DE950665C - Trockengleichrichtereinheit - Google Patents

Trockengleichrichtereinheit

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DE950665C
DE950665C DES19336A DES0019336A DE950665C DE 950665 C DE950665 C DE 950665C DE S19336 A DES19336 A DE S19336A DE S0019336 A DES0019336 A DE S0019336A DE 950665 C DE950665 C DE 950665C
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Dipl-Ing Erich Waldkoetter
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Siemens Corp
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  • Trockengleichrichtereinheit Es ist bekannt, mehrere Gleichrichter zu einer Gleichrichtereinheit zusammenzufassen. Dies geschieht entweder in der Weise, daß mehrere Gleichrichter zu einer sogenannten Gleichrichtersäule aufgeschichtet werden oder daß die Gleichrichter nebeneinander bzw. in ihrer Längsachse hintereinander angeordnet werden, so daß kabel-, band- oder flächenförmige Gebilde entstehen, die spulenförmig aufgewickelt oder in sonstiger räumlicher Anordnung aufgebaut oder um andere Elemente, wie Transformatorkerne usw., herumgewickelt bzw. herumgebaut werden können.
  • Es ist auch bekanntgeworden, mehrere Trockengleichrichter auf einer Isolierplatte nebeneinander aufzubauen und die Anschlüsse der einzelnen Trockengleichrichter außerhalb der Isolierplatte so zu schalten, daß eine Trockengleichrichtereinheit, z. B. eine Brückenschaltung, entsteht. Dies hat den Nachteil, daß besondere Materialien und Arbeitsgänge für die Herstellung der Schaltung notwendig sind. Ferner ist die Oberfläche der Trockengleichrichtereinheit, die auf einer Isolierplatte angeordnet ist, frei zugänglich. Es muß deshalb beim Einbau einer solchen Trockengleichrichtereinheit in gedrängte Schaltungen, wie es z. B. bei Rundfunkgeräten erforderlich ist, durch besondere Mittel, z. B. durch Einhaltung von Mindestabständen der Teile untereinander oder durch eine Isolierung, Vorsorge getroffen werden, daß andere Einbauteile des betreffenden Apparates nicht mit der Trockengleichrichteroberfläche bzw. seiner außenliegenden Verschaltung in Berührung kommen. Außerdem beansprucht die außenliegende elektrische Verschaltung besonderen Platz.
  • Nach der Erfindung wird von der an sich bekannten Maßnahme Gebrauch gemacht, mehrere gleich- oder verschiedenartige Schaltungselemente durch ein Leitungsnetz zu verbinden, das auf der diese Elemente tragenden Unterlagen aufgedruckt oder in ähnlicher Weise aufgebracht ist. Hierfür sind erfindungsgemäß bei einer Trockengleichrichtereinheit, die aus einer Anzahl nebeneinander angeordneter, für sich selbständig hergestellter Trockengleichrichter besteht, diese Trockengleichrichter zwischen zwei Folien aus Isolierstoff eingebettet, die metallische Belegungen zur automatischen Herstellung der elektrischen Verbindungen zwischen den Trockengleichrichtern untereinander und mit eingebrachten Anschlüssen tragen und die nach dem Einbringen der Trockengleichrichter miteinander fest verbunden worden sind.
  • Die metallischen Belegungen auf den Folien können hierbei vorzugsweise durch Aufdrucken, Aufspritzen, Aufdampfen oder in ähnlicher Weise aufgebracht werden. Die beiden Folien können durch Verkleben oder Verschweißen miteinander verbunden werden.
  • Durch diese Art der Einbettung einer Anzahl nebeneinander angeordneter, für sich selbständig hergestellter Trockengleichrichter zwischen zwei Folien werden die Gleichrichter unmittelbar durch einen Fertigungsprozeß in eine gegenseitige bestimmte räumliche, mechanische und elektrische bzw. schaltungsmäßige Zuordnung gebracht bei gleichzeitigem geschütztem Einschluß der Trockengleichrichter.
