DE51390C - Mostrichbehälter - Google Patents
MostrichbehälterInfo
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- DE51390C DE51390C DENDAT51390D DE51390DA DE51390C DE 51390 C DE51390 C DE 51390C DE NDAT51390 D DENDAT51390 D DE NDAT51390D DE 51390D A DE51390D A DE 51390DA DE 51390 C DE51390 C DE 51390C
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- container
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/76—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
- B65D83/761—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston the piston being actuated by a screw-shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1889 ab.
In dem aus Porcellan, Steingut oder dergleichen hergestellten, mit dem Ausflufs α versehenen
Behälter g ist ein Kolben k angeordnet, welcher durch einen Ring r abgedichtet
ist und welcher nach oben an dem durch den Deckel d gehenden Rohr 0 Führung erhält.
In dem letzterwShnten'Rohr, welches am oberen Ende mit Gewinde versehen ist, dreht sich die
Schraube 5 und es kann mittelst derselben der Kolben in dem Behälter auf- und abbewegt
werden, zu welchem Zwecke die Schraube am oberen Ende einen Griff i trägt. Kolben und
Schraube werden durch eine Feder f, die einerseits auf dem Deckel d ruht, andererseits
gegen die auf der Schraube befestigte Platte ρ drückt, getragen; besagte Platte ist mit .einem
radial stehenden Vorsprung ν ausgerüstet, welcher in einer entsprechenden Vertiefung einer
anderen Platte ρλ liegt, die in den Kopf der
mit dem Deckel aus einem Stück bestehenden Hülse h auswechselbar eingelegt ist. Der. Kolben
k, welcher an seiner unteren Fläche mit einer Porcellan- oder Steingutplatte abgedeckt
werden kann, ist durch einen durch den Deckel geführten Stift f, der gleichzeitig als Zeiger den
Stand des Kolbens angiebt, an einer Drehung im Gefäfs verhindert; seine Abwärtsbewegung
erfolgt, wenn die Schraube s nach rechts gedreht wird, und zwar wird zunächst die abwärtsgehende
Bewegung dadurch herbeigeführt, dafs der Vorsprung ν sich aus der Vertiefung^
herausdreht. Gleichzeitig bringt das Gewinde den Kolben um ein entsprechendes Stück abwärts,
nach einer halben Umdrehung aber macht er die erste Bewegung, die er, wie beschrieben,
infolge Austritts des Vorsprunges ν gemacht hat, wieder zurück, da der genannte
Vorsprung ja nach halber Drehung wieder in die ' quer durch P1 gehende Vertiefung einspringt.
Durch die erläuterten Bewegungen des auf dem Inhalt des Gefäfses aufliegenden Kolbens wird bei halber Umdrehung der
Schraube ein bestimmtes Quantum des Inhalts durch den Ausflufs α nach aufsen gedrückt;
bei beendigter halber Umdrehung, d. h. sobald der Vorsprung ν in die Vertiefung von P1
zurückspringt, wird nun durch den Rückgang des Kolbens auch der Inhalt entsprechend
zurückgesogen "und dadurch jedes Nachfliefsen aus dem Ausflufs verhindert, indem die in
diesem enthaltene Inhaltsmenge, entsprechend dem kurzen Rückgang des Kolbens, von der
Mündung zurückgeht.
Durch die beschriebene Einrichtung ist es nun ermöglicht, für jede halbe oder je nach
der Anzahl der in pY angebrachten Vertiefungen auch kürzere Umdrehung, eine entsprechende
Quantität des Gefäfsinhalts aus dem Behälter auszutreiben; der Inhalt ist gegen den Luftzutritt,
Staub etc. vollkommen gesichert und kann daher lange in dem Behälter in brauchbarem
Zustande erhalten werden. Der Deckel d erhält seine Befestigung mittelst der Bänder / /,
welche über die Nasen η greifen; nach Zurückschlagen dieser Bänder kann der Deckel abgenommen
und dann nach Aufwärtsdrehen des Kolbens das erneute Einfüllen vorgenommen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einem Mostrichbehälter, bei welchem der Inhalt vermittelst eines durch Schraube (s) bewegten Kolbens (k) zum Austritt gebracht wird, die Einrichtung zum . selbsttätigen Einsaugen des in der Ausflufsmündung des Behälters stehenden Mostrichs nach jedem durch die Schraube hervorgerufenen Vorschub des Kolbens, bestehend in der Anordnung einer mit einem oder mehreren Vorsprüngen (v) versehenen Scheibe (p) auf der Schraube, welche mit den genannten Vorsprüngen durch eine Feder in entsprechende Vertiefungen eingedrückt, beim Beginn der Drehung aber durch die Schraube mitgenommen, wird und dann dadurch einen besonderen Vorschub des Kolbens bewirkt, dafs die Vorsprünge aus den Vertiefungen austreten, während nach beendeter Drehung wieder ein dem letzterwähnten Vorschub entsprechender Rückgang erfolgt, indem durch den Federdruck die Vorsprünge in die Vertiefungen zurückspringen. ,Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51390C true DE51390C (de) |
Family
ID=326168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51390D Expired - Lifetime DE51390C (de) | Mostrichbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51390C (de) |
-
0
- DE DENDAT51390D patent/DE51390C/de not_active Expired - Lifetime
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