DE528698C - Verfahren zur Herstellung von Steaks - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steaks

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DE528698C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/06Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B4/066Freezing; Subsequent thawing; Cooling the materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powder, granules or flakes
    • A23B4/068Freezing; Subsequent thawing; Cooling the materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powder, granules or flakes with packages or with shaping in the form of blocks or portions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23L13/03Coating with a layer; Stuffing, laminating, binding, or compressing of original meat pieces

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Steaks Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Steaks, insbesondere von Fischsteaks oder Fischschnitten, die quer zu der Längsrichtung der Muskelfasern des Fischfleisches geschnitten sind.
  • Bisher hat man die infolge der Gräten, der Haut u. dgl. bei der Aufteilung von Fischen auftretenden Nachteile dadurch zu überwinden versucht, daß man Fischfilets herstellte. Diese Fischfilets bestehen aus den zwei Fleischstreifen, die zu beiden Seiten oder gleichlaufend zur Wirbelsäule oder zum Rückgrat des Fisches liegen. Sie sind tatsächlich frei von Gräten und können, falls es .gewünscht wird, enthäutet werden. Das Verkaufen von Fischfilets stellt an sich schon eine große Verbesserung gegenüber derfrüheren Lieferung des ganzen Fisches mit Gräten und Haut dar. Es hat aber noch verschiedene Nachteile: Da es sich bei Fischfilets um Längsteile des Fisches handelt, laufen die Muskelfasern mit der Länge des Filets in gleicher Richtung. Aus diesem Grunde sind Fischfilets zäher oder doch weniger zart, als Fischteile, bei denen das Fleisch im rechten Winkel zu den Fleischfasern geschnitten ist.
  • Ein anderer Nachteil dieser Filets besteht darin, daß sie nur aus Fischen von gewisser Größe hergestellt werden können, da es erwünscht ist, daß jedes Filet annähernd eine Portion für eine Person darstellt. Aus diesem Grunde kann man eine große Menge von Fischen nicht auf Filets verarbeiten, wie z. B. Heilbutt, Lachs, große Kabeljaus u. dgl., weil die aus diesen Fischen hergestellten Filets zu groß sind.
  • Ein anderer Nachteil dieser Filets ist, daß sie von unregelmäßiger Form, Dicke und Größe sind. Diese Tatsache hat viele nachteilige Folgen; z. B. werden die dünnen Stücke während des Kochens schneller gargekocht als die dicken, so daß es schwierig ist; eine Portion richtig garzukochen, ohne daß die anderen Portionen zuviel oder zuwenig gekocht werden. Wenn diese Stücke serviert werden, so erhält der eine ein dickeres oder besseres Stück als der andere. Die Filets sind infolge ihrer Masse auch für die Bratpfanne zu groß, und es ist schwer, sie gut einzupacken. Sie beanspruchen eine unnötige Menge von Packstoff, besonders wenn sie gefroren sind. Ferner ist bei der Herstellung der Filets große Sorgfalt aufzuwenden. Diejenigen, die zu groß oder zu klein und zerbrochen oder zerrissen sind, müssen ausgeschieden werden. Es ist daher schwer, Fischfilets in wirtschaftlich zufriedenstellender Weise herzustellen, und die Hersteller müssen daher mit mehr oder weniger großen Verlusten rechnen. Diese Nachteile werden durch Herstellung von Fischschnitten oder Fischsteaks vermieden. Unter Fischsteaks sind Fischteile zu verstehen, - die durch Zerschneiden des Fisches in der Querrichtung zu den Flossen, Schuppen und Eingeweiden erhalten werden. Gewöhnlich werden bei der Herstellung von Fischsteaks die Wirbelsäule und die Haut des Fisches nicht entfernt, was gewissermaßen ein Nachteil ist. Sonst besitzt die Herstellung von Fischsteaks aber den Vorteil, daß die quer geschnittenen Stücke ihre Zartheit behalten. Jedoch sind andere Nachteile vorhanden. Die Querschnittsfläche der Fische schwankt sehr stark innerhalb der Länge des Fisches. Daher sind von einem Fisch niemals zwei Steaks von gleicher Größe und Form zu erhalten. Es ist also unmöglich, die Größe und Form der Steaks zu vereinheitlichen und daher schwierig, die Steaks sauber und wirtschaftlich einzuwickeln oder zu verpacken. Ferner weisen die Steaks, die aus der Bauchseite des Fisches geschnitten sind, die anhängenden Teile des Bauchfelles auf. Deshalb sehen die Steaks schlecht aus, und man hat, wenn man diese Teile entfernen will, einen ziemlich großen Verlust. Die Gräten, die in den Steaks zurückbleiben, sind unzweifelhaft nachteilig. Der Umfang des Fisches in der Nähe des Schwanzes macht es unmöglich, aus diesen Teil Steaks herzustellen, da sie zu klein für irgendwelchen Gebrauch sind. Daher müssen andere Methoden für die Herstellung von Steaks aus diesen Teilen des Fisches verwendet werden, wenn man nicht mit Verlusten arbeiten will.
