DE522022C - Verfahren zum Entwaessern von Zementrohschlamm, wobei die Entwaesserung des Gutes ineinem liegend angeordneten rotierenden Schleudergehaeuse erfolgt - Google Patents
Verfahren zum Entwaessern von Zementrohschlamm, wobei die Entwaesserung des Gutes ineinem liegend angeordneten rotierenden Schleudergehaeuse erfolgtInfo
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Description
Man hat bereits vorgeschlagen, Kaolin in eine Schleudermaschine einzuführen, um
darin die anhaftende Feuchtigkeit auszuscheiden. Als Schleudermaschine hat man bei
einem derartigen Verfahren eine Art Zentrifuge verwendet, die um eine senkrechte
Achse rotiert und im wesentlichen aus verschiedenen konisch gehaltenen Tellern besteht.
Diese Teller sind teilweise mit Durchtritts-Öffnungen versehen, um die festeren Bestandteile
nach außen zu leiten, während zwischen je zwei derartigen Tellern andere Teller angeordnet
sind, die den Zweck haben, die flüssigen Bestandteile nach außen zu führen.
Es sind zwar auch bereits Entwässerungsvorrichtungen für keramischen Rohschlamm
mit waagerecht gelagertem Schleudergehäuse bekannt geworden. Diese bekannten waagerecht
gelagerten Schleudergehäuse sind jedoch
so in ihrem ganzen Aufbau verwickelt, und dementsprechend
ist ihre Arbeitsweise umständlich, indem namentlich die Ableitung sowohl der festen Bestandteile als auch der Flüssigkeit
sehr schwierig ist.
Die Erfindung will nun das Ausschleudern des Wassers in einfachster Weise dadurch erreichen,
daß der betreffende Zementrohschlamm zwar auch in ein liegend angeordnetes rotierendes
Schleudergehäuse eingeführt wird, welches aber erfindungsgemäß in der für die Herstellung von Rohren allgemein üblichen
Weise als Rohrschleuderform ausgebildet ist, aus welcher das Arbeitsgut nach erfolgter
Schleuderung durch beliebige Arbeitsmittel, wie beispielsweise Kolben o. dgl., entfernt
werden kann. Ein derartiges Verfahren ist in der praktischen Durchführung sehr einfach,
und die zu seiner Durchführung dienende Vorrichtung ist mit geringen Anschaffungskosten verbunden, da sie in einem einfachen
glatten Rohr besteht. Es ist weiter damit der Vorteil verbunden, daß nicht nur ein Kolben
Anwendung finden kann, der das geschleuderte Gut aus der Trommel ausstößt, sondern daß
mehrere Kolben in Anwendung treten können, die beispielsweise nacheinander die sich in der
Trommel bildenden Schichten entfernen. Die Trommel selbst kann zylindrische oder sich in
der Ausstoßrichtung konisch erweiternde Form haben. Zum Zweck des Ausstoßens des entwässerten
Gutes können die einzelnen in ihrem Durchmesser verschieden groß gehaltenen Kolben teleskopartig angeordnet werden.
Nach dem Durchfähren durch die Trommel mit einem derartigen Kolben kann nach
dem Entwässern jedesmal eine homogene Schicht aus der Trommel entfernt werden. Der größte Kolben wird beim Durchgange
durch die Trommel für den Fall, daß diese zylindrisch gestaltet ist, als Schaber oder
Kratzer wirken. Um ein leichtes Durchführen der Kolben und ein Ausstoßen der entwässerten
Masse zu ermöglichen, ist die Trommel an den beiden Kopfseiten offen ausgebildet.
