DE516394C - Trockengleichrichter - Google Patents

Trockengleichrichter

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DE516394C
DE516394C DES84834D DES0084834D DE516394C DE 516394 C DE516394 C DE 516394C DE S84834 D DES84834 D DE S84834D DE S0084834 D DES0084834 D DE S0084834D DE 516394 C DE516394 C DE 516394C
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dry rectifier
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DES84834D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10WGENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
    • H10W90/00Package configurations

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  • Rectifiers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Gleichrichtern, bei denen gewisse Metalle und Metallverbindungen in trockenem Zustande miteinander in Berührung gebracht werden, um einem gleichzurichtenden Wechselstrom in der einen Richtung einen größeren Widerstand entgegenzusetzen als in der anderen Richtung. Solche Gleichrichter sind bisher sowohl in Platten als auch in Drahtform bekannt geworden. Bei der drahtförmigen Ausbildung ist eine drahtförmige Elektrode zunächst von einer gleichrichtenden Schicht und diese wieder axial von einer zweiten äußeren Elektrode aus Metall umgeben. Da ein einzelnes Gleichrichterelement nur eine verhältnismäßig geringe Spannung gleichzurichten gestattet, ist man in vielen Fallen genötigt, eine Reihenschaltung mehrerer solcher Elemente vorzunehmen. Die Serienschaltung von plattenförmigen Trockengleichrichtern ist - sehr einfach durch Aufeinanderschichten der Gleichrichterelemente in geeigneter Reihenfolge durchzuführen.
Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, Trockengleichrichter, deren eine drahtförmige Elektrode von der anderen Elektrode und einer gleichrichtenden Zwischenschicht umgeben ist, so in Reihe zu schalten, daß die inneren und äußeren Elektroden der benachbarten Teile unmittelbar verbunden sind. Der auf diese Weise entstehende fortlaufende Draht kann dann in bequemer Weise aufgewickelt werden, so daß auch bei Reihenschaltung vieler einzelner Gleichrichterelemente nur ein geringer Raum für die Anordnung beansprucht wird.
3S Ein Ausführungsbeispiel eines durch derartige Hintereinanderschaltung gewonnenen Gleichrichters ist in der anliegenden Zeichnung im Querschnitt dargestellt. Die aus Kupfer bestehende Seele jedes Elementes ist an dem einen Ende 1 von der in an sich bekannter Weise erzeugten Oxydulschicht befreit. Die auf dem übrigen Teil noch vorhandene Oxydulschicht 2 ist durch stark ausgezogene Linien angedeutet. Auf das Element wird nun ein Bleimantel oder ein Zinkmantel 3 so aufgepreßt, daß er auf der einen Seite nicht ganz bis an das Ende der Oxydulschicht heranreicht, am anderen Ende aber über das Element hinausreicht, so daß er das blanke Ende 4 des nächsten Elementes noch mit umfaßt. Die Stirnflächen 5 der Elemente werden zweckmäßigerweise ebenfalls mit Oxydul überzogen, damit keine unmittelbare Berührung zwischen Kupfer- und Bleimantel an diesem Ende eintreten kann. Die so hergestellte Gleichrichteranordnung kann auf einen zylindrischen Kern, der nachträglich wieder entfernt wird, aufgewickelt werden oder auf ein Hohlgestell, das man zum Zwecke einer guten Kühlung als Hohlzylinder mit großem Durchmesser ausbilden kann. Beim Aufwickeln ist darauf zu achten, daß die nebeneinanderliegenden Windungen genügenden Abstand voneinander aufweisen, da bei Anwendung höherer Spannungen leicht Überschläge eintreten. Es ist zweckmäßig, in diesem Falle den so gewonnenen 5g Wickelkörper in an sich bekannter Weise in ein Ölbad einzusetzen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Trockengleichrichter aus Gleichrichterelementen, deren eine drahtförmige Elektrode von der anderen Elektrode und einer gleichrichtenden Zwischenschicht koaxial umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß er aus mehreren in Reihe geschalteten Elementen besteht, und daß die innere Elektrode jedes Elementes mit der äußeren Elektrode des folgenden Elementes unmittelbar verbunden ist. so
2. Trockengleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mantelförmige äußere Elektrode jedes Gleichrichterelementes .über das eine Ende des Elementes hinausragt und einen von der gleichrichtenden Zwischenschicht freien Teil der inneren Elektrode des benachbarten Gleichrichterelementes umgibt.
3. Trockengleichrichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die so verbundenen Gleichrichterelemente zu einem spulenähnlichen Körper aufgewickelt sind.
4. Trockengleichrichter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelkörper ganz oder teilweise in ein Ölbad eingetaucht ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES84834D Trockengleichrichter Expired DE516394C (de)

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Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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