DE51675C - Regelungsvorrichtung für Bogenlampen - Google Patents

Regelungsvorrichtung für Bogenlampen

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DE51675C
DE51675C DENDAT51675D DE51675DC DE51675C DE 51675 C DE51675 C DE 51675C DE NDAT51675 D DENDAT51675 D DE NDAT51675D DE 51675D C DE51675D C DE 51675DC DE 51675 C DE51675 C DE 51675C
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lever
electromagnet
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carbon rods
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DENDAT51675D
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E. A. SPERRY in Chicago, cor. Clark u. Washington Str. Rooms 1005 — 7
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachstehenden beschriebene und in Fig. ι bis 8 der beiliegenden Zeichnungen dargestellte Erfindung' bezieht sich auf Neuerungen in der Regelung von Bogenlampen.
Die Regelungsvorrichtung beruht im wesentlichen auf der Verwendung eines im Hauptstromkreis liegenden Elektromagneten D 4, dessen Armatur D8 beim Durchsenden eines elektrischen Stromes die KlemmvorrichtungZ)10 emporhebt, durch den Hebelarm Z)11 und Anschlag E diese Klemmvorrichtung in horizontaler Richtung gegen die Kohlenstäbe drückt und somit ein Emporziehen der letzteren bewirkt, wodurch der Lichtbogen hergestellt wird.
Das Nachschieben der allmälig abbrennenden Kohlenstäbe wird durch die im Nebenschlufs liegenden Elektromagnete G G bewirkt, welche mit wachsendem Widerstand im Hauptstromkreis die Hebelarme G4 und den auf ihnen ruhenden Rahmen D2 nach unten ziehen und so durch ein momentanes Senken der Klemmvorrichtung D10 den Köhlenstäben während eines sehr kleinen Zeitraumes ein freies Herabfallen gestatten.
Im Nachstehenden sei die Einrichtung an der Hand der beiliegenden Zeichnungen des Näheren erläutert.
A ist der Deckel, B B sind die Seiten und C ist der Boden des die Regelungsvorrichtung einschliefsenden Kastens. Auf letzterem sind die AugenΛ Ä1 befestigt, in welche die zur Aufnähme der Kohlenstäbe bestimmten Röhren A2A2 eingeschraubt sind. Am Boden des Kastens ist eine isolirende Scheibe C1 angebracht, auf welcher die Platte C2 ruht. DD sind Ständer, welche auf der Grundplatte C2 befestigt sind, und welche mit vier den Rahmen D2 tragenden Federn D1 Z)1 versehen sind. In dem oberen und unteren Theil dieses Rahmens sind Oeffnungen für den freien Durchgang der Kohlenstäbe Z)3I)3 angebracht. Am oberen Theil des Rahmens Z)2 ist der Elektromagnet Z)4 befestigt, der im Hauptstromkreis zwischen den Klemmen Z)5 und Z)6 liegt. Die Stromleitung geht von der Klemme Z)5 durch den Draht Z)4 in die Windungen des Elektromagneten und von hier in den Rahmen Z)2 und die Kohlenstäbe Ds Ds. D 8 ist die um einen Zapfen drehbare Armatur des Elektromagneten, welche durch das Gelenk Z)9 mit der Klemmvorrichtung D10 verbunden ist, welch letztere den Kohlenstab Z)3 umfafst und denselben bei einer Aenderung des Winkels festhält oder losläfst. An derselben Armatur Z)8 ist der Hebel Z)11 befestigt, welcher auf das untere Ende des um einen Zapfen drehbaren Anschlages E einwirkt. Dieser Anschlag ist an der Gabel E1 befestigt und trägt an seinem oberen Ende ein Gewicht E2, welches bestrebt ist, die Hemmvorrichtung von der Nase Ea und Klemmvorrichtung Z)10, wegzuziehen. F2 ist ein vom Rahmen Z)2 getragener Cylinder, in welchem der durch das Gelenk F mit der Armatur Z)8 verbundene Kolben F1 auf- und abgeht. Z^3 ist ein Pflock, der ein Herausfallen des Kolbens F1 aus dem Cylinder Z^2 verhindert.· G G sind zwei auf der Grundplatte C2 befestigte Nebenschlufselektromagnete, welche mit den Klemmen Z)5 und Z)6 durch die Leitungsdrähte G1 und G2 verbunden und mit den in den Hebelarmen C1 G^ drehbar gelagerten und durch die Armatur G9 verbundenen Kernen G3 G3
versehen sind. Diese Hebelarme G* G4 sind an ihrem einen Ende mit dem Gestell D durch Zapfen verbunden und tragen an ihrem anderen Ende den Cylinder G5, welcher sich über dem Kolben G6 auf- und abbewegt und durch die Feder G7 nach oben gezogen wird. Letztere ist an einem einstellbaren Hebel G8 befestigt, so dafs die Spannung der Feder beliebig verändert werden kann.