  • Fischsteaks, wie sie im vorstehenden beschrieben sind, können nicht in vorteilhafter Weise aus Kabeljau, Heilbutt, Lachs und ähnlichen Fischen hergestellt werden, weil diese zu groß für eine einzige Portion sind. Sie müssen daher in verschiedener Weise geteilt werden, wobei einige der obengenannten Nachteile auftreten.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die obenerwähnten Nachteile vermeiden kann, wenn man Fischsteaks aus. einer Masse macht, die aus einer Mehrzahl von gräten-, haut-und schuppenlosen Fischstücken besteht, die in der Masse so angeordnet sind, daß die Muskelfasern zueinander gleichlaufen; und diese Fischfleischmasse, die zylindrische oder irgendeine andere Form besitzen kann, in der Querrichtung zerschneidet zu Stücken von praktisch gleicher Größe und Stärke.
  • Zweck der Erfindung ist die Herstellung von Fischsteaks von gewünschter Form und Größe, die aus einer Mehrzahl von quer zur Muskelfaserrichtung zerschnittenen Stücken von Fischfleisch bestehen, gegebenenfalls unter Verwendung von Mitteln,, die bewirken, daß die Form und Größe der Steaks erhalten bleibt. Ein weiteres Ziel der Erfindung geht dahin, ein Verfahren zur Herstellung von Fischsteaks zu schaffen, welches darin besteht, eine aus einer Mehrzahl von Fischstücken bestehende Fischfleischmasse, in der die Muskelfasern der einzelnen Fischstücke parallel zueinander verlaufen, in einem Gehäuse oder in einer Umhüllung zu formen und die geformte Masse schließlich quer zur Muskelfaserrichtung in Steaks , von gleichmäßiger und vorher bestimmter Größe und Form zu zerschneiden.
  • Es wurde ferner gefunden, daß man Steaks von bestimmter Form und Größe dann erhalten kann, wenn man eine geformte Fischfleischmasse mit Band o. dgl. in Form einer Schraubenlinie umwickelt, derart, daß eine Umhüllung geschaffen wird, in der die einzelnen Bandwindungen einander überlappen, worauf die erhaltene, mit Umhüllung versehene Fischfleischmasse in der Querrichtung zur Muskelfaser zerschnitten werden kann. Bei einem derartigen Verfahren ist es nicht erforderlich, die Umhüllung durch Klebmittel, Krampen, Nähte usw. zu befestigen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen Fig. i eine aus einer Mehrzahl von Fischfilets o. dgL geformte zylindrische Fischfleischmasse, die in schraubenförmig gewundenen Papierstreifen o. dgl. eingewickelt und zurrt Zerschneiden fertig ,ist, Fig.2 die Vorderansicht eines Steaks, die das um das Steak gewundene Einwickelband zeigt und Fig. g eine Aufsicht auf ein solches Steak. Mit i ist eine aus einer Mehrzahl von Stücken bestehende und eine bestimmte Form aufweisende Fischsteakrolle bezeichnet. Auf diese zylindrische Form ist die Erfindung aber nicht beschränkt, denn es können auch andere Formen verwendet werden. Die zylindrische Fischfleischmasse wird in der Weise hergestellt, daß man die Fischstücke, vorzugsweise Fischfilets mit zu ihrer Länge gleichlaufenden Muskelfasern in einer geeigneten Vorrichtung, wie einer Mulde oder einem halbzylindrischen Trog, zu einer Fischsteakrolle formt.