  • Wird die neue Gleichrichtereinheit mit Hilfe von Kunststoffolien od. dgl. aufgebaut, so ist die Einheit biegsam, zumindest in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Gleichrichtern. Volle Biegsamkeit der neuen Gleichrichtereinheit wird dann erzielt, wenn für die Gleichrichter folienförmige Gleichrichter verwendet werden, wie sie an sich bekannt sind. Alsdann ist die gesamte Gleichrichtereinheit, sofern sie auch im übrigen folienmäßig ausgebildet wird, nach Art einer Folie biegsam. Dieses bietet verschiedene vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten; insbesondere ist hierbei an den häufig gegebenen Fall gedacht, daß mit einer Gleichrichtereinheit zugleich auch ein Kondensator verwendet wird (s. z. B. Rundfunkgeräte). Es können hier die beiden Elemente - Kondensator und Gleichrichter - zu einer Kondensator-Gleichrichter-Einheit vereinigt werden, insbesondere dadurch, daß die flächenförmige Gleichrichtereinheit um den Kondensator herumgewickelt wird, so daß also der Gleichrichter eine zylinderförmige oder ähnlich geartete Hülle des Kondensators bildet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele; es zeigt Fig. i das Schaltschema des ersten Ausfiihrungsbeispieles, Fig. 2 und 3 die beiden zum Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels verwendeten Kunststoffolien mit den zugehörigen metallischen Belegungen, Fig.4 einen Querschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel in schematischer, auseinandergezogener Darstellung nach der Linie IV-IV der Fig. 2 und 3, Fig. 5 einen Schnitt entsprechend dem nach Fig.4, jedoch in zusammengepreßten bzw. endgültigem Zustand der Gleichrichtereinheit, Fig.6 eine zur Erläuterung dienende Darstellung eines Trockengleichrichters mit Angabe der Polarität, Fig. 7 bis i i ein zweites Ausführungsbeispiel in Darstellungen entsprechend den Fig. i bis 5, Fig. i2 und 13 ein Ausführungsbeispiel einer mit der neuen Gleichrichtereinheit ausgestatteten Kondensator-Gleichrichter-Einheit in einer Seiten-und Stirnansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 14 ein Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung der neuen Gleichrichtereinheiten.
  • Bei dem ersten Ausführungsbeispiel werden entsprechend dem Schaltschema nach Fig. i mehrere in zwei Reihen nebeneinander angeordnete Gleichrichter so zu einer Einheit zusammengefaßt, daß sie in Reihe geschaltet sind. Der besseren tTbersicht halber ist die Polarität der einzelnen Gleichrichter in Fig. i eingetragen. Fig.6 veranschaulicht den allgemeinen Aufbau der einzelnen Gleichrichterscheibe. Sie umfaßt bekanntlich als Hauptteile eine Grundelektrode i, eine darauf aufgebrachte Halbleiterschicht 2 und. die auf diese Halbleiterschicht aufgebrachte Deckelektrode 3. Die eingezeichnete Polarität ist so zu verstehen, daß die Durchla,ßrichtung des Gleichrichters von Minus nach Plus verläuft. Die in Fig. 6 eingezeichnete Polarität eintspricht alsoi der eines Selengleichrichters.
  • Der Darstellung nach Fig. 2 bis 5 liegt die An.-nahme zugrunde, daß die einzelne Gleichrichterscheibe eine längliche rechteckige Gestalt besitzt. Entsprechend dieser Gestalt der Gleichrichter sind gleich große metallische Belegungen 4 bzw. 5 auf denjenigen Seiten der beiden: Kunststoffolien 6 und 7 angebracht, die bei der fertigen Gleich,-richtereinheit den Gle!ichrichterscheiben zugewandt sind. Die Belegungen 4 bzw. 5 sind an denjenigen Stellen angebracht, auf die bei der fertigen Gleichrichtereinheit die Gleichrichter zu liegen kommen; woraus sich ergibt, daß die Belegungen 4 der Kunststoffolie 6 mit den, Belegungen 5 der Kunststofffolie'7 deckungsgleich sind. Es sind ferner zwischen den Belegungen 4 bzw. 5 Querbelegungen .4a bzw. 5, entsprechend. dem Schaltschema der Fig. i angebracht, in, dem die Ouerbelegungcnqd ausgezogen und die Querbelegungen 5, gestrichelt angedeutet sind. Die z. B. aus Kupferstreifen bestehenden Anschlußfahnen 8 werden vor dem Zusammenlegen der Folien eingelegt, entsprechend. der Darstellung nach Fig. 2.
