DE513083C - Kombinationsschloss - Google Patents

Kombinationsschloss

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DE513083C
DE513083C DEP54641D DEP0054641D DE513083C DE 513083 C DE513083 C DE 513083C DE P54641 D DEP54641 D DE P54641D DE P0054641 D DEP0054641 D DE P0054641D DE 513083 C DE513083 C DE 513083C
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Germany
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bolt
crank
pin
incision
disc
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DEP54641D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Pulleys (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein. Kombinationsschloß, das eine unbefugte Öffnung mit Sicherheit ausschließt. Die Einrichtung des Schlosses besteht darin, daß auf einer Führungsbüchse eine lose verschiebbare und drehbare Riegelantriebsscheibe aufgebracht ist, welche zwecks Veränderung der Kombination gegenüber einem auf der Führungsbüchse angebrachten Zeichenkranz verstellbar ist. Diese Antriebsscheibe nimmt in einem Ausschnitt einen Mitnehmerzapfen einer auf einer verschiebbaren Drehachse sitzenden Kurbel auf, wenn letztere richtig, d. h. mit ihrem Mitnehmerzapfen gegenüber diesem Einschnitt eingestellt ist. Bei ihrer Drehung verschiebt alsdann die Antriebscheibe mittels eines in den Riegeleinschnitt eingreifenden Ansatzes den Riegel. Wenn die Kurbel nicht richtig eingestellt ist, so trifft der Antriebs-
ao zapfen der letzteren, anstatt in den Einschnitt der Scheibe einzutreten, auf die Flachseite der Scheibe auf; dadurch wird letztere gegen die Tür hin verschoben und gleitet dabei in eine in der Führungsbüchse eingearbeitete Vertiefung hinab. Dadurch wird die Möglichkeit, durch versuchsweises Drehen und gleichzeitigen Zug an der Achse die Kupplung zwischen Scheibe und Kurbelzapfen zu bewirken, ausgeschlossen, und ebenso kann auch der Ansatz der Scheibe nicht in den Riegelausschnitt eintreten. Um diese Wirkung zu erreichen, wird die Riegelantriebsscheibe durch schwache Federn außerhalb des Bereiches der Vertiefung der Führungsbüchse gehalten, welche sich unter dem Gewicht der Scheibe durchbiegen, wenn die letztere über den Einschnitt der Führungsbüchse geschoben ist. Die Bedienung des Schlosses von außen her geschieht durch einen Schlüssel, der an der durch die Führungsbüchse hindurchgehenden Achse befestigt wird.
Die Achse wird gegenüber dem auf der Außenseite befindlichen Zeichenkranz auf eine die Kupplung der Achse mit der Riegelantriebsscheibe bestimmende Zahl eingestellt; welche Zahl im einzelnen Falle hierzu verwendet wird, hängt davon ab, welche Lage die Riegelantriebsscheibe auf der Führungsbüchse einnimmt. Diese Lage wird vom Inhaber der Wohnung vor Verlassen derselben eingestellt.
In der Zeichnung zeigt
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch das Schloß bei richtiger Einstellung der Kurbelachse,
Abb. 2 eine Ansicht des Riegels in der Offenstellung,
Abb.'3 eine Rückansicht der Riegelantriebsscheibe,
Abb. 4 eine Vorderansicht der äußeren Ein-Stellskala,
Abb. S und 6 die Stellung von Kurbel,
Riegelantriebsscheibe und Riegel vor dem Schließen bzw. dem Öffnen,
Abb. 7 einen Schnitt entsprechend der Abb. i, welcher die Lage der Antriebsscheibe nach einem falschen Öffnungsversuch zeigt, Abb. 8 eine Rückansicht hierzu, Abb. 9 eine der die Riegelantriebsscheibe von der Schloßwand abdrängenden schwachen Federn.
ίο Auf der Führungsbüchse y ist die Riegelantriebsscheibe« um ihre Achse drehbar und in Richtung der letzteren verschiebbar aufgebracht. Die Riegelantriebsscheibe α wird vor dem Verlassen der Wohnung auf eine beliebige Ziffer oder auf einen beliebigen Strich des inneren Zeichenkranzes eingestellt (in Abb. 3 z. B. auf die Ziffer 4), wobei diese Ziffer 4 durch den Durchbruch b der Riegelantriebsscheibe gesehen wird. Nachdem die Wohnung verlassen bzw. das vorhandene übliche Schloß abgeschlossen ist, wird vermittels des Schlüssels c (s. Abb. 1) und des Anzeigerwinkels 1 (s. Abb. 4) der verbreiterte vordere Achsenteil d genau auf die betreffende Ziffer 4 des äußeren Zeichenkranzes e (s. Abb. 1) .eingestellt. Dabei wird der Schlüssel c durch seine Schraube/-—oder eine andere Vorrichtung—- (bei jedem Schließen) fest mit der Achse g" (s. Abb. 1) verbunden. Der Zeichenkranz e ist auf die Trichterflachem' als Spiegelbild des inneren Zeichenkranzes χ aufgearbeitet.
