DE522609C - Sprechmaschine mit heb- und senkbarem Plattenmagazin - Google Patents
Sprechmaschine mit heb- und senkbarem PlattenmagazinInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sprechmaschine mit heb- und senkbarem Plattenmagazin, das
durch Drehen eines Handrades in einer der zu spielenden Schallplatte entsprechenden
Höhe eingestellt wird, worauf die betreffende Platte mit ihrem Trägerrahmen durch das
Triebwerk über den Plattenteller geschwenkt und auf diesen abgelegt wird.
Erfmdungsgemäß wird die Handradwelle axial verschiebbar gelagert und in eingeschobener
Lage durch einen an sich bekannten,, jedoch starr mit dem Handrad verbundenen
Stellstift gegen Drehung gesichert, während ein sich nach dem Einschieben der Handradwelle
vor eine mit dieser verbundene Scheibe legender Sperrhebel ein axiales Verschieben
der Handradwelle so lange verhindert, bis der Sperrhebel am Ende des Spiels einer Schallplatte
durch das Triebwerk außer Wirkung gesetzt wird. Ferner ist der Stromschalter des Antriebsmotors derart angeordnet, daß er
beim Einschieben der Handradwelle mittels eines Hebelgestänges geschlossen wird. Der
Vorteil dieser Ausbildung der Sprechmaschine besteht darin, daß das Handrad nach Ingangsetzen der Maschine so lange
gegen jede Bewegung gesichert ist, bis die aufgelegte Platte abgespielt ist. Es kann
daher kein vorzeitiges Verstellen des Magazins vorgenommen werden, so daß Beschädigungen
der Schallplatte oder des Werkes verhindert werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt:
Abb. ι zeigt den oberen Teil einer an sich bekannten Magazinsprechmaschine, bei der die
erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung vorgesehen ist, in der Vorderansicht.
Abb. 2 zeigt das Triebwerk in vergrößertem Maßstab in Seitenansicht.
Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie A-B in Abb. 6.
Abb. 4 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie C-D in Abb. 2.
Abb. 5 ist ein Grundriß der Maschine in kleinerem Maßstab.
Abb. 6 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeilers y der Abb. 2.
Abb. 7 zeigt den Hebel zum Ein- und Ausschalten des Elektromotors in Seitenansieht:
Abb. 8 zeigt eine Sperrvorrichtung für die Achse des Handrades in Vorderansicht.
Abb. 9 zeigt in vergrößertem Maßstab die A'rorrichtung zum Heben und Senken des
Plattentellers.
Abb. ίο zeigt dasselbe wie Abb. 3 bei anderer
Stellung der Teile.
Abb. 11 ist eine Vorderansicht des Handrades
nebst Sperrvorrichtung. Abb. 12 ist eine Seitenansicht hierzu.
Abb. 13 ist eine Sperrvorrichtung für den
Einrückhebel.
Abb. 14 ist ein Schaubild des Handrades
und der mit diesem zusammenwirkenden
ίο Teile.
Die Sprechmaschine enthält in bekannter Weise ein Plattenmagazin, welches aus einer
Anzahl von Rahmen 1 besteht, die zur Aufnahme der Schallplatten dienen (Abb. 1).
Dieses Magazin ist heb- und senkbar an einer Säule 2 angeordnet. Das Heben und Senken erfolgt mittels eines Drahtseiles 3,
welches über eine Seilscheibe 4 (Abb. 5 und 12) geführt ist, die auf der Welle 5 eines
Handrades 6 sitzt, welches außerhalb des Gehäuses 7 der Sprechmaschine angeordnet ist.