  • Auf die in der beschriebenen Weise vorbereitete Folie 6 oder Folie 7 werden die: scheibenförmigen Gleichrichter aufgelegt, und zwar so" daß sie in Deckung mit den Belegungen q. bzw. 5 gelangen:. Hierbei wird darauf geachtet, daß die Polarität des einzelnen Gleichrichters dem Schaltschema, der Fig. i b#zw. der Darstellung nach Fig. 2 entspricht. Der Zeichnung liegt die Annahme zugrunde, daß die Gleichrichter auf die Kunststoffolie 6 gelegt werden, und zwar entsprechend den in Fig. 2 eingetragenen Polaritäten. Alsdann wird die: zweite Kunststoffolie über die erste gelegt (vgl. Fig. q.). Anschließend werden die beeiden. Kunststoffolien zusammengepreßt, vorzugsweise zwischen Gummiplatten, oder sonstigem elastischen Druckplatten oder -walzen.. Damit die beiden Kunststoffolien gut miteinander verbunden werden, werden vorher die nicht von den Gleichrichtern bzw. von den Belegungen ausgefüllten Flächen mit einem geeigneten Klebstoff überstrichen, oder es wird, ihre Oberfläche mit einem Lösemittel ad. dgl. plastisch bzw. haftfähig gemacht. Statt dessen oder zusätzlich kann auch von einem Schweißverfahren, z. B. Hochfrequenzschweißverfahren, Gebrauch gemacht werden, durch das die beiden Folien 6, und 7 an den freien Flächen miteinander verschweißt werden (vgl. Fig. 5). Es ist noch nachzuholen, daß in den Fig. q. und. 5 die Gleichrichterscheiben mit 9 bezeichnet sind.
  • Wie schon in der Einleitung erwähnt, bat die neue Gleichrichtereinheit unter andea en den Vorteil einer besonders guten Abführung der Verlustwärme. plan entnimmt der Zeichnung, d.aß die gesamte Fläche des einzelnen Gleichrichters zur Abführung der Verlustwärme zurr Verfügung steht. Die einzelne Gleichrichterscheibe ist nur durch die Folien 6 und 7, die noch sehr viel dünner gehalten werden können, als es in der Zeichnung dargestellt ist, von der Außenatmosphäre getrennt. Wenn hingegen, wie es sonst vielfach üblich ist, die Gleichrichtersch:eiben zu einer Säule zusammengefaßt sind, so ist die Abführung der Verlustwärme wesentlich, geringer.
  • Die Erfindung bietet die Möglichkeiit, die Gleich, rechter hermetisch, von der umgebenden Luft abzuschließen (vgl. Fig. 5). Dies hat den Vorteil, daß das Eindringen von Feuchtigkeit oder von schädlichen Dämpfen und Gasen sicher verhindert wird. Hierdurch ergibt sich eine erhöhte Betriebssicherheit; man kann. die Gleichrichtereinh.eit auch in feuchten oder mit Dämpfen und Gasen gefüllten Räumen.. ohne weitere besondere Abschirmung unterbringen. Der hermetischeAbschluß der eigentlichen, Gleichrichter gestattet es ferner, die Abführung der Verlustwärme noch dadurch ganz besonders zu erhöhen, daß die Gleichrichtereinheit in ein Kühlmittel, z. B. Wasser od. dgl., eingehängt wird.