Außer der Ausstoßung des Gutes durch verschieden groß gehaltene Kolben kann das Ent-
fernen des entwässerten Gutes aus der Trommel durch Absaugen der einzelnen Schichten
noch während der Umdrehung der Trommel vor sich gehen. Nur die unmittelbar an der
Trommelwandung gebildete Schicht, welche am vollständigsten entwässert ist, kann als
Endprodukt des Verfahrens behandelt werden. Das weniger entwässerte Gut, also die
sich zwischen 'der Außenschicht und der ίο inneren Wasserschicht bildende mittlere Übergangsschicht
kann mit dem Wasser aus der Trommel unter Zusatz von weiterem frischen Gut verrührt und der Wirkung der Drehtrommel
abermals unterworfen werden. Mittels dieses Verfahrens lassen sich natürlich auch
Röhren aus Beton o. dgl. herstellen. An sich ist dieses Verfahren aber für die Rohrenherstellung
allgemein bekannt und soll nicht etwa einen Teil der Erfindung bilden. Wie bei
jedem anderen Material t würde auch in diesem
Fall die Betonmasse einfach der Drehtrommel aufgegeben werden, die infolge der Zwei- oder
Mehrteilung alsdann ein Aufklappen und ein Herausnehmen des gebildeten Rohres gestattet.
Erfindungsgemäß soll das in den Ansprüchen gekennzeichnete Verfahren aber nur zur
Entwässerung von Zementrohschlamm dienen. Die Aufbereitung bzw. deren innige und
gleichförmige Mischung ist für die Güte des zu erzeugenden Zementes von ausschlaggebender
Bedeutung. Der Wasserzusatz zu den pulverförmigen Stoffen verwandelt dieselben
in einen flüssigen Schlamm, in welchem sich die einzelnen Rohstoffe innig miteinander
verbinden. Der große Nachteil dieser Naßaufbereitung besteht nun darin, daß das Verfahren
sehr kostspielig ist, denn das lediglich für die Durchmischung zugesetzte und -erforderliche
Wasser muß im Öfen in der Trennungs- oder Vorbereitungszone verdampft werden. Es liegt auf der Hand, daß diese
Verdampfung des lediglich für die Durchmischung bestimmten Wassers mit ganz erheblichen
Kosten verbunden ist.
Auch hier will die Erfindung Wandel schaffen, und zwar dadurch, daß das Wasser aus
dem Zementrohschlamm mechanisch in einer liegend angeordneten und in Umdrehung versetzten
Rohrschleuderform entfernt wird. Das Gut bzw. der Zementrohschlamm sammelt sich infolge seines spezifischen Gewichtes an den
Wandungen der Schleuderform, während das darüberstehende Wasser nach oder noch während
des Schleuderverfahrens entfernt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform, und zwar zeigen
Fig. ι einen senkrechten Mittelschnitt durch die Trommel mit beispielsweise teleskopartig 6a
angeordneten Ausstoßkolben,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
In den Zeichnungen ist die Drehtrommel mit α und die durch eine Stufenscheibe b in
Drehung zu versetzende Antriebsvorrichtung mit c bezeichnet. Die Trommel α liegt frei
mit ihren Lauf ringen d auf dieser Antriebsvorrichtung auf. Die gemäß Fig. 1 teleskopartig
angeordneten verschieden großen Kolben sind mit e, f, g bezeichnet.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Verfahren zum Entwässern von Zementrohschlamm, wobei die Entwässerung des Gutes in einem liegend angeordneten rotierenden Schleudergehäuse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerung des Schleudergutes in einer liegenden Rohrschleuderform mit glatter Innenwandung vor sich geht, so daß die Trennung der beim Rotieren der Schleuderform gebildeten Schichten durch mehrere Kolben von verschiedenem Durchmesser erfolgen kann, welche nach vollendeter Schichtenbildung durch die Trommel hindurchgestoßen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere, noch wasserhaltige, und die Mittelschicht nach Beendigung des ersten Schleudervorganges nochmals miteinander verrührt und unter Zugabe von neuem Gut abermals der Entwässerung in der sich drehenden Schleuderform unterworfen werden,
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßkolben teleskopartig ineinander verschiebbar sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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