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann man zur Bildung des Formtroges vegetabilisches Pergamentpapier verwenden, das beim Ablaufen von der Rolle zu einem Trog geformt wird, indem man die beiden Kanten gegenüber der Mitte des Papierstreifens hochbiegt. In diesen Papiertrog werden enthäutete, knochen- und grätenlose Fischstücke, wie z. B. Fischfilets, eingelegt, und zwar vorzugsweise in -der _ Längsrichtung des Troges und gleichlaufend zueinander. Beim Einfüllen der Filets in den Trog ist es zweckmäßig, die dünnen und -die dicken Teil der verschiedenen Fischstücke so, üb2reinanderzulegen, daß eine fortlaufend.: Fischmasse gebildet wird. Das Papier wird-beständig vorwärts bewegt, und ebenso werden dauernd Filets neu hineingelegt. Während der weiteren Vorwärtsbewegung des gefüllten Papiertroges werden die oberen Kanten des Troges so gehoben oder gefaltet, daß ein Rohr entsteht. Dieses Rohr umgibt und hält die fortlaufende zylindrische Filetmasse zusammen. Durch Faltung, Heftung, Vernähen oder in anderer Weise kann das gefüllte Rohr geschlossen werden.
  • Das Papier wird zweckmäßig vor oder während des Formvorganges der Fischsteakrolle angefeuchtet. Durch dieses Anfeuchten streckt sich das Papier während des Formvorganges. Wenn das Papier nicht angefeuchtet ist, kann es durch den Fisch feucht und dann später infolge Dehnung lose W'erden. Wenn gefrorene Fischsteaks hergestellt werden sollen, genügt es, nur die Ecken des Papiers, während sie feucht sind, zu überlappen.
  • Die fortlaufende, mit Papier umwickelte Fischsteakrolle, wie sie nach obigen Angaben hergestellt worden ist, wird darauf zu Steaks von gewünschter Dicke zerschnitten. Beim Schneiden der Masse dringt das Schneidwerkzeug sowohl durch den Fisch als auch durch das die Fischrolle umgebende Papier, so daß auf diese Weise ein scheibenförmiges Fischsteak erhalten wird, das von einem Band von wasserdichtem Papier umgeben ist. Gelegentlich mag es vorkommen, daß ein einziges außergewöhnlich großes Filet die ganze Papierröhre ausfüllt und so eine Steakrolle bildet, die aus einem einzigen Stück besteht. Für gewöhnlich wird die Steakrolle jedoch aus zwei oder mehreren kleineren übereinanderliegenden Stücken zusammengesetzt sein. In dem Fall, wo die Steakrolle aus einer Mehrzahl von einzelnen Stücken besteht, ist die Wirkung genau die gleiche, als wenn sie nur aus einem Stück besteht.
  • Die so hergestellten Steaks können gefroren und nachträglich in gewünschter Weise eingewickelt werden, um saubere und gut aussehende Packungen zu erhalten. Das Gefrieren dient nicht nur zur Konservierung, sondern bewirkt auch, daß die Form des Steaks und das zusammengesetzte Steak als einheitliches Gefüge erhalten bleibt, wenn es wieder aufgetaut wird.
  • An Stelle von Pergamentpapier kann man auch jedes andere Hilfsmittel und jeden anderen Stoff zum Zusammenhalten der Steaks verwenden. So sind beispielsweise befriedigende Ergebnisse mit Streifeh-von regeneiier= ter Cellulose, Gewebe, .Bindfaden u. dgl:. erlialten worden.
