DE524491C - Telegraphensystem, in welchem ausser den gewoehnlichen Sendern, Empfaengern und Verteilereinrichtungen zusaetzliche Empfaenger fuer UEberwachungszwecke vorhanden sind - Google Patents
Telegraphensystem, in welchem ausser den gewoehnlichen Sendern, Empfaengern und Verteilereinrichtungen zusaetzliche Empfaenger fuer UEberwachungszwecke vorhanden sindInfo
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- H04L5/00—Arrangements affording multiple use of the transmission path
- H04L5/22—Arrangements affording multiple use of the transmission path using time-division multiplexing
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Übertragungssysteme, insbesondere auf Telegraphensysteme
für den Mehrfachverkehr.
Der Hauptzweck der Erfindung ist, getrennte Kontrollaufzeichnungen für die ausgesandten
oder empfangenen Zeichenstromstöße in jeder Strombahn eines Mehrfachsystemes zu sichern.
Weiter geht die Erfindung darauf aus, eine Kontrollaufzeichnung von Stromstößen herzustellen,
die während der Übertragung umgekehrt, aber vor der Aufzeichnung gleichgerichtet
worden sind, so daß sie direkt abgelesen werden können.
Es ist bekannt, in Mehrfach-Telegraphensystemen rotierende Verteiler zu benutzen,
die Signale über vier Wege übertragen. Um bei solchen Anordnungen eine Verzerrung der
empfangenen Signale und das Wandern der Nullinie zu verhindern, hat man die Polarität
der Leitungsbatterie am Ende eines jeden Kanales umgekehrt. Auf diese Weise werden,
da die Zahl der Stromstöße in jeder Bahn dieselbe ist, die Polaritäten ausgeglichen, und
eine erhebliche Verlagerung der Nullinie kann nicht mehr stattfinden. Es ist auch bekannt,
in Signalsystemen Hilfsschreiber am Sende- und am Empfangsende einer Übertragungsleitung
zu benutzen, um eine Kontrollaufzeichnung der Signalstromstöße vor und nach der Übertragung zu erhalten; diese Hilfsschreiber
wurden in Reihe mit dem Sender oder mit dem Empfänger geschaltet.
Wenn nach dem gewöhnlichen Verfahren die Polaritäten der Leitungsbatterie am Ende
eines jeden Weges umgekehrt wurden, zeigte es sich hierbei, daß die eine Polarität die
andere überwog. Um dies zu vermeiden, werden die Polaritäten der Zeichen- und der
Trennbatterien zwischen dem zweiten und dem dritten Stromstoß einer jeden Kombination
bei dem Aussenden von Signalen umgekehrt. In den fünf Strombahnen, von welchen jede für die Übertragung von fünf
Stromstößen eingerichtet ist, erhält man dann dreizehn Impulse von einer Polarität und
zwölf von der anderen Polarität, und bei der Verwendung der gewöhnlichen Aufzeichnungsmittel
würde deshalb das Entziffern der Aufzeichnungen sich sehr schwierig gestalten. Um eine leserliche Aufzeichnung zu erhalten,
wird deshalb jeder Stromweg mit einem eigenen Schreiber versehen. Erfindungsgemäß
sind diese Schreiber mit einem Ring verbunden, der entweder mit den Senderingen oder den Empfangsringen der Verteiler oder
sowohl mit den Sende- wie mit den Empfangsringen in Verbindung steht. Der dritte Ring
ist in Gruppen von Segmenten unterteilt, deren Anzahl der Anzahl der Stromwege entspricht;
mit jeder Gruppe ist ein Schreiber verbunden.
Bin weiteres Kennzeichen der Erfindung
ist die Bauart der Schreiber, welche als Differentialheberschreiber gestaltet sind. In dem
Schreiber wird eine gewöhnliche Heberfeder durch eine magnetisch gedrehte Spule bewegt,
ίο welche zwischen den Polen eines Dauermagneten
angeordnet ist und an deren Enden ein Widerstandspotentiometer angelegt ist.
Der Mittelpunkt des Potentiometers ist geerdet oder in anderer Weise so angeordnet,
daß der Rückstromkreis für die Signale geschlossen ist.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist als Beispiel in den beiliegenden Zeichnungen
dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch die Sendeausstattung einer Landstation mit mehreren Bandsendern
und mit einem rotierenden Verteiler, dessen Senderinge über eine Landtelegraphenleitung
mit einer Verstärkerstation verbunden sind,
Abb. 2 zeigt die Ausstattung der Verstärkerstation, bei welcher die Empfangs- und
Senderinge durch Verstärkerrelais miteinander verbunden sind. Die Verstärkerstation
ist über ein Unterseekabel mit einer entfernten Station verbunden.
Abb. 3 zeigt die Ausstattung dieser entfernten
Station, die die Empfangsringe eines rotierenden Verteilers und die WTählermagnete
einer Gruppe von Telegraphendruckern enthält, deren Anzahl mit der Anzahl der Sender in Abb. 1 übereinstimmt.
In den Abbildungen sind nur diejenigen Teile der Stationsausstattungen gezeigt, die
notwendig sind, um die Erfindung genau darzustellen.