Der Rahmen Z)2 trägt an seinen verticalen Seiten zwei Vorsprünge HH, welche auf den an den Hebeln G4 befestigten Rollen //ruhen. Die Hebel G4 sind unweit ihres Drehpunktes durch den Distanzbolzen K verbunden. An .. einem dieser Hebel ist der Arm L befestigt, welcher bei einer -allzutiefen Senkung des Hebels G4 gegen den Isolator L1 drückt, welch letzterer auf dem unter Federwirkung stehenden Hebel Z2 befestigt ist.
Wenn der Widerstand im Hauptstromkreis ein ungewöhnlich grofser wird, so erfahren die Hebel G4 eine so starke Senkung, dafs der an ihnen befestigte Arm Z gegen den Hebel Z2 drückt, auf diese Weise den Stromkreis zwischen den Leitungsdrähten Z,4 und Z5 schliefst und so die Lampe gänzlich ausschaltet.
Der Hebel L2 wird auf diese Weise durch den im Polschuh Z3 erregten Magnetismus in seiner Lage erhalten. Mit dem Eintreten des Kurzschlusses hört gleichzeitig die anziehende Wirkung des Solenoids G auf den Kern G3 auf, so dafs letzterer mittelst der Feder G7 wieder emporgezogen wird. Hierdurch wird der Arm L vom Hebel L2 abgezogen, so dafs nun unter Einwirkung der an letzterem befestigten Feder ein Loslösen des Hebels L2 vom Polschuh Z3 und somit ein Aufheben des Kurzschlusses und Wiedereinschalten der Bogenlampe erfolgt. Naturgemäfs mufs die Feder des Hebels L2 hinreichend stark gewählt und der Polschuh Z3 mit Lack überzogen sein, um die Wirkung der Coercitivkraft zu verhindern und ein sicheres Aufheben des Kurzschlusses herbeizuführen.
M ist ein Hebel, welcher mit M1 durch einen Zapfen verbunden ist und durch die Feder M2 nach oben gezogen wird. Das eine Ende dieses Hebels trägt einen Anschlag M3, welcher beim Herabsinken des Kohlenstabes Z)3 von der auf letzterem befestigten Kappe Mi nach unten gedrückt wird; das andere Ende des Hebels trägt die zum Emporhalten des anderen Kohlenstabes bestimmte Klemmvorrichtung Ms. NN sind Stangen, an welchen der untere Theil der Lampe befestigt ist; N1 ist der nach der Klemme Z)6 führende Leitungsdraht. O ist der Boden der Lampe, in welchen die den Kohlenstab umgebenden Rohre O1 eingeschraubt sind, an welch letzteren eine die Glocke O4 tragende Scheibe O3 durch Schrauben O 2 befestigt ist.
Der Leitungsdraht TV1 steht mit dem Isolator iV4 und durch letzteren mit der Scheibe iV5 in Verbindung, welche bei N6 mit zwei für die Aufnahme der Klemmvorrichtungen ΛΓ7 bestimmten Oeffnungen N6 versehen ist. Diese Klemmvorrichtungen tragen an ihrem unteren Theil je einen Ring JV8 und sind mit den Armen N10 durch Zapfen N9 verbunden. Die Arme N10 ruhen mit ihrem einen Ende auf der Scheibe JV5 und sind am anderen Ende durch Zapfen 2V11 mit der Klemme Nn verbunden. Am Ende der letzteren ist die Schraube iV13 befestigt, welche auf der Platte N5 ruht. P ist der untere -Kohlenstab.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Regelungsvorrichtung ist folgende:
Ist die Regelungsvorrichtung aufser Thätigkeit gesetzt, so ruht der Kolben F1 auf dem Pflock .F3; die Armatur D* nebst allen damit in Verbindung stehenden Theilen nimmt somit die tiefste Lage ein, welche überhaupt möglich ist. In dieser Stellung sind die Klemmvorrichtungen D10 nach unten gesunken und haben die Kohlenstäbe D3D3 freigegeben, welch letztere in diesem Falle auf den Spitzen der unteren Kohlenstäbe P ruhen. Der Hebelarm Dn ist von dem Anschlag E abgezogen und letzterer nimmt somit unter dem Einflufs des Gewichtes E^ eine geneigte Stellung ein.
