DE517890C - Rotierender Autoklav - Google Patents

Rotierender Autoklav

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DE517890C
DE517890C DES86019D DES0086019D DE517890C DE 517890 C DE517890 C DE 517890C DE S86019 D DES86019 D DE S86019D DE S0086019 D DES0086019 D DE S0086019D DE 517890 C DE517890 C DE 517890C
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DE
Germany
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cooling
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autoclave
heating
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Siller & Rodenkirchen GmbH
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Siller & Rodenkirchen GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/04Pressure vessels, e.g. autoclaves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K1/00Glucose; Glucose-containing syrups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Rotierender Autoklav Die Erfindung bezieht sich auf einen rotierenden Autoklaven, der für die Gewinnung von Glukose aus Holzstoff bestimmt ist.
  • Die Aufschließung des Holzstoffes für den erwähnten Zweck geschieht bekanntlich durch Behandlung mit Salzsäure. Dies bedingt wieder das Überziehen sämtlicher Wandungen des Innenraumes mit säurefestem Stoff, wie z. B. Hartgummi, Ebonit o. dgl.. alles Stoffe von geringer Wärmeleitfähigkeit. Nun tritt beim Einlassen der Säure in das Holzstofigetnenge, eine erhebliche Erhitzung auf, die durch Kühlen unschädlich gemacht werden mini. Umgekehrt muß nach einer bestimmten Zeit die Masse zwecks Überführung in Glukose auf einen bestimmten höheren Wärmegrad gebracht werden.
  • Es ist nun bei Autoklaven bekannt, die Temperaturregelung in der Weise v orzunehinen, daß die Umhüllung des Behälters als Doppelmantel ausgebildet wird, durch dessen Hohlraum das Kühl- bzw. Heizmittel geleitet wird. Desgleichen ist es bekannt, die Wärmeaustauschv orricbtung in den Innenraum des Behälters zu legen. Diese Einrichtung besteht aus einer größeren Zahl in axialer Richtung nebeneinanderliegender durch beide Stirnwände des Behälters hindurchtretender Rohre, die außerhalb des Behälters in Hintereinander- oder Parallelschaltung untereinander verbunden sind.
  • Angesichts der wärmeisolierenden Auskleidung genügt aber, wie die Praxis gelehrt hat, weder die eine noch die andere der bekannten Einrichtungen, um mit der erforderlichen Schnelligkeit den Übergang von dem Beheizungsvorgang in denjenigen der Kühlung, und umgekehrt, zu bewerkstelligen. Die Verwendung von Rohrbündeln im Innern des Behälters in der erwähnten Anordnung hat für den vorliegenden -Verwendungszweck außerdem noch andere Bedenken. Es müssen nicht allein die Innenwandungen des Behälters, sondern auch alle im Innern des Behälters untergebrachten sonstigen Organe mit dein bereits erwähnten säurefesten Stoff überdeckt werden. Als solche kommen hauptsächlich Stoffe in Betracht, die eine erhebliche Sprödigkeit besitzen und daher bei scharfen Ecken zum Abbröckeln neigen, besonders unter dein Einfluß der betriebsinälig auftretenden erheblichen Temperatur schwankungen und dadurch hervorgerufenen Materialspannungen und -verziehungen. Im Innern des Behälters untergebrachte Rohrbündel, deren Einzelrohre durch die Stirnwände des Behälters hindurchgehen, weisen aber an jeder Durchtrittsstelle solche für den Belag gefährlichen scharfen Winkel auf.
  • Nach der Erfindung wird nun außer der bekannten Anordnung des doppelten Mantels, durch dessen Hohlraum das Kühl- bzw. Heizmittel geleitet wird, im Innern des Behälters ebenfalls eine Kühl- bzw. Heizeinrichtung angeordnet, die jedoch im Gegensatz zu den bekannten Innenbeheizungen in einem einzigen Hohlkörper entsprechender Abmessung besteht, der so gestaltet und gelagert ist, daß er zugleich als Körper zum Durchmengen des Holzbreies bzw. der Glukose dient. :Mach einer weiteren Ausführüngsforin wird er an einem Stirnende als Verschluß der Einfüllungs- bzw. Entleerungsöffnung des Behälters ausgebildet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt.
  • Es ist a der rotierende Autoklav mit dem Hohlmantel m. Die Einführung bzw. Weiterleitung der Säure in das Innere des Behälters ieschieht durch die axial liegenden feststehenden (nicht mitrotierenden) Rohre b und c.
  • Im Innern des Behälters a ist nun der ebenfalls als Heiz- bzw. Kühlvorrichtung ausgebildete Hohlkörper d von zylindrischem Querschnitt angeordnet. Der Weg des Heiz-oder Kühlmittels ist wie folgt. Es tritt bei 1a in einen mit dem Behälter starr verbundenen und mit diesem rotierenden Zuführungskanal ein, wird dann vor dem Eintreten in den Behälter a durch einen die Stutzen i, und h verbindenden biegsamen Metallschlauch in das im Innern des Körpers d liegende Rohr l eingeführt, tritt durch die Öffnungen n. desselben in den Hohlkörper d, weiter durch die Öffnungen o in ein konzentrisch zum Rohr L liegendes Rohr p, darauf durch einen die Stutzen q und r verbindenden Metallschlauch in das Innere des Doppelmantels in, um endlich durch den dem Eintrittskanal h gleichgebildeten Kanal s aus dem Apparat entfernt zu werden.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der innere radial zur Drehrichtung des Autoklaven angeordnete Hohlkörper d zugleich als Verschlußeinrichtung für die Einfüll- bzw. -Entleerungsöffnung f des Behälters ausgebildet. Das Verschließen bzw. Öffnen dieses Verschlusses geschieht durch Verschiebung des Körpers d in der Längsrichtung mittels des Handrades g. Die radiale Lagerung des Hohlkörpers hat im Gefolge, daß derselbe als Mischvorrichtung dient und besondere umständliche Einrichtungen für diesen Zweck entbehrlich macht. Denn bei jeder Umdrehung des Autoklaven wird die im unteren Teil des Behälters angesammelte breiige bzw. flüssige Masse zweimal von dem Hohlkörper durchschnitten. Das Fehlen verästelter Mischkörper bedeutet aber angesichts der bereits erwähnten Notwendigkeit der säurefesten Bekleidung sämtlicher Innenwandungen einen besonderen Vorteil.

