DE653199C - Zufuehrvorrichtung bei einer Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln - Google Patents

Zufuehrvorrichtung bei einer Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln

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DE653199C
DE653199C DEG84735D DEG0084735D DE653199C DE 653199 C DE653199 C DE 653199C DE G84735 D DEG84735 D DE G84735D DE G0084735 D DEG0084735 D DE G0084735D DE 653199 C DE653199 C DE 653199C
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Germany
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felt cloth
machine
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felt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement
    • B28B1/526Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement by delivering the materials on a conveyor of the endless-belt type

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Zuführvorrichtung bei einer Maschine zum Herstellen von Hohlkörpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Herstellen von Hohlkörpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln mittels eines als Kern verwendeten Zylinders und eines endlosen Filztuches, welches das aufgebrachte Rohgut dem Kern zuführt. In der Regel wird der Faserstoffbrei aus dem Vorratsbehälter so auf das Filztuch überführt, daß dieses von dem oberen Teil des Umfanges eines sich drehenden Siebzylinders, der mit dem unteren Teil in den Vorratsbehälter taucht, abgehoben wird. Diese Siebzylinder, durch deren Löcher das überschüssige Wasser durch das Trommelinnere wieder zurückfließt, verstopfen sich sehr rasch, so daß sie in Zwischenräumen von wenigen Stunden gereinigt werden müssen.. Sie unterliegen-auch einem außerordentlich großen Verschleiß. Bei dieser Art der übertragung des Rohstoffes auf das Filztuch erhalten die Fasern leicht eine bestimmte Richtung, was für die Festigkeit des herzustellenden Hohlkörpers sehr nachteilig ist. Deshalb werden umständliche zusätzliche Einrichtungen vorgesehen, die Fasern in möglichst verschiedener Richtung auf den Siebzylinder zur Ablage zu bringen. Mit Rücksicht darauf wurde auch schon vorgeschlagen, den Stoffbrei auf die Siebtrommel aufzuschleudern. Dabei ist die Gefahr des Verstopfens und der Grad des Verschleißes .jedoch noch höher. Um die empfindlichen Siebtrommeln vollkommen in Wegfall zu bringen, wurde u. a. vorgeschlagen, den Stoffbrei unmittelbar auf das Filztuch aufzuschleudern. Bei der einen Ausführungsform ist zu diesem Zwecke das Filztuch unmittelbar über die Auslauföffnung einer Schleudereinrichtung hinweggeführt und stellt eine Art Abdeckung des Auslaufes dar. Der aufgeschleuderte, sehr dünnflüssige Brei drückt das abdeckende Filztuch jedoch beiseite, so daß der dünnflüssige Stoffbrei seitlich entweichen kann und breitspritzt. Eine das Abdrücken des Filztuches verhütende Gegendruckplatte würde ein Heraustreten des Stoffbreies zwischen Filztuch und Mundstück nur unwesentlich einschränken können. Sie würde außerdem die Entfernung des durch das Filztuch hindurchtretenden Wassers außerordentlich erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen. Nach einem anderen Vorschlag ist das Filztuch in einem fast geschlossenen Kreise um eine Schleudereinrichtung herumgeleitet und bildet gewissermaßen das Gehäuse der Schleudereinrichtung, in welches der dünnflüssige Stoffbrei einströmt. Das Filztuch nimmt hierbei bei seinem Lauf schon unmittelbar aus dem zufließenden Rohstoff den Faserstoffbrei auf, zum anderen Teil wird auf das Filztuch noch innerhalb des von ihm gebildeten Zylinderraumes Faserstofbrei aufgeschleudert. - Das viele mit dem 'Faserstoffbrei herumgespritzte Wasser wäscht, da es an dem Filztuch innen und außen nach demtiefsten Punkt zurückfließt, von dem bereits daraufliegenden Faserstoffbrei einen guten Teil wieder ab. Die Abführung des durch das Filztuch nach außen dringenden Wassers ist kaum oder doch nur unter sehr großen Schwierigkeiten möglich. Das Filztuch ist infolgedessen selbst dort, wo es