Durch Drehen des Handrades läßt sich in bekannter Weise ein beliebiger Plattenrahmen
ι etwa in Höhe des Plattentellers 8 heben. Um die Stellung des Plattenmagazins
erkennen zu können, ist eine mit dem Handrad 6 verbundene Scheibe 9 mit einer
der Plattenanzahl entsprechenden Ziffernreihe versehen, während eine feststehende
Scheibe 10 mit einem Indexstrich λ' und
Löchern versehen ist, in die ein Stellstift X' des Handrades hineinpaßt. Die Welle 5 des
Handrades 6 ist axial verschiebbar gelagert; oberhalb der Welle 5 befindet sich ein gewichtsbelasteter
Hebel 11 (Abb. 11 und 12),
der aus der mit punktierten in die mit vollen Linien gezeichnete Lage niederfällt, wenn
man das Handrad 6 nach vorn in Richtung des Pfeiles P bewegt. Dieser Hebel 11 legt
sich dann zwischen eine mit der Welle 5 verbundene Scheibe 12 (Abb. 5) und den abwärts
gerichteten Arm 13 einer Welle 14, welche parallel zu der Vorderwand des Gehäuses
7 verläuft. Zu diesem Zweck ist er auf seinem Lagerbolzen auch in Richtung
nach dem Handrad 6 zu schwenkbar gelagert. Der Arm 13 hält während des Spieles den
Hebel 11 in der punktierten Lage, in welche er durch eine Nase 100 eines weiter unten beschriebenen
Hebels 25' gebracht wird. Mit der Welle 14 ist rechts ein Hebel 15 (Abb. 5
und 12) fest verbunden, der beim Eindrücken des Handrades 6 und der hierdurch mittels
der Scheibe 12 und des Hebels 13 bewirkten Drehung der Welle 14 aus der unteren mit
punktierten Linien gezeichnete Lage (Abb. 12 und 13) in die obere in ausgezogenen Linien
dargestellte Lage bewegt werden kann. In dieser Stellung wird er durch einen Sperr-6*0
hebel 15' gesichert, der unter dem Einfluß einer Feder 15" steht. Der Hebel 15 greift
unter einen Winkel 16 eines zweiten parallel zu ihm gerichteten Hebels 17, der in einem
Lager 18 drehbar ist und zum Schließen und Öffnen des Schalters 19 dient. Am Vorderende
des Hebels 17 kann eine Münzenschaufel 20 für den Fall angeordnet sein, daß man
die Sprechmaschine als selbstkassierende Sprechmaschine benutzen will (Abb. 5 und 7).
Der nicht dargestellte Elektromotor treibt beispielsweise mittels Schnurscheiben die
Welle 22 an, die mit Hilfe eines Vorgeleges die Welle 21 in Bewegung setzt (Abb. 2).
Die Plattentelleraehse 22 hat ein breites Ritzel 23, welches mit dem Zahnrad 24 des Vorgeleges
im Eingriff steht und eine senkrechte Verschiebung der Plattentelleraehse ohne
Unterbrechung des Zahneingriffs gestattet.
Eine Stange 25, die nach zwei entgegengesetzten Richtungen bei 26 und 27 winkelförmig
gebogen ist (Abb. 5), reicht mit ihrem linken Ende oberhalb des Raumes zwischen der Seilscheibe 4 und der Scheibe 12 der
Handradwelle 5. Die Stange wird in einem Lager 101 gehalten und hat ferner zwei
Schlitze 28, durch welche sich feste Führungsstifte 29 erstrecken, so daß die Stange
nach rechts und links verschiebbar ist. Am linken Ende trägt die Stange 25 einen
schwenkbaren, federbelasteten Hebel 25' (Abb. 8), der mit einem schwenkbaren, federbelasteten
Sperrhebel 25" zusammenwirkt. Dieser Sperrhebel 25" hat den Zweck, ein Verschieben der Handradwelle 5 zu verhindern,
wenn er sich in der in Abb. 8 mit ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung befindet,
indem er sich vor die Scheibe 12 legt. Am rechten Ende der Stange 25 ist e.in Lenker 30 angeordnet (Abb. 3), dessen anderes
Ende durch einen Kurbelzapfen 30' mit einem Zahnrad 31 verbunden ist. Dieses hat dem
Zapfen 30' diametral gegenüber eine Unterbrechung der Verzahnung, und es steht mit
dem Zahnrad 32 auf der Welle 21 im Eingriff.
Das Zahnrad 31 (Abb. 3 und 6) trägt einen Stift ιo6-auf der unteren Seite, mit welchem
ein seitlicher Hebel 105 zum Eingriff kommen kann, der an einer Stange 44 in der Weise angelenkt
ist, daß er nur im Sinne des Uhrzeigers aus der in Abb. 3 dargestellten Lage ge- no
dreht werden kann, gegen Drehung im anderen Sinne dagegen durch einen Anschlagstift
107 gesichert ist.