Die rotierenden Verteiler sind für ein Fünfwege-Mehrfachsystem
eingerichtet und rotieren in Synchronismus. Jeder Verteiler ist mit einem Kontrollring versehen, der zur Durchschaltung
einer Gruppe von Heberschreibern dient, mittels welcher die ausgesandten und
empfangenen Stromstöße aufgezeichnet werden.
Beschreibung der Einrichtung
Die in Abb. 1 gezeigten Sender A, B, C, D, E werden durch Lochstreifen betätigt.
Die Sender sind mit dem unteren, in Segmente unterteilten Ring der Ringgruppe 101 verbunden. Die Gruppe besteht aus drei Ringen.
Der untere Ring ist der eigentliche Sendering, der mittlere ist der gemeinsame
Ring und der obere ist der Kontrollring, der angeordnet ist, um für jeden der angeschlossenen
Heberschreiber eine Verbindung zu schaffen. Der untere Ring ist in fünfzig
gleiche Segmente unterteilt, die paarweise verbunden sind, so daß in Wirklichkeit nur
fünfundzwanzig Segmente vorhanden sind. Fünf solcher Segmentpaare sind jedem
Strom weg zugeordnet, um die Anordnung in Übereinstimmung mit dem Fünf er aiphabet
des Baudotsystems zu bringen. Mit jeder Gruppe von fünf Segmenten ist einer der
Sender A, B, C, D und E verbunden. Der
obere Ring oder Streuungsring ist in zehn Segmente von verschiedenen Längen unterteilt, indem fünf Segmente von einer Länge
und fünf von einer anderen Länge sind. Die Segmente verschiedener Länge sind paarweise
verbunden, und jedes Paar ist mit einem der Heberschreiber 102-106 verbunden. Der
Kontrollring kann auch in fünf Segmente von gleicher Länge unterteilt sein, es ist aber aus
Gründen, die aus der folgenden Beschreibung hervorgehen werden, vorteilhaft, den Ring so
zu gestalten, wie es die Abb. 1 zeigt. Die Sender A, B1 C, D, E drücken der Leitung
107 Trennstromimpulse auf, welche am Ende eines jeden Stromweges ihre Polaritäten
wechseln. Es können z. B. die Trennstromstöße in den Leitwegen der Sender A, C, E
von einer Polarität und die Trennstromstöße in den Leitwegen für die Sender B und D von
einer anderen Polarität sein. Die Zeichenstromstöße haben selbstverständlich immer
eine andere Polarität als die Trennstromstöße. Die für die Ringgruppe ior angeordnete
Bürste 108 kann sämtliche Ringe dieser Gruppe bestreichen. Die Bürste bewegt sich
über die Segmente der unteren Ringe, um die Leitungsstromsätze auszusenden, und während
der Aussendung dieser Stromstöße werden ähnliche Stromstöße über den Streuungs-
ring dem Schreiber desjenigen Stromweges zugeführt, durch welchen die Bürste gerade
passiert. Die Schreiber 102-106 sind Heberschreiber bekannter Art, bei welchen
die elektromagnetisch betätigte Spule zwi- mischen den Polen eines Dauermagneten liegt.
Die Schreiber zeichnen die Stromstöße auf in der Form, in welcher sie über die Leitung
107 gesandt werden. Die Impedanz der Spulen ist so hoch, daß der für ihre Magne- Hc
tisierung notwendige Strom nur eine vernachlässigbare Wirkung auf den Hauptsignalstrom
ausübt.
Gemäß Abb. 2 endet die Leitung in einem polarisierten Relais 201 ohne Vorspannung, 11;
welches auf die ankommenden Signale anspricht, und während die Bürste 202, gleichzeitig
mit dem Wirken des Relais, über der Empfangsringgruppe 203 des Verteilers
gleitet, erzeugt das Relais 201 entsprechende 12t Polaritäten, um die Übertragungsrelais
204-208 in Reihenfolge zu betätigen. Das
Relais 201 wird als vorspannungslos bezeichnet, weil sein Anker auch nach Aufhören
eines Stromes so lange in Anlage gegen einen Kontakt verbleibt, bis ein Stromstoß entgegengesetzter
Richtung eintrifft. Der untere Ring der Gruppe 203 ist in fünfzig gleiche Segmente unterteilt, die in fünf Gruppen zu
je zehn Segmenten angeordnet sind.
