DE6007C - Handstempel - Google Patents
HandstempelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
- B41K1/36—Details
- B41K1/38—Inking devices; Stamping surfaces
- B41K1/40—Inking devices operated by stamping movement
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
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- B41K1/04—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with one or more flat stamping surfaces having fixed images with multiple stamping surfaces; with stamping surfaces replaceable as a whole
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
1879.
Klasse 15.
HERMANN ZIEGER in BERLIN. Handstempel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1879 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum schnellen Abstempeln. Ich erreiche
letzteres, indem ich den Apparat im Moment des Abstempeins auch zugleich die Function des Schwärzens verrichten lasse.
Dazu sind zwei Stempel nöthig, die, auf einer Axe eng verbunden, durch einen am Apparate
angebrachten Mechanismus und durch Schwungkraft schnell um dieselbe geschleudert werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Construction
des Apparates in verschiedenen Ansichten und Schnitten dargestellt. Fig. 1 und 2
zeigen den Apparat in zwei Ansichten; Fig. 3 einen Längsschnitt desselben; Fig. 4 einen
Querschnitt durch den Farbebehälter; Fig. 5 die Stellung des Apparates im Augenblicke des
Stempeins; Fig. 6, 7, 8 und 9 veranschaulichen den Typenkasten, den Typenhalter und die
Typen.
An dem Hefte A des Apparates befindet sich der mit dem ersteren durch die in dem
Bügel α sich führende Stange b verbundene Farbebehälter B. Der Behälter B wird durch
den am Bügel α sitzenden Cylinder C geführt und besitzt an einer Seite den Stift d, welcher
sich in einem Schlitz d' des Cylinders C bewegen läfst. An diesem Stift d sitzt der am
unteren Ende mit einem Stift e und weiter oben mit einem Ausschnitt /' versehene, bei d
bewegliche Hebel f, welcher sich gegen die durch den Typenkasten D gehende Axe g legt.
Die Axe g des Typenkastens D ist in den am Cylinder C befindlichen beiden Ansätzen h h'
gelagert, so dafs der Kasten D zwischen beiden Ansätzen rotiren kann. Auf der Axe g, unmittelbar
am Ansatz A1, ist ein kleines, mit
zwei Zähnen 0' und 0" versehenes Rädchen 0 angebracht. Unter dem Schlitze d' des Cylinders
C befinden sich zwei nebeneinanderstehende Stifte ik auf den am Cylinder C angegossenen
Erhöhungen. Um den Stift i ist eine Feder/ gelegt, welche mit' dem einen Ende
durch die am Hebel/ angebrachte Oese / geht und mit dem anderen Ende sich auf den kleinen
Stift η' des Hebels η legt, welch letzterer
an dem Stifte k des Cylinders C beweglich angebracht
ist. Dieser Hebel η besitzt einen Ausschnitt m und ruht mit seinem unteren
Ende auf dem Zahne o" des auf der Axe g befindlichen Rädchens 0, während auf dem
Zahne 0' dieses Rädchens der Stift e des Hebels / liegt. Der Ausschnitt m des Hebels η
soll dem Rädchen ο bei seiner Umdrehung weniger Widerstand leisten.
Soll nun der Apparat functioniren, so drückt man das Heft A herunter und damit auch zugleich
den Farbebehälter B; hierdurch wird der Hebel / mittelst des in dem Schlitze d'
beweglichen Stiftes d ebenfalls heruntergehen müssen. Das Rädchen 0 ist aber durch den
Hebel n, welcher sich auf den Zahn 0" stützt, unbeweglich geworden. Infolge dessen ist der
an dem Hebel / befindliche Stift e gezwungen, über den Zahn 0' des Rädchens 0 wegzugleiten,
wodurch er unter den Zahn zu stehen kommt. Der Farbebehälter B wird durch das Herunterdrücken
gegen die nach oben befindliche Seite des Typenkastens D gedrückt und färbt die
darin befindlichen Typen, während sich noch die untere Seite auf dem Papiere befindet,
Fig. 5. Läfst man nun mit dem Drucke nach und hebt den Apparat schnell auf, so wird die
unter dem Hefte A, an der Stange b befindliche Spiralfeder b1, welche bis dahin zusammengedrückt
war, den Farbebehälter B wieder zurückziehen. Der Stift d an demselben hebt
durch den Hebel / den Stift e; dieser wirft aber durch seinen schnellen Druck gegen den
Zahn ol das Rädchen ο und damit auch zugleich
den ganzen, auf der Axe g befindlichen Typenkasten D kräftig herum, so dafs die oben
gefärbten Typen sich jetzt unten zum Stempeln befinden und der Apparat die ursprüngliche
Stellung, wie Fig. 1, wieder eingenommen hat. Um das . Ueberschlagen des Typenkastens D
beim zu schnellen Aufheben des Apparates zu verhindern, ist der Stift f" am Cylinder C angebracht,
an welchen sich vorkommenden Falles der Hebel / beim Ausschnitte /' stöfst.