  • Die Zeichnung läßt erkennen, daß die Gleichrichtereinheit sieh biegsam ausbilden läßt. Dies wird im besonderen Maße erreicht, wenn für die einzelnen Gleichrichterscheiben biegsame, folienförmige Gleichrichter benutzt werden. Die flächenförmige Gestalt für sieh allein, insbesondere aber auch die Biegsamkeit solcher Gleichrichtereinheiten ermöglicht es, sie auch bei sehr beengten Raumverhältnissen unterzubringen,. Das ist besonders dort wesentlich, wo es sich darum handelt, in dem beschränkten Raum eines Gerätegehäuses, zusammen mit anderen Elementen noch. eine Gleich richtereinheit unterzubringen (s. z. B. Rundfunkgeräte) .
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 5 wechselt, wie die Fig. i und 2 erkennen lassen, die Polarität der aufeinanderfolgenden Gleichrichterscheiben.. Es können also die Gleichrichter nicht alle in, der gleichen Polaritätslage aufgelegt werden. Mit Rücksicht auf das Herstellungsverfahren oder auch aus anderen Gründen kann es aber erwünscht sein, die Polaritätslage der aufeinanderfolgenden Gleichrichterscheiben nicht wechseln zu lassen. Fig. 7 bis i i veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel, bei dem diese Forderung erfüllt ist. Es ist wieder angenommen; daß die aufeinanderfolgenden Gleichrichter in Reihe zu schalten sind. Fig. 7 veranschaulicht das entsprechende Schaltbild, bei dem die einzelnen Gleichirich.terscheiben entsprechend der Fig.6 dargestellt sind.
  • In Fig. 8 und 9 sind bei io und i i die Kunststoffolien dargestellt, zwischen denen die Gleichrichterscheiben 16 eingebettet werden. Die von den Gleichrichterscheiben 16 eingenommenen bzw. ein" zunehmenden. Flächen sind gestrichelt bei 12 bzw. hei 13 angedeutet. Die metallischen Belegungen der beiden Folien io und ii sind. mit 14 bzw. 15 bezeichnet. Die Darstellung läßt erkennen, daß die aus den Gleichrichterfeldern herausragenden. Enden der Belegungen 14 einerseits und der Bele@ag@usgen, 15 andererseits sich beim Zusammendrücken der beiden Folien, io und. ii überlappen (vgl. F-ig. io), so, daß sich alsdann die Schaltung gemäß Fig. 7 ergibt. Im übrigen kann die Ausführung nach Fig. 7 bis i1, insbesondere auch hinsichtlich der Herstellung mit der Ausführung nach Fig. i bis 5, übereinstimmen. Wie Fig. 7 bis 11 erkennen lassen; kann man die einzelne Gleichrichtereinheit im Geigensatz. zu der Ausführung- nach Fig. i bis 5 auch so, aufbauen, daß die. Gleichrichterscheiben nicht zwei nebeneinanderliegende Reihen, sondern; nur einte einzige Reiihe bilden. Es lassen sich aber auch bei der Ausführung nach Fig. 7 bis. i i die Gleich.richterscheiben in. mehreren, nebeneinanderliegenden Reihers anordnen. Es besteht allgemein die Möglichkeit, die Schaltung dem jeweiligen. Anwendungsfall anzupassen. So kann z. B. ein gemischtes. System Anwendung finden:, bei dem die einzelnen Gleichrichterscheiben und die Belegungen teilweise nach Fig. i bis 5 und, teilweise nach Fig. 7 bis i i angeordnet werden.