Jedes zweite Segment in jeder Gruppe ist mit einem der fünf Übertragerrelais verbunden,
und da diese Relais für die fünf Gruppen gemeinsam sind, sind die erwähnten Segmente
in jeder Gruppe zuerst vielfach geschaltet und außerdem mit den ihnen zugeordneten Relais
\*erbunden. Diejenigen Segmente, die zwischen den mit den Übertragerrelais verbundenen
liegen, sind stromlos und dienen als Puffer. Da die Signale über ein Unterseekabel
209 gesandt werden sollen, würden die in der Empfangsstation empfangenen Signale
in einem Fünfwegesystem stark verzerrt werden, wenn nicht Vorkehrungen getroffen werden,
um die Polaritäten der Signale so genau wie möglich auszugleichen, bevor sie dem
Kabel aufgedrückt werden. Bestehen die Signale aus abwechselnd positiven und negativen
Stromstößen, so würde die empfangene Welle auch vollständig regulär sein. Bestehen
aber die ausgehenden Signale beispielsweise aus einer Kombination von zwei
positiven Stromstößen und einem negativen Stromstoß, und wiederholt diese Kombination
sich ununterbrochen, so würde, kurz nachdem die Kombination an das Empfangsende
gelangt, die positive Welle zu wachsen anfangen, und das Wachsen der positiven Welle
würde andauern, bis die maximale Kabelaufladung erreicht ist, die durch diese Kombination
erzeugt werden kann. Wenn die Signale mittels eines Heberschreibers auf ein bewegliches Band aufgezeichnet werden, so
zeigt es sich, daß die Nullinie der Stromstoßserie nach der positiven Seite verschoben ist.
Werden die positiven und negativen Stromstoße in verschiedenen Kombinationen ausgesandt,
so ändert sich ebenfalls die Vorspannung, und die Nullinie wandert zuerst in positiver
Richtung und darauf in negativer Richtung. Bei dem in der Zeichnung dargestellten
Fall, bei welchem die Trennbatterie in dem ersten, dritten und fünften Stromweg von einer Polarität und in dem zweiten und
dem vierten Leitweg von einer anderen Polarität ist (s. Abb. 1), ist es notwendig, um
genügenden Ausgleich zu schaffen, die Polaritäten gewisser Signale in jedem Stromweg
umzukehren. Das in der Zeichnung gezeigte System ist deshalb derart angeordnet, daß die
Polaritäten der Trennbatterie zwischen dem zweiten und dritten Stromstoß einer jeden
Signalkombination, die ausgesandt wird, umgekehrt werden (s. Abb. 2). In der Zeichenbatterie
finden natürlich dieselben Änderungen statt, aber die Polaritäten sind immer hier entgegengesetzt zu denjenigen der Trennbatterie.
Die Umkehrung der Signalpolaritäten wird durch eine Umstellung der Batterieverbindungen
der Kontakte der Relais 206, 207, 208 bewirkt, die die letzten drei Stromstöße in jedem Leitweg empfangen. Die von
den Relais wiederhergestellten Stromstöße werden darauf von der Senderinggruppe 210
über das Kabel 211 in die entfernte Station gesandt. Die Senderinggruppe 210 ist von
ähnlichem Aufbau wie die in Abb. 1 gezeigte Ringgruppe 101 mit der Ausnahme, daß bei
der Gruppe 210 sowohl die Segmente des unteren wie diejenigen des oberen Ringes
paarweise angeordnet sind. In dem unteren Ring der Ringgruppe 210 ist jedes zweite
Segment in jedem Stromweg mit einem Anker eines der Übertragungsrelais 204-208 verbunden, und entsprechende Segmente für
jeden Stromweg sind in Vielfachschaltung mit den ihnen zugeordneten Relaisankern
verbunden. Die Segmente, die zwischen den mit den Relaisankern verbundenen liegen,
sind geerdet, damit die ausgesandten Signale kurz und scharf werden und dadurch eine
Verzerrung der empfangenen Signale vermieden wird. Der obere oder dritte Ring in
der Ringgruppe 210 ist für die Kontrollstromkreise bestimmt, welche durch die Heberschreiber
211-215 verlaufen. In dem dritten
Ring der Ringgruppe 210 sind die zwei Segmente eines jeden Leitweges mit
entgegengesetzten Seiten ihrer zugeordneten Schreiberspulen verbunden und erhalten einen
Teil des Stromes der von den Übertragerrelais wiederhergestellten Stromstöße, wobei
das kurze Segment den Strom der beiden ersten Stromstöße erhält und das lange Segment
den Strom der letzten drei Stromstöße empfängt. Die Schreiber 211-215 sind Differentialheberschreiber.