Nach der dem Typenkasten D zugekehrten Seite des Farbebehälters B befindet sich das
Stempelpolster, bestehend aus Tuch- und Filzscheiben x, welche auf einem, unten an der
Wand des Behälters B befindlichen Rande x' aufliegen. Ueber demselben befindet sich eine
durchlöcherte Blechplatte χ", die durch eine Mutter mit dem Stempelpolster und dem Farbebehälter
fest verbunden ist. Die in dem Behälter B befindliche Farbe wird sich sonach
durch die durchlöcherte Platte x" dem Stempel-
polster mittheilen und dadurch ein Bestreichen oder Begiefsen des Stempelpolsters mit Farbe
unnöthig machen. Der Deckel des Farbebehälters ist aufgeschraubt und mit der Stange b
verbunden.
Der Typenkasten D besteht aus einem Cylinder, dessen Inneres in der Mitte durch eine
Wand getheilt ist, durch welche die Axe g geht. In diese dadurch hergestellten beiden Behälter
des Typenkastens D werden nun die Typenhalter ρ p' gesteckt, welche durch die Feder r,
die in der längs des Typenkastens durchgefeilten Nuth sich befindet und durch eine
Schraube r' an dem Kasten verstellt werden kann, in den schrägen Einschnitten tl am
Typenkasten D gehalten werden. Will man den Typenhalter entfernen, so löst man die
Schraube r' etwas, dreht den ersteren ein Viertel seines Umfanges bis zu der Stelle, an welcher
sich die geraden Einschnitte u u' befinden, um so ein bequemes Herausnehmen zu ermöglichen.
In den Typenhaltern ρp' habe ich Löcher angebracht,
die, der gewünschten Gröfse der Typen entsprechend, gröfser oder kleiner ausfallen
können.
Oft zu wechselnde Typen, Fig. 8, habe ich mit einer Rinne q versehen, in welche ein in
dem Typenkasten D sich befindender Stift q' greift; um diese Type herauszunehmen, dreht
man den Typenhalter ρ oder p' ein Viertel seines Umfanges, dadurch tritt der Stift q' aus
der Rinne q und die Type fällt heraus.
Claims (5)
1. Die eigenthümliche Art, das Stempelpolster in Verbindung mit einem Farbebehälter und
der darin befindlichen Farbe zu bringen, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Die eigenthümliche Art, während des Stempeins auch zugleich, in demselben Moment,
die Function des Schwärzens zu verrichten, in Verbindung mit der Construction des
auf zwei Seiten mit Typen versehenen Typenkastens, wie gezeichnet und beschrieben.
3. Die Construction der Vorrichtung, den Typenkasten D um seine eigene Axe herumzuwerfen,
wie gezeichnet und beschrieben.
4. Die eigenthümliche Art des Befestigens sowohl als auch des Herausnehmens der Type,
Fig. 8, aus dem Typenhalter bezw. Typenkasten, sowie auch die Befestigung der Typenhalter//' mit dem Typenkasten D,
wie gezeichnet und beschrieben.
5. Den Apparat zum Stempeln in seiner ganzen Zusammensetzung, wie er durch Zeichnung
und Beschreibung klar gelegt worden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6007C true DE6007C (de) |
Family
ID=284284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6007D Active DE6007C (de) | Handstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6007C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1209575B (de) * | 1963-07-18 | 1966-01-27 | Karl Prescher | Farbkissen eines Selbstfaerbestempels |
-
0
- DE DENDAT6007D patent/DE6007C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1209575B (de) * | 1963-07-18 | 1966-01-27 | Karl Prescher | Farbkissen eines Selbstfaerbestempels |
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