Am rechten Ende der Stange 25 ist ein abwärts ragender Vorsprung 108 angeordnet
(Abb. 3 und 6), der den Hebel 17 in eingechalteter Stellung festhält, wenn die Stange
nach rechts (Abb. 3) verschoben ist.
An der Stange 25 ist ferner eine Platte 33 (Abb. 3) befestigt, die einen winkelförmigen
Schlitz 34 hat. In diesen greift ein Stift 35, der am Ende eines Hebels 36 angeordnet ist.
Der Hebel 36 trägt ferner einen abwärts gerichteten Stift 37, der sich oberhalb eines
Stiftes 38 befindet, der auf einer Feder 39 befestigt ist (Abb. 2 und 3). Diese ist an einem
Zahnrad 41 befestigt, an dessen Umfang zwei diametral gegenüberliegende Aussparungen
von bogenförmiger Gestalt und solcher Tiefe vorgesehen sind, daß das Rad 41 mit dem Rad
32 nicht im Eingriff steht, wenn eine Aussparung des Rades 41 dem Rad 32 gegenübersteht.
Das Zahnrad 32 hat zwei abwärts ragende Mitnehmerstifte 40, die im Bereich der Feder 39 liegen (Abb. 10). Mit Hilfe der
Mitnehmerstifte 40 des Zahnrades 32, welche gegen die mit dem Zahnrad41 fest verbundene
Feder 39 stoßen, wenn die Feder sich in gehobener Lage befindet, kann das Zahnrad 41
aus der in Abb. 3 dargestellten Lage so weit gedreht werden, daß seine Zähne zum Eingriff
mit den Zähnen des Rades 32 kommen (Abb. 10 j. An dem Zahnrad 41 ist ein Hebel
42 angelenkt, der an dem anderen Ende einen Schlitz 43 hat, welcher einen an der obenerwähnten
Stange 44 befestigten Stift 43 umfaßt. Die Verschiebung der Stange 44 wird für das Ein- und Ausschwenken der Plattenträgerrahmen
1 nutzbar gemacht, wie dies die Abb. 3, 5 und 10 zeigen. Die Stange 44 trägt
ferner einen abwärts ragenden winkelförmigen Teil 102 (Abb. 2 und 14), der bei Verschiebung
der Stange 44 nach rechts die Sperrfalle 15' entgegen der Wirkung der Feder 15" verschwenkt
und den Schalterhebel 15 freigibt. Der in der Mitte nach unten durchgekröpfte
Lenker 42 hat einen abwärts gerichteten Arm 53 (Abb. 2 und 14), während eine verschiebbare
Stange 55 einen aufwärts ragenden winkelförmigen Arm 56 trägt, der im Bereich des
Armes 53 liegt. Durch \^erschwenken der Stange 55 kann ein Zahnrad 57 (Abb. 4), bei
dem an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen die Zähne fehlen und an dem die
Stange 55 exzentrisch befestigt ist, mit einem auf der Welle 21 sitzenden Zahnrad 58 zum
Eingriff gebracht werden. Das Zahnrad 57 trägt eine Kurvenscheibe 59, die auf das eine
Ende eines in senkrechter Ebene schwenkbaren Hebels 60 einwirken kann, dessen anderes
Ende sich unterhalb der Plattentellerachse 22 befindet (Abb. 2). Die Stange 55 trägt einen abwärts gerichteten Bolzen 55',
der mit dem einen Ende eines drehbar gelagerten Hebels 61 verbunden ist (Abb. 4).
Beim Verschieben der Stange 55 trifft er auf eine etwa senkrecht abwärts gerichtete Klinke
62, die mit der Drehachse 63 eines etwa waagerecht verlaufenden Hebels 64 fest verbunden
ist. Das freie Ende dieses Hebels 64 umfaßt eine senkrechte Stange 65, die mit ihrem oberen Ende mittels eines Universalgelenkes
Λ5' an einen Hebel 66 angreift, der
mit seinem freien Ende 66' unter das vordere Ende des Klappbügels 52' der Schalldose 52.
ragt (Abb. 2).
