DE561565C - Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Zahnpulver, Seifenpulver o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Zahnpulver, Seifenpulver o. dgl.

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DE561565C
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Germany
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container
powder
pawl
rear wall
tooth
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DER82907D
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English (en)
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HANS JOACHIM ROTHENBURG
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HANS JOACHIM ROTHENBURG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K5/00Holders or dispensers for soap, toothpaste, or the like
    • A47K5/06Dispensers for soap
    • A47K5/10Dispensers for soap for powdered soap

Description

  • Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Zahnpulver, Seifenpulver o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Zahnpulver, Seifenpulver n. dgl. mit einer in einem Behälter vorgesehenen Flügelwelle, deren Flügelstellung der Entnahmeöffnung entspricht und die an einem Ende außen ein Schaltzahnrad trägt, in das eine Schaltklinke eingreift.
  • Diese bisher bekannt gewordenen derartigen Vorrichtungen haben den Nachteil, daß ein Schaltwerk vorhanden war, das besonders mit der einen Hand bedient werden mußte, während die andere Hand die Zahnbürste z. B. unter die Pulveraustrittsöffnung hielt.
  • Dieser Nachteil wird der Erfindung gemäß dadurch behoben, daß von der Rückwand des Behälters ein federndes Blech abgebogen ist, das zum Aufhängen der Vorrichtung dient. Dieses federnde Blech hält den Behälter in einer bestimmten Stellung. Am unteren Ende dieses federnden Bleches ist eine Schaltklinke angelenkt, die in das seitliche Schaltzahnrad des Behälters eingreift, das mit der Flügelwelle in Verbindung steht. Weiter sind am Behälter je nach Verwendungszweck ein Blech mit Auflagefläche oder ein gekehlter Bügel vorgesehen, durch die ein Drücken des Behälters gegen das federnde Blech ermöglicht wird. Durch dieses Andrücken greift die Schaltklinke in ein seitliches Zahnrad, und die Flügelwelle dreht sich so, daß jedesmal eine bestimmte Menge Pulver, die sich zwischen je zwei Flügeln befindet, aus der Entnahmeöffnung herausfallen kann. Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß durch Andrücken der Zahnbürste oder eines anderen Auffanggerätes an die Auflage oder an den Bügel unten am Behälter die Schaltung der Welle nur mit einer Hand zugleich erfolgt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb. a einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb.3 die Aufsicht auf den Verschlußdeckel, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • In dem Behälter d, der in bekannter Weise nach unten zu konisch erweitert ist und der oben von einem mit einer seitlichen Aussparung s zum Anhängen einer Zahnbürste versehenen Deckel r (Abb. 3) abgedeckt ist, befindet sich im unteren Ende eine Welle b, die mit Flügeln c- versehen ist. Der Abstand der Flügelenden entspricht der Breite der Entnahmeöffnung d. Am oberen Ende des Behälters a ist erfindungsgemäß eine federnde Rückwand e abgebogen, die gleichzeitig zum Befestigen der Vorrichtung an der Wand dient. Am unteren Ende dieser federnden Rückwand e etwa im Punkte f, ist eine Schaltklinke g angelenkt, die in ein Schaltzahnrad h eingreift. Dieses Zahnrad steht mit der Flügelwelle b in unmittelbarer Verbindung. Die Zähne j sind in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß die Abstände den Abständen der Flügelendenc entsprechen. Die Schaltklinke g ist mit einem Längsschlitz k versehen, durch den ein am Behälter d angeordneter Stift L hindurchfaßt (Abb. 4). Auf das Ende dieses Stiftes L ist eine Scheibe in aufgesetzt, so daß der Stift L in dem Schlitz k der Schaltklinke g geführt wird und die Schaltklinke nicht von diesem Stift abgleiten kann. Der Schlitz k hat eine solche Länge, die dem Abstand der Zähne j des Schaltzahnrades l2 oder dem Abstand der Flügelenden entspricht.
  • Am unteren Ende des Behälters d befindet sich in seiner Verlängerung ein Blech n, das mit einer Auflagefläche o versehen ist. Statt dieses Bleches st kann auch ein ausgekehlter Bügel p an dem Behälter a angeschlossen sein, der in der Abb. i gestrichelt dargestellt ist.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Will man z. B. den Behälter zur abgemessenen Entnahme z. B. von Zahnpulver benutzen, dann legt man die Zahnbürste auf die Auflagefläche o des Blechansatzes n und drückt die Zahnbürste mit der Seitenkante gegen diesen Ansatzza, so daß damit die ganze Vorrichtung, die mit der Rückwand e federnd in Verbindung steht, gegen diese federnde Rückwand geführt wird. Bei diesem Andrücken des Behälters a gegen die federnde Rückwand e wird die Schaltklinke g, die an der federnden Rückwand e im Punkte f angelenkt ist, das Schaltzahnrad h und damit die Flügelwelle b gedreht, und das Zahnpulver fällt auf die Zahnbürste, die sich auf der Auflage o befindet. Löst man den Druck, der durch die Hand über die Zahnbürste auf die Vorrichtung ausgeübt wird, dann geht der Behälter tt durch die federnde Ausbildung der Rückwand e selbsttätig in seine Ruhelage zurück. Wie schon gesagt, ist der Andruckhub durch die Länge des Schlitzes k begrenzt, die wiederum der Austrittsöffnung entspricht.
  • Soll der Behälter andererseits z. B. zur Aufnahme von .Seifenpulver dienen, dann läßt man am zweckmäßigsten das Ansatzblech n mit der Auflagefläche o weg und benutzt statt dessen den ausgekehlten Bügel p, und zwar derart,. daß man z. B. den Zeigefinger in diese Auskehlung des Bügels p legt und die Hand nach oben in Behälterrichtung offen ist. Es wird dann beim Andrücken der Vorrichtung das Seifenpulver in die hohle Hand fallen.
  • Der wesentliche Vorteil dieser Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Pulver ist der, daß ein einfacher Aufbau der Vorrichtung erzielt wird, und zwar dadurch, daß man den Behälter an einer federnden Rückwand befestigt. Weiter wird durch die Anlenkung der Schaltklinke g mit dem Führungsschlitz k an der federnden Rückwand erreicht, daß besondere Festhaltevorrichtungen für die Flügelwelle, wie sie bisher vorgesehen sein mußten, wegfallen. Es ist somit durch die Erfindung ein billiger und einfacher Spender für Zahn-, Seifen- o. dgl. Pulver geschaffen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Zahnpulver, Seifenpulver o. dgl. mit einer in einem Behälter vorgesehenen Flügelwelle, deren Flügelabstand der Entnahmeöffnung entspricht und die an einem Ende außen ein Schaltzahnrad trägt, in das eine Schaltklinke eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Behälter (a-) oben eine federnde Rückwand (e) abgebogen ist, die zum Aufhängen der Vorrichtung dient und an der unten die in das Schaltzahnrad (h) greifende Schaltklinke (g) zur Schaltung der Welle angelenkt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Pulverbehälters (a) ein Blech (n) mit Auflagefläche (o) oder ein gekehlter Bügel (p) vorgesehen ist, der zum Andrücken des Behälters (a) gegen die federnde Rückwand (e) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Andrückhub des Behälters durch einen in der Schaltklinke (g) vorgesehenen Schlitz (k), in den ein am Behälter (m) angeordneter Führungsstift (L) faßt, begrenzt ist.
DER82907D 1931-10-01 1931-10-01 Vorrichtung zur abgemessenen Entnahme von Zahnpulver, Seifenpulver o. dgl. Expired DE561565C (de)

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