reit dem Faserstoffbrei nicht mehr unmittelbar in Berührung steht, so naß, daß der breitgeschleuderte Faserstoffbrei an den Stellen des Filztuches, die senkrecht stehen oder die Aufnahmefläche gar nach unten kehren, kaum mehr haftet. Außerdem ist auch hier die Gefahr vorhanden, daß der dünnflüssige Brei seitlich von' dem Filztuch fortspritzt. Das Filztuch kann nur mit seinen Seitenkanten geführt sein, da Ouerstege Teile des Filztuches, auf welche Fasergut aufgeschleudert werden sollte, bedecken und bei der Bewegung des Filztuches das auf ihnen bereits befindliche Gut wieder abstreifen würden. Bei nur seitlicher schmaler Auflage des Filztuches kann dieses auch nicht gespannt gehalten werden, was für ein einwandfreies Auftragen des Stoffbreies unbedingt erforderlich ist. Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung so vorzugehen, daß auf ein auf einem Filztuch gefördertes Faservlies das pulverförmige hydraulische Bindemittel und gleichzeitig Wasser in fein verteilter Form aufgeschleudert wird. Dieses Verfahren ist jedoch wegen der vorherigen Herstellung eines Faservlieses umständlich und hat den Nachteil, daß keine innige Mischung der Fasern mit -dem hydraulischen Bindemittel erzielt wird, weil sich dieses im wesentlichen auf der der Einschleudervorrichtung zugekehrten Seite des Faservlieses absetzt.
  • Die geschilderten Nachteile sind dann nicht vorhanden, wenn das aus einem Mischbehälter herausgeschleuderte Fasergut im freien Fall auf der Oberfläche des waagerecht geführten Filztuches landet. Hierbei gelangt das Rohgut allerdings mehr oder weniger in dicht nebeneinander zu liegen kommenden Häufchen auf das Filztuch und muß deshalb über das ganze Filztuch gleichmäßig ausgebreitet werden. Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung »zur Herbeiführung einer solchen vollkommen gleichmäßigen Schicht auf dem Filztuch.. Diese Vorrichtung besteht aus der Vereinigung eines hinter der Auftragsstelle des Rohgutes auf das Filztuch gngeordneten, an sich bei Papiermaschinen bekannten Abstreichbleches mit darauffolgenden Verreibern in Form von Zylinderausschnitten, welche eine Schaukelbewegung und eine hin und her gehende Bewegung quer zum Filztuch ausführen. Durch das Abstr.eichblech wird von den in sich bereits verfilzten Häufchen der 'obere Teil abgestrichen und nach Stellen verdrängt, an denen wenig oder gar kein Gut ,liegt, während die Verreiber eine Verfilzung der ursprünglich nur in sich verfilzten Häufchen untereinander herbeiführen. Das Abstreichblech und die Verreiber müssen natürlich höhenverstellbar sein, um sie den wechselnden Verhältnissen fein anpassen zu können. Die Form der- Verreiber als Zylinderausschnitte und die vereinigte Schaukel- und Hinundherbewegung haben sich nach den Versuchen als besonders vorteilhaft erwiesen. Zur Erhöhung der Gleichmäßigkeit der Schicht ist schließlich das Abstreichblech pendelnd so aufgehängt, daß es eine geringfügige Hinundherbewegung in seiner Längsrichtung ausführen kann.
  • Auf der Zeichnung ist die der Erfindung entsprechende Auftragvorrichtung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt.
  • Mit i ist ein zur Aufnahme der Rohmasse dienender Vorratsbehälter bezeichnet, in dem sich ein Rührwerk 2 dreht. Aus dem Behälter i fließt die Rohmasse durch in der einen Seitenwand vorgesehene,, durch Klappen 3 verschließbare öffnungen über Rinnen 4 in einen weiteren Behälter 5, vor welchem das endlose Filztuch 6 vorbeiläuft. In dem Behälter 5 verläuft eine zum Filztuch 6 gleichgerichtete Welle 7, die mit einer Anzahl Schaufeln besetzt ist, welche verschiedene Richtung besitzen. Die Welle 7 ist in den Seitenwänden des Behälters 5 gelagert und wird in geeigneter Weise in schnelle Dreh- -bewegung versetzt. Durch diese Drehbewegung wird die in dem Behälter 5 vorhandene Masse auf das Filzband 6 geschleudert. Seitlich am Behälter 5 angebrachte Schilde 9 verhüten, daß die Masse seitlich über das Filztuch hinausgeschleudert wird. Die von dem Filztuch 6 mitgenommene