Es soll angenommen werden, daß die fünf Trennstromstöße des ersten Leitweges positiver Polarität sind
und daß diese nach der Umkehrung in zwei positive und drei negative Stromstöße umgekehrt
sind. Die zwei von dem kurzen Seg- no ment empfangenen Stromstöße sind deshalb positiv, und die von dem langen Segment
empfangenen sind negativ. Bei dem Schreiber 211, der dem ersten Leitweg zugeteilt ist,"
sind die entgegengesetzten Seiten der Spule mit den kurzen bzw. den langen Segmenten
verbunden, und über der Spule liegt im Nebenschluß ein Widerstandspaar, welches in
der Mitte geerdet ist. Wenn der positive Strom während der beiden ersten Stromstöße
von dem kurzen Segment empfangen ist, tritt derselbe auf der linken Seite in den Schreiber
2.1 r ein, worauf er sich teilt--und teils von
links nach rechts durch die Spule und den Widerstand 223, teils aber durch den
Widerstand 224 direkt in die Erde geht. Wenn der negative Strom während der letzten
drei Stromstöße von dem langen Segment empfangen wird, teilt sich der von der Erde
kommende Strom in der Mitte des Widerstandspaares und geht teils durch den Wider-ίοstand
224 von links nach rechts durch die Spule, von dort durch die Senderinggruppe 210 zum negativen Pol der Batterie 218 und
teils durch den Widerstand 223, die Senderinggruppe 210 zum negativen Pol der Batterie
218. Bei dieser Anordnung bringen die Stromstöße in jedem Leitweg dieselbe Wirkung
in der rotierenden Spule des Schreibers für die fünf Stromstöße hervor wie für die
ersten zwei Stromstöße, weshalb z.B. die Aufzeichnung des ersten Leitweges die fünf
Trennstromstöße zeigen wird (vorausgesetzt, daß keine Zeichenstöße abgegeben werden),
genau so, wie diese von der Absendestation ausgesandt wurden. Die Bürste 219 ist in
der Zeichnung hinter der Bürste 202 gezeigt, um die Verzögerung in Phase zwischen dem
Empfangs- und dem Sendering anzudeuten, die notwendig ist für die Magnetisierung und
Betätigung der Relais 204-208.
Gemäß Abb. 3 ist das Unterseekabel 209 über den Verstärker 320 geerdet. Das Relais 301 ist von derselben Art wie das Relais 201 und tritt in Wirksamkeit, wenn es durch die über das Kabel eingehenden Signale beeinfhißt wird. Durch den Apparat 321 werden Stromstöße wiederhergestellt und von dem mittleren oder ununterbrochenen Ring der Gruppe 302 mittels der gemeinsamen Bürste 303 auf die beiden in Segmente geteilten Ringe übertragen. Die in Segmente geteilten Ringe bestehen jeder aus fünfzig gleichen Segmenten, die in je fünf Gruppen zu zehn Segmenten angeordnet sind. Bei dem unteren Ring ist jedes zweite Segment mit einer Gruppe der fünf Drucker F, G, H1 I, K verbunden, von welchen einer für jeden Stromweg angeordnet ist. Die übrigen Segmente des unteren Ringes sind stromlos, so daß in Wirklichkeit nur fünfundzwanzig der fünfzig Segmente wirksam sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die fünf ersten wirksamen Segmente mit einem der fünf Wählermagnete des Druckers F verbunden, die zweiten fünf wirksamen Segmente mit einem der Wählermagnete des Druckers G verbunden usw. Jede Gruppe der aktiven Segmente ist mit den Wählermagneten des zugeordneten Druckers verbunden. Bei dem oberen, in Segmente unterteilten Ring der Gruppe 302 sind die Segmente, welche radial zu den wirksamen Segmenten des unteren Ringes liegen, mit einer Gruppe von Heberschreibern 304-308 verbunden, von denen je einer einem der fünf Leitwege zugeordnet ist. Diese Schreiber sind von ähnlicher Bauart wie die in Abb. 2 gezeigten. Die ersten beiden wirksamen Segmente in jedem Stromweg sind bei dem oberen Ring zusammengefaßt und mit einer Seite einer Schreiberspule verbunden. Die letzten drei Segmente sind ebenfalls zusammengefaßt und mit der anderen Seite dieser Spule verbunden. Die Anordnung der wirksamen Segmente am oberen Ring unterscheidet sich von der Anordnung bei dem oberen Ring der Gruppe 210 nur dadurch, daß zwischen den wirksamen Segmenten stromlose Segmente angeordnet sind. Diese stromlosen Segmente sind notwendig, weil die Heber feder der Schreiber im entfernten Amt sich, leicht zwischen dem zweiten und dem dritten Stromstoß einer gleichgerichteten Gruppe von fünf positiven oder negativen Stromstößen senkt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Umkehrung der Polarität der eingehenden Signale in diesem Punkt stattfindet. Diese Senkung der Feder macht die Ablesung der Signale schwierig, weshalb es notwendig ist, daß dieselbe verhindert wird.