  • Die in der oben beschriebenen Weise hergestellten Steaks können verschiedene Form traben. An Stelle eines kreisförmigen oder scheibenförmigen Querschnittes wird es häufig vorgezogen, Steaks von elliptischem oder ovalem Querschnitt herzustellen, da die runden Steaks ohnehin die Neigung haben, eine solche Form anzunehmen. . Die elliptische oder ovale Form der Steaks entspricht außerdem mehr dem natürlichen Querschnitt einer großen Anzahl von Fischen- Um .Steaks von dieser Form zu machen, braucht das beschriebene Verfahren inkeiner Weise wesentlich geändert zu werden. Die zylindrische Fischsteakrolle, die ziemlich lose ist und die Fischmasse .enthält, kann nämlich durch leckten Druck entweder vor. oder während des Schneidens in die elliptische oder ovale Form umgeändert werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung werden die Filets in einer beliebigen Form zu einer. zylindrischen Masse geformt. In: denn Maße, wie die Fischrolle gebildet wird, und zwar vorzugsweise beim Austritt aus der Form, wird sie mit einem -Band oder Streifen 2 aus einem geeigneten Stoff umgeben.. ;Vorzugsweise wird dabei dieses Band: o. dgl. so in Schraubenlinie um die Fischrolle gelegt, daß sich die aufeinanderfolgenden Windungen überlappen, wie es in der Zeichnung gezeigt ist. Es wurde in der Praxis gefunden, daß ein Band von ungefähr 2,5 bis 5 cm, Breite eine genügend feste Hülle bildet, insbesondere dann, wenn die Wicklung so beschaffen ist, daß sich die aufeinanderfolgenden Windungen ungefähr um die halbe Breite des Bandes überlappen. Die so eingewickelte Fischsteakrolle wird dann in der Querrichtung mit einem Messer zerschnitten. Hat die Fischsteakrolle einen bestimmten Durchmesser und wird sie in Stücke von bestimmter Dicke zerschnitten, so erhält man Steaks von ganz bestimmtem Gewicht.
  • Diese Steaks eignen sich sehr gut zum Einwickeln und Verpacken in größeren Mengen. Sie können vor dem Einwickeln und Verpacken gefroren werden, wobei das Ge# frieren dazu dient, die Ware zu konservieren und außerdem die Form und den Zusammenhalt der Stücke des zusammengesetzten Steaks als einheitliches Gefüge zu wahren, wobei die Form der Steaks nach dem Gefrieren beibehalten wird.
  • Zum Einwickeln oder schraubenförmigen Umwinden der Fischsteakrolle kann verschiedener Werkstoff verwendet werden. Befriedigende Ergebnisse sind mit Pergamentpapier, regenerierter Cellulo'se, Geweben o. dgl.- erzielt worden. I Papier oder verschiedene andere Stoffe dehnen sich, wenn sie feucht werden, leicht aus. Daher dehnt sich- die Umhüllung der Steaks, wenn das Papier o. dgl. trocken angewendet und hinterher na13 wird, aus.und wird- locker. Um diesen Nachteil zu verhüten, wird das Band vor dem--Einwickeln des Fisches angefeuchtet.
  • Anstatt die .eingewickelte Masse in der oben beschriebenen . Weise zu. zerschneiden, um Steaks zu erhalten, kann sie auch in Stücke von 0,3 bis 1,5 m Länge. zerschnitten werden., Diese Stücke,. die -vorzugsweise zylindrische Gestalt haben, --werden gefroren und darauf zersägt oder im gefrorenen oder aufgetauten Zustand zu Steaks zerschnitten. Anstatt die eingewickelte Masse in Stücke -von bestimmter Länge zu zerschneiden, kann man auch Zylinder von bestimmter Länge formen und, wie beschrieben, einwickeln. Darauf können diese Stücke gefroren und endlich zerschnitten oder zersägt werden, und zwar im gefrorenen oder aufgetauten Zustand.
  • Aus obigen Ausführungen geht hervor, daß die schraubenförmige Verpackung eine besonders feste Hülle bildet, die die verschiedenen Stücke des Fisches ohne Klebmittel, Krampen o. dgl. zusammenhält.