Masse läuft unter einem sich quer über das Filzband erstreckenden Abstreichblech fo hinweg, welches die auf dem Filztuch liegende Masse der Höhe nach vergleichmäßigt. Das Abstreichblech fo ist bei ii en:delnd aufgehängt und erhält von einer Nockenscheibe 12 aus eine geringfügige hin und her- gehende Bewegung. Außerdem greifen an dem Abstreichblech fo Federn 13 an, die die Unterkante des Bleches gegen das Filztuch ziehen. Mittels einer nicht dargestellten Einstellvorrichtung läß@ sich der jeweilige Abstand zwischen der Unterkante des Abstreichbleches fo und dem Filztuch 6 in geringen Grenzen ändern. Hinter dem Abstreichblech fo sind Saugeinrichtungen 14. vorgesehen, die aus der auf dem Filztuch liegenden Masse überschüssiges Wasser absaugen. Hinter jeder Absaugvorrichtung 14 ist ein Verreiber 15 angeordnet, der den Teil eines Zylinders darstellt. Dieser Verreiber vollführt eine Schaukelbewegung und dabei gleichzeitig eine hin und her gehende Bewegung in Achsenrichtung. Durch den Verreiber erfahren die auf dem Filztuch 6 liegenden, die verschiedensten Richtungen einnehmenden Fasern eine Verfilzung. Außerdem drückt der Verreiber 15 aus der auf dem Filztuch 6 liegenden Masse auch noch seinerseits Feuchtigkeit aus. Natürlich muß die mit dem Rohstoff in Berührung kommende Fläche des Verreibers so gestaltet sein, daß an ihr sich kein Rohstoff ansetzt. Die hin und her gehende Bewegung in achsrechter Richtung wird zweckmäßig gleichfalls durch eine auf der Welle 16 sitzende Nockenscheibe herbeigeführt. Zur Herbeiführung der Schaukelbewegung ist ein an sich bekanntes und deshalb nicht dargestelltes Schaltgetriebe vorgesehen, in welchem die Welle 16 wechselweise mit dem einen oder anderen zweier sich gegenläufig drehender Räder gekuppelt wird.
  • Die neue Einrichtung zeichnet sich durch ihre einfache Gestaltung aus und gewährleistet eine solche Lage der Fasern, daß der aus dem so vorbereiteten Rohstoff hergestellte Hohlzylinder allen gerechterweise zu stellenden Anforderungen genügt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zuführvorrichtung bei einer Maschine zum Herstellen von Hohlkörpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln, bestehend aus einem Mischbehälter, aus dem das Fasergut durch eine Schleudervorrichtung herausgeschleudert wird und im freien Fall auf der Oberfläche eines waagerecht geführten Filzbandes landet, welches das aufgebrachte Gut dem Formzylinder der Maschine zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Auftragsstelle des Gutes auf das Filztuch (6) ein das unregelmäßig aufgeschleuderte Gut vergleichmäßigendes Abstreichblech (io) und hinter demselben Verreiber (i5) in Form von Zylinderausschnitten angeordnet sind, welche eine Schaukelbewegung und eine hin und her gehende Bewegung quer zum Filztuch ausführen.
  2. 2. Zuführvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Federn (i3) an -das Filztuch (6) herangezogene Abstreichblech (io) pendelnd aufgehängt ist, so daß es eine geringfügige hin und her gehende Schiebebewegung in seiner Längsrichtung ausführt.
DEG84735D 1933-02-07 1933-02-07 Zufuehrvorrichtung bei einer Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln Expired DE653199C (de)

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DE653199C true DE653199C (de) 1937-11-18

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DE (1) DE653199C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048215B (de) * 1956-05-04 1958-12-31 Mannesmann Ag Maschine zum Herstellen von Asbestzementrohren und anderen Formkoerpern
DE1055427B (de) * 1956-08-06 1959-04-16 Mannesmann Ag Aufgabevorrichtung mit einem Materialbehaelter mit einer Vielzahl von Auslaufoeffnungen fuer eine Maschine zur Herstellung von Roehren aus Asbest-Zement-Mischungen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048215B (de) * 1956-05-04 1958-12-31 Mannesmann Ag Maschine zum Herstellen von Asbestzementrohren und anderen Formkoerpern
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