  • Es war schon erwähnt, daß die neue Gleichrichtereinheit biegsam ausgebildet werden kann. Hierdurch ist eine große Anzahl besonderer Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Fig. 12 und 13 veranschaulichen eine solcheAn.wendung, und. zwar bei einer Kondensator-Gleichrichter-Einheit. Wie bekannt, ist häufig gemeinsam mit einem Konden sator ein Gleichrichter zu verwenden (s. z. B. Rundfunkgeräte). Fig.12 zeigt bei 2o einen zylindrischen Kondensator, bei 21 die neue, mit dem Kondensato;r kombinierte Gleichrichtercinheit, sie ist um den zylindrischen Kondensator 2o herumgelegt, so da.ß sie gleichsam eine zylindrische Hülle bildet. Zur Verbindung der beiden. Elemeinte kann die Gleichrichterein.heit an den Kondensator angeklebt sein. Es besteht ferner die Möglichkeit, zusätzlich oder statt dessen die Enden der Gleichrichtereinheit an derüberlappungsstelle zu verschweißen, zu verkleben oder in sonstiger Weise zu vereinigen. Falls es erwünscht ist, kann auf die Gleichrichtereinheit noch ein Metallbecher oder Metallrohr oder eine sonstige Deckhülle aufgebracht werden. Zur Halterung istderKondensator mit einem Gewindeteil -go« versehen. Man kann, wie Fig. 12 zeigt, die Kondensator-Gleichrichter-Einheit in sich verschalten, so daß die durch den Gewindeteil 2o" hindurchgeführten Anschlußdrähte 22 .den endgültigen Anschluß für die Kondensator-Gleichrichter-Einheit bilden.
  • Die neue Gleichrichtereinheit eignet sich zur automatischen Herstellung. Ein Ausführungsbeispiel einer hierfür bestimmten Einrichtung ist in Fig. 14 veranschaulicht. Die zum Aufbau der neuen Gleichrichtereinheit dienenden KunststofffOlien 30 und 31 werden von, den Vorratsrollen: 32 und 33 abgezogen, durch die Druckwalzen. 34 bzw. 35 mit den. metallischen Belegungen 4, 4a, 5, 5a bzw. 14, 15 versehen. und darauf über Leitrollen den Anpreßrollen 36 zugeleitet. Die eigentlichen Gleichrichterscheiben werden von dem laufend. zugeführten Gleichrichterbund 37 durch die Schneidvorrichtung 38 abgeschnitten und hierbei zugleich auf die Folie 30 gedrückt. Durch Anwärmen. der Folie 30 oder in sonstiger Weise wird dafür gesorgt, daß die aufgedrückten Gleichrich.terscheiben haftenbleiben. Die Schneidvoirrichtung 38 wird über eine Nockenscheibe39 betätigt. Diese Ncckenscheibe sowie die Druckwalzen 34 und 35 sind. hinsichtlich, ihres Arbeitstaktes aufeinander entsprechend der gewünschten Gleichrich,tereinheit abgestimmt, z. B. dadurch, daß sie von einer gemeinsamen Antriebswelle 40 aus angetrieben. werden. Der Arbeitstakt bzw. das Arbeitstaktverhültinis wird entsprechend der herzustellenden Gleichrichtereinheit gewählt. Es können Einstellmöglichkeiten zur Änderung des Arbeitstaktverhältnisses vorgesehen werden, um mit der gleichen Einrichtung verschiedene Ausführungen. der Gleichrichter-Einheit herstellen zu können. Zwischen den. Anpreßwalzen 36 werden die Folien mit den bereits eingelegten Gleichrichterscheiben entsprechend Fig. 5 bzw. i i zusammen:gepreßt. Um die Vereinigung der beiden. Deckfolien 30 und. 31 zu erzielen, kann in der oben angegebenen Weise ein Klebe-oder Lösemittel verwendet werden. Hierfür wird gegebenenfalls eine Auftragwalze _#i vorgesehen. Zusätzlich oder statt dessen kann auch von. einem Sch-#veißprozeß Gebrauch gemacht werden, etwa in der Weise, daß die Anpreßwalzen 36 beheizt werden oder die Walzen 36 als Teil einer elektrischen Hochfretluenzschweißeinrichtung ausgebildet werden. Von dem die Anpreßwalzen 36 verlassenden »Film« wird die jeweils fertiggestellte Gleich richtereinheit abgeschnitten, und zwar mit Hilfe einer Schneidvorrichtung 42, die ihrerseits durch eine Nockenscheibe 43 angetrieben wird. Der Arbcitstakt dieser Schneidvorrichtung ist in ein bestimmtes Verhältnis zu dem übrigen Arbeitstakt zu setzen, was z. B. dadurch geschehen kann, daß die Nockenseheibe 43 ebenfalls an die Antriebswelle4o in einem geeigneten Übersetzungsverhältnis angeschlossen wird.
