DE51131C - Kraftsammelnde Bremse - Google Patents

Kraftsammelnde Bremse

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DE51131C
DE51131C DENDAT51131D DE51131DA DE51131C DE 51131 C DE51131 C DE 51131C DE NDAT51131 D DENDAT51131 D DE NDAT51131D DE 51131D A DE51131D A DE 51131DA DE 51131 C DE51131 C DE 51131C
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DE
Germany
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brake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51131D
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English (en)
Original Assignee
W. HEINRICH, L. WlNTERGERST in Eislingen und FERD. KLEEMANN in Obertürkheim
Publication of DE51131C publication Critical patent/DE51131C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE'20: Eisenbahnbetrieb.
Kraftsammelnde Bremse.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen eine an dem Untergestell eines Pferdebahnwägens angebrachte kraftsammelnde Bremse, welche dazu dienen soll, während der Zeit des Bremsens den gröfsten Theil der lebendigen Kraft des Wagens in sich aufzunehmen, um ihn nach Bedarf beim Anfahren wieder abzugeben.
Das aus Winkeleisen, LJ -Trägern u. s. w. hergestellte Untergestell ruht in gewöhnlicher Weise auf seinen Achsen, deren eine die mit keilförmigen Rinnen versehene Bremsscheibe a so" nahe wie möglich am Rad aufgekeilt trägt. Auf ihr lagert zu jeder Seite auf Bunden je ein Halter b, welche oben und unten zusammengeschraubt und mit Rollen \ versehen sind, die den mit etwas Spiel eingepafsten Bremsrahmen c umfassen. Derselbe hat ebenfalls einige Millimeter Luft über der Bremsscheibe α, um je nach Bedarf auf der einen oder anderen Seite derselben angedrückt werden zu können.
Der Bremsrahmen c ist durch seine Verlängerungsstange in Lager d geführt und hat einen Schlitz zur Aufnahme des Endes von Hebel e; dieser ist mit Hebel g verbunden, welcher die Druckstange i mit Federn k k trägt.
Werden nun die unter einander fest ver-1 bundenen, auf Bremsscheibe α gelagerten Halter b nach einer oder der anderen Seite gezogen, so wird der Bremsrahmen c auf der unteren oder oberen Seite angedrückt (dadurch, dafs sich eine Rolle % dem Achsmittel nähert), und durch die Reibung wird der Bremsrahmen c nach links geschoben, die Hebel e und g mitgenommen und die Federn k k zusammengedrückt. Dieser Vorgang dauert so lange, bis der Wagen steht, oder bis das halbrunde Ende des Bremsrahmens c sich an die Bremsscheibe α andrückt, als gewöhnlicher Bremsbacken wirkt und die noch'vorhandene lebendige Kraft des Wagens vernichtet.
Gegen ein unzeitiges Zurückgehen des Bremsrahmens c dient die durch Gewicht angedrückte Sperrklinke 0. Das Anziehen der Halter b b nach einer oder der anderen Seite geschieht nach Bedarf von der einen oder anderen Plattform des Wagens durch nur auf Zug beanspruchte Stangen qqqq, Winkelhebel rrrr sowie Kreuzwinkelhebel ä s, auf welche je einer der Tritte 11 einwirkt.
Hat der Wagen, Fig. 6, die durch den Pfeil angegebene Richtung und ist durch Niedertreten des Bügels t, Fig. 7, der Bremsrahmen c unten an die Bremsscheibe α angedrückt, so wurde dieselbe bis zum Stillstand des Wagens nach links geschoben und dadurch die Federn kk gespannt..
Um den Wagen nun nach der Pfeilrichtung wieder in Bewegung zu setzen, tritt man den Bügel f1, Fig- 7, und drückt dadurch die obere Sehe des Bremsrahmens c an die Bremsscheibe a an.
Der Sperrhebel ο wird durch Anziehen des Zugthieres mittelst Stangen u u ausgelöst und infolge dessen die Kraft in den Federn k k freigegeben, welche nun dem Bremsrahmen c
in der Pfeilrichtung eine Bewegung ertheilt, welche durch Bremsscheiben α auf die Radachse übertragen wird.
Am Bremsrahmenc befinden sich Anstöfse xx, welche nach Ablaufen desselben sich an die Rollen \ % der Halter b b anlegen, denselben in seine senkrechte Lage zurückbringen und die Tritte in horizontale Lage stellen.
Um ein Auslösen des Sperrhebels ο zu verhindern, so lange der Bremsrahmen c nicht an die Bremsscheibe α angedrückt ist, umschliefst eine Brille m, Fig. 7, den Hals der Zugstange ν in der Weise, dafs deren Bund nur durchgelassen wird, wenn die mit den Tritten verbundene Brille w durch dieselben auf eine oder die andere Seite geschoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An kraftsammelnden Bremsen für Pferdebahnwagen, deren mit der Feder verbundener Rahmen c bald von oben, bald von unten an die Achsscheibe α gedrückt wird, die Haltklinke ο in Verbindung mit dem Bunde der Zugstange ν und der Brille n>, Fig. 7, zum Zweck, die Auslösung von ο nur dann zuzulassen, wenn mittelst eines der Tritte tt1 der Rahmen c nach oben oder nach unten gedrückt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51131D Kraftsammelnde Bremse Expired - Lifetime DE51131C (de)

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