DE528804C - Verfahren zur Herstellung von Nadeletiketten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Nadeletiketten

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DE528804C
DE528804C DES85988D DES0085988D DE528804C DE 528804 C DE528804 C DE 528804C DE S85988 D DES85988 D DE S85988D DE S0085988 D DES0085988 D DE S0085988D DE 528804 C DE528804 C DE 528804C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C7/00Affixing tags
    • B65C7/001Affixing tags using pins having at least one sharp pointed end

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Nadeletiketten Es «rar bislang nicht möglich, Nadeletiketten, d.li. Etiketten, die vor dem Anbringen an der Ware einen aus Draht bestehenden, mit dem Preisschild fest verbundenen Halter aufweisen sollen, mit vollkommen glatten und angescliliffenenNadelspitzen herzustellen. Dies erklärt sich daraus, daß bei der Herstellung von derartigen Nadeletiketten bislang ausschließlich in der Weise vorgegangen wurde, daß der die Befestigungsnadeln ergebende Draht von der Rolle kommend zugeführt und das für jedes Etikett benötigte Drahtstück erst unmittelbar vor dem Hindurchstechen durchKartonstreifen abgeschnitten wird. Bei diesem Verfahren ist es nun unvermeidlich, daß bei dem Abschneiden bzw. Abscheren des jeweils vorderen Drahtstückes unmittelbar vor seiner Vereinigung mit dem Etikettenstreifen Gratbildungen auftreten, die nicht mehr beseitigt werden können und beim Gebrauch des Etiketts Verletzungen der mit dem Etikett ausgezeichneten Ware hervorrufen.
  • Demgegenüber soll der Gegenstand der Erfindung die Möglichkeit bieten, den vorerwähnten Übelstand zu beheben und die beim Abscheren der Drahtstücke entstehenden Gratbildungen zu beseitigen. Im wesentlichen ist das zur Herstellung von Nadeletiketten dienende Verfahren gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die zur Nadelbildung dienenden Drahtstücke zunächst angeschliffen und darauf einzeln von einem Vorratsbehälter dem Etikett bzw. dem Etikettenstreifen zur Befestigung zugeführt werden. Die Drahtstücke, die die zur Befestigung der Etiketten dienenden Nadeln ergeben und vermittels Durchstechens und Umbiegens an den Etiketten befestigt werden müssen, sollen also nicht erst unmittelbar vor ihrer Vereinigung mit dem Etikettenstreifen von der Rolle abgeschnitten, also auch nicht mehr in der Rolle zusammenhängend zugeführt werden, vielmehr werden diese Drahtstücke gemäß der Erfindung an anderen Stellen auf die erforderliche Länge zugeschnitten, an den Enden angeschliffen und erst alsdann einzeln dem Etikrttenstreifen zwecks Befestigung zugeleitet, wobei die zugeschnittenen und an ihrem einen oder an beiden Enden angeschliffenen Drahtstücke in einen Vorratsbehälter aufgegeben werden, aus dem die Drahtstücke einzeln auf irgendeine bekannte Weise entnommen und in die Vorrichtung zum Biegen und Verbinden des Drahtstückes mit dem Etikettenstreifen gebracht werden.
  • Das Anschleifen der Nadelspitzen kann entweder in einer zur Herstellung der Nadeletiketten dienenden neuen Maschine selbst oder aber auf einer besonderen Vorrichtung erfolgen, die entweder der Maschine vorgebaut oder in beliebiger Entfernung von der Maschine, also beispielsweise auch in einem anderen Raum, aufgestellt sein kann.
  • Die Zuführung der in abgeschnittenen Längen in die Maschine eingebrachten Drahtstücke zu derjenigen Vorrichtung, die das Umbiegen und Hindurchdrücken der Drahtstücke durch den Etikettenstreifen vorzunehmen hat, kann mittels an sich bekannter Einrichtungen erfolgen, wie auch die Art und Weise der Verbindung der Drahtstücke mit dem Kartonstreifen beliebig sein kann.
  • In allen Fällen, also gleichviel wie die Zuführung der Drahtstücke zu der Biege- und Durchschlagvorrichtung stattfindet und gleichviel wie die Drahtnadeln mit den Etiketten verbunden werden, wird der Erfolg erzielt, daß die im Gegensatz zu dem bisher gebräuchlichen Verfahren bereits vorher in bestimmte Längen abgeschnittenen Drahtstücke vor der Vereinigung mit dem Etikett bzw. dem Etikettenstreifen bearbeitet bzw. angeschliffen, jedenfalls aber von Gratbildungen befreit werden können, so daß die bisher unvermeidlichen Beschädigungen leichter Stoffe durch die Rauheiten und Gratbildungen an den Spitzen vermieden -werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Nadeletiketten, bei der die Nadeln vermittels Durchstechens und Umbiegens an den Etiketten befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Nadelbildung dienenden Drahtstücke zunächst angeschliffen und darauf einzeln von einem Vorratsbehälter dem Etikett bzw. Etikettenstreifen zur Befestigung zugeführt werden.
DES85988D 1928-06-14 1928-06-14 Verfahren zur Herstellung von Nadeletiketten Expired DE528804C (de)

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