Der Tonarm 67 trägt einen abwärts ragenden Fortsatz 68 mit einem verstellbaren Anschlagstift
69. Dieser kann auf das obere Ende eines etwa senkrecht angeordneten zweiarmigen
Hebels 70 einwirken, der an einem Halter 71 bei γ2 drehbar gelagert ist. Der
Hebel trägt am unteren Ende einen seitlichen Stift 73, der mit einem Arm 74 zum Eingreifen
kommen kann, welcher an dem rechten Ende einer waagerechten Welle 75 sitzt. An dem linken Ende der Welle befindet sich ein
schräg abwärts gerichteter Arm y6 (Abb. 2 und 9), der in der gezeichneten Lage sich in
der Bahn eines radialen Stiftes γγ befindet,
der an der Kurvenscheibe 59 angeordnet ist. Der Stift jj befindet sich gewöhnlich in annähernd
waagerechter Stellung; er kann aus dieser Stellung aufwärts, aber nicht abwärts geschwenkt werden. Der Stift yy ist so bemessen,
daß er beim Anheben unter Wirkung des Armes 76 der Welle 75 mit seinem freien
Ende in den Bereich von senkrechten Stiften 78 gelangt, die auf der unteren Seite des
ständig umlaufenden Zahnrades 58 angeordnet sind.
Die Wirkungsweise ist folgende: g0
Das Handrad 6 wird in der Pfeilrichtung P (Abb. 5 und 14) herausgezogen und auf die
gewünschte Plattennummer durch Drehung nach rechts oder links eingestellt, bis der Indexstrich
X mit der gewünschten Zahl sich deckt. Alsdann wird das Handrad 6 in entgegengesetzter
Richtung wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeschoben, so daß der Stellstift X' in das entsprechende Indexloch
gelangt. Beim Herausziehen des Handrades ist der in Abb. 11 mit punktierten Linien gezeichnete
Hebel 11, der bis dahin durch den Arm 13 der Welle 14 in der mit punktierten
Linien dargestellten Lage gehalten worden ist, durch sein Eigengewicht in die mit ausgezogenen
Linien dargestellte senkrechte Lage 11' heruntergefallen und hat sich hierdurch,
wie aus Abb. 5 ersichtlich, zwischen die Scheibe 12 und den Arm 13 der Welle 14
gelegt. Beim Einschieben des Handrades 6 no wird daher der auf der Welle 14 sitzende
Hebel 15 aufwärts bewegt, wobei er mittels des Winkels 16 den Hebel 17 mitnimmt, der
den Schalter 19 schließt. Infolgedessen wird der Elektromotor und somit das Werk in Bewegung
gesetzt. In dieser Lage wird der Hebel 15 durch die Sperrfalle 15', 15" verklinkt.
Zu diesem Zeitpunkt stehen die Zahnräder 31 und 32 miteinander im Eingriff, weil
die Stange 25 ihre linke Endstellung einnimmt und die Unterbrechung der Verzahnung
des Rades 31 sich der Eingriffsstelle der
beiden Räder 31, 32 diametral gegenüber befindet.
Der Elektromotor setzt also über Schnurscheibe, Welle 22, Vorgelege 23, 24, Rad 58,
Welle 21 die Zahnräder 32, 31 in Umdrehung
und verschiebt mittels des Lenkers 30 die Stange 25 in der Pfeilrichtung P' (Abb. 5).