  • Hinsichtlich der in Fig. 2 mit 8 bezeichneten Anschlußfahnen sei erwähnt, daß diese: ebenfalls selbsttätig eingelegt werden können. Bei Benutzung der in Fig. 14 dargestellten Einrichtung sind alsdann die Anschlußfahnen nicht in. der Längsrichtung der Folien 30 und 31, sondern seitlich zu diesen Folien herauszuführen.. Alsdann, behindern die Anschlußfahnen nicht das a'utoma'tische Abschneiden der einzelnen Gleichrichtereinheit. mit Hilfe der Schneidv orrichtun g 42, 43.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockengleichrichtereinheit, die aus einer Anzahl nebeneinander angeordneter, für sich selbständig hergestellter Trockengleichrichter besteht, dadurch gekennzeichnet, d!aß die Trockengleichrichter zwischen zwei Folien: aus Isolierstoff eingebettet sind, die metallische Belegungen zur automatischen Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen denTrockengleichrichtern untereinander und mit eingebrachter. Anschlüssen tragen und die nach dem Einbringen der Trockengleichrichter miteinander fest verbunden. worden sind.
  2. 2. Trockengleichrichtereinheit nach An, spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Belegungen auf den Folien durch Aufdrucken., Aufspritzen, Aufdampfen oder in ähnlicher Weise aufgebracht sind.
  3. 3. Trocke:ngleichrichtereinheit nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Trockengleichrichter folienförmige und somit biegsame Gleichrichter verwendet sind.
  4. 4. Trockengleichrichtereinheit nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtereinheit m-it einem Kondensator zu einer Kondensator-Gleichrichter-Einheit in der Weise vereinigt ist, daß die flächenförmige Gleichrichtereinheit den Kondensator, z. B. bei zylindrischen Kondensatoren zylinderförmig, umhüllt.
  5. 5. Einrichtung zur Herstellung der Trockengleichrichtereinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie Fördermittel zur laufenden Zuleitung und Zusammenführung zweier Folienbänder an eine Preßvorrichtung (36), ferner Fördermittel und eine Schn.eidvorrichtung (38, 39) zur laufenden Zuführung eines Gleiichrichterbandes (37) und zur Aufteilung dieses Gleichrichter- bandes in einzelne Gleichrichterscheiben und zum. Anheften: dieser Scheiben an das eine Folienband enthält, so daß in der Preßivoirrich- tung die, beiden Folien mit den, dazwischen- liegenden Gleichrichtern: und; den durch Druck- vorrichtungen (34, 35) od. dgl. aufgebrachten metallischen Belegungen durch Druck und/oder Wärme od. dgl. vereinigt werden, vorzugsweise inVerbindung mit einer anschließenden Schnei.d- vorrichtung zum Abschneiden der fertigen Gleichrichtereinheiten.
    In Betracht gezogene Druckschriften,: Deutsche Patentschilifte; Nr. 5I6 394 584 115, 570067, 6 2 9 364; USA.-Patentschriften Nr. 2 48.6, 110-, 2 183 256; schweizerische Patentschriften Nr. 264 443, 242'9441 britische Patentschriften Nr. 570 877, 500 733; französische Zusatzpatentschrift Nr. 52 229 (Zu- satz zu Patent 8'6q. 342) ; Römpp : »Chemielexikon«, 195o, Bd.2,-S. I3II; »Radio Mentor«, 1948, S. 39I.
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