  • Es wurde gefunden, daß die Neigung der Filets, aneinanderznhaften, noch verbessert werden kann, wenn sie - vor idem # Formen mit einer schwachen alkalischen Lauge vorbehandelt werden. -Diese Laugenbehandlung bewirkt, daß die chemische Beschaffenheit der Steaks erhalten bleibt, wenn -sie nachträglich gefroren werden sollen. Das Haften der einzelnen Fischstücke in den Steaks kann auch dadurch verbessert werden, daß man die Filets leicht austrocknen läßt. Durch dieses Trocknen wird die feuchte Oberflächenschicht, die eiweißartige und leimige Bestandteile enthält, klebrig, bevor die Filets zu Steaks geformt werden. -Obwohl diese Maßnahmen zur Verbesserung des Zusammenhaftens der Filets nützlich sind, sei erwähnt, daß sie keineswegs notwendig sind. Das Papier, Band o. dgl., das die Steaks umgibt, hält sie wirksam zusammen. Anderseits wurde gefunden, daß bei größter Haftwirkung der einzelnen -Fischteile der Steakrolle die Papierhülle .nur eine Zeitlang verwendet oder überhaupt nicht verwendet zu werden braucht, so daß aus mehreren Fischstücken gebildete Steaks erhalten werden können, die ohne eine- äußere .Hülle zusammenhalten.
  • An Stelle von Fischsteaks kann man in gleicher oder ähnlicher Weise auch Fleischsteaks herstellen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHt: i. Verfahren zur Herstellung von Steaks, insbesondere aus Fischfleisch, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Fleischstücken, z. B. Fischstücke, zu einer Masse von bestimmter Form geformt wird, in der die Muskelfasern der einzelnen Fleischstücke vorzugsweise miteinander gleichlaufen, und dann diese geformte Masse quer zur Muskelfaser zerschnitten wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fleischstücke, z. B. die Fischfilets, derart miteinander verbuni. den werden, daß sie eine fortlaufend zylindrische Fleischmasse bilden. 3. Verfahren nach. Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß Fleischstücke oder Fischfilets, deren Muskelfasern vorzugsweise miteinander gleichlaufen, auf 'einen die Umhüllung bildenden Stoff, beispielsweise Papier, gelegt werden und aus dem Papier o. dgl. und den Fleischstücken, insbesondere Fischstücken oder Fischfilets, ein mit Umhüllung versehener Zylinder gebildet und dieser Zylinder quer zur Muskelfaserrichtung zerschnitten wird. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus Fleisch, beispielsweise Fischfilets, eine im wesentlichen zylindrische: Masse gebildet und diese Masse mit einer Umhüllung versehen wird, die durch Umwicklung von Streifen von Papier o. dgl. in Form einer Schraubenlinie erzeugt wird. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umhüllung Streifen von Pergamentpapier, regenerierter Cellulose, Geweben u. dgl. verwendet werden. 6. Verfahren nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, - daß die Umhüllungsstreifen in einer Stufe des Verfahrens angefeuchtet und in Schraubenlinie so um den Fleischzylinder herumgewickelt werden, .daß sich die einzelnen Wicklungen des Umhüllungsstreifens überlappen. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fleischstücke, z. B. die Fischfilets, gefroren und ihre Oberflächen haftend gemacht oder in verschiedenen Stufen des Verfahrens gepreßt werden, um- im wesentlichen elliptische oder oval geformte Steaks zu erhalten. -ä. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die erhaltenen Steakrylinder ö. dgl. in Stücke von 0,3 bis 1,5 m Länge zerschnitten, diese Stücke gefroren und hinterher in gefrorenem oder aufgetautem Zustand zu Steaks zersägt oder zerschnitten werden. g. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die geformten Steakrollen von bestimmter Länge hergestellt, diese mit einer durch schraubenförmig um das Steak gewundenes Band erzeugten Umhüllung versehen und schließlich im gefrorenen oder aufgetauten Zustand in Steaks von gewünschter Stärke zerschnitten werden. .
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DE970140C (de) * 1954-05-07 1958-08-21 Norsk Frossenfisk A L Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gefrorenem Fleisch von Wirbeltieren, insbesondere Fischmuskulatur wie Fischfilets u. dgl.
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