Durch den in den stumpfwinkligen Schlitz 34 eingreifenden Stift 35 wird somit auch der
Hebel 36 in Richtung des Pfeiles Q verschoben und damit der Stift 37 von dem darunterliegenden
Stift 38 fortbewegt, so daß sich die Feder 39, an welcher der Stift 38 angenietet
ist, nach oben bewegt und mit ihrem Ende in die Bahn des Mitnehmerstiftes 40 des
Zahnrades 32 gelangt. Dadurch wird das Zahnrad 41 mitgenommen, so daß es mit dem
Zahnrad 32 in Eingriff kommt und in Pfeilrichtung R gedreht wird. Es verschiebt hierbei
die Stange 44 in Pfeilrichtung S, wodurch der Plattenhalterrahmen 1 mit der eingelegten
Platte über den Plattenteller 8 geschwenkt wird (Abb. 3). Gleichzeitig wird durch die
Bewegung der Stange 44 der Sperrhebel 51 (Abb. 14) und damit auch die Schalldose 52,
in welcher sich bereits die neue Nadel befindet, freigegeben. Indem sich das Rad 41
in der Pfeilrichtung R um 180 ° dreht, dreht
sich der Hebel 42 in der Pfeilrichtung mit, stößt unterhalb des Rades 41 (Abb. 3) mit
seinem Fortsatz 53 an den Winkel 56 der Zugstange 55 (Abb. 2 und 4) und bringt dadurch
das Zahnrad 57 in Eingriff mit dem laufenden Zahnrad 58. Durch eine halbe Drehung des
Rades 57 wird mit Hilfe der Kurve 59 und mittels des Hebels 60 der Plattenteller 8 gehoben.
Dieser nimmt hierbei die inzwischen darüber geschwenkte, im Plattenrahmen 1 liegende
Schallplatte mit nach oben, so daß sie frei auf dem Plattenteller aufliegt, während
der Rahmen in der tieferen Lage stehenbleibt. Beim Verschieben der Stange 55 (Abb. 2) in
der Pfeilrichtung U schwenkt sie ferner den Hebel 61 (Abb. 4), und dieser gibt die mit
dem Hebel 64 verbundene Klinke 62 frei, so daß die Feder 64' den Hebel 64 und die
Stange 65 aufwärts bewegen kann. Die am linken Ende des zweiarmigen Hebels 66 befindliche
Schalldose 52 wird hierdurch auf den Anfang der Schallplatte gesenkt (Abb. 2). Bei
der Schwenkbewegung des Hebels 66 um die Achse 104 des Klappbügels wird die Schalldose derart gedreht, daß die Nadel in eine
annähernd senkrechte Lage gelangt. Gegen Ende der Bewegung der Stange 44 in der Pfeilrichtung 6* stößt der Arm 102
(Abb. 13 und 14) gegen den Sperrhebel 15, so
daß der Hebel 15 niederfallen kann. Der Schalterhebel 17 wird jedoch weiterhin in
gehobener Lage durch den Winkel 108 der
Stange 25 (Abb. 6) gehalten.
Beim Verschieben der Stange 25 nach rechts (Abb. 5) gibt ihr Hebel 25' den Sperrhebens" ^rei; so daß dieser zwischen den
Lagerblock der Seilscheibe 4 und die Scheibe 12 treten kann (ausgezogene Lage Abb. 8),
wodurch verhindert wird, daß man vor Beendigung des Spieles einer Platte das Handrad
6 \ron neuem herausziehen und auf eine andere Plattennummer einstellen kann. Bei
der Bewegung der Stange 25 trifft die Nase 100 des Hebels 25' auf den Hebel π und zieht
ihn in die punktierte Lage zurück. Die Bewegung der Stange 25 hört nach einer Umdrehung
des Rades 31 um i8o° auf, weil dann
die Unterbrechung der Verzahnung des Rades 31 den Zähnen des Rades 32 gegenübersteht.
In der rechten Endstellung der Stange 25 hält deren Fortsatz 108 (Abb. 3 und 6) den Hebel
17 in eingeschalteter Lage bis zur Beendigung des Spieles und bis nach Rückführung aller
Teile in die Anfangslage fest.
Nachdem die Platte zu Ende gespielt und die Nadel in die spiralförmige Auslöserrille
hineingelaufen ist, wird der Hebel 70 (Abb. 2) durch den an dem Tonarm befestigten Stift
69 gedreht, wobei der an seinem unteren Ende sitzende Stift 73 den Arm 74 der Welle
75 mitnimmt und dadurch die Welle 75 in der Pfeilrichtung V dreht (Abb. 9). Der Stift yy
des Zahnrades 57, der bei der oben beschriebenen Drehung des Rades 57 um i8o° in den
Bereich des Armes 76 der Welle 75 gelangt ist, wird von diesem nach oben gedreht, so
daß einer der Stifte 78 des Rades 58 gegen ihn trifft und so das Rad 57 mitgenommen
und wieder auf eine halbe Umdrehung in Eingriff mit dem Zahnrad 58 gebracht wird.