Gemäß Abb. 3 ist das Unterseekabel 209 über den Verstärker 320 geerdet. Das Relais 301 ist von derselben Art wie das Relais 201 und tritt in Wirksamkeit, wenn es durch die über das Kabel eingehenden Signale beeinfhißt wird. Durch den Apparat 321 werden Stromstöße wiederhergestellt und von dem mittleren oder ununterbrochenen Ring der Gruppe 302 mittels der gemeinsamen Bürste 303 auf die beiden in Segmente geteilten Ringe übertragen. Die in Segmente geteilten Ringe bestehen jeder aus fünfzig gleichen Segmenten, die in je fünf Gruppen zu zehn Segmenten angeordnet sind. Bei dem unteren Ring ist jedes zweite Segment mit einer Gruppe der fünf Drucker F, G, H1 I, K verbunden, von welchen einer für jeden Stromweg angeordnet ist. Die übrigen Segmente des unteren Ringes sind stromlos, so daß in Wirklichkeit nur fünfundzwanzig der fünfzig Segmente wirksam sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die fünf ersten wirksamen Segmente mit einem der fünf Wählermagnete des Druckers F verbunden, die zweiten fünf wirksamen Segmente mit einem der Wählermagnete des Druckers G verbunden usw. Jede Gruppe der aktiven Segmente ist mit den Wählermagneten des zugeordneten Druckers verbunden. Bei dem oberen, in Segmente unterteilten Ring der Gruppe 302 sind die Segmente, welche radial zu den wirksamen Segmenten des unteren Ringes liegen, mit einer Gruppe von Heberschreibern 304-308 verbunden, von denen je einer einem der fünf Leitwege zugeordnet ist. Diese Schreiber sind von ähnlicher Bauart wie die in Abb. 2 gezeigten. Die ersten beiden wirksamen Segmente in jedem Stromweg sind bei dem oberen Ring zusammengefaßt und mit einer Seite einer Schreiberspule verbunden. Die letzten drei Segmente sind ebenfalls zusammengefaßt und mit der anderen Seite dieser Spule verbunden. Die Anordnung der wirksamen Segmente am oberen Ring unterscheidet sich von der Anordnung bei dem oberen Ring der Gruppe 210 nur dadurch, daß zwischen den wirksamen Segmenten stromlose Segmente angeordnet sind. Diese stromlosen Segmente sind notwendig, weil die Heber feder der Schreiber im entfernten Amt sich, leicht zwischen dem zweiten und dem dritten Stromstoß einer gleichgerichteten Gruppe von fünf positiven oder negativen Stromstößen senkt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Umkehrung der Polarität der eingehenden Signale in diesem Punkt stattfindet. Diese Senkung der Feder macht die Ablesung der Signale schwierig, weshalb es notwendig ist, daß dieselbe verhindert wird.
Beschreibung der Wirkungsweise
Gemäß Abb. 1 sollen die Sender A1 B, C,
D1 E die Polaritäten der Stromstöße am Ende eines jeden Stromweges umkehren. Es wird 9!
angenommen, daß die Trennstromstöße von den Sendern A1 C, E positiv und diejenigen
von den Sendern D und B negativ sind, wie aus den Stellungen der Senderkontakte ersichtlich.
Wenn die Bürste 108 über die Segmente des unteren Ringes der Sendegruppe
101 gleitet, werden nacheinander mehrere Stromkreise für jeden Sender geschlossen.
Die Stromkreise des Senders A verlaufen von dem positiven Pol der Batterie 109 über die ic
geschlossenen Kontakte des Senders, die Segmente des unteren Ringes, Mittelring (weil
beide Ringe durch die Bürste 108 miteinander in Verbindung stehen), Leiter 110, über
den linken inneren Kontakt des Nocken- 1: schalters in, oberen Leiter der Leitung 107,
äußeren rechten Kontakt des Nockenschalters 216 in der Übertragerstation, durch die Wicklung
des Relais 201, inneren linken Kontakt des Nockenschalters 216, unteren Leiter der ι
Leitung 107 und über den äußeren rechten Kontakt des Schalters 111 zur Erde. Gleichzeitig
wird ein Teil des Stromes in jedem der obengenannten Stromkreise mittels der Bürste 108 auf das erste Segmentpaar im 1
oberen Ring übertragen, der mit dem Heberschreiber 102 in Verbindung steht. Da die
Polarität des Trennstromes in den vom Sender ^4 gesteuerten Stromkreisen positiv ist,
wird die Spule des Schreibers 102 in Umdrehung versetzt und führt die Heberfeder
(nicht gezeigt) auf die positive Seite der Nullinie eines sich bewegenden Papierbandes
(ebenfalls nicht gezeigt). In dieser Stellung wird die Feder gehalten, während die Bürste
108 über die Segmente des ersten Stromweges gleitet. Sollte aber während dieser
Zeit eine Mitteilung übertragen werden, so werden dem Zeichen entsprechend gewisse
sonst offene Kontakte des Senders A geschlossen, wodurch die negative Batterieseite
mit der Leitung 107 verbunden wird. Die Heber feder wird dann auf die negative Seite
der Nullinie geführt und durch die Zeichenstromstöße betätigt. Wenn die Bürste 108
über die Segmente des zweiten Stromweges gleitet, werden die normalerweise geschlossenen
Kontakte des Senders B mit der Leitung 107 verbunden. Die Stromstöße in den
hierdurch entstandenen Stromkreisen sind aber negativ, und die Heberfeder des Auf-Zeichners
103 zeichnet deshalb die Stromstöße auf der negativen Seite der Nullinie auf, wenn
nicht eine Mitteilung vom Sender B ausgesandt wird; die Zeichenstromstöße sind
positiv. Wenn die Bürste 108 über die Segmente der übrigen Stromwege gleitet, werden
die Aufzeichner eines jeden Stromweges in gleicher Weise die Trenn- und Zeichenstromstöße
aufzeichnen, d. h. die Stromstöße werden genau so aufgezeichnet, wie sie von den
Sendern ausgesandt wurden. Da die Leitung 107 eine Landleitung ist, ist dieselbe auch verhältnismäßig
kurz, und selbst ob die Polaritäten der Trennstromstöße in dem gezeigten System unausgeglichen sind, indem z. B. jede
Umdrehung der Bürste 108 fünfzehn positive und zehn negative Stromstöße ergibt, so ist
die hierdurch erzeugte Vorspannung in den in der Übertragerstation empfangenen Signalen
vernachlässigbar.