Der Schlüssele wird hierauf nach außen
angezogen, wobei sich die Kurbel h bis an die Metallhülse i bewegt und ihr Mitnehmerzapfen k in den Einschnitt L der Riegelantriebsscheibe α greift. Die Lage dieses Einschnittest entspricht jeweils genau der Lage der auf die betreffende Ziffer 4 eingestellten Kurbell.
Jetzt kann die Riegelantriebsscheibe a so gedreht werden, daß ihr Ansatz m sich in der Pfeilrichtung »zu« (s.Abb. 5) bewegt, in den Riegelausschnitt s greift, in diesem abwärts gleitet und den Riegel t um die Strecke ν (s.Abb. 5) des Durchbruches w verschiebt; an einer Bewegung größer als V wird der Riegel t durch den in die Tür eingelassenen Stift a verhindert,
Nach diesem Schließvorgang läßt man die Drehachse g· mit der Kurbel A vermittels der Feder 0, die an den Ansatz ζ der Drehachse g drückt, in die Ruhelage zurückgleiten und stellt dann den verbreiterten Achsenvorderteil d auf eine beliebige andere Ziffer (z. B. 7), worauf der Schlüssel c entfernt und die Vorlegeplatte ρ vermittels des kleinen Schlosses 2 (s.Abb. ι) angeschlossen wird.
Von außen ist daher, auch bei Entfernung der Vorlegeplatte p, nichts von der Einstellung erkennbar.
In der Feder q ist eine Doppelkugel (s. Abb. 9) zu dem Zweck eines besseren Gleitens der Feder q in der halbrunden Aushöhlung der Riegelantriebsscheibe α (Abb. 1) angebracht. Ferner ist die Metallhülse; fest auf die Führungsbüchse y aufgenietet oder aufgelötet.
Das Öffnen der Tür hängt nur davon ab, daß man sich die betreffende Ziffer (hier 4) merkt, mit Hilfe des Schlüssels c den Zapfen k der Kurbel h derart dreht, daß der Anzeigerwinkel i auf dem verbreiterten Achsenvorderteil d (s. Abb. 4) auf die betreffende Ziffer (hier 4) zu stehen kommt, und die Kurbelh nach außen anzieht. Der Zapfend greift dabei wieder in den Einschnitt/. Die Riegelantriebsscheibe α wird in der Richtung »auf« gedreht (Abb. 6), so daß der Riegelt, der diesmal, beim Öffnen, von einem anderen Mitnehmerzapfen ti in einem zweiten Ausschnitt s, 2 des Riegels ergriffen wird, die Tür freigibt.
Dem Unkundigen ist es nicht möglich, sofort bzw. überhaupt den richtigen Punkt für das Einbringen des Zapfens in den beliebig eingestellten Durchbruch zu finden. Selbst wenn der Unkundige die Schloßkonstruktion genau kennt, würde er die Riegelantriebsscheibe α an irgendeiner Stelle mit der Kurbel k berühren. Da die Federn q so schwach sind, daß sie die Scheibe α eben nur gegen die Hülse/ drücken, hat die Berührung zur Folge, daß die Scheibe« in den Einschnitt/ hinabgleitet (s. Abb. 7) und somit der Durchbrach L für den Kurbelzapfen k nicht mehr erreichbar, also der Riegelt auch nicht mehr verschiebbar ist; die Mittelpunkte der Mitnehmerscheibe α und der Kurbel h sind nunmehr gegeneinander verschoben (s.Abb. 8), so daß auch die Zapfen «ι und ti nicht in die Ausschnitte des Riegels eingreifen können.
Die Scheibe« kann auch mit einem Kontakt versehen werden, der ein Alarmzeichen auslöst.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kombinationsschloß, gekennzeichnet durch eine auf einer Führungsbüchse (y) lose verschiebbare und drehbare, zwecks Änderung der Kombination gegenüber einem auf der Führungsbüchse angebrachten Zeichenkranz verstellbare Riegelantriebsscheibe (β), welche in einem Einschnitt (/) den Mitnehmerzapfen (k) einer auf einer verschiebbaren Drehachse (o·) sitzenden Kurbel bei richtiger Einstellung der letzteren aufnimmt und bei ihrer Drehung durch die Kurbel mittels eines in einen Riegeleinschnitt (s) sich einlegenden Ansatzes (jri) den Riegel verschiebt, wäh-
    513 OSJi
    rend sie nach unrichtiger Einstellung der Kurbel bei deren Zurückziehung von dem auf die flache Seite auftreffenden Zapfen (k) gegen die Tür verschoben wird und dabei in eine Vertiefung (/■) der Führungsbüchse hinabgleitet, wodurch einerseits die Kupplung von Scheibeneinschnitt und Kurbelzapfen und andererseits das Eindringen des Mitnehmerzapfens in den Riegelausschnitt verhindert wird.
  2. 2. Kombinationsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelantriebsscheibe durch schwache Schraubenfedern (q) außerhalb des Bereiches der Vertiefung der Führungsbüchse gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    i». GEbRUCKr lto Der ni;lciisi)ui;ci;Eiii:i
DEP54641D 1927-02-16 1927-02-16 Kombinationsschloss Expired DE513083C (de)

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