Durch diese Drehung des Zahnrades 57 wird zunächst mittels der Stange 55, des Hebels 61,
der Klinke 62, der Welle 63, des Hebels 64, der Stange 65 und des Hebels 66 die Schalldose
angehoben und in ihre Anfangs stellung
bei dem Nadelwechsler zurückgebracht. Ferner gleitet bei der Drehung des Zahnrades 57
der Hebel 60 von der Kurve 59 ab, so daß der Plattenteller 8 sich abwärts bewegt.
Durch die Drehung des Rades 57 wird der Winkel 56 zum Anschlag mit dem Arm 53
gebracht, welcher das Zahnrad 41 zum Ein-
riff mit dem laufenden Zahnrad 32 bringt. Hierdurch wird die Stange 44 entgegengesetzt
zur Richtung des Pfeiles S bewegt. Die Stange 44 führt hierbei den Plattenrahmen 1
wieder in die Ausgangsstellung zurück.
Kurz vor Beendigung des Spieles bringt der seitliche Hebel 105 (Abb. 3), der an der
Stange 44 angelenkt ist, das Zahnrad 31, welches während des Abspielens der Platte
mit der Unterbrechung der \rerzahnung dem
aufenden Zahnrad 32 gegenüberstand, zum iingriff mit diesem Zahnrad 32, wodurch die
Stange 25 in der Richtung des Pfeiles P" mittels des Lenkers 30 in ihre Ausgangsstellung
zurückbewegt wird (Abb. 3). Hierbei gibt der Fortsatz 108 der Stange 25 den Kontakthebel
17 frei, so daß dieser in die Ausschaltstellung niederfällt.
Die Stange 25 schiebt mittels des an ihrem linken Ende angeordneten Hebels 25'den Sperrhebel
25" (Abb. 8) aus der ausgezogenen in die punktiert gezeichnete Lage zurück, so daß
man nun wieder eine andere Platte wählen kann.
Die Sprechmaschine kann auch durch Münzeneinwurf in Tätigkeit gesetzt werden;
in diesem Falle wird die Welle 14 mit dem Hebel 15 sowie der Winkel 16 weggelassen,
während über der Münzenschaufel die Münzeneinwurfeinrichtung in bekannter Weise angeordnet
ist.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Sprechmaschine mit heb- und senkbarem Plattenmagazin, das durch Drehen eines Handrades in einer der zu spielenden Schallplatte entsprechenden Höhe eingestellt wird, worauf die betreffende Platte mit ihrem Trägerrahmen durch das Triebwerk über den Plattenteller geschwenkt und auf diesem abgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Handradwelle (5) axial verschiebbar gelagert und in eingeschobener Lage durch einen an sich hierfür bekannten, jedoch starr mit dem Handrad verbundenen Stift (X') gegen Drehung und durch einen Sperrhebel (25") gegen axiale Verschiebung gesichert ist und daß der Stromschalter (19) des Antriebsmotors derart angeordnet ist, daß er beim Einschieben der Handradwelle (5) geschlossen wird.
- 2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (25") in der Bahn einer Stange (25) angeordnet ist, die durch ein am Ende des Spieles einer Platte selbsttätig vom Tonarm aus zeitweilig an das Triebwerk ankuppelbares Zahnrad (31) verschoben wird und dabei den Sperrhebel (25") außer Wirkung setzt.
- 3. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn einer an der Handradwelle (5) befestigten Scheibe (12) ein mit dem Motorschalter (19) verbundenes Hebelgestänge (13, 14, 15) angeordnet ist, das beim Einschieben der Handradwelle den Stromschalter (19) schließt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD522609X | 1928-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522609C true DE522609C (de) | 1931-04-22 |
Family
ID=5477283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP58277D Expired DE522609C (de) | 1928-03-04 | 1928-08-01 | Sprechmaschine mit heb- und senkbarem Plattenmagazin |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522609C (de) |
-
1928
- 1928-08-01 DE DEP58277D patent/DE522609C/de not_active Expired
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