Wenn die Stromstöße von dem polarisierten Relais 201 empfangen werden, legt
sich der Anker des Relais, je nach der Polarität des empfangenen Stromstoßes, gegen
den einen oder den anderen der ihm zugeordneten Kontakte an, von denen je einer mit
einem Pol der Batterie 217 verbunden ist. Bei dieser i\nordnung werden Stromstöße,
die in bezug auf Polarität mit den über die Leitung 107 gesandten übereinstimmen, auf
den ununterbrochenen oder vollen Ring der Empfängerringgruppe 203 übertragen. Wenn
die Bürste 202 in Synchronismus mit der Bürste 108 ist, werden nacheinander in jedem
der fünf Leitwege eine Reihe von Stromkreisen geschlossen, wodurch die Übertragerrelais
204-208 betätigt werden. Die in dieser Weise mittels der Bürste 202 geschlossenen
Stromkreise verlaufen von den Polen der Batterie 217 über den Anker des Relais
201, den oberen Ring der Ringgruppe 203, die Bürste 202, die wirksamen Segmente des
unteren Ringes der Gruppe 202, linke Wicklung des Relais, welches mit dem wirksamen
Segment verbunden ist, über welchem die Bürste 202 in dem gegebenen Augenblick gleitet, und von dort zur Erde.
Die Übertragerrelais sollen die Stromstöße erzeugen, welche durch die Senderinggruppe
210 auf dem Unterseekabel 209 übersandt
werden sollen, weshalb es notwendig ist, in diesem Punkt gewisse Stromstöße in jedem
Leitweg umzukehren, um einen Ausgleich der Polarität der Stromstöße herbeizuführen. Zu
diesem Zwecke werden die Batterieverbindungen der Kontakte der Relais 206, 207 und
208, welche die letzten drei Stromstöße jeder Leitwegkombination empfangen sollen, umgekehrt,
so daß, wenn diese Relais positive Stromstöße empfangen, negative Stöße von den Relais erzeugt bzw. weitergesandt werden
und umgekehrt. Die Stromstöße, die die Relais 204, 205 erzeugen, haben dieselben
Polaritäten wie die vom Relais 201 empfangenen.
Wenn sämtliche Stromstöße in den fünf über Leitung 107 führenden Leitungswegen
Trennstromstöße sind, sind die vom Relais 201 erzeugten Stromstöße positiv für den
ersten Stromweg, negativ für den zweiten, positiv für den dritten, negativ für den
vierten und positiv für den fünften. Wenn die Bürste 202 auf den dem ersten Leitweg
zugeordneten Segmenten der Empfangsringgr.uppe 203 gleitet, tritt jedes der Übertragerrelais
in richtiger Reihenfolge in Wirksamkeit. Die Relais 204, 205 erzeugen positive, die Relais 206, 207, 208 aber negative Stromstöße,
und die Stromkreise für diese werden über die dem ersten Leitweg zugeordneten Segmente des unteren Ringes der Senderinggruppe
210 geschlossen, wenn die Bürste 219 über diese Segmente gleitet. Die mittels der
Bürste 219 geschlossenen Stromkreise bilden einen Weg zu der entfernten Station von dem
vollen Ring der Gruppe 210 über Leiter 220, Sendeschaltung 221, Mittelkontakt des Relais
222, Kabel 209, unteren Kontakt des Relais 309 und über den Verstärker 320 zur Erde.
Der Stromkreis 321 für das Schwingungsrelais ist induktiv eingeschaltet und verläuft
durch die Wicklung des Relais 301. Während der weiteren Bewegung der Bürste 202
durch die übrigen Stromwege werden die Polaritäten der letzten drei Stromstöße in jedem
Leitweg in gleicher Weise umgekehrt.