Claims (1)

  1. PATEN TA ITSPRÜCHE: r. Rotierender Autoklav für Glukosegewinnung aus Holzstoff mit Einrichtung zum Kühlen oder Heizen, dadurch gekennzeichnet, daß außer der bekannten Anordnung eines sich über die ganze Umhüllung des Behälters erstreckenden doppelten Mantels (m), durch dessen Hohlraum das Kühl- bzw. Heizmittel geleitet wird, im Innern des zylindrischen oder linsenförmigen Behälters (a) ein vom Kühl- bzw. Heizmittel durchströmter Hohlkörper (d) von zylindrischer oder ähnlicher langgestreckter Form angeordnet ist, welcher (d) sich durch den Behälter in radialer Richtung erstreckt und mit diesem rotiert. :2. Autoklav nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Stirnende (e) des Innenkörpers (d) als Verschluß für die Einfüll- bzw. Entleerungsöffnung (f) des Hauptbehälters (a) dient, wobei das Öffnen bzw. Verschließen der Öffnung (f) durch Längsverschiebung des an seinem anderen Ende aus dem Hauptbehälter (a) heraustretenden Innenkörpers (d) bewirkt wird.
DES86019D 1928-06-14 1928-06-14 Rotierender Autoklav Expired DE517890C (de)

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DE (1) DE517890C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758939C (de) * 1942-02-05 1953-08-24 Norddeutsche Hefeindustrie A G Verfahren zur Gewinnung gaerfaehiger Loesungen aus cellulosehaltigen Rohstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758939C (de) * 1942-02-05 1953-08-24 Norddeutsche Hefeindustrie A G Verfahren zur Gewinnung gaerfaehiger Loesungen aus cellulosehaltigen Rohstoffen

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