem Kleiderrechen aufgehängt und sodann der   ent-     sprechende Bügel   durch leichten Fingerdruck, entgegen der Wirkung'der Feder 6 in seine Schliesslage gebracht, worauf auch dieser Bügel entgegen der Wirkung der Feder 6 ebenfalls durch leichten Druck in seine Schliesslage gebracht wird. Beim Öffnen mit Hilfe des Schlüssels, erfolgt der entgegengesetzte
Vorgang, wie er oben beschrieben wurde. 



   . Dieses automatisch sich schliessende Schloss kann auch als   Gepäcksicherung   auf Reisen, ferner als   0 Vorhängeschloss bei Wohnungs-, Boden- oder Kellertüren, sowie als Koffer-und Fahrradsehloss od. dgl. verwendet werden und nat insbesondere den Vorteil, dass die Bügel 1 in allen Lagen, sobald sie nur in   den Bereich der Kugel 10 kommen, festgehalten werden und können hieduroh Teile von beliebiger Ent- fernung durch dieses Schloss in Verbindung gbracht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbstschliessendes Schloss, insbesondere zum Anschliessen von Kleidungsstücken, bei. welchem 5 der Schliessbügelarm durch Reibung vermittelst in einem HohJkonus geführter Kugeln,'Walzen od. dgl. festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem die Kugeln od. dgl. aufnehmender Kegel- ansatz versehene Hülse (7) mit an einer Scheibe (14) angelenkter Gabel (13) verbunden ist, so dass bei Betätigung der Scheibe (14) durch einen Schlüssel od. dgl. zwecks Öffnens des Schlosses ein Heraus- ziehen der inneren Hülse (7) aus der äusseren Hülse (11) und hiemit ein Nachlassen der zwischen Kugeln 0 od. dgl. und Bügelarmen auftretenden Reibung erfolgt. EMI2.3
AT91706D 1921-06-18 1921-08-20 Selbstschließendes Schloß, insbesondere zum Anschließen von Kleidungsstücken. AT91706B (de)

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