Um eine Aufzeichnung der gesendeten Signale zu erhalten, wird ein Teil des Stro-
mes eines jeden Stromstoßes mittels der
Bürste 219 dem oberen Ring der Gruppe 210
und den Differentialheberschreibern 211-215
zugeführt. Dieser Ring der Gruppe 210 bestellt aus fünf Segmentpaaren, und jedes
Paar stellt einen Leitweg dar. Das erste Segment eines jeden Paares empfängt die beiden ersten und das zweite Segment empfängt
die drei letzten Stromstöße. In dem ersten Leitweg sind die beiden ersten Stromstöße
von positiver Polarität und die drei letzten Stöße von negativer Polarität. Da diese
Stromstöße nicht die gleiche Polarität wie die .ausgesandten Stromstöße haben, ist es
wünschenswert, in diesem Punkt eine Aufzeichnung herzustellen, die den gesendeten
Stromstößen entspricht. Daher wurde ein Differentialheberschreiber konstruiert, bei
Welchem der Strom der beiden ersten Stromstoße der einen Seite einer Drehspule aufgedrückt
wird, die zwischen den Polen eines Dauermagneten liegt, während der Strom der übrigen drei Stromstöße der entgegengesetzten
Seite dieser Spule aufgedrückt wird. Mit der Spule ist ein Widerstandspaar verbunden,
welches in der Mitte geerdet ist. Die beiden ein Paar bildenden Widerstände sind derart
bemessen, daß genügend Strom durch die Spule geht, um eine klare Aufzeichnung auf
dem sich bewegenden Papierband zu geben. Von den Schreibern 211-215 ist je einer
einem der fünf Leitwege zugeordnet. Wenn der positive Strom der beiden ersten Stromstöße,
im ersten Leitweg vom ersten Segment '35 des oberen Ringes der Gruppe 210 empfangen
wird, so tritt derselbe darauf am hinteren Ende des Schreibers 211 in diesen ein und
teilt sich, indem ein Teil des Stromes von links nach rechts durch die Spule, von dieser
durch den Widerstand 223 und darauf zur Erde geht. Der andere Teil des Stromes geht
über den Widerstand 224 zur Erde. Wenn der negative Strom der letzten drei Stromstöße
von dem zweiten Segment empfangen wird, so teilt sich der von der Erde kommende Strom in der Anzapfstelle in der Mitte
des Widerstandspaares und geht teils durch den Widerstand 224 von links nach rechts
durch die Spule zum Senderingsatz 210 und von dort zurück zum negativen Pol der
Batterie 218, teils durch Widerstand 223 und den Senderingsatz 210 zurück zum negativen
Pol der Batterie 218. Es ist einleuchtend, daß bei dieser Anordnung der negative Strom
der letzten drei Stromstöße im ersten Leitweg dieselbe Wirkung in der Aufzeichnerspule
211 hervorruft wie der positive Strom der beiden ersten Stromstöße, so daß die
Schreiber feder (nicht gezeigt) am bewegliehen Band den Strom der fünf Stromstöße
genau so wie die ersten beiden Stromstöße (die in diesem Leitweg positiv sind) anzeigen
wird. Für die übrigen Stromwege bewirken die Aufzeichner 212-215 ähnliche Aufzeichnungen,
so daß die ähnliche Aufzeichnung die Signale so zeigt, wie sie ursprünglich von
der Station ausgesandt wurden.
Die über das Kabel 209 gesandten Signalkombinationen werden in der entfernten
Station empfangen und verstärkt und von dem polarisierten Relais 301 induktiv empfangen.
Die Kontakte dieses Relais sind mit entgegengesetzten Polen der Batterie 310 verbunden,
und das Relais erzeugt in Ähnlichkeit mit dem Relais 201 Stromstöße, die den
Stromstößen entsprechen, die in der Relaiswicklung empfangen wurden. Von den mit
der Empfangsringgruppe 302 verbundenen Druckern F, G, H1 J und K ist je einer mit
einem der fünf Leitwege verbunden. Die Wählermagnete dieser Drucker sprechen nur
auf Zeichensignale an. Wie ersichtlich, sind die gezeigten Polaritäten entgegengesetzt zu
den Polaritäten der über das Kabel gesandten Trennsignale. Die Wählermagnete, welche
auf negativen Strom ansprechen, und diejenigen, welche auf positiven Strom ansprechen,
sind mittels Leiter 31 χ bzw. 312
mit den entsprechenden Polen der Batterie 310 verbunden. Der Zweck dieser Anordnung
ist, zu verhindern, daß die Wählermagnete auf ein Trennsignal ansprechen. Die von den Trennsignalen erzeugten Stromstöße
können jedoch die Differentialheberschreiber 304-308 betätigen, wenn die Bürste 303
über die Empfangsringgruppe 302 gleitet. Diese Schreiber werden mittels Stromkreise
betätigt, die von den Polen der Batterie 310 über den Anker des Relais 301, Leiter 313,
rechten Kontakt des Nockenschalters 314, 10c Leiter 315, den ununterbrochenen Ring der
Ringgruppe 302, Bürste 303, die wirksamen Segmente des oberen Ringes in richtiger
Reihenfolge, durch die Heberspulen, über die gemeinsame Leitung 316 und zur Erde am io;
linken Kontakt des Nockenschalters 314 gehen. Die Schreiber zeichnen die Stromwellen
der Signale der verschiedenen Leitwege so auf, wie sie ursprünglich über die
Leitung 107 ausgesandt wurden und nicht, in
wie sie über das Kabel 209 empfangen wurden. Der Aufbau dieser Schreiber ist derselbe
wie derjenige der Schreiber 211 bis 215,
deren Wirkungsweise oben beschrieben ist.
Das in der Zeichnung gezeigte System ist 11; für Einfachbetrieb angeordnet. Das Umschalten von Sendeverkehr zu Empfangsverkehr
erfolgt selbsttätig mittels eines Schalters, der eine Reihe von Zeitauslöseorganen
besitzt und in jeder Station vorhanden ist. Gemäß Abb. 1 steuert die Nockenscheibe 111
die Empfangseinrichtung 112 und gemäß
Abb. 2 steuert die Nockenscheibe 225 das Relais 222, welches das Kabel entweder mit dem
Verstärker 226 der Empfangsvorrichtung oder mit der Schaltung 221 der Sendeeinrichtung
verbindet. Die Nockenscheibe 216, die mit der Nockenscheibe 225 auf derselben
Welle sitzt, bringt die Apparatur der Übertragerstation in Sende- oder Empfangsstellung.