Wird nun ein Strom durch den Leitungsdraht N3 geschickt, so geht dieser von N3' durch die Klemme Z)5 und den Draht D1 in die' Windungen des Elektromagneten Z)4, von hier zu den aus Metall bestehenden Theilen des Rahmens Z)2, dann durch die Kohlenstäbe D3 D3 in die Kohlenstäbe PP und schliefslich durch den Leitungsdraht N1 in die Klemme D6 und den Leitungsdraht N2. Die unmittelbare Folge hiervon ist die Anziehung der Armatur Z)8 durch den Elektromagneten Z)4, wodurch gleichzeitig alle mit der Armatur zusammenhängenden Theile in die Höhe gezogen werden. Der Hebel Z)10, welcher sich vorher in einer nahezu horizontalen Lage befand, wird dadurch mit seinem die Klemmvorrichtung tragenden Ende emporgehoben, wodurch die Kohlenstäbe eingeklemmt und gleichfalls nach oben gezogen werden. Die Kohlenstäbe D3D3 werden somit von den Kohlenstäben PP entfernt und hierdurch wird der elektrische Lichtbogen hervorgerufen. Gleichzeitig drückt der Hebelarm D u gegen das untere Ende des Anschlages und bringt letzteren in die in Fig. ι gezeichnete senkrechte Stellung, wobei sein oberer Theil gegen die auf dem Hebel Z)10 befestigte Nase E3 schlägt und den Hebelarm Z)10 auch in horizontaler Richtung gegen die Kohlenstäbe D3 D3 andrückt. Das Einklemmen der Kohlenstäbe geschieht' demnach in zweifacher Weise: ein-
mal durch Drehung des Hebelarmes, zweitens durch Anziehen desselben in horizontaler Richtung durch den Anschlag E.
Ist auf diese Weise der Lichtbogen hergestellt, so wird nach einiger Zeit mit dem immer weiter vorschreitenden Abbrennen der Kohlenstäbe der Widerstand im Hauptstromkreis schliefslich so grofs werden, dafs ein beträchtlicher Theil des Stromes durch "die Windungen der Elektromagnete G geht. Dadurch wird bewirkt, dafs sich die Kerne G3 und mit ihnen die Hebel Gi nebst dem auf ihnen ruhenden Rahmen Z)2 nach unten bewegen. Durch die Senkung. dieses Rahmens und der an ihm befestigten Elektromagnete D4 werden die Hebelarme Χ)10 in eine mehr horizontale Lage gebracht und geben die Kohlenstäbe für einen Augenblick frei, so dafs sie herabfallen können.
Während des Herabfallens der Kohlenstäbe wird naturgemäfs der Widerstand im Hauptstromkreis und somit auch die Stärke des durch den Nebenschlufsmagneten G gehenden Stromes verringert. Infolge dessen werden die Hebel G4 und mit ihnen der Rahmen D2 und Hebel D10 durch die Feder G7 wieder aufwärts .bewegt, so dafs die Kohlenstäbe, nach-' dem sie eine sehr kleine Strecke frei herabgefallen sind, wieder gebremst werden.
Wenn der Widerstand im Hauptstromkreis ungewöhnlich grofs wird, so erfahren die Hebel G* eine so starke Senkung, dafs der an ihnen befestigte Arm L gegen den Hebel L2 drückt, auf diese Weise den Stromkreis zwischen den Leitungsdrähten Z,4 und L5 schliefst und so die Lampe ganz und gar ausschaltet.
Soll der untere Kohlenstab P eingesetzt werden, so wird er durch die in der Scheibe ΝΆ befindliche Oeffnung in das Rohr O1 gesteckt, alsdann die Stellschraube NiS gedreht und somit die Klemmen N12 und N7 gegen den Kohlenstab gedrückt in der Weise, wie Fig. 5 dies darstellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Regelungsvorrichtung fürBogenlampen, bestehend aus dem im Hauptstromkreis liegenden Magneten X)4, welcher auf einem vom Nebenschlufsmagneten bewegten HebelG4 ruht und durch denselben auf- und abbewegt wird, und dessen Anker zwei Arme JD10 und D11 trägt, von denen der letztere auf einen fest am Gestell sitzenden Hebel E drehend einwirkt, so dafs derselbe als Stütze bezw. zur Seitenbewegung des die Kohle klemmenden Hebels Dw dient.
  2. 2. An dem Hebel G4 die Anordnung eines Armes L in Verbindung mit dem Hebel L2, Contactplatte L3 und Elektromagnet L6 in der Weise, dafs bei zu grofser Bogenlänge der Elektromagnet L6 erregt und dadurch die Lampe kurzgeschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51675D Regelungsvorrichtung für Bogenlampen Expired - Lifetime DE51675C (de)

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