In Abb. 3 steuert die Nockenscheibe 317 das Relais 309, welches das Kabel 209
mit der Sendeschaltung 318 und der Sendeeinrichtung 3:19 oder dem Verstärker 320
und dem Schwingungsrelaisstromkreis 321 der Empfangseinrichtung verbindet. Die
Nockenscheibe 314, die mit der Nockenscheibe 317 zusammen auf derselben Welle
sitzt, dient dazu, den gemeinsamen Erdleiter 316 während des Sendezwischenraumes von
den Differentialschreibern 304-308 zu trennen.
Der Verstärker 226 ist vorzugsweise, wie in der Zeichnung angegeben, ein Vakuumröhrenverstärker.
In der obenbeschriebenen Anlage ist ein besonderer Kontrollschreiber für jeden Leitweg
vorhanden, und sämtliche Schreiber sind mittels eines dritten Ringes mit einer Telegraphenleitung
verbunden, welcher den Sendering- oder den Empfangsringgruppen eines rotierenden Verteilers zugefügt werden kann.
Der dritte Ring ist in geschlitzte Segmente
unterteilt, deren Anzahl der Anzahl der in der Anlage verwendeten Leitwege entspricht.
Wenn Trennstrom von beiden Polaritäten in einem einzigen Leitweg verwendet wird, so
ist jedes Segment gewöhnlich in zwei Teile geteilt. In einigen Fällen kann es aber λνΰη-schenswert
sein, mehrere Teile zu benutzen, und die Teile werden in solchem Falle derart zusammengefaßt, daß sie zwei Gruppen
bilden. Die Schreiber sind derart eingerichtet, daß, wenn Stromstöße von positiver
Polarität an einem Ende des Schreibers und Stöße mit negativer Polarität am anderen
Ende des Schreibers empfangen werden, der durch die Spule des Hebers gehende Strom
für sämtliche Trennstromstöße eine bestimmte Richtung hat, während die Zeichenstromstöße
in der entgegengesetzten Richtung strömen. In Übereinstimmung mit der gebräuchlichen
Umkehrung der Polarität der Leitungsbatterie am Ende eines jeden Leitweges wird die Richtung des Stromes der Trennstromstöße
sowie der Zeichenstromstöße ebenfalls für jeden Schreiber umgekehrt.
Claims (4)
1. Telegraphensystem, in welchem außer den gewöhnlichen Sendern, Empfängern
und Verteilereinrichtungen zusätzliche Empfänger für Überwachungszwecke vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Uberwachungsempfänger mittels eines dritten (segmentierten) Ringes zu den gewöhnlichen Sendern und
(oder) Empfängern parallel gelegt werden.
2. Telegraphensystem nach Anspruch 1, in welchem die Polarität bestimmter
Stromstöße in einer Stromstoßgruppe vor der Übermittlung gewechselt wird, um das Wandern der Nullinie zu verhindern,
dadurch gekennzeichnet, daß die durch die erwähnten Stromstöße beeinflußten örtlichen
Überwachungsauf zeichner (211-215,
Abb. 2, und 304-308, Abb. 3) über die Verteilerbürste (219, 303) differential angeschlossen
werden, um zu bewirken, daß der Strom bei den Stromstößen der Gruppe gewechselter Polarität und bei
den Stromstößen der Gruppe unveränderter Polarität in derselben Richtung durch die Aufzeichner fließt, wodurch Aufzeichnungen
hergestellt werden, die der Polarität der ursprünglichen Signale entsprechen.
3. Differentialaufzeichner oder -schreiber für Telegraphensystem nach Anspruch
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule eines jeden Aufzeichners
von einem Widerstand überbrückt wird, dessen Mittelpunkt geerdet ist.
4. Vielfach-Telegraphensystem nach Anspruch
ι und 2 mit mehreren Stromwegen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stromweg
besondere auf Stromstöße ansprechende Einrichtungen zur Weitergabe und Aufzeichnung von Signalstromstößen
besitzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1535127A GB296811A (en) | 1927-06-09 | 1927-06-09 | Improvements in or relating to telegraph systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524491C true DE524491C (de) | 1931-05-08 |
Family
ID=10057596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE35868D Expired DE524491C (de) | 1927-06-09 | 1927-06-29 | Telegraphensystem, in welchem ausser den gewoehnlichen Sendern, Empfaengern und Verteilereinrichtungen zusaetzliche Empfaenger fuer UEberwachungszwecke vorhanden sind |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524491C (de) |
| GB (1) | GB296811A (de) |
-
1927
- 1927-06-09 GB GB1535127A patent/GB296811A/en not_active Expired
- 1927-06-29 DE DEE35868D patent/DE524491C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB296811A (